DE801769C - Automatischer Wecker langer Laufdauer - Google Patents

Automatischer Wecker langer Laufdauer

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DE801769C
DE801769C DEP31362A DEP0031362A DE801769C DE 801769 C DE801769 C DE 801769C DE P31362 A DEP31362 A DE P31362A DE P0031362 A DEP0031362 A DE P0031362A DE 801769 C DE801769 C DE 801769C
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Germany
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alarm clock
wheel
alarm
hand
lever
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DEP31362A
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English (en)
Inventor
Emil Dipl-Ing Unterwagner
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/08Alarm clocks operating on successive days without resetting; operating only once in each 24 hours
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/04Alarm clocks with coarse and fine setting of the preselected times

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Automatischer Wecker langer Laufdauer
    Die bisher unter (lern Namen 8-Tage-Wecker
    im Handel befindlichen Wecker tragen ihren Namen
    zu Unrecht, da die besondere Weckerzugfeder nach
    jedem \\'ecken erneut gespannt werden muß.
    8-Tage-\\'ecker könne» aber nur solche sein, deren
    Läutwerk erst nach 8 Tagen wieder aufgezogen zu
    werden braucht. Dies erfordert ein selbsttätiges Ab-
    stellen und ein selbsttätiges Startbereitmachen des
    \\'eckerN@erks nach _jeclerti Wecken. Auch dürfen
    jene Scltwiicbett, die bei einer gewdhnlichen Weck-
    vorrichtung hingenommen «-erden und in- einem
    starken Kraftverzehr infolge übermäßig autreten-
    der Reibung bestehen. nicht auftreten. Hierzu zählt
    vor allem das Verkanten des "Zeigerstellrades beim
    Auf- und Niederdrücken des Federhebels, ferner
    der Tiber 1'!z Stunden dauernde Auslauf auf dem
    Rücken des Weckerstellringes, was beim auto-
    matisclten Wecker die Starthereitschaft herabsetzen
    würde, und schließlich die Einstellung des Wecker-
    zeigers immer nur entgegen der Zeigerumlaufrich-
    tung, was manchmal eine Verstellung des Wecker-
    zeigers über das ganze Zitterblatt hinweg erforder-
    lich macht. Darüber hinaus wird gemäß der
    Erfindung nur eine Zugfeder für Geh- und Wecker-
    werk angeordnet und dabei für <las Läuten nur
    so viel Energie entnommen, daß sie für die Lauf-
    dauer kaum ins Gewicht fällt. Da aber Geh- und
    Weckerwerk unabhängig voneinander betrieben
    werden müssen. ist es notwendig, sie durch eine
    besondere Vorrichtung voneinander zu trennen. Es
    ist zwar bei \\'eckertaschenttltrett bekamst. Geh- und
    Wecker-,verk von je einem Ende der Zugfeder aus
    ztt betreiben, doch bereitet die Trennung beine Auf-
    ziehen insofern Schwierigkeiten, als da: Wecker-
    attkerrad durch eine wippende Rad- und Trieb-
    anordnung überbrückt und während des Aufziehens
    als Sperrkegel wirken muß, dessen Rasterung bei
    1roßen Kräften zu einer raschen 7erstüruttg der
    Zähne führt. Eine derartige Anordnung ist daher bei Werken längerer Laufdauer wegen der dort auftretenden starken Kräfte nicht zu gebrauchen.
  • Die Erfindung betrifft einen automatischen Wecker langer Laufdauer und besteht darin, daß an einer beliebigen Stelle des durch eine für Geh-und Weckerwerk gemeinsame Zugfeder betriebenen Weckerwerks ein mit einem oder mehreren Stiften oder Bremsschuhklötzchenmitoder ohne Federdruck versehenes Rad oder Scheibe angeordnet wird, über welchem eine oder mehrere Auffangflächen eines vom Hammerhebel zu einem oder zwei Weckerstellringen führenden Verbindungshebels liegen, und daß letzterer im hochgehobenen oder ausgeschwenkten Zustand das Weckerwerk abstellt und nach Beendigung des Auslaufweges an einem oder den beiden Weckerstellringen den Bremsschuh frei und das N\'eckerwerk startbereit macht.
