DE8009816U1 - Haarfarbeauftragegeraet - Google Patents

Haarfarbeauftragegeraet

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DE8009816U1
DE8009816U1 DE19808009816 DE8009816U DE8009816U1 DE 8009816 U1 DE8009816 U1 DE 8009816U1 DE 19808009816 DE19808009816 DE 19808009816 DE 8009816 U DE8009816 U DE 8009816U DE 8009816 U1 DE8009816 U1 DE 8009816U1
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DE
Germany
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hair color
storage container
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combination part
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DE19808009816
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Description

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Haarfarbeauftragegerät
Die Erfindung betrifft ein Haarfarbeauftragegerät gemäß Oberbegriff in Patentanspruch 1.
Es sind bereits verschiedene Haarfarbeauftragegeräte bekannt, beispielsweise wie in der DE OS 27 49 074 beschrieben, bei denen mittels einer vorgespannten Feder Haarfarbe durch einen Kolben über ein Druckreduzierventil und ein mit hohlen Kammzinken in Verbindung mit seitlich dazu angeordneten Borsten versehenes Auftrageteil aufgetragen wird.
Ein solches Haarfarbeauftragegerät hat nicht immer ganz befriedigt, da das vor der Füllung erforderliche Vorspannen und Sichern des Kolbens bei unsachgemäßer Handhabung durch versehentliches Entsichern zu einem unerwünschten Vorschnellen und plötzlichen Ausstoßen der bereits eingefüllten Haarfarbe führen kann. (Gefahr \
'einer Augenverletzung wegen ätzender Haarfarbe). Außerdem mußte zum Kämmen und Abteilen der Haare im allgemeinen noch ein Kamm zur Hilfe genommen werden.
Bei einer verbesserten Ausführungsform gemäß der DE GM 79 27 641 wird zusätzlich im von Borsten umgebenden, zum Auftragen dienenden Kammteil eine einschiebbare Abteilspitze vorgesehen, die zum Abteilen ausgeschoben werden kann. Hierdurch ist es häufig noch erforderlich, einen separaten Kamm zum Kämmen der Haare vor dem Abteilen zur Hilfe zu nehmen. Bei unsachgemäßer Anwendung besteht die Gefahr, daß beim Auftragen von Haarfarbe auf die Kopfhaut durch die starren Kammzinken die Kopfhaut verletzt wird.
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Dem Anmeldungsgegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Bauweise eines Haarfarbeauftragegerätes nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 anzugeben, wobei durch konstruktive Maßnahmen das Kombinationsteil so verbessert wird, daß die Handhabung beim Auftragen der * Farbe auf die Haare erleichtert ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. 10
Weitere Fortbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und werden nachstehend in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden, teilweise schematisch vereinfachten Figuren beschrieben. In diesen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, und es sind alle zum Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Einzelheiten fortgelassen worden.
Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform, wobei der Behälter nicht vollständig, jedoch das Auftrageteil in Auftragestellung dargestellt ist und
Fig. la eine Seitenansicht eines Details der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, bei der sich das Auftrageteil in Mischstellung (verschlos
sene Austrittsöffnung) befindet.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform weist einen als Griffteil ausgebildeten Vorratsbehälter 1 mit einer elastischen, knautschbaren und durchsichtige Wandung
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2 auf. Auf die Behälteröffnung 3 des Vorratsbehälter^;
