DE8024474U1 - Ohrmarke fuer tiere - Google Patents
Ohrmarke fuer tiereInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Description
Die Neuerung betrifft eine Ohrmarke für Tiere/ insbesondere
Rinder / umfassend ein erstes Teil mit einer Oberfläche ZUi?
Aufnahme der Identifierungselemente, das auf einer Seite des
zu markierenden Ohres angeordnet und mit einem auf der anderen Seite des Ohres gelegenen zweiten Teil oder Gegenstück durch
einen Bolzer» verbunden ist*
Im Falle großer Herden ist es zweckmäßig/ daß jedes Tier eine
Marke trägt/ die seine Identifizierung ermöglicht und andere
Informationen enthält/ wie beispielsweise Informationen über die Impfungen/ die das Tier erhalten hat* Insbesondere im
Falle von Rindern ist eine solche Marke an einem Ohr so befestigt, daß sie nicht ausgetauscht oder von dem Tier Verloren
werden kann.
Meistens sind die Ohrmarken aus Kunststoff hergestellt/ wobei die eigentliche Marke einen Stift aufweist, der das Ohr
des Tieres durchdringt und an einem Gegenstück befestigt ist/ das auf der anderen Seite des Ohres liegt.
Die Herstellung dieser Teile ist schwierig und das Anbringen der Marke erfordert ein Versteifungselement, das einerseits
das Durchbohren des Ohres und andererseits den Durchtritt des Stiftes durch das Ohr gewährleistet.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Stift nach dem Durchtritt durch das Gegenstück und der Verankerung an diesem
.ein Element darstellt, das das Tier verletzen kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung
der vorstehend genannten Nachteile eine Ohrmarke anzugeben, die einfach im Aufbau ist, mit der das Durchbohren des Ohres
rasch und zuverlässig erfolgen kann und die zerstörungsfrei nicht entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Ohrmarke der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Ohrmarke aus drei einzelnen Teilen
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besteht, nämlich der eigentlichen Marke/ dem Gegenstück
Und dem Bolzen/ daß der Bolzen aus einem ötäifren Material besteht
und einen zylindrischen Mittelabsöhriitt, einen gegenüber diesem breiteren Kopf mit einer Spitze und einen gegeh^
über dem Mittelabschnitt durchmessergroßeren zylindrischen Endabschnitt aufweist/ und daß die Marke und das Gegenstück
aus einem halbweichen Material bestehen und jeweils mindenstöris
eine Durchbrechung mit einem dem Durchmesser des Mittelabschnittes des Bolzens entsprechenden Durchmesser aufweisen*
Da aus praktischen Gesichtspunkten die drei Teile aus Kunststoff getrennt voneinander hergestellt Werden, besteht der
erste Montägeschritt darin, den Stift an der Marke zu befestigen, worauf mit Hilfe.einer Zange das Ohr des Tieres
mittels der Spitze an dem Kopfteil des Stiftes durchbohrt wird und dieser in die Durchbrechung des Gegenstückes eingeführt
wird, wobei der Kopf des Stiftes aufgrund seiner breiteren Abmessung nicht wieder aus dem Gegenstück zurückgezogen werden
kann.
Vorzugsweise weist jede der in der Marke und dem Gegenstück ausgebildeten Durchbrechungen zwei voneinander verschiedne
aufeinanderfolgende Abschnitte auf, von denen der erste dem Durchmesser des Mittelabschnittes des Stiftes und der zweite
dem Durchmesser des rückwärtigen Endabschnittes bzw. dem Durchmesser des Kopfes entsprechen.
Nach dem der Stift die Marke und das Gegenstück durchsetzt hat, greifen der rückwärtige Stiftabschnitt und der Stiftkopf
jeweils in eines der beiden Elemente ein und gewährleisten so einen guten Halt der Gesamtanordnung.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung weisen die Marke und das Gegenstück im Bereich ihrer jeweiligen Durchbrechung
eine Verdickung auf, so daß die Tiefe der durchmessergroßen Abschnitte der Durchbrechungen der Marke und des Gegenstückes
im wesentlichen der Länge des Endabschnittes bzw. des Kopfes
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des Stiftes entspricht.