  • Der Antrieb ist so ausgeführt, daß das eine Ende der Zugfeder über ein geschlossenes Federhaus zum einen Laufwerk und das andere Ende der Zugfeder über ein bei offenen Zugfedern übliches Federhausrad zum andern Laufwerk führt. Zweckmäßig ist auch zwischen Weckerverbindungsrad und Weckerstellrad eine längs der Weckerstellwelle verschiebbare Gleithülse angeordnet, die unter dem Druck einer Feder oder des Verbindungshebels steht und mittels einer Kante oder eines Grates im Weckzeitpunkt auf eine entsprechende Vertiefung des Weckerstellringes mit steil abfallender Kante einfällt. Sodann wird ein Abstellhebel und eine Wippe, ein Rechen, Rad oder Radsegment angeordnet, das unter einem gegen die Umlaufrichtung eines Rades aus dem Geh- oder Zeigerwerk gerichteten Federdruck steht derart, daß der Abstellhebel nach dem Abstellen bzw. nach dem Verstellen des Weckerzeigers selbsttätig den Hammer-bzw. Verbindungshebel freigibt. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß zwischen Hammer-und Verbindungshebel ein Bewegungsumformer angeordnet ist, derart, daß durch eine schräge Gleitführung einer Hülse oder durch die Schrumpfung einer Feder der Verbindungshebel zum Bremsschuhrad durch eine Schwenkbewegung das Ankerrad sperrt bzw. freigibt. Wenn zwei Weckerstellringe angeordnet sind, wird auf dem etwa 24stündig einmal umlaufenden Weckerstellring nur eine enge Vertiefung mit einer allenfalls kleinen Schrägen als Auslauf angebracht. Schließlich kann auf dem Zifferblatt außer dem 12- oder 24stündig einmal umlaufenden Weckerzeiger noch ein Minutenweckerzeiger angebracht werden, die beide entweder von Hand oder durch einen Schlüssel eingestellt werden können. Bei Anordnung von im Verhältnis 12 : 1 übersetzten Weckerzeigern kann bei der Zahl 12 ein Fallhebel oder eine Scheibe angeordnet werden, die anzeigt, ob in der Zeit zwischen o bis 12 oder 12 bis 24 geweckt werden soll.
  • Die Abbildungen veranschaulichen den Erfindungsgedanken durch Ausführungsbeispiele näher. Abb. 1 und 2 zeigen einen Schnitt und eine Praufsicht auf die Weckeranordnung mit einem einzigen Weckerstellring. t :1bb. 3 und 4 geben einen Schnitt und eine Draufsicht auf die Weckeranordnung mit zwei Weckerstellringen wieder.
  • Abb. 5 und 6 geben einen Schnitt durch den Aufzugteil bei einer vom inneren und äußeren Ende aufgezogenen Feder wieder.
  • Abb. 7 veranschaulicht eine schaubildliche Dar-; Stellung über die Wirkungsweise des Bewegungsumformers.
  • Abb.8 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel über den Abstellhebel.
  • Abb. 9 zeigt die beiden Weckerstellringe vereinigt.
  • Zwischen den Platinen 1 und 2 liegt das Geh-und Weckerwerk. Das Weckerwerk kann auch als geschlossenes Ganzes außerhalb der Platine i untergebracht werden. Als gemeinsamer Antrieb dient nach der Erfindung die einzige in einem geschlossenen Federhaus angeordnete Zugfeder 3. Das geschlossene Federhaus überträgt hier die Kraft der Zugfeder auf das Gehwerk, das aus dem Beisatztrieb 4, dem Beisatzrad 5, dem Minutentrieb 6, dem Minutenrad 7, dem i. Zwischentrieb 8, dem i. Zwischenrad 9, dem 2. Zwischentrieb io, dem 2. Zwischenrad i i, dem Ankerradtrieb 12 und dem Ankerrad 13 besteht. Das auf der Federhauswelle zwangsläufig sitzende Federhausrad 14 überträgt hier die Kraft der Zugfeder auf das Weckerwerk, das aus dem Bremschuhradtrieb 15, dem Brems-; schuhrad 16, der Bremsschuhscheibe 17, dem ! Zwischentrieb 18, dem Zwischenrad 19, dem Ankerradtrieb 2o, dem Ankerrad 21 und dem Anker 22 besteht. Das Zeigerwerk besteht aus dem Stundenrad 23, dem Wechseltrieb 24, dem Wechselrad 25 und dem Minutenrohr 26. Auf dem Stundenrohr 27 befindet sich noch ein 2. Stundenrad 