DE802815C - Schlossbuegel fuer eiserne Grubenstempel - Google Patents
Schlossbuegel fuer eiserne GrubenstempelInfo
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- DE802815C DE802815C DESCH214A DESC000214A DE802815C DE 802815 C DE802815 C DE 802815C DE SCH214 A DESCH214 A DE SCH214A DE SC000214 A DESC000214 A DE SC000214A DE 802815 C DE802815 C DE 802815C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/50—Component parts or details of props
- E21D15/56—Details of locks of telescopic props
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
- Schloßbügel für eiserne Grubenstempel Bei zweiteiligen eisernen Grubenstempeln mit keilförmigem Oberteil ist es bekannt, den Stellkeil zum Verspannen von Ober- und Unterteil in einer Keilkammer abzustützen, die ihrerseits durch einen Exzenterbolzen gehalten wird, der drehbar in die Schenkel eines U-förmigen Schloßbügels eingesetzt ist. Der Schloßbügel ist dabei an der Rückseite des Stempels und auf einem etwa der halben Breite des Unterstempels entsprechenden Teil mit letzterem verschweißt. Derartige Bügel werden aus Flacheisen hergestellt, indem entsprechend lange Stücke auf Biegepressen warm gebogen werden. Dabei müssen die von den Schenkeln und dem Steg gebildeten Ecken verhältnismäßig scharf gebogen werden, um zur satten Anlage an die den Unterstempel bildenden Profileisen zu kommen. Abgesehen davon, daß der Ausgangswerkstoff nicht immer mit den wünschenswerten gleichen Eigenschaften zur Verfügung steht und auch die Warmbehandlung und vor allem das Abkühlen nicht immer sorgfältig genug durchgeführt werden kann, summieren sich beim Gebrauch der Grubenstempel die Beanspruchungen an den Stellen, an denen der Werkstoff bei der Herstellung der Bügel stark verformt wird und das Entstehen von Spannungen sich nicht immer vermeiden läßt. An diesen Stellen 1)z"%,. in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft können Anrisse entstehen, die dann zu einem Bruch der Bügel führen.
- Die Neuerung bezieht sich auf einen Schloßbügel für Grubenstempel der eingangs geschilderten Art, der ;ich von den bekannten dadurch unterscheidet, daß zu seiner Herstellung jede Warmbehandlung und Biegungen vermieden werden, wodurch die aus diesen Vorgängen herrührenden Beanspruchungen bzw. Umwandlungen des Gefüges des Werkstoffes vermieden werden. Zu diesem Zweck werden die Schenkel und der Steg des U-förmigen Schloßbügels aus gesonderten Teilen hergestellt und diese derart ineinander verzapft, daß eine unmittelbare Kraftübertragung unter Beanspruchung der betreffenden Querschnitte auf Zug bzw. Abscheren eintritt, wobei eine gleichzeitig vorgesehene Schweißung im wesentlichen lediglich dazu dient, den Zusammenhang der Teile zu gewährleisten. Bei einem in diesem Sinne aufgebauten Schloßbügel werden nicht nur die bei der bisherigen Art der Herstellung vorhandenen Nachteile vermieden, sondern es werden auch bei der Fertigung weder eine Wärmebehandlung noch teuere Gesenk- bzw. schwere Biegemaschinen benötigt. Die Einzelteile lassen sich vielmehr in einfachster Weise von der Stange abschneiden, wobei lediglich die Schenkel zur Herstellung der Verzapfung mit Ausklinkungen zu versehen sind, was in einfachster Weise durch Hobeln, Stanzen oder Ausbrennen möglich ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung soll an Hand der zugehörigen Zeichnung beschrieben werden, die in Abb. i einen Grubenstempel in Ansicht und teilweisem Schnitt erkennen läßt, während Abb. 2 einen Grundriß wiedergibt; Abb. 3 zeigt die Rückansicht des mittleren Teiles eines Stempels bei einer anderen Ausführungsform; Abb. 4 zeigt bei dieser Ausführungsform eine Ansicht entsprechend der von Abb. i.
