DE800806C - Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal - Google Patents

Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal

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DE800806C
DE800806C DEP21966D DEP0021966D DE800806C DE 800806 C DE800806 C DE 800806C DE P21966 D DEP21966 D DE P21966D DE P0021966 D DEP0021966 D DE P0021966D DE 800806 C DE800806 C DE 800806C
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DE
Germany
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liquid
centrifugal pump
ring channel
pump
auxiliary liquid
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Expired
Application number
DEP21966D
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English (en)
Inventor
Alois Brandscheid
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Individual
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Publication of DE800806C publication Critical patent/DE800806C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal
    Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit
    seitlichem Dingkanal und teilweiser Rückführung
    der @lilfsflüssigkeit. Die Kreiselpumlien mit seit-
    hChetn Ringkanal \\"el'CIC'.11 meist als sell>stail-
    saugende fii-eisellnimlwn ausgeführt. Die Fälligkeit.
    außer der l# lüssigkeit auch 1_uft fördern zu können.
    beruht darauf. daß der sich durch die Fliehkraft
    bildende Flüssigkeitsring dein Zellenrad an einer
    Stelle ganz oder teilweise wieder zugeführt WO
    Dadurch \vird die am Grull(le der Zellen befindliche
    Luft komprimiert und ausgestoßen. Bekanntlich
    wird durch diese Rückführung der Flüssigkeit ins
    Zellenrad der Wirkungsgrad stark herabgesetzt, ei
    daß plan vorgeschlagen hat, zur N erringerung der
    Verluste Flur einen Teil d@@s Flüssigkeitsringes zum
    ausstoßen der Luft zu verwenden, \vährend der
    übrige "Feil aus dein Seitenkanal direkt abgeführt
    wird. Diese Art der \\Ssscrringlitinil)en \vird als
    selbstansaugende hr(,isell,uml)e mit teilweiser
    Rückführung der Hilfsflüssigkeit bezeichnet. Man
    kennt bisher folgende zwei verschiedene Arten der
    uil\veisen Rückführung.
    l)ei der ersten Art wird der Seitenkanal nur über
    einen bestimmten Teil des Umfanges geführt. Die
    Flüssigkeit tritt vollständig aus dem Kanal aus.
    Inncrhall) des folgenden Sektors des Umfanges
    tritt bei erneuter Bildung des Flüssigkeitsringes
    (-in Teil der Flüssigkeit \vieder ein und verläßt
    unter \\'ie<ieraustritt in das Laufrad und gleich-
    zeitiger hlilnpressioli der in den Zellen befindlichen
    Luft den Pumpenraum. Der Wirkungsgrad dieser
    \usführung liegt zwar etwas höher als bei Pumpen
    mit ungeteilter Rückführung der Ililfsflüssigkeit.
    ls entstehen aber doch durch den zweiten Eintritt
    in den I'unipenrauin und in <las Zellenrad sowie
    durch die lildung des z\veiten Flüssigkeitsringes
    erhebliche Verluste.
    Bei der anderen I'unipenart ist man daher dazu
    übergegangen, die zur Luftförderung benötigte Flüssigkeitsmenge nicht erst aus- und wieder eintreten zu lassen, sondern sie direkt vom Hauptstrom abzuzweigen und dem Rade zuzuführen. Dabei wird die zur Luftförderung erforderliche Teilmenge am äußeren Umfang des Seitenkanales abgezweigt, während der Hauptstrom mehr nach dem Mittelpunkt hingeführt den Pumpenraum verläßt. Diese Verlegung des Seitenkanales mehr nach der Mitte zu hat aber den Nachteil, daß die ge«-ünschte Drucksteigerung bei verkleinerter Umfangsgesch%vindigkeit herabgemindert wird. Die beste Druckwirkung wird auf möglichst großem Radius erzielt. Gleichzeitig erscheint die Abzweigung der Teilflüssigkeit für die Luftförderung am äußeren Umfange des Seitenkanales unzweckmäßig, weil die Rückführung der Hilfsflüssigkeit in das Zellenrad am günstigsten auf möglichst kleinem Radius erfolgen soll. Diese Überlegungen lassen erkennen, claß auch durch diese Ausführung noch nicht der höchste Nutzeffekt erreicht wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Pumpe mit teilweiser Rückführung der Hilfsflüssigkeit, bei der die zuletzt beschriebenen Nachteile dadurch vermieden werden, daß der Abzweig der Hilfsflüssigkeit auf den mehr nach dem Mittelpunkt hin liegenden Teil des Seitenkanales angeordnet wird, während der Hauptstrom am äußersten Umfang also bei höchster Druckwirkung verläuft und den Pumpenraum verläßt. Hierdurch wird, wie Versuche gezeigt haben, gegenüber der bisher bekannten Ausführung tatsächlich eine weitere Steigerung des Wirkungsgrades erzielt.