28, das mit dem Weckerstellrad 29 im Eingriff steht. Der Minutenzeiger 30 sitzt fest auf der Minutenzeigerwelle 31, während der Stundenzeiger 32 in bekannter Weise auf dem Stundenrohr 27 befestigt ist. In Abb. i ist der Weckerzeiger 33 unter einer Hülse 34 an der Zifferblattplatine 35 festgeklemmt; am Ende der Hülse sitzt das Weckerzeigerrad 36, das mit dem Weckerverbindungsrad 37 im Eingriff steht. Je nachdem, ob der Weckerzeiger 33 über einer 12- oder 24stündigen Skala ! laufen soll, wird auch das Cbersetzungsverhältnis gewählt. Das Weckerstellrad 29 mit dem Wecker-Stellring 38 muß sich in 24 Stunden einmal drehen, da der Weckvorgang sich nur in 24 Stunden wiederholt. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Weckerstellvorrichtungen bleiben das Weckerstellrad 29 und der Weckerstellring 38 ortsfest, während das Aus- und Einrücken durch eine auf einem Vierkant der Weckerstellwelle 40 verschiebbare Hülse 41 übernommen wird. In Abb. 3 ist die Mitnahme der Verschiebehülse 41 durch kronenartige Ausbildung der Stirnflächen 42 gesichert, wodurch sich die Anbringung eines Vierkants erübrigt. Hier ist auch angedeutet, wie der Auslauf auf dem Weckerstellrilfg 38 aussieht. Im Gegensatz zu der normalerweise langsam ansteigenden Schrägen, wozu die ! Schneide 43 bei einem ilf 24 Stunden einmal sich
    (11-eltenden \\'eckcrstellritig et@@a 3 Stunden brauchen
    würde, ist entsprechend der Erfindung nur ein
    schmaler Schlitz 44 notwendig, bei dem die voraus-
    gehende Kante steil abfällt, und die nachfolgende
    Kante im unteren Teil ebenfalls steil abfällt und
    nur im oberen Teil eitle kurze Schräge aufweist.
    Zwisclieti der Verschiebehiilse 4i und dem Wecker-
    verbindungsrad 37 ist eine Feder 45 angeordnet.
    die die Verschiebehülse 41 auf den Weckerstellring
    38 drückt. Die Feder wird noch durch den Druck
    des \'erltiii(Iunfsliel)els 4(i unterstützt, der in einer
    ringförmigen Vertiefung 47 lagert. Der Verbin-
    (lungshebcl kann daher auch als Federhebel aus-
    gebildet sein. Er liegt mit seinem Ende auf dein
    14e1>el 48 des Weckerhamniers und liegt mit seiner
    \ase 49 über der Brenisschuhscheibe 17, wo er in
    den Weg des Bremsschuhs 5o gelangt, der unter dem
    Druck einer Feder 5 t stets an das vordere Ende
    eines Schlitzes 52 gedr:ingt wird. Die Hebelkante,
    die mit (lein Bremsschuh in Berührung kommt, be-
    sitzt eine scliriig anst(#igende Fläche, die so steil ist.
    (tali sie den lireinsschtili ;o gerade noch nicht
    durchläßt. während schon <las Weckerwerk abge-
    stellt wird. Iss .\I)1>.3 und 1 ist der Verbindungs-
    hebel an zwei Stellest 53 und 54 befestigt und lagert
    iss zwei Weckerstellvorrichtungen, von denen die
    eine .-f für die Einstellung des Stundenweckerzei-
    gers 33 und die andere /j für die Einstellung des
    Minuten weckerzeigers 3; dient. Zti (lern Zweck sind
    die Räder 56 und 57 in geeigneter Weise übersetzt,
    ebenso auch die beiden Rä d(#r 58 und 59, die ihre
    Kraft und 1>rchgesrhwindigl:cit von der Minuten-
    31 lier erhalten. Der Antrieb erfolgt
    entsprechend der Erfindung wie folgt:
    In A11. 1, 5 und 6 liegt das Federhausrad 14 auf
    derselben Welle 6(t wie <las Gehwerkfederhausrad
    hi. In A61. 5 wird die Zugfeder 3 von innen
    her aufgezogen. Die Federhaustrommel drückt hier-
    bei finit ilire#r Verzahnung (lauernd auf das betref-
    fende Laufwerk, ebenso auch das Federhausrad 14,
    nur in der umgekehrten Kraftrichtung, da das
    Sperrad 62 den Sperrkegel 63 in der Aufzugrich-
    tung zwar hinwegrastern läßt, in der Ablaufrich-
    tung jedoch das Federhausrad umgekehrt mitführt.
