DE8009893U1 - Bauteilsatz fuer ein schneefanggitter fuer schraegdaecher - Google Patents

Bauteilsatz fuer ein schneefanggitter fuer schraegdaecher

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DE8009893U1 DE19808009893 DE8009893U DE8009893U1 DE 8009893 U1 DE8009893 U1 DE 8009893U1 DE 19808009893 DE19808009893 DE 19808009893 DE 8009893 U DE8009893 U DE 8009893U DE 8009893 U1 DE8009893 U1 DE 8009893U1
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Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft
1-1744 27.05.80
Bauteilsatz für ein Schneefanggitter für Schrägdächer
Die Neuerung betrifft einen Bauteilsatz für ein Schneefanggitter für Schrägdächer, deren wasserabweisende Haut aus einzelnen Metallblechbahnen aufgebaut ist, welche innerhalb der Wandung der Metallblechbahn verlaufende Kanäle zur Führung eines Energie aus der Umgebung aufnehmenden Mediums aufweisen.
Schneianggitter an Schrägdächern, die ein Abrutschen der auf dem Dach befindlichen Schneelast bzw. auch Eisschichten verhindern sollen, sind bekannt. Diese bekannten Schneefanggitter sind jedoch nicht geeignet für Metalldächer, die neben der Funktion der Wasserdichtigkeit auch Energie aus der Umluft aufnehmen sollen. Da das energieaufnehmende Medium auf einem niedrigeren Temperaturniveau liegt als die Umluft, bildet sich an der Oberfläche des Metalldaches Kondenswasser bzw. bei Unterschreiten einer bestimmten Temperatur eine Eisschicht. Diese Eisschicht kann bis zu einer Stärke von 70 bis 80 mm anwachsen. Es versteht sich von selbst, daß für solche dicken Eisschichten besondere Schneefanggitter vorgesehen werden müssen.
Demgemäß besteht die Neuerung in Winkelstücken, deren einer Schenkel der Befestigung der Winkelstücke an einer zwischen den Dachsparren und den Metallblechbahnen angeordneten Konterlattung dient und deren aderer Schenkel mindestens eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die ein Strang hindurchführbar ist, welcher das Ende der Metallbahn überragt. Mit besonderem Vorteil sind mindestens drei Durchgangsbohrungen vorgesehen, durch welche die Stränge hindurchgeführt sind. Der Abstand zwischen den Bohrungen bzw. zwischen den Strängen ist dabei so gewählt, daß Schollen größerer Dicke | nicht zwischen zwei Strängen hindurchrutschen können.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Stränge Metallrohre, vorzugsweise aus Kupfer, in hartgezogenem Zustand sind. Rohre haben gegenüber Vollsträngen mit gleichem Querschnitt ein wesentlich höheres Widerstandsmoment und
erbringen darüber hinaus noch den Vorteil, daß die Rohre |
zur Aufnahme von Umgebungsenergie ausgenutzt werden können. In der Praxis wird man dann so vorgehen, daß man das zu erwärmende Medium zunächst durch die Rohre hindurchführt und dann in die in den Metallblechbhanen vorgesehenen Kanäle einspeist. Aus Korrosionsgründen sollten die Winkelstücke aus Kupfer oder einer Kupferlegierung bestehen. Insbesondere Messing hat sich für diesen Anwendungszweck als vorteilhaft erwiesen. Die Schenkel des Winkelstückes schließen vorteilhafterweise einen Winkel von in etwa 90 ein. Dabei hat es sich als sinnvoll erwiesen, daß der freie Schenkel eine Aussparung zur Aufnahme der Längenausdehnung der Metallblechbahnen aufweist. Der oberhalb der Aussparung vor- ^ bleibende Vorsprung überragt in jedem Fall die Metallblech- | bahnen.
Die Neuerung ist anhand des in der Figur schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
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Die wasserabweisende Dachhaut 1 besteht aus mehreren in Richtung vom First zur Traufe nebeneinander verlegten Metallbahnen 2 aus Kupfer, in welcher Kanäle 3 integriert sind. Die Metallbahnen 2 sind in an sich bekannter Weise mittels nicht näher dargestellter Bügel an der Dachunterkonstruktion befestigt. Der spezielle Dachunterbau soll hier nicht näher erläutert werden, jedoch auf die Konterlattung 5 hingewiesen werden, welche einenhinterlüfteten Raum zwischen der Isolierung und den Metallbahnen 2 schafft. Dieser hinterlüftete Raum dient einmal dazu, die Metallblechbahnen 2 auch von der Unterseite zur Temperaturaufnahme nutzbar zu machen, zum anderen dazu, wie bei Kaltdächern üblich, die Feuchtigkeit abzuführen.
An der Konterlattung 5, die in gleicher Richtung wie die darunterliegenden Dachsparren 6 oberhalb derselben verlaufen und an diesen befestigt sind, sind Winkelstücke 7 vorteilhafterweise mittels nicht dargestellter Durchgangsschrauben angebracht, deren freier Schenkel 8 mindestens um 50 mm über die Dachebene im Bereich der Traufe überragt. In den freien Schenkel 8 sind Durchgangsbohrungen eingebracht, durch welche Kupferrohre 10 hindurchgeführt sind. Bei den Kupferrohren handelt es sich um hartgezogene Kupferrohre von beispielsweise 10 mm Außendurchmesser und einer Wanddicke von 1 mm. Aufgrund des hartgezogenen Zustande sind diese so widerstandsfähig, daß sie auch bei einem Abstand der Winkelstücke 7 von 62.5 cm die auf dem Dach befindlichen Schnee- bzw. Eisschichten auffangen können. Darüber hinaus können die Rohre 10 zur Aufnahme von Umweltenergie herangezogen werden. Das zu erwärmende Arbeitsmedium wird bei dieser Anwendung zunächst durch die Kupferrohre 10 hindurchgeleitet und anschließend in die Kanäle 3 eingespeist.
In dem Schenkel 8 ist eine Ausnehmung 11 vorgesehen, die so weit hinter die Kante 12 zurückspringt, daß durch die Aussparung 11 die Längenausdehnung bei Erwärmung der Metall-
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blechbahnen 2 aufgenommen werden können. Der andere Schenkel 13 des Winkelstückes 7 weist ebenfalls Durchgangsbohrungen 14 auf, mit deren Hilfe das Winkelstück mittels Durchgangsschrauben an der Konterlattung 5 befestigt werden kann.

Claims (6)

Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft 1-1744 27.05.80 Schutzansprüche
1. Bauteilsatz für ein Schneefanggitter für Schrägdächer, deren wasserabweisende Haut aus einzelnen Metallblechbahnen aufgebaut ist, welche innerhalb der Wandung der Metallblechbahn verlaufende Kanäle zur Führung eines
Energie aus der Umgebung aufnehmenden Mediums aufweisen, β, gekennzeichnet durch Winkelstücke (7), deren einer
Schenkel (13) der Befestigung der Winkelstücke (7) an einer zwischen den Dachsparren (6) und den Metallblechbahnen (2) angeordneten Konterlattung (5) dient und
deren anderer Schenkel (8) mindestens eine Durchgangsbohrung (9) aufweist, durch die ein Strang (10) hindurchführbar ist, welcher das Ende der Metallbahn (12) überragt.
2. Bauteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Durchgangsbohrungen (9) vorgesehen sind, durch welche die Stränge (10) hindurchgeführt sind.
3. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (10) Metallrohre, vorzugsweise aus Kupfer, in hartgezogenem Zustand sind.
4. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (7) aus Kupfer oder einer Kupferlegierung bestehen.
5. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8,13) des Winkelstückes (7) einen Winkel von in etwa 90 einschließen.
6. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (8) eine Aussparung (11) zur Aufnahme der Längenausdehnung der Metallblechbahnen (2) aufweist.
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