DE79342C - Keimtrommel - Google Patents

Keimtrommel

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DE79342C
DE79342C DENDAT79342D DE79342DA DE79342C DE 79342 C DE79342 C DE 79342C DE NDAT79342 D DENDAT79342 D DE NDAT79342D DE 79342D A DE79342D A DE 79342DA DE 79342 C DE79342 C DE 79342C
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DE
Germany
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drum
germination
germinating
flaps
air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79342D
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English (en)
Original Assignee
R. GENGE, Hamburg, Kolonnaden 15
Publication of DE79342C publication Critical patent/DE79342C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/033Germinating in boxes or drums

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die wichtigsten Erfordernisse für den Keimprocefs bei der Malzfabrikation sind die Erhaltung einer gleichmä'fsigen, nicht zu hohen Temperatur, die Erhaltung eines genügenden Feuchtigkeitsgrades, ausreichender Ventilation des Keimraumes, . verbunden mit gehöriger Ableitung der beim Keimen sich bildenden Kohlensäure, und ein ,zweckentsprechendes, gründliches Wenden oder Umschütten des Keimgutes, wobei die Keime vor dem Abbrechen bewahrt bleiben.
Die bisher beim Keimen der Quellgerste zur Anwendnng gebrachten mechanischen Vorkehrungen haben sich als nicht vollkommen zweckmäfsig erwiesen.
Durch den nachstehend beschriebenen Apparat wird den oben genannten Erfordernissen auf das Vollkommenste Rechnung getragen. Bei Verwendung desselben kommt jede Handarbeit in Wegfall.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 und in Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 dargestellt. Der durchlöcherte Mantel α der Keimtrommel b, welche um ejne horizontale Welle c drehbar gelagert ist, wird auf seiner Innenseite nach Richtung der Trommelseitenlinien mit zarten Auskehlungen versehen, welche die Aufgabe haben, beim Umdrehen der Trommel das Keimgut bis zu einer gewissen Höhe mit sich fortzuführen, bis es infolge seiner Schwere wieder dem tiefstgelegerien Punkte der Trommel zufällt. Die durchbrochene Nabe d stellt die Verbindung zwischen dem Innenraum der Trommel und dem Rohre f her, welches seitlich von aufsen frische Luft zuführt, g ist eine von kaltem Wasser durchströmte Schlange, die sich an das" hohle Wellenende c anschliefst. Diese Schlange ist zu einer zweiten Schlange h verlängert, welche im Innern der Trommel dem Mantel entlang läuft und in das gegenüberliegende, ebenfalls hohle Wellenende mündet, durch welches das Wasser in geeigneter Weise abgeführt wird. An der Aufsenseite des Trommelmantels sind eine Anzahl jalousieartiger Klappen ,angebracht, die vermittelst einer zweckentsprechenden Vorrichtung, beispielsweise eines gebogenen T-Eisens k unter Mitwirkung von an ihm herlaufenden Rollen Z, welche an den freien Enden von an den Klappen i befestigten Federn m ihren Sitz haben, fest gegen den Mantel gedrückt werden und so die in dem- · selben befindlichen Löcher verschliefsen. Die Ausbauchung des T-Eisens erstreckt sich, von der tiefstgelegenen Stelle ausgehend, einseitig nach oben ungefähr bis zu der Höhe (Fig. 2), bis zu welcher das Kleingut durch die Auskehlungen im Mantel mitgenommen wird, wodurch es den Klappen au dieser Stelle ermöglicht ist, sich infolge ihres Eigengewichtes zu öffnen. Die Luft, welche durch die auf vorbeschriebene Weise geöffneten Mantellöcher in die Trommel tritt, durchströmt das Keimgut und führt die sich beim Keimen
entwickelnde Kohlensäure mit der übrigen verbrauchten Luft durch das Rohr q ab, welches vermittelst der durchbrochenen Nabe r mit dem Innern der Trommel in Verbindung steht. Die Umdrehung der Trommel wird durch einen an der Trommel befestigten Zahnkranz η bewirkt, in welchen ein Schneckenrad eingreift. Die Füllung und Entleerung der Trommel geschieht durch einen Schieberp.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Keimtrommel, gekennzeichnet durch einen Mantel, dessen Löcher bei der Rotation der Trommel an dem oberen Trommeltheil durch Klappen (i) selbsttätig geschlossen und am unteren Theile geöffnet gehalten werden, während gleichzeitig Luft-Zu- bezw. Ableitungsrohre (fq) an der Trommel angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79342D Keimtrommel Expired - Lifetime DE79342C (de)

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