I ist ein Kombinationsteil 4 mit einem Schraubgewinde 4a aufgeschraubt, das eine vorragende Abteilspitze 5, ein Kammteil '6 mit Kammzinken 7 Sowie ein Auftrageteil 8 trägt. Die Abteilspitze 5 bildet mit der Längsachse des Vorratsbehälters 1 einen Winkel JL von etwa 40°. %Die Längsachse der Kammzinken 7 bilden mit der Längsachse des Vorratsbehälters 1 einen Winkel fc*~ von 75°, während die Längsachse der Borstenbüschel 9 am dem Kammteil gegenüberliegenden Auftrageteil 8 mit der Längsachse des Vorratsbehälters 1 einen Winkel β von etwa 50 bildet. Die Ebene, in welcher die Enden der Borstenbüschel 9 im wesentlichen liegen, bilden mit der Längsachse des Vorratsbehälters 1 einen Winkel W , der in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der zu 90 . ergänzte Komplementwinkel des Winkels β ist. Das Auftrageteil 8 weist auf der dem Kombinationsteil 4 zugewendeten Seite eine schwalbenschwanzförmige Nut 10 auf, die auf einer entsprechend am Kombinationsteil 4 als Gegenstück ausgebildeten schwalbenschwanzförmigen Feder
II verschiebbar ist. Das dem Vorratsbehälter 1 zugewendete Ende der schwalbenschwanzförmigen Feder 11 trägt eine schlitzförmige Durchtrittsöffnung 13, die über den Innenraum 14 des Kombinationsteils 4 mit dem Innenraum des Vorratsbehälters 1 verbunden ist. Der über der Durchtrittsöffnung 13 liegende Teil des Auftrageteils 8 trägt eine elastische schlitzförmige Gummitülle 15, die bei abgenommenen Auftrageteil 8 von der schwalbenschwanzförmigen Nut 13 aus durch eine entsprechende Öffnung des Auftrageteils 8 eingesteckt worden ist. Die schlitzförmige Gummitülle 15 ist an beiden Längsseiten von. Borstenbüscheln 9 umgeben, und ihre Austrittsöffnung 15b wird von letzteren überragt.
Die Wirkung ist folgendermaßen:
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Das Kom'oinationsteil 4 wird vom Vorratsbehälter 1 abgeschraubt, und danach wird durch die Behälteröffnung 3 die Bestandteile der Haarfarbe - Wasserstoffsuperoxyd sowie die spezielle Haarfarbe - eingefüllt. Die jeweils benötigte Menge kann auf einer auf der Behälteraußenwandung angebrachten Skala abgelesen werden. Nach Aufschrauben des Kombinationsteils 4 und Umstecken des Auftrageteils 8 erhält man die in Fig. la gezeigte Mischstellung, bei der die Durchtrittsöffnung 13 von dem Fortsatz 10a verschlossen wird. Durch Kneten und Schütteln der Wandung 2 werden die Komponenten der Haarfarbe miteinander vermischt. Danach wird das Auftrageteil 8 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Auftragestellung gebracht, und der HaarfärbeVorgang kann somit begonnen werden. Der Benutzer nimmt das Haarfarbeauftragerät entsprechend der in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstellung in die Hand, teilt mit der Abteilspitze 5 eine Haarsträhne ab, kämmt sie mit dem Kammteil 6 und trägt mit dem Auftrageteil 8 unter leichtem Druck auf die Wandung 2 Haarfarbe auf die zu färbenden Haare auf. Hierbei wird die Haarfarbe durch die schlitzförmige Gummitülle 15 bis nahe zu den freien Enden der Borstenbüschel 9 gebracht, wodurch insbesondere auch der Haaransatz ausreichend gefärbt werden kann. Durch ihre elastische Wandung kann die schlitzförmige Gummitülle 15 jederzeit die Borstenbewegungen mitmachen.
Nach erfolgter Haarfärbung kann die restliche, im Haarfarbeauftragegerät verbliebene Haarfarbe leicht nach Abnehmen des Auftrageteils 8 und nach Abschrauben des Kombinationsteils 4 vom Vorratsbehälter 1 mit warmen Wasser gereinigt werden. Danach kann der obenbeschriebene Haarfärbevorgang beliebig oft wiederholt werden.
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Damit beim Nachlassen des Druckes auf die Wandung 2 des Vorratsbehälters 1 der Druckausgleich, sicher durch die schlitzförmige Gummittülle 1 erfolgen kann, sind in derem Inneren drei Längsstege 15a vorgesehen, die jeweils mit einer ihrer beiden Längswände fest verbunden sind. Zwischen diesen Längsstegen 15a kann bei im Inneren des Vorratsbehälters 1 erzeugtem Unterdruck die Luft zum Druckausgleich strömen, ohne daß ein Verkleben und somit ein. Verschließen dieser Luftzutrittsöffnung eintritt.