    In Al>h. 6 wird die Zugfeder 3 vorn äußeren Ende
    aufgezogen. Der "hopf 64 wird hierbei durch die
    Welle 65 beim Aufziehest mitgenommen. Das Feder-
    hausrad 6f> wird nsit dein inneren Federende durch
    eine I-liilse 67 verbunden. während das Federhaus-
    rad t4 finit Sperrkegel ()3 und Sperrad 62 versehen
    ist und daher umgekehrt abläuft, als es aufgezogen
    tt ird. Denn dasjenige Rad, (las an dem gleichzeitig
    aufzuziehenden @e<lcrende :fitzt, muß immer eist-
    gegengesetzt ahlauf(#ii, als es aufgezogen wird. wä @t-
    rend das am aiideris Federende sitzende -sich im
    selben Uhrzeigersinn dreht wie beim Aufzug. Die
    .\tifztig- titt(1 :\blatifrichtungen sind sieben Abb. 5
    und (t ersichtlich gemacht. Gehwerk-, Federhaus-
    und Weckerfederliausräder können selbstverständlich
    miteinander vertauscht t\ erden, ohne vom Erfin-
    dungsgedanken abzuweichen. Ebenso kann inAbb.6
    Glas Sperrad auf der Seite des Topfes liegen und
    der Sperrkegel ain Topf selbst angebracht sein. so
    daß lediglich noch das dazugehörige Federhausrad ent@%-eder auf derselben oder auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet Nverden kann. In diesem Fall kann der Aufzug über das Sperrad oder über ein besonderes Rad erfolgen, weshalb der Geltungsbereich des Erfindungsgedankens auch auf diese \nordnung ausgedehnt wird. Wesentlich für die Einfachheit der Ausführung ist aber, daß die beiden Federhausräder auf verschiedenen Zugfederenden sitzen, da jedes Federhausrad für sich eigenen Ablaufbedingungen unterworfen ist. Das Gehwerkfederhausrad läuft dauernd ab, während das \\'eckerfederliausrad nur im Augenblick der Auslösung der Weckvorrichtung zum .\hlauf kommt und dann wieder stillsteht.
  • Während in Abb. 1 bis 4 Ausführungsbeispiele für ein Hochgehen des Verbindungshebels 46 infolge des Anstoßens des Bremsschuhes 5o dargestellt sind, ist in Abb. 7 ein Beispiel für ein seitliches Schwenken des Verbindungshebels veratischatilicht. Drückt der Hebel 46 im Augenblick der Weckerauslösung auf die Hülse 68, so muß der in einem schrägen Schlitz bewegliche Stift 69 die Welle 70 und der an ihr festsitzende Hebel 71 eine Bewegung ausführen, die das Ankerrad 21 sperren muß. Das Ausführungsbeispiel zeigt, daß das Weckerstellrad und das Bremsschuhrad auf ein und derselben Welle, ja sogar auf dem Stundenrohr angeordnet werden können.
  • Ist :\b1). 7 ist auch die Repetiervorrichtung gezeigt. -Neben der Nut 44 ist eine zweite Nut 440 angeordnet. Man erkennt hier auch die im oberen Teil der abgehenden Kante verlaufende Schräge 44b. An die Stelle der Hülse 68 als Bewegungsumformer kann auch eine um die Welle 70 des Hebels ; 1 gewickelte Feder angeordnet werden, die den Verbindungshebel 46 durch Schrumpfung herunterzieht und durch Streckung heraufzieht. Ebenso kann auch ein Gewinde mit großer Steigung an den beiden übereinandergreifenden Enden der Hebel 46 und 7 s angebracht werden, so daß eine Abwärts-bzw. Aufwärtsbewegung des Federhebels 46 sich in eine Schwenkbewegung des Hebels 71 umsetzt und umgekehrt.
