DE80300C - - Google Patents

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DE80300C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/01Products
    • C25B1/34Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis
    • C25B1/36Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis in mercury cathode cells
    • C25B1/42Decomposition of amalgams
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75: Soda, sowie die übrige chemische Grossindustrie
Dr. CARL KELLNER in WIEN.
Ammoniak.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1893 ab.
Aus der schweizerischen Patentschrift Nr. 6045 ist es bekannt, das durch Elektrolyse von Kochsalzlösung erhaltene Natriumamalgam event, unter Gewinnung elektrischer Kraft durch eine Natriumnitratlösung behufs gleichzeitiger Darstellung von Natronlauge und Ammoniak zu zerlegen.
Demgegenüber besteht der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in der besonderen Art der Zerlegung des Natriumamalgams, nämlich durch Herunterfliefsenlassen desselben über einen gewellten Boden unter einer eventuell erhitzten Natriumnitratlösung.
Zur Ausführung dieses besonderen Verfahrens dient der in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellte Apparat.
Derselbe besteht aus einem Gehäuse α aus Steingut, Cement oder dergleichen, dessen schräger Boden mit einem gewellten Eisenblech b belegt ist. In geringerEntfernung von und parallel zu demselben ist an Drähten / ein vergoldetes, versilbertes oder platinirtes Metallgitter d eingehängt, welches als Elektrode eines Elementes dient, dessen andere Elektrode von der bei c eintretenden rieselnden Amalgamschicht gebildet wird. Der Behälter α ist durch Deckel k, deren Ränder in mit Wasser gefüllte Rinnen eingreifen, luftdicht verschlossen und erhält aus dem Behälter f durch das Rohr g die Natriumnitratlösung, welche event, mittelst durch das Rohr h eingeleiteten Dampfes erhitzt wird.
Das durch Rohr c in den Apparat eingeführte Natriumamalgam, welches in beliebiger Weise unter event. Benutzung des von der Zerlegung des Natriumamalgams im Apparat herrührenden Quecksilbers erzeugt werken kann, wird beim Herabfliefsen über den geneigten Boden b von der heifsen wässerigen Natriumnitratlösung in Natriumhydroxyd und Quecksilber zerlegt. Der hierbei entstehende Wasserstoff wirkt zersetzend auf das in Lösung befindliche Natriumnitrat, so dafs Natriumhydroxyd und Ammoniak entstehen. Letzteres entweicht durch das Rohr i und wird der Condensation zugeführt, welche eine Ammoniaklösung, also das höchstwerthige, nach diesem Verfahren aus der billigsten aller Stickstoffverbindungen hergestellte Product liefert. Das gelöste Aetznatron wird bei m abgezogen, während das Quecksilber an tiefster Stelle bei e abfliefst.
Das abfliefsende Quecksilber wird vortheilhaft in der Kühlschlange η abgekühlt und fliefst sodann in das Gefäfs 0, aus welchem es mittelst der Pumpe ρ in eine Rohrleitung q gedrückt wird, um in den die Kochsalzlösung enthaltenden Zersetzungsapparat zurückgeführt und, wie früher angegeben, wieder zur Bildung von Natriumamalgam verwendet zu werden.
Wie ersichtlich, befindet sich das Quecksilber bei diesem Verfahren entweder in geschlossenen Röhren oder unter einer Flüssigkeitsschicht, so dafs Verluste desselben vermieden werden.
12. Auflage, ausgegeben am /5. Januar igoi.l

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur gleichzeitigen Gewinnung von Chlor, Natriumhydroxyd und Ammoniak, darin bestehend, dafs das bei der elektrolytischen Zerlegung von Kochsalzlösung unter Benutzung von Quecksilber als Kathode entstehende Natriumamalgam behufs Zerlegung in dünner Schicht auf schrägem gewellten -Boden unter einer event, erhitzten Natriumnitratlösung hindurchgeführt wird, wobei in letzterer eine geeignete Elektrode angeordnet sein und das abgekühlte Quecksilber in den Zersetzungsapparat zurückgeführt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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