DE8032905U1 - Für maschinelles Einwickeln von Münzrollen bestimmtes Blatt - Google Patents
Für maschinelles Einwickeln von Münzrollen bestimmtes BlattInfo
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Für maschinelles Einwickeln von Münzrollen bestimmtes Blatt
Die Neuerung bezieht sich auf ein für maschinelles Einwickeln
von Münzrollen bestimmtes Blatt aus Papier oder ähnlichem Material.
Größere Mengen Münzen werden bekanntlich nach Wert sortiert und zu Rollen gewickelt, und zwar mit Hilfe eines schräggeschnittenen Papierblattes, auf dem der Wert der Rolle
aufgedruckt ist. Beim Einwickeln von Hand wird das auf beiden Seiten über die Münzsäule herausragende Papier mit
den Fingern viermal eingeschlagen. Derartig eingewickelte Münzrollen lassen sich verhältnismäßig leicht öffnen, indem
der Einschlag wieder auseinandergefaltet wird.
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Geldinstitute oder Warenhäuser, die größere Münzmengen zu verarbeiten haben, bedienen sich automatisch arbeitender
Münzzähl- und -einrollmaschinen. In diesen wird eine Münzsäule automatisch gebildet und mit Hilfe eines Wickelaggregates
mit dem Papierblatt umwickelt. Das Papierblatt wird vor Beginn des Wickelvorgangs von einer in der Regel 100 m
langen Rolle oder von Rollen in anderen Längen schwalbenschwanzförmig
abgerissen. Das zu beiden Seiten der Münzsäule rohrartig herausragende Papier wird mit Hilfe eines
geeigneten Mechanismus umgekrempelt oder gebördelt. Auf diese Weise entstehen auf beiden Seiten der eingewickelten
Münzsäule feste Wülste, die die Münzen fest zusammenhalten.
Einem Öffnen setzen die gebördelten Wülste eir.en beträchtlichen
Widerstand entgegen. Kassierer in Geldinstituten, Kaufhäusern usw. öffnen maschinell eingewickelte Münzrollen
normalerweise von Hand durch Aufreißen der Wülste mit Hilfe des Daumennagels. Das Aufreißen mehrerer Münzrollen wirkt
sich jedoch sehr leicht schmerzhaft für den Daumen aus und kann zu Verletzung des Daumennagels führen. Darüber hinaus
nimmt das Öffnen von maschinell gewickelten Münzrollen verhältnismäßig
viel Zeit in Anspruch.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Einwickelblatt für Münzrollen zu schaffen, welches das Aufwickeln
maschinell eingewickelter Münzrollen erleichtert.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst durch mindestens eine
Schwächungs-, vorzugsweise Perforationslinie, die sich in
Wickelrichtung des Blattes erstreckt.
Eine derartige Schwächungs-, insbesondere Perforationslinie,
läßt sich außerordentlich einfach herstellen, indem unmittelbar vor oder nach dem. Bedruckvorgang kontinuierlich eine
Schwächungslinie, zum Beispiel durch Perforieren, geformt wird. Üblicherweise ist die Laufrichtung der Papierbahn mit
der Wickelrichtung identisch.
In einer Ausgestaltung der Neuerung ist eine Schwächungslinie
vorgesehen, die annähernd mittig zwischen den Enden der Münzrolle liegt. Auf diese Weise kann die Münzrolle durch·
leichtes Hebeln mit beiden Händen durchgebrochen werden.
Die beiden Rollenhälften lassen sich dann leicht zu den Enden ausrollen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung sind zwei Schwächungslinieη im kurzen Abstand zu der jeweiligen Seite
des Blattes vorgesehen. Die Schwächungslinien sind zweckmäßigerweise so angeordnet, daß sie nach dem automatischen
Einwickeln der Münzrolle knapp neben den Bördelwülsten liegt. Nach dem Abreißen der Bördelwülste, welches auch mit Hilfe
eines geeigneten Werkzeuges durchgeführt werden kann, springt, die Papierumhüllung von selbst so auf, daß sie abgezogen
werden kann und die Münzrolle in der halbgeschlossenen
Hand liegenbleibt.
Das neuerungsgemäß ausgebildete Einwickelblatt für Münzrollen erfordert in der Herstellung nur einen geringfügig
höheren Aufwand als herkömmliche Einwickelblätter ohne Aufreißhilfe und stellt für den Kassierer eine erhebliche
Hilfe und Erleichterung beim öffnen einer maschinell gewickelten Münzrolle dar, welche überdies mit einer
zeitlichen Einsparung verknüpft ist. Es versteht sich, daß die Lage' der Perforationslinien der Höhe der Müuzsäulen
angepaßt sein muß. Bekanntlich führen die unterschiedlichen Dicken der Münzwerte zu unterschiedlich
hohen Münzsäulen.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert
11 " G
Fig. 1 zeigt perspektivisch eine Rolle Einwickelpapier für Münzrollen.
Fig. 2 zeigt eine maschinell gewickelte Münzrolle mit einem Blatt nach der Neuerung.
Fig. 3 zeigt eine maschinell gewickelte Münzrolle mit einer weiteren Ausführungsform eines Einwickelblattes
nach der Neuerung.
Fig. 1 zeigt eine Rolle 10 aus Einwickelpapier für Münzrollen. Die Länge des aufgewickelten Bandes 11 betregt zum Beispiel
100 m. Das Band 11 wird durch die Einwickelmaschine von der Rolle 10 abgezogen in Richtung des Pfeils 12. Die Einwickelmaschine
reißt einzelne Blätter schwalbenschwanzförmig ab, wie bei 14a gezeigt. Vor dem Bedrucken des Bandes 11 oder
danach ist eine Perforiermaschine angeordnet/ die parallel zu den Seiten des Bandes 11 Perforationslinien 14 bzw. 15
formt (die die einzelnen Bearbeitungsvorgänge vornehmenden Maschinen sind in den Figuren nicht dargestellt).
Fig. 3 zeigt eine maschinell eingewickelte Münzrolle 16,
die mit Hilfe eines Blattes 13 eingewickelt wurde, wobei an
beiden Enden der Münzsäule überstehend feste Wülste 17
gebildet werden. Relativ nahe den Wulsträndern liegen die Perförationslinien 14 bzw. 15. Es ist daher verhältnismäßig
leicht möglich, die ringartigen Wülste 17 durch Ergreifen und Verdrehen mit Hilfe von Zeigefinger und Daumen abzutrennen
und das Blatt 13 völlig aufzuwickeln.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ein Blatt 13a zum
Einwickeln einer Mürzrolle 16a verwendet, welches eine
mittige Perforationslinie 20 aufweist. Diese läßt sich ebenso herstellen wie die Perforationslinien 14, 15.
Claims (3)
1. Für maschinelles Einwickeln von Münzrollen bestimmtes
Blatt aus Papier oder ähnlichem Material, gekennzeichnet durch mindesten« eine Schwächungs-, vorzugsweise
Perforationslinie (14, 15, 20), die sich in Wickelrichtung
(12) erstreckt.
2. Blatt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schwächungslinie (20) annähernd mittig zwischen den
Enden der Münzrolle (16a).
3. Blatt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Schwächungslinien (14, 15), die einen kurzen Abstand
■ zu den jeweiligen Seiten des Blattes (13) haben.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8032905U1 true DE8032905U1 (de) | 1981-05-27 |
Family
ID=1327627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8032905U Expired DE8032905U1 (de) | Für maschinelles Einwickeln von Münzrollen bestimmtes Blatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8032905U1 (de) |
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0
- DE DE8032905U patent/DE8032905U1/de not_active Expired
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