  • Die Wirkungsweise der gesamten Anordnung ist wie folgt: Falleis isst :\tigenblick des Weckens der Stundenzeiger mit dem Stundenweckerzeiger und der Minutenzeiger mit dein i\linutenweckerzeiger zusammen, so fällt die Schneide 43 in die vorausgehende steil altfallende Kante der Vertiefung 44, und mit ihr fällt der iss der Ntst 47 geführte Verbindungshebel 46 herunter. wobei der I-Iammerltebelt8 frei und das Weckerwerk in Betrieb gesetzt @vird. Der brenisschuh 5o gelangt nach kaum einer Uindrehung unter die schräge Arbeitskante des Verl>indtitigslieltels 46 an der Nase 49 und drückt diesen hoch oller wie in Abb. 7 nach der Seite, wobei der Hammerhebel 48 schon stillgesetzt wird, noch beder lireinsschuh unter der Arbeitskante des \'erbindtingsliebels46 hindurchschlüpfen kann. Dies ist notwendig. weil sonst der Bremsschuh wieder zu (°inetn ziveitet) Wecken frei werden würde, cla das \1'eckerstellrad 29, das vom Zeigerwerk betrieben wird, sich in der kurzen Zeit des Läutecis nur unmerklich drehen konnte und daher die Schneide 43 wieder in die \*ertiefung 4.4 hineinfallen muß. .Sind jedoch einige Minuten vergangen, so hat sich das lb'eckerstellrad so weit gedreht, daß die Schneide 43 auf die schräge Kante gelangt. Auf dieseln Auslauf arbeitet sich die Schneide schon »ach einigen Minuten hoch, bis sie auf den Rücken des Zeigerstellringes kommt und ein Rückfallen des Verbindungshebels 46 in die Nut 44 nicht mehr möglich ist. In diesem Zeitpunkt wird auch der Bremsschuh unter der Arbeitskante freigelassen. Unter dem Druck der Feder 51 wird er an die vordere Kante des Schlitzes 52 gebracht und dadurch das gesamte Weckerwerk wieder startbereit gemacht. Es sei noch erwähnt, daß in der Anordnung der Abb. 3 und 4 die Weckerstellvorrichtungen A und B miteinander vertauscht werden können, da die in der Nähe des Hammerhebels 48 liegende Vorrichtung erst dann abfallen soll, wenn die am anderen Ende sitzende Vorrichtung schon gewirkt hat. Es ist daher erwünscht, wenn der Stundenweckerzeiger vor dem Minutenweckerzeiger zur _\uslösung kommt.
  • In Abb.9 sind die beiden Weckerstellvorrichtungen konstruktiv vereinigt. Die Räder 29 und 37 zusammen mit dem Weckerstellring 38, der Verschiebehülse 41 und den kronenartigen Stirnflächen der Hülse 39 dienen als Weckerstellvorrichtung für den Stundenweckerzeiger 33. Die Räder 57 und 59 zusammen mit dem Weckerstellring 72, der Verschiebehülse 73 und den kronenartigen Stirnflächen der 1-iülse 74 dienen als Weckerstellvorrichtung für den Minutenweckerzeiger 55. Um zu verhindern, daß die Minutenweckerstellvorrichtung nach jeder Stunde in die Vertiefung hineinfällt, wird ein Stift 75 in eine ringförmige Nut der Verschiebehülse 73 eingeführt, so daß sie zwar ihre eigene Drehgeschwindigkeit beibehält, jedoch nicht selbständig einrücken kann. Die Feder 45 drückt beide Verschiebehülsen auf ihren Weckerstellring. Es kann dafür gesorgt werden, daß während der 24 Stunden nur eine Schneide auf dem Weckerstellring reibt. Zum Abstellen des Weckers dient ein Hebel oder Knopf 76, der durch