DE7911071U1 - Vorrichtung zum zerschneiden von seilen, insbesondere drahtseilen - Google Patents

Vorrichtung zum zerschneiden von seilen, insbesondere drahtseilen

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DE7911071U1 DE19797911071 DE7911071U DE7911071U1 DE 7911071 U1 DE7911071 U1 DE 7911071U1 DE 19797911071 DE19797911071 DE 19797911071 DE 7911071 U DE7911071 U DE 7911071U DE 7911071 U1 DE7911071 U1 DE 7911071U1
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ropes
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Description

Heinz Pranke F 8 GM 2
Dipl.-KfM.
Erikaweg 18c
4010 Hilden
Vorrichtung zum Zerschneiden von Seilen,
insbesondere Drahtseilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Ober- |
begriff des Anspruchs 1 genannten Gattung. !
Aufgrund der bei solchen Vorrichtungen meist notwen- ;
digen großen Vorschubkräfte und wegen der erheblichen
Trägheit insbesondere von dicken Drahtseilen ist das
maßhaltige Abschneiden von einzelnen Stücken von einem
Drahtseil ein nicht unerhebliches technisches Problem. j
j:
Die Erfindung löst die sich aus dieser geschilderten |
Schwierigkeit ergebende Aufgabe durch den Gedanken, I
die Meßeinrichtung von der Vorschubeinrichtung mecha- |
nisch abzutrennen, d.h., das zur Betätigung der Schneid- | einrichtung notwendige - meist elektrische - Signal von
einem Signalgeber abzunehmen, der vom abzuschneidenden
Seil nur mitgenommen, nicht aber mit der Vorschubeinrichtung gekoppelt ist. Im einzelnen sind die erfindungsