DE801709C - Nebenuhr mit Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen - Google Patents

Nebenuhr mit Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen

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DE801709C
DE801709C DEP2401A DEP0002401A DE801709C DE 801709 C DE801709 C DE 801709C DE P2401 A DEP2401 A DE P2401A DE P0002401 A DEP0002401 A DE P0002401A DE 801709 C DE801709 C DE 801709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clock
window
time
disc
slave clock
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Expired
Application number
DEP2401A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Howe
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/02Winding mechanical clocks electrically by electromagnets
    • G04C1/022Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature
    • G04C1/024Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature winding-up springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Nebenuhr mit Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen
    Die Ertindung betritit eine \Tebentilir mit Zeit-
    anzeige zwischen Gien von der llauptuhr bewirkten
    Fortschaltun-en. Bei den meisten Nebenuhren ist
    es üblich, die Fortschaltuttf des Uhrwerkes von
    der Hauptuhr aus minutlich vorztiiiehmen. Die Zeit-
    angabe dieser \eltenultren ist in manchen Fällen
    nicht ausreichend, l@eispicls@@cise wird beim Betrieb
    von schnellen Verkehrsmitteln ein optisches oder
    akustisches Abfahrtssi-tial nach ininutlich genauer
    Zeitangabe einer Nebentilir von Personen gegeben.
    Bei der Zeitfeststellung ist es erwünscht, das kurz
    bevorstehende Weiterschalten eines Minutenzeigers
    zu erkennen, um schon w;ihrend der Fortschaltung
    des Minutenzeiger; das _1bfahrtssigtial zu geben.
    Es sind Nebenuhren bekannt, bei denen diese Zeit-
    anzeige als Sekundenwerte durch einen umlaufen-
    den Zeiger erfolgt. [)er Antrieb bestellt aus einem
    Synchronmotor als -Antriebsmittel. \velcher durch
    einett l11-()lttakt des Fortschaltrnagneten der Neben-
    uhr eingeschaltet und kurz vor Ablauf der vollen
    Minute durch denselben Kontakt über Steuermittel
    wieder ali"escli@iltet wird. Hierbei ist eine gewisse
    Voreilung des Antriebes nötig, nin die Zeit für
    Kontaktgalle des Zeigers. Anlauf des Motors. Ab-
    sclialttitig (lrs Motors usw. einzuholen. I)ic durch
    die Voreilung des Antriebes entstandenen l'ii-
    genauigheiten in der Zeitanzeige rechtfertigen nicht
    den großen Aufwand an Antriebs- und Steuer
    mittehi für einett umlaufenden Sekundenzeiger.
    Bei einer anderen bekannten Einrichtung besitzt
    die Nebentilir au13er (lern Fortschaltwerk einen kon-
    tinuierlichen Antrieb, der über eine aus Zahn-
    rädern tnit li@sbarein Eingriff bestehende Kupp-
    lung <len Sekundenzeiger antreibt. Die Kupplung
    wird bei Jedem Fortschalte-Stromstoß kurz gelöst,
    uni den Sekundenzeiger einer korrigierenden Ililfs-
    kraft auszusetzen und dadurch eine größere Genauigkeit der Zeitanzeige zu erhalten. Hierbei ist ebenfalls ein beträchtlicher Aufwand an Antriebs-und Steuermitteln erforderlich.