- Der leicht keilförmige Oberstempel i i wird im Unterstempel io geführt, seine Stellung in demselben ist durch einen Schleppkeil 12 festgelegt. Der Schleppkeil wird in eine vom Unterstempel io gebildete Keilkammer 13 eingesetzt. Die Keilkammer stützt sich gegen den Exzenterbolzen 14 ab, der in den Schenkeln 15 des U-förmigen Schloßbügels drehbar gelagert ist. Gemäß der ErAndung wird der U-förmige Schloßbügel wie folgt aufgebaut: Die Schenkel 15 werden von der Stange geschnitten und mit Bohrungen für die Lagerung des Exzenterbolzens 14 sowie am rückwärtigen Ende mit Ausnehmungen 17 versehen, in die Querriegel 18 schließend eingesetzt werden, die sich von rückwärts her an den Unterstempel io anlegen und somit den Steg des U-förmigen Schloßbügels 16 bilden. Die Schenkel 15 des Schloßbügels werden bei der in der Zeichnung wiedergegebenen Anordnung im wesentlichen nur auf Zug beansprucht, und zwar werden diese Zugkräfte unter Beanspruchung der Querriegel 18 auf Abscheren auf die Rückenfläche des Unterstempels io übertragen. Der Querschnitt der Querriegel 18 wird dabei so bemessen, daß er ungefähr dem Querschnitt der Zapfen desExzenterbolzen 14 entspricht, der ebenfalls auf Abscheren beansprucht wird. Der Zusammenhalt der Teile 15 und 18 wird durch eine Schweißung gewährleistet. Der Schloßbügel 16 wird in üblicher Weise durch eine Schweißung mit dem Unterstempel io fest verbunden.
- Die Ausführungsform des Schloßbügels nach Abb. 3 und 4 unterscheidet sich dadurch, daß der Schloßbiigel nicht um das obere Ende des Unterstempels herumgelegt ist, sondern stumpf auf dasselbe aufgesetzt und verschweißt ist, ferner dadurch, daß statt der beiden Stege 18 eine Platte i9 vorhanden ist, die mit zwei oberen und zwei unteren Zapfen 2o in den Ausnehmungen 17 der die Schenkel 15 bildenden Flacheisen eingreift; die Platte i9 bildet dabei eine Anlegefläche zur Abstützung des Oberstempels i i.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schloßbügel für eiserne Grubenstempel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (15) und der Steg (a8 bzw. i9) des Schloßbügels (16) aus getrennten Teilen bestehen, die zapfenartig ineinandergesetzt sind.
- 2. Schloßbügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Flacheisen gebildeten Schenkel (15) des Schloßbügels (16) am rückwärtigen Ende mit Ausnehmungen (17) versehen sind, in die Querriegel (18) eingreifen, die von rückwärts her am Unterstempel (io) anliegen.
- 3. Schloßbügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Flacheisen gebildeten Schenkel (15) des Schloßbügels (16) am rückwärtigen Ende mit Ausnehmungen versehen sind, in die Zapfen (2o) einer gleichzeitig die Anlagefläche für den Oberstempel (i i) bildenden Platte (i9) eingreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH214A DE802815C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Schlossbuegel fuer eiserne Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH214A DE802815C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Schlossbuegel fuer eiserne Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802815C true DE802815C (de) | 1951-02-26 |
Family
ID=7422278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH214A Expired DE802815C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Schlossbuegel fuer eiserne Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802815C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0900337A4 (de) * | 1996-05-22 | 2001-11-21 | Vesko Ananiev | Trennung von einzelsträngigem und doppelsträngigem dns-material |
-
1949
- 1949-10-28 DE DESCH214A patent/DE802815C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0900337A4 (de) * | 1996-05-22 | 2001-11-21 | Vesko Ananiev | Trennung von einzelsträngigem und doppelsträngigem dns-material |
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