DE8009810U1 - Daempfungseinrichtung fuer reglermembranen - Google Patents
Daempfungseinrichtung fuer reglermembranenInfo
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Description
• · · · · · I 111 .
ir κι '· ■> ι j)i.
,' GOK Hennef, 10. 4. I980
/<v Regler und Armaturen
GmbH & Co. KG
Königstr. 2 a
5202 Hennef / Sieg 1
D ä m ρ f u η 9„s_e_ijnt r i_c h t u_n g
f ii r R e g_l e r m e m b_r a η e η
Die Erfindung betrifft eine Dämpfungseinrichtung für Reglermembranen
-> in direkt- wirkenden Gasdrtickreglern, deren Stellglied direkt mit der
Meß- und Regelmembran verbunden ist, wobei die Membran direkt im Strömungsraum liegen kann oder durch eine Vordruekausgleichsmembran
von diesem getrennt ist« und ebenso für Membranen an Pilotreglern, die wiederum ein membranbetätigtes Stellglied bewegen und insbesondere
auch für Druckregler mit einem in der Regelmembran angeordneten Sicherheitsauslaßventil für Überdruck, wobei die Anordnung vorzugsweise
im atmosphärisch beaufschlagten Teil der Membraneinrichtung erfolgt, die Anordnung in bekannter Weise aber auch als nachgiebige
Drosseleinrichtung im druckbeaufschlagten Impulsraum unterhalb der Membraneinrichtung vorgenommen werden kann.
Membraneinrichtungen haben einen wesentlichen Einfluß auf die Regel-
(~Λ gute und unterliegen Störungseinflüssen im ganz besonderen Maße dann,
wenn diese neben ihrer Aufgabe als Meßeinrichtung auch noch die Aufgäbe
der Betätigung des Hauptstellgliedes übernehmen müssen, also bei direkt wirkenden Gasdruckreglern· Die Stellwege der Membran werden
hier größer, müssen bei größeren Mengenänderungen also schneller durchlaufen werden und sollen im Beharrungszustand wiederum auch stabil bleiben und störende Einflüsse, z. B. Von der Strömung herrührend,
aufnehmen, ohne zu Vibrationen zu neigen. Bine im Durchmesser sehr große Membran - wobei das Verhältnis Membranfläche zu Regelventilfläche
mal maximaler Eingangsdruck sehr groß sein soll - wird auch eine gute Eigenstabilität haben. Wird dieses Verhältnis aber ungünstiger,
so neigt die Membran zu Vibrationen, die in einem gewissen Maße wiederum durch eine Dämpfungseinrichtung geglättet werden können, d.h.,
die zur Schwingung neigende Membran wird beruhigt. Bei kleineren Druck!—
reglera -2-
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hilft man sich einfach dadurch, daß man die Atmungs- bzw* Belüf-
' tungsbohrung im Reglerdeckel über der Membraneinrichtung zur Atmosphäre
hin sehr klein hält und benutzt damit dase eingeschlossene Luftvolumen zur Dämpfung· Wird aber das Membranverdrängungsvolumen
größer9 dann muß auch der Luftaustausch bei einer schnellen Regeländerung
schneller folgen, wenn es nicht zu größeren Regelabweichungen kommen soll. Bei Druckreglern mit eingebautem Membransicherheit
saus laß ventil muß durch die kleine Atmungsbohrung außerdem noch
Überdruck abblasen, was wiederum zu weiterem Druckanstieg führen
würde·
Bekannt ist eine Dämpfungseinrichtung durch die Patentschrift P 20 34 030. Diese Einrichtung ist aber nur brauchbar bei Druckreg-
V lern mit Zwischenboden und ist weniger geeignet z.B. zum Einbau in
ein im Durchmesser sehr kleines Ableitungsrohr, z.B. bei Flüssiggasdruckreglern
mit Membransicherheitsventil· Bekannt ist weiter eine feste Dämpfungseinrichtung in Form einer auswechselbaren Drossel in
der deutschen Patentschrift 507293, bezogen auf Druckregler mit Pilotsteuerung.
Bekannt ist auch eine Schwingungsdämpfungseinrichtung durch das deutsche Gebrauchsmuster 7143553, welches insbesondere
darauf Rücksicht nimmt, daß der freie Ausblasequerschnitt an dem kleinen Ableitungsrohr oberhalb der Membraneinrichtung frei gehalten
wird. Hier ist eine Dämpfungsscheibe am Hebellager des Stellgliedes angeordnet, erzeugt eine gewisse Reibung zur Abdämpfung aufkommender
schneller Schwingungen. Der Reibungseinfluß wirkt sich aber un- ( günstig auf die Regelgenauigkeit aus und kann bei der Fertigung auch
nicht auf einen Minimalwert eingehalten werden.
Aufgabe der Erfindung soll es sein, eine sehr einfache, dennoch wirkungsvolle,
in beiden Atmungsrichtungen wirkende, zum Einbau an Rohrleitungen oder in Bohrungen geeignete und erforderlichenfalls den
Dämpfungseinfluß zwecks Abblasens von Überdruck oder Durcheilen eines großen Membranweges den Atmungsweg größtenteils freigebende Dämpfungseinrichtung
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dämpfungseinrichtung aus einer flachen, elastischen Gummischeibe besteht, mit
einer Mittenbohrung, die, auf den jeweiligen Membrandurchmesser abgestimmt, den kleinstmöglichen Durchmesser erhält und die Gummischeibe
von dieser Mittenbohrung aus mehrfach nach außen hin bis zu einem
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noch verbleibenden' Gaiter and geschützt" ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann diese Gummischeibe in Form
einer Kappe zum Aufstecken auf eine Rohrleitung ausgebildet sein oder diese Kappe nach außen hin zusätzlich »n t einen Flanschansatz zum
Einstecken in eine Rohrleitung aufweisen, wobei der Flanschdurchmes- f,
ser dem Außendurchmesser der Rohrleitung entspricht.