Claims (1)

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    ^nsprüche
    1. Haarfarbeauftragegerät mit einem Vorratsbehälter, der als Griffteil ausgebildet ist, mit einem an dem einen Ende des. Vorratsbehälters befestigbaren, wahlweise abnehmbaren Kombinationsteil, das ein Auftrageteil und eine Abteilspitze aufweist, wobei die Abteilspitze an dem in Bezug auf den Vorratsbehälter fernliegenden Ende des Kombinationsteiles angeordnet ist, mit einer wahlweise verschließbaren Durchtrittsöffnung für die Haarfarbe zwischen dem Vorratsbehälter und dem Auftrageteil, wobei das Auftrageteil Borstenbüschel und eine Austrittsöffnung für die Haarfarbe aufweist, und die Borstenbüschel die Austrittsöffnung umgeben und überragen und mit' Mitteln zürn Fördern der Haarfarbe aus dem Vorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftrageteil
    (8) in zwei Stellungen bringbar ist, wobei die Durchtrittsöffnung (13) in der einen Stellung geschlossen und in der anderen Stellung geöffnet ist, daß das Auftrageteil (8) eine elastische, schlitzförmige Gummitülle (15) aufweist, die an ihrer Vorderseite
    die Austrittsöffnung (15b) bildet, daß die Gummitülle auf ihren beiden Längsseiten von den Borstenbüscheln
    (9) umgeben ist, daß die Ebene, in welcher die Enden der Borstenbüschel (9) im wesentlichen liegen, mit
    2^ der Längsachse des Vorratsbehälter (1) einen Winkel ( *f) bildet, daß die Abteilspitze (5) einen Winkel (JL) mit der Längsachse des Vorratsbehälters (1) bildet und daß das Kombinationsteil (4) ein Kammteil (6) mit einer Reihe Kammzinken (7) trägt, wobei das Kämmteii (6) auf der vom Auftrageteil (8) abgewandten Seite des Kombinationsteiles (4) angeordnet ist.
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    2. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Längswand der schlitzförmigen Gummitülle · (15.) innen auf ihrer der anderen Längswand zugewendeten Seite ein oder mehrere Längsstege (15a) trägt.
    3. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftrageteil
    (8) auf der dem Kombinationsteil (4) zugewendeten Seite eine sohwalbenschwanzförmige Nut (10) aufweist und das entsprechende Gegenstück am Kombinationsteil (4) als schwalbenschwanzförmige Feder (11) ausgebildet ist.
    4. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeijhnet, daß die schwalbenschwanzförmige Feder (11) des Kombinationsteils (4) die mit dem Innern des Vorratsbehälters
    (I) verbundene schlitzförmige Durchtrittsöffnung (13)
    aufweist, deren Länge höchstens 40 %, vorzugsweise 30 % der Länge der schwalbenschwanzförmigen Feder
    (II) beträgt.
    5. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1 und 4, d a -
    durch gekennzeichnet, daß das Auftrageteil (8) einen die schwalbenschwanzförmige Nut (7) verlängernden Fortsatz (10a) trägt, die die Durchtrittsöffnung (13) aufweist, in die die schlitzförmige Gummitülle (15) eingesteckt ist, und dessen
    lichte Länge größer ist als die lichte Länge der schlitzförmigen Durchtrittsöffnung (13) in der schwalbenschwanzförmigen Feder (11) des Kombinationsteils (4).
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    Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1,dadurch
    gekennzeichnet, daß die Längsrichtung ^
    des Vorratsbehälters (1) mit der Längsrichtung der |
    Borstenbüschel (9) einen Winkel ( ß) von wenigstens k,
    40°, vorzugsweise von wenigstens 50°, und mit der I
    Längsrichtung der Kammzinken (7) einen Winkel Cf) % von wenigstens ι
    jeweils bildet.
    von wenigstens 60°, vorzugsweise von wenigstens 75°,
    7. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (1) eine knautschbare elastische Wandung (2) Vorzugsweise aus Kunstoff aufweist.
    1^ 8. Haarfarbeauftragegerät nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das Kombinationsteil (4) eine als zweigängiges Schraubgewinde (4a) oder als Bajonettverschluß ausgebildete Koppelvorrichtung trägt, die in zwei um 180 versetzten Stellungen auf das entsprechend ausgebildete zugewandte Ende (3) des Vorratsbehälters (1) wahlweise befestigbar ist.
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