  • Eine zusätzliche Verbesserung des \-@'irkungsgrades wird erreicht, wenn man bei mehrstufigen Pumpen eine Abzweigung des Flüssigkeitsstromes zwecks Entlüftung nur in einer Stufe vornimmt, während bei den übrigen Stufen der ganze ungeteilte Flüssigkeitsstrom direkt nach außen abgeführt wird.
  • Der Erfindungsgedanke ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen Abb. i die bekannte Ausführung eines Seitenkanales ohne Abzweigung der Hilfsflüssigkeit, Abb. 2 eine Pumpe mit dem Merkmal der Erfindung im Querschnitt, und Abb.3 dieselbe Pumpe im Längsschnitt (Axialschnitt). Da bei der bekannten Ausführung gemäß Abb. i der Seitenkanal i keinerlei Abzweig für die Hilfsflüssigkeit besitzt, verläßt der gesamte Flüssigkeitsstrom, der durch den Schlitz 2 eingetreten ist, den Pumpenraum durch die Öffnung j. Diese Kanalausbildung ist daher nicht luftfördernd oder selbstansaugend.
  • Aus der Abb.2 ist die neue Formgebung des Seitenkanales i gemäß der Erfindung ersichtlich. Die Flüssigkeit tritt durch den Steuerschlitz 2, von dem Ansaugestutzen der Pumpe kommend, in das Zellenrad 3 und damit in den im Bereich des Steuerschlitzes sich erweiternden Seitenkanal ein. In diesem wird durch die bekannte Schleppwirkung der Druck im Verlaufe des Umfanges immer mehr gsteigert, bis der Hauptstrom der Flüssigkeit im äußeren Bereich .4 des Kanales i den Pumpenraum verläßt. Bei dieser Anordnung wird damit die größte Drucksteigerung erzielt. Der Abzweig der Hilfsflüssigkeit erfolgt an der Stelle 5 durch eine kleine Fortsetzung des Seitenkanales i. Die Hilfsflüssigkeit wird auf diese Weise auf kleinstem Radius an der Stelle 6 dem Zellenrad 3 wieder zugeführt. Dabei sind die Stoßverluste auf dem kleineren Radius aber wesentlich geringer.
  • N%,'ird die Pumpe mehrstufig ausgebildet, so ist es zweckmäßig, die Abzweigung des Flüssigkeitsstromes zwecks Entlüftung gemäß den Abb. 2 und 3 nur in einer Stufe vorzunehmen, während bei den übrigen Stufen der ganze ungeteilte Flüssigkeitsstrom wie bei Fig. i direkt nach außen abgeführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal und teilweiser Rückführung der Hilfsflüssigkeit in das Zellenrad, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzweig (5) der Hilfsflüssigkeit auf kleine-'rein Radius angebracht ist als der Austritt des Hauptstromes aus dem Seitenkanal (i).
  2. 2. Kreiselpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrstufiger Ausbildung der Kreiselpumpe ein Abzweig der Hilfsflüssigkeit nur in einer Stufe vorgenommen wird.
DEP21966D 1948-11-19 1948-11-19 Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal Expired DE800806C (de)

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DEP21966D DE800806C (de) 1948-11-19 1948-11-19 Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal

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DEP21966D DE800806C (de) 1948-11-19 1948-11-19 Kreiselpumpe mit seitlichem Ringkanal

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DE800806C true DE800806C (de) 1950-12-07

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DE (1) DE800806C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957097C (de) * 1952-05-18 1957-01-31 Siemens Ag Selbstansaugende Fluegelradpumpe
DE1005374B (de) * 1954-11-24 1957-03-28 Fabig Georg Selbstansaugende Kreiselpumpe mit Seitenkanal
DE1037860B (de) * 1956-07-11 1958-08-28 Konekeskus Oy Fa Laufrad fuer Seitenkanalpumpen
DE974737C (de) * 1949-01-01 1961-04-13 Johannes Hinsch Selbstansaugende Umlaufpumpe
US3252421A (en) * 1962-10-16 1966-05-24 Siemen & Hinsch Gmbh Pumps

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