Der mit dieser Erfindung erzielbare Vorteil liegt darin, daß diese
Dämpfungseinrichtung sehr einfach baut, im Beharrungszustand den größten Dämpfungseffekt aufweist, bei auftretendem Überdruck, z.B.
dem Abblasen eines Sicherheitsventiles, einen großen Durchlaß freigibt und diesen Durchlaß auch in beiden Richtungen gleichermaßen
öffnen kann zum Durcheilen eines größeren Membranweges·
Fig. 1 zeigt einen Druckregler mit Membransicherheitsventil und
einer vom Deckelinnenraum her auf das Ableitungsrohr aufgesteckten
Dämpfungskappe
Fig. 2 zeigt die Dämpfungsscheibe mit Flansch - insbesondere zum
nachträglichen Einbau
Fig. 3 zeigt die Dämpfungsscheibe, als Einzelteil dargestellt.
Zwischen Reglergehäuse 7 und Reglerdeckel 4 ist die Membraneinrichtung
9 eingespannt mit einem Membransicherheitsventil 3« welches
einen unzulässig hohen Überdruck durch das Ableitungsrohr 2 ins Freie abbläst. Das Regelventil 5 wird vom Stellglied 6 geöffnet und
geschlossen, betätigt von der Membraneinrichtung 9« in Abhängigkeit
r . von der gewünschten Regeldruckeinstellung an der Sollwertfeder 8.
Die Dämpfungsscheibe besteht aus einer Gummischeibe 14, die von einer
Mittenbohrung 11 aus durch die Schlitze 12 in einzelne Lamellen 13
unterteilt wird. Der Kappenrand 1 dient zur Befestigung auf einem Rohrende, der Flansch 10 zur Begrenzung der Einstecktiefe in eine
Rohrleitung oder eine Bohrung. Im Beharrungszustand der Membraneinrichtung 9 erfolgt die Atmung durch die Mittenbohrung 11. Bei zunehmender
Druckbelastung geben die Lamellen 13 nach und vergrößern die freie Mittenbohrung 11. In diesem Zustand treten auch keine schnellen
Vibrationen auf, die Neigung dazu besteht erst wieder im Beharrungszustand, wo die kleinste Mittenbohrung 11 dann wieder die Dämpfung übernimmt.
Diese kleinste Mittenbohrung 11 wird zweckmäßigerweise auf das jeweilige Reglermodell oder auch auf den jeweiligen Einbauort abgestimmt.Deshalb
auch die Möglichkeit eines nachträglichen Einbaues.
Claims (1)
- • ·> ■·· ·ι >ι■*·* · I · III«• ι · al·· ι·ι·• · ··· !1111Il df <I···» Il I I» Il1 a- /%nsprüche1« Dämpfungseinrichtung für Reglermembranen in direkt wirkenden Gasdruckreglern, deren Stellglied direkt mit der Meß- und Regeluiembran verbunden ist, wobei die Membran direkt im Strömungsraum liegen kann oder durch eine Vordruckausgleichsmembran von diesem getrennt ist und ebenso für Membranen an Pilotreglern, die wiederum ein membranbetätigtes Stelglied bewegen und insbesondere für Druckregler mit einem in der Reglermembran angeordneten Sicherheitsauslaßventil für Überdruck, C./ wobei die Anordnung vorzugsweise im atmosphärisch beaufschlagten Teil der Membraneinrichtung erfolgt, die Anordnung in bekannter Weise aber auch als nachgiebige Drosseleinrichtung im druckbeaufschlagten Impulsraum unterhalb der Membraneinrichtung vorgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungseinrichtung aus einer flachen, elastischen Gummischeibe (14) besteht, mit einer Mittenbohrung (11), die, auf den jeweiligen Membrandurchmesser (9) abgestimmt, den kleinstmöglichen Durchmesser erhält und die Gummischeibe von dieser Mittenbohrung aus mehrfach nach außen hin bis zu einem noch verbleibenden Halterand geschlitzt ist./~\ 2. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Gummischeibe (14) in Form einer Kappe (l) zum Aufstecken auf eine Rohrleitung (2) ausgebildet ist.3« Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe nach außen hin zusätzlich mit einem Planschansatz (10) versehen ist, der im Außendurchmesser kleiner als der in diese einzusteckende Rohrleitung ist«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808009810 DE8009810U1 (de) | 1980-04-10 | 1980-04-10 | Daempfungseinrichtung fuer reglermembranen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE8009810U1 true DE8009810U1 (de) | 1984-10-31 |
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ID=6714591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808009810 Expired DE8009810U1 (de) | 1980-04-10 | 1980-04-10 | Daempfungseinrichtung fuer reglermembranen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8009810U1 (de) |
-
1980
- 1980-04-10 DE DE19808009810 patent/DE8009810U1/de not_active Expired
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