  • Die Erfindung vermeidet den besonderen Antrieb und koninit mit einem wesentlich geringeren Auf-«-and all Steuermitteln aus. Dies wird dadurch erreicht, <laß das Schaltmittel für die Fortschaltung der Nebeiiiihr außerdem das Aufziehen einer Einrichtung bewirkt, die bei ihrem Ablauf den Zeitabschnitt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fortschaltungen durch ein der fortlaufenden Zeit entsl@rccliendes, kontinuierlich wachsendes und auf einer Unterlage sich abzeichnendes Feld anzeigt. Die Genauigkeit dieser Einrichtung ist für viertelminutliches und halbminutliches Ablesen der Zeit Belügend groß. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht aus einer drehbeweglichen Scheibe, die auf einer unter Einwirkung einer 1Zückzugsfeder stehenden Achse befestigt, durch den Anker des Fortschaltmagneten ruckartig in Drehung versetzt wird und nach Erreichen eines Anschlages in kontinuierlicher Drehbewegung mittels eines Regelwerkes zurückläuft. Die drehbewegliche Scheibe ist zweckmäßig unmittelbar hinter einem Sichtfenster des Zifferblattes der Nebentilir angeordnet, um ein auf der Scheibe aufgedrucktes schwarzes Feld beim Scheibenablauf gemäß der fortschreitenden Zeit sichtbar zu machen. Die Forin des Sichtfensters im Zifferblatt ist vorteilhaft dem schwarzen Feld auf der Scheibe angepaßt, damit nach Ablauf einer vollen Minute das Sichtfenster von dem schwarzen Feld vollkommen ausgefüllt ist. Die so erreichte Anzeige der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fortschaltuns-en reicht vollkommen aus, um den Zeitpunkt eines kurz bevorstehenden Weitersprungs des Minutenzeigers zu erkennen. Zur Unterscheidung von X'iertelniintiten oder halben Minuten werden Strichmarken unmittelbar an dem Sichtfenster auf (lern Zifferblatt vorgesehen. Weitere besondere Kennzeichen der vorbeschriebenen .Ausführungsform sind aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
  • Das Zifferblatt i ist von dem Sichtfenster 2 durchbrochen, hinter welchem die Scheibe 3, auf der Achse 4 befestigt, drehbar angeordnet ist. Die Scheibe 3 besteht zweckmäßig aus dünnem Leichtinetall und trägt das schwarz aufgedruckte Feld 5 sowie die Nasen 6 und 7. Die Nase 6 schlägt bei Drehung der Scheibe 3 gegen denAnschlag 8, gegen welchen auch der Anker 9 des Fortschaltmagneten io anliegt. Die Nase 7 findet ihren Anschlag an <lern .Anker 9. Die Achse 4 stellt unter dem Einfluß der Feder i i, die mit ihrem einen Ende an derselben befestigt ist. In die Zähne des auf derAchse 4 befestigten Sperrades 12 greift die an dem Schneckenrad 13 drehbeweglich befestigte Mitnehmerklinke 14 unter Einwirkung der Feder 15 ein. Das Schneckenrad 13 ist durch die Verbindung mit der Lautbuchse 16 auf der Achse 4 drehbar gelagert und steht mit seinen Zähnen in Eingriff mit der Schnecke der Fliehkraftbremse 17. Die Zähne von Schneckenrad und Schnecke sind so ausgebildet, daß sie in einer Richtung selbsthemmend wirken, so daß bei Drehung des Sperrades 12 in der gestrichelt angegebenen Pfeilrichtung keine Alitnalime der Laufbuchse 16 und somit des Schneckenrades 13 durch evtl. auftretende Reibung stattfindet.
  • Zur besseren Ablesung der Zeitwerte sind auf dem Zifferblatt i unmittelbar am Sichtfenster 2 Strichmarkierungen 18 aufgebracht. Weiterhin ist es zweckmäßig, das Sichtfenster 2 zwischen der Zeigerachse und den Ziffern anzuordnen.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung geht folgendermaßen vor sich: Kurz vor Beendigung einer vollen Minute ist die Nase der Scheibe 3 durch deren Rückbewegung am Anker 9 des Fortschaltinagneten io angelangt. Bei einem Fortschaltimpuls von Seiten der Hauptuhr zieht der -Anker 9 all, stößt gegen die Nase 7 und setzt damit ruckartig die Scheibe 3 und damit die Achse .4 in die gestrichelt angedeutete Pfeilrichtung in Bewegung. Die für die Fortschaltung des Minutenzeigers erforderlichen bekannten Einrichtungen am Fortschaltmagneten sind nicht dargestellt. Die Achse 4 läuft nun in der eingeschlagenen Drehrichtung unter Einwirkung des ihr aufgezwungenen Drehmomentes gegen die Einwirkung der Feder i i weiter, bis die Nase 6 auf den Anschlag 8 trifft. Das schwarze Feld 5 ist dabei aus dem Sichtfenster 2 verschwunden. Gleichzeitig wurde das Sperrad 12 so gedreht, daß die Mitnehmerklinke 14 hinter einem Sperrzahn einfallen konnte. Die Drehbewegung der Achse 4 blieb durch die selbsthemmende Konstruktion des Schneckengetriebes nach einer Drehrichtung hin auf die Laufbuchse 16 ohne Einfluß. Nun erfolgt der Scheibenrücklauf mittels der angespannten Feder i i. Das schwarze Feld 5 erscheint allmählich auf der linken Seite des Sichtfensters 2 und füllt dieses gemäß der fortschreitenden Zeit mit kontinuierlicher Geschwindigkeit aus. Die kontinuierliche Bewegung der Achse wird durch den Fliehkraftregler 17 bewirkt, der durch die nun stattfindende Drehung des Schneckenrades 13 angetrieben wird. Auf der Zeichnung ist der Moment dargestellt, bei welchem das schwarze Feld 5 bereits das halbe Sichtfenster 2 ausfüllt, was der Zeit einer schon verflossenen halben Minute entspricht.