einen andern Hebel 77 beim Niederdrücken den Verbindungshebel 46 festlegt und gleichzeitig abstellt. Bei dieser Bewegung wird ein Rad oder Radsegment 78 unter dem Druck einer Feder 79 in Eingriff mit einem rasch umlaufenden Rad des Gehwerks, etwa mit dem 2. Minutenrad 58, gebracht, durch dessen Drehung es schon nach kurzer Zeit wieder herausgedrückt wird und damit auch die Hebel 77 und 76 aus der Berührung mit dem Verbindungshebel 46 herauskommen. Da nunmehr (las Läutwerk wieder in Tätigkeit kommt, dient (lies gleichzeitig als zweite Weckung. Diese Abstellvorrichtung kann auch zum Stellen der 11'eckerzeiger verwendet werden. Der Hebel 77 legt wieder den Verbindungsliebel46 fest, so daß er zu keiner Zeit einfallen kann und demzufolge die beiden Weckerzeiger nach beiden Richtungen und ganz beliebig verstellt werden können. Selbst wenn man vergessen haben sollte, den Hebel 76 w ieder in die alte Lage zu ])ringen, geschieht diese Rückführung ganz automatisch. Die Feder 79 hat lediglich den Zweck, die Zähne des Rades 58 beim Einrücken zu schonen, ini übrigen soll aber die Jlitnahme des Hebels 77 beim Herausdrehen aus dem Eingriff etwa durch einen Stift oder eine Klinke gesichert sein. Die Drehung ist beendet, wenn der letzte Zahn aus dem Eingriff kommt. Man kann an Stelle eines Rades oder Radsegmentes 78 auch eine Wippe anordnen, durch deren Einrücken ein Rad oder Radsegment in Drehung gesetzt und gleichzeitig der Hebel 77 lierausbewegt wird. Man kann weiterhin einen Rechen anordnen, der, durch einen Knopf oder Hebel ausgelöst, durch die Drehung des Rades 58 mittels Schöpfers, wie bei Großuhren, hochgerastert wird und dabei gleichzeitig den Hebel 77 von dem Verbindungshebel 46 entfernt. Die in Abb. 8 dargestellte Ausführungsform ist daher nur eine Lösung von vielen.
  • Wird ein 12stündig übersetzter Weckerzeiger außer dem Minutenweckerzeiger verwendet, so ist es notwendig, bei der Zahl 12 eine Drehscheibe mit weißschwarz Markierungen oder einen Fallliebel anzuordnen, durch den für den Benutzer des Weckers ersichtlich ist, ob der Wecker in der Zeit zwischen o bis i2 Uhr oder zwischen 12 bis 24 Uhr wecken soll. Selbstverständlich darf nur der Stundenweckerzeiger mit dem Fallhebel in Berührung kommen. Bei den 24stündig übersetzten Weckerzeigern ist dies nicht notwendig, dafür hat man aber eine sonst ungebräuchliche 24-Stunden-Skala in Kauf zu nehmen.
  • Es ist zweckmäßig, beim Einstellen die beiden Weckerzeiger nicht voneinander abhängig zu machen, da diese nicht wie die Stunden- und Minutenzeiger für leichte Drehung eingerichtet sein dürfen, sondern nur schwer beweglich sein sollen und, wenn sie einmal eingestellt sind, auch dort unveränderlich verharren sollen. Bei der Einstellung durch einen Schlüssel werden lediglich die Weckerstellwellen nach rückwärts verlängert, da ohnehin das Weckerverbindungsrad 37 bzw. 57 mit der Hülse 39, 74 fest auf der jeweiligen Weckerstellwelle 40 verbunden ist. Ein Schlüsseleinstellen ist auch möglich, wenn die beiden Weckerstellvorrichtungen konstruktiv vereinigt sind.