ßiase Ausbildung ist wesentlich/ da sie eine große Berührüngslänge
zwischen dem Stift und den beiden anderen Elemente gewährleistet und ein Gleiten des Stiftes relativ au diesen
beiden Elementen vermieden wird. Dadurch ergibt sich eine, ausreichende Festigkeit und es wird vermieden, daß vorspringende
Teile das Tier verletzen können.
Der Stift Weist ferner noch ein axiales, zum Endabschnitt
hin offenes Sackloch auf, das sich nicht bis zum Kopf hin erstreckt.,Dieses Sackloch ermöglicht die Verwendung einer
Zange mit einem Führungsbolzen, der in das Sackloch während des Anbringens der Ohrmarke eingreifen kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit der
beigefügten Zeichnungen die Neuerung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische ExplosionsdarstelTung
der die Ohrmarke bildenden verschiedenen Teile und die
Fig. 2 und 3 zwei Schnitte vor und nach dem Anbringen der Ohrmarke an einem Ohr.
Die in der Zeichnung dargestellte Marke umfaßt drei wesentliche Elemente. Ein Hauptelement 2 weist eine Oberfläche zur Aufnahme
der Identifizierungselemente auf und ist zum Anbringen an einer Seite eines Ohres des zu kennzeichnenden Tieres
bestimmt. Auf der anderen Seite desselben Ohres wird ein Gegenstück 3 angeordnet und mit dem Hauptelement 2 durch
einen Bolzen oder Stift 4 verbunden. Das Hauptelement 2 und das Gegenstück 3 sind aus einem halbweichen Material herge-
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stellb, Während der Bolzen 4 aus einem Sehr starren Material
besteht.-
Der Böigen 4 Umfaßt einen zylindrischen Mittelabsöhnitt 5,
einen gegenüber diesem durchmestsergrößeren Kopf 6, der in eine Spitze 7 ausläuft, und einen zylindrischen Endabschnitt
8, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des Mittel-Abschnittes
5 ist* Der Endabschnitt 8 des Bolzens 4 ist auf der Seite des die eigentliche Marke bildenden Hauptelementes
Ί gelegen, während der Kopf 6 auf der Seite des Gegenstückes
3 liegt.
Um den Durchtritt des Bolzens 4 zu ermöglichen, weist die Marke 2 eine Durchbrechung auf, die zwei aufeinanderfolgende
Abschnitte umfaßt, nämlich einen im Durchmesser dem Mittelabschnitt 5 des Bolzens entsprechenden Abschnitt 9 und einen
I im Durchmesser dem Endabschnitt 8 des Bolzens 4 entsprechenden
1 Abschnitt 10. Die Durchbrechung mit den Abschnitten 9 und
I 10 ist in einem eine Verdickung aufweisenden Teil der Marke
I 2 ausgebildet, so daß die Länge des Abschnittes 10 im wesent-
I liehen der Länge des Endabschnittes 8 des Bolzens 4 entspricht.
I In einer verdickten Zone des Gegenstückes 3 ist eine Durch-
I brechung ausgebildet, die zwei aufeinanderfolgende Abschnitte
; 12 und 13 umfaßt, die sich im Durchmesser voneinander unter-
ί scheiden und im Durchmesser zum einen dem Mittelabschnitt 5
I ' des Bolz'ens 4 und zum anderen dem durchmessergrößeren Kopf
I 6 des Brlzens 4 entsprechen.
I Der Bolzen 4 weist ein Sackloch 14 auf das zum Endabschnitt
i 8 hin offen ist und sich nicht bis zum Kopf 6 des Bolzens
4 erstreckt.
In der Praxis befindet sich die Marke 2 vor ihrer Befestigung
an einem Ohr 15 in der in der Fig. 2 dargestellten Lage, wobei der Bolzen 4 in der Marke 2 festgehalten ist.