  • Im Bedarfsfalle kann die Anzeigegenauigkeit noch dadurch verbessert werden, daß die Ansprechzeit des Magneten und die Aufzugszeit der Anzeigeeinrichtung durch eine entsprechende Vorverlegung des Scheibenablaufes erfaßt wird. Nach Beendigung des Scheibenaufzuges ist dann schon im Sichtfenster 2 ein kleines schwarzes Feld vorhanden, welches den vorgenannten Verlustzeiten entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nebenuhr mit Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (io) für die Fortschaltung der Nebenuhr außerdem das Aufziehen einer Einrichtung (3) bewirkt, die bei ihrem Ablauf den Zeitabschnitt z\\isclicti zwei atlfcittanderh?lgendetl Uort- schaltungen durch eilt der fortlaufenden Zeit entsprechendes. kontinuierlich wachsendes und auf einer Ihttedage sich alt-eichnendes Fehl (5) anzeigt. .:. Nehenttlir stach Anspruch 1, dadurch 1e. kennzeichnet, lall die Einrichtung aus eitler Sclteilte (3 ) besteht, die. auf einer unter Iln- wirkting einer kücl:-r-ugsfeder ( t t ) stchcnden Achse (-4) befestigt, durch den Anker des Fort- schaltmagneten ruckartig in Drehung versetzt wird und nach 1,.i-i-eicltung eines Anschlages in kontinuierlicher 1)rehhewegnng mittels eitles hcgclwcrl:cs zurücla:iuft. 3. \cltcnultr nach Anspruch i und 2, dadurch gcl:ctinzciclitict. (lat9 die Schrille (3) unnütteller hinter einem Sichtfenster (-) des Zitterplattes der Uhr angeordnet ist. \ebentilir nach _\ttsl>rttch 3, dadurch ge- kenitzcichnet, dal3 die Scheibe (3) auf der dem Sichtfenster zugeordneten Seite den Aus- schnitt (;) eines Kreisringes in dunkler Farbe auf hellem Ald trägt. welclwr dein Zcitabahnitt zwischen zwei atifciii<iii<lerfolgeti<leit Fortschal-
    tungen entspricht, und dalj (las liclltfcnster (2) die gleiche Form wie der Ausschnitt (5) des Krcisriiiges besitzt. ;. \dwntthr nach AnsPnwh 3 und 4. tladnrcii gekennzeichnet. da13 das Sichtfenster (?) in dem Raimi zwischen der Zeigerachse und dun Zillerii angeordnet ist. (i. Nebenuhr nach Anspruch t bis ;. da- durch gekennzeichnet, dal3 bei der Anzeige tles Zeitabschnittes zwischen zwei aufeinanderfol- gettdrn Fortschaltungen die Erfassung der An- sprcchzeit des Schaltmittels (1o) und die Auf- zugszeit der @\nzcigeeinrichtung (3) titlt-ch eitre]) Sektor erfolgt, der durch Vorverlegtttig des lireisringausschnittes in Richtung des Scheibcn- ahlaufes entstellt und bei licet,diguiig des Scheibenaufzuges im Fenster (2) des Wer- blattes (i) sichtbar ist. ;. \ehenuhr nach Anspruch i his (). da- durch gekennzeichnet, daß zur erleichterten Feststellung der Teilzeitabschnitte zwisclicn zwei aufeinanderfolgenden Vortschaltungcn Marken unmittelbar atn Fenster (2) des Ziffer- ltlattes ( i ) angebracht sind.
DEP2401A 1948-10-02 1948-10-02 Nebenuhr mit Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen Expired DE801709C (de)

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