  • Um nicht nur einmal, sondern auch, wenn dies verlangt wird, mehrere Male in bestimmten Zeitabständen wecken zu lassen, können neben der einen Nut oder Vertiefung 44 eine zweite oder mehrere Nuten angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: i. Automatischer Wecker langer Laufdauer, dadurch gekennzeichnet, daß an einer beliebigen Stelle des durch eine für Geh- und Weckerwerk gemeinsame Zugfeder betriebenen Weckerwerks ein mit einem oder mehreren Stiften oder Bremsschuhklötzchen (5o) mit oder ohne Federdruck versehenes Rad oder Scheibe (17) angeordnet ist, über welchem eine oder mehrere _\uffangtl:ichen (4<)) eines \-oin llain- merhebcl zu einem ridcr zwei Weckerstell- ringen (3,' und 7-.) führenden \-erbindutigs- liebel; (.j(>) liegt, letzterer itti hochgehobenen Oder ausgesch@enlaen Zustand das Wecker- \\erk abstellt und nach Bcetidigung des Atis- la@f@@eges an einem oder den beiden Weckc1-- -Ili-ii (Irrt Bremsschuh frei und das Wecker- s stt, Igun \\erl< startbereit macht. 2. Automatischer Wecker nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, (lai'@ das eine Iaide (lcr Zugfeder (3) über eilt geschlossenes Federbaus (()i oder ()4) zum einen Laufwerk Lind das andere Ende dei- Zugfe(Ici- Tiber ein bei otfencii Zugfedern übliche' Federiiausrad ( 1-1' 62 111111 t),3) zum andern Lautwerk führt. 3. Automatischer Wecker nach den Ansprii- clletl t und 2, da(IttrCli gel:ettnzeichnet, daß zWi- schen \\-ccl:erccrl»n(lung#1@t(I (37, 57) und Weckerctellwelle (-o. ;9) eitre längs der Wecker- (40) ver#chiebhare (4i, 73) angeordnet ist. die unter dein Druck einer Feder (_l.3) oller des \ erbindungshebels (46) steht und mittels einer Kante oder eines Grates (:I3, .I3(') im Weckzeitpunkt auf eine entsprechende Vertiefung des \\-cckerstellritt`es mit steil ab- fallender Kante einfällt. d. Autoniatischei- Wecker nach den Ansprü- chen 1 1tis 3, (larlttrch gekennzeichnet, daß (lie Verschiebehülse (11, 73) entweder an einem \-ierkant der Weckerstellwelle oder durch kronenartige Stil-tttlüclien (.f2) geführt wird. Automatischer Wecker nach den Ansprii- chen t his .t, dadurch "ekennzeichnet, daß ein .\listellllel)el (76) nn(l eine Wippe, ein Rechen, lad oder Radsegment (71:) angeordnet werden. Welch letzteres unter eitlem gegen die Umlauf- richttimg eitles Rades (@8) aus dem (,oll- Oder GeigerWerl: @ericlttcten Ferler(lrucl: stellt derart.
    rla@l (ler _\I)SteIllicbel (77) nach dem Abstellen bz\\. nach dem Verstellen des Weckerzeigers (33, ») selbsttätig den Halinner- bzw. Ver- bindungsliebel (4#;, 46) freigibt. (). Automatischer Wocker nach den Ansprü- chen i 1»s 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwi- #chen Hainmerliebel (48) und Verbindungshebel ein I3ewegungsttniforiner (h`, ()y, 70) a1t- #lcordnet ist derart, daß durch eitre schräge ilcitführung einer Hülse (6,#) oder durch die @cltruniltfnng eitler Feder oder durch Mutter nti(1 Gewinde der Verbindungshebel (7i) zttnl lirenissclitihrad (i7) in einer Schwenkbewegung das Ankerrad (2i) sperrt bztt. freigibt. ;. Automatischer Wecker nach den Ansprii- cheit i Iris (), dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauf entsprechend der L-m(irelitttigsgescli,#N in- des Weckerstellritiges (38, 72) tnit einer mehr ()der t\eniger engen Vertiefung und einer kleinen Schrägen versehen ist. Automatischer Wecker nach den Ansprii- (-lteti i bi; 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf drm Zifferblatt außer dein 12- oder 2dstiitl(lig eiitnial umlaufenden Weckerzeiger (33) noch ein \Iinutenweckerzeiger (55) angeordnet wird, die beide entweder von Hand oder durch einen Schlüssel eingestellt werden. y. Automatischer Wecker nach den Anspi-ii- chen 1 Iris `. (la(hirch gekennzeichnet, daß hei Anordnung von im Verhältnis 12fach über- setzten \\'eckerzeigern hei der Zahl 12 ein Fall- liel>el oder eine Scheibe angeordnet \\ ird, der ziiizci#-t. ob in der Zeit zt@-ischen o 1>7s 12 oder rwischett 12 his 24 Stunden geweckt werden s1>11. to. Automatischer Wecker nach den Aii- sltriichen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ttclrcn der einett -Nut oder Vertieftnig (4-4) eint' @@@lcr meltrcre weitcrc \ttteil anger@r(lnet #i11(1.
DEP31362A 1949-01-11 1949-01-11 Automatischer Wecker langer Laufdauer Expired DE801769C (de)

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DE (1) DE801769C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171344B (de) * 1954-08-28 1964-05-27 Tavannes Watch Co Sa Weckeruhr
DE1253173B (de) * 1961-12-14 1967-10-26 D Horlogerie Le Coultre & Cie Acht-Tage-Wecker

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