DE80277C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K2203/00—Feeding arrangements
- F23K2203/008—Feeding devices for pulverulent fuel
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zu erläuternde Kohlenstaubfeuerung gehört zu denjenigen, bei welchen die nach dem
Verbrennungsraum durch ein Gebläse gedrückte oder durch den Schornsteinzug gesaugte Verbrennungsluft
auf dem Wege dorthin mit dem Brennstoff beladen wird. Ihre Eigenthümlichkeit
besteht darin, dafs die Einstreuung des Staubes in den Luftstrom, wie die schematische
Fig. ι andeutet, erfolgt, während der letztere sich in lothrechter Richtung, sei es steigend
oder fallend, bewegt.
Der Staub fällt von der Speisevorrichtung durch ein senkrechtes, central in dem Luftkanal
α angeordnetes Fallrohr auf eine unterhalb der Mündung dieses Rohres ebenfalls
central angebrachte Zerstreuungsvorrichtung c, z. B. einen Konus oder ein Konoid mit aufwärts
gerichteter Spitze, oder eine sonstige radial wirkende Ablenkungsfläche und bewegt
sich, von dieser abgleitend, durch den von der Luft durchströmten Ringraum auf die
Kanalwand zu, so dafs er von der bewegten Luft in gleichmäfsiger Vertheilung aufgenommen
und mitgeführt wird. Um einen Verlust des Luftstromes an Geschwindigkeit durch Wirbelbildung
zu vermeiden, schliefst' man zweckmäfsig an die untere Seite der Ablenkungsfläche c eine ebensolche, nach abwärts gerichtete
c° an. Die Bewegung des Staubes an dem Ablenkungskörper c entlang kann dadurch
beschleunigt werden, dafs man diesem Körper
eine rotirende Bewegung um die centrale Achse giebt. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich,
den von dem Gebläse oder dem Schornsteinzug in Bewegung gesetzten Luftstrom mittelst
eines Flügelrades d, Fig. 2 und 3, zur Erzeugung der rotirenden Bewegung zu benutzen.
Fig. 2 giebt ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung für den Fall eines aufwärts
gerichteten Luftstromes. Der Zutritt der durch den Schornstein angesaugten Luft nach den
Oeffnungen e° kann durch Drehschieber e oder in ähnlicher Weise geregelt werden. Die Luft
versetzt auf ihrem Wege durch das Rohr a zunächst das Flügelrad d in Drehung, dessen
Welle f das Doppelkonoid c c° und auf einer oberen Verlängerung die Speisevorrichtung g
trägt, beladet sich alsdann in der Höhe des Ablenkungskörpers cc0 mit dem Brennstoff
und wird oberhalb der unteren Mündung des Fallrohres b seitlich weitergeführt. Im gezeichneten
Beispiel findet eine Verzweigung in zwei Rohre al und a2 statt, deren jedes
in eines der Flammrohre eines Dampfkessels mündet, in denen die Verbrennungsräume angeordnet
sind.
In Fig. 3 ist eine Kohlenstaubfeuerung der beschriebenen Art mit abwärts gerichtetem Luftstrom
dargestellt. Durch die durch Schieber, Klappen oder Deckel e zu regelnden Oeffnungen
e° erhält die durch den Schornsteinzug angesaugte Luft Zutritt zu dem durch das Fallrohr b hergestellten Ringraum innerhalb
des Rohres a. und durchströmt das Flügelrad d, dessen erweiterte hohle Nabe d° eine
rotirende Verlängerung des Fallrohres b bildet. Die Welle/" des Flügelrades trägt oben wieder
eine rotirende Speisevorrichtung und unten den Doppelkegel c c°.
' Um die Luft möglichst senkrecht zur Richtung der von dem Kegel c abgleitenden Staubtheilchen
auf diese treffen zu lassen, ist die W'and des Rohres α in der Höhe des Gegenkegels
c° nach unten zusammengezogen und
Claims (1)
- aufserdem ist parallel zum Kegel c ein Kegelmantel h in dem Rohr α befestigt, der die durch' das Flügelrad d getretene Luft nach dem sich verengenden unteren Theil der Wand des Rohres α hinlenkt, so dafs sie die Richtung derselben annimmt. Zweckmäfsig werden aber kleine Durchbrechungen h° in dem Mantel h angeordnet, welche einen Theil der Luft nach innen in die Nähe des Doppelkegels c c° treten lassen. Durch die untere Oeffnung des Rohres a gelangt die mit dem Brennstoff geschwängerte Luft in den Verbrennungsraum Z der durch das Patent Nr. 69588 geschützten Vorfeuerung. Das Zutrittsende des Luftrohres α kann in beiden Ausführungsbeispielen auch an eine Windleitung angeschlossen werden, wenn der Verbrennungsluftstrom anstatt durch den natürlichen Zug der Feuerung durch ein Gebläse erzeugt werden soll.Patent-Ansρküche:i. Eine Kohlenstaubfeuerung, bei welcher der Kohlenstaub in den Verbrennungsraum durch einen dorthin mittelst Gebläse gedrückten oder mittelst des Schornsteinzuges gesaugten Strom von Verbrennungsluft gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dafs unter dem Rohr b ein die auftreffenden Staubtheilchen nach aufsen ablenkender Körper (c), z. B. ein Konus oder Konoid, angebracht ist, so dafs der den Zwischenraum zwischen der Kanalwand und dem Ablenkungskörper passirende Luftstrom m:it dem von letzterem abgleitenden Brennstoff vermischt wird.Eine Ausführungsform der im ι. Anspruch gekennzeichneten Kohlenstaubfeuerung, bei welcher behufs Steigerung der Geschwindigkeit, mit welcher sich die Staubtheilchen an den Ablenkungskörper entlang und von ihm fortbewegen, dieser Körper um die centrale Achse rotirt.Eine Ausführungsform der in den vorhergehenden Ansprüchen gekennzeichneten Kohlenstaubfeuerung, bei welcher die Rotation des Ablenkungskörpers durch ein auf derselben Welle sitzendes Flügelrad hervorgebracht wird, welches bei aufwärts gerichtetem Luftstrom unterhalb des Ablenkungskörpers (c), bei abwärts gerichtetem Luftstrom oberhalb in dem Ringraum um das Fallrohr b herum angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80277C true DE80277C (de) |
Family
ID=352846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80277D Active DE80277C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80277C (de) |
-
0
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