Mit Hilfe einer zangenartigen Vorrichtung wird das Ohr 15
durchbohrt, worauf der Bolzenkopf 6 mit seiner Spitze 7 in das Gegenstück 3 eingreift, wobei die Durchbrechu-igsabschnitte
12 und 13 durch den Kopf elastisch deformiert werden.
Wie man in der Fig. 3 erkennt, sitzt nach dem Anbringen der Marke der Endabschnitt 8 in dem durchmessergrößeren Abschnitt
der Durchbrechung des Hauptelementes 2, während der durchmessergroßere Kopf 6 des Bolzens 4 in dem durchmessergrößeren
Abschnitt 13 der Durchbrechung in dem Gegenstück 3 angeordnet ist.
Die einmal angebrachte Ohrmarke hat einen ausgezeichneten Halt und weist keine vorspringenden Teile auf, welche das
die Ohrmarke tragende Tier oder andere Tiere verletzen könnten.
Die vorgeschlagene Ohrmarke ist gegenüber den herkömmlichen Ohrmarken außerordentlich einfach im Aufbau und in der Herstellung.
Eine weitere Vereinfachung könnte man noch dadurch erhalten, daß die Durchbrechungen in dem Hauptelernent und in dem Gegenstücke
keine zwei Abschnitte unterschiedlichen Durchmessers aufweisen sondern lediglich einfache Durchbrechungen sind,
deren Durchmesser dem Durchmesöer des Mittelabschnittes des Bolzens entspricht.
Claims (1)
- ■ ·« t * · ■ e ■ it ' · -j (*SchutzansprücheOhrmarke für Tiere, umfassend ein erstes Teil mit einer Oberfläche zur Aufnahme der Identifizierungselemente, das auf einer Seite des zu markierenden Ohres angeordnet und mit einem auf der anderen Seite des Ohres gelegenen zweiten Teil oder Gegenstück durch einen Bolzen verbundenist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohrmarke aus drei einzelnen Teilen besteht, nämlich der eigentlichen Marke (2),dem Gegenstück (3) und dem Bolzen (4), daß der Bolzen (4) aus einem starren Material besteht und einen zylindrischen Mittelabschnitt (5), einen gegenüber diesem breiteren Kopf (6) mit'einer Spitze (7) und einen gegenüber dem Mittelabschnitt (5) durchmessergrößeren zylindrischen Endabschnitt (8) aufweist, und daß die Marke (2) und das Gegenstück (3) aus einem halbweichen Material bestehen und jeweils mindestens eine Durchbrechung (Ϊ9 bzw. 12, 13) mit einem dem Durchmesser des Mittelabschnittes (5) des Bolzens (4) entsprechenden Durchmesser aufweisen.Ohrmarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Marke (2) und dem Gegenstück (3) ausgebildeten Durchbrechungen jeweils zwei aufeinanderfolgende und voneinander verschiedene Abschnitte (9,10 bzw. 12,13) aufweisen, von denen der erste mit seinem Durchmesser dem Durchmesser des Mittelabschndttes (5) und der zweite mit seinem Durchmesser dem Durchmesser des Endabschnittes (8) bzw. des Kopfes (6) des Bolzens (4) entsprechen.Ohrmarke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Marke 12) und das Gegenstück (3) im Bereich ihrer jeweiligen Durchbrechung einen verdickten Abschnitt aufweisen, so daß die Tiefe der durchmessergrößeren Abschnitte (10,12) der Durchbrechungen der Marke (2) bzw. des Gegenstückes (3) im wesentlichen der jeweiligen Länge des EndabschhittßS (8) bzw. des Kopfes (6) entspricht.I * It Mil HM■ U4· Ohrmarke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (4) ein axiales Sackloch (14) aufweist, das zum Endabschnitt (8) des Bolzens (4} hin offen ist und nicht den Kopf (6) des Bolzens (4) durchsetzt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116972A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | Richard Herberholz Kg, 5600 Wuppertal | Ohrmarke aus weichem kunststoff zur kennzeichnung von tieren |
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Cited By (1)
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| DE3116972A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | Richard Herberholz Kg, 5600 Wuppertal | Ohrmarke aus weichem kunststoff zur kennzeichnung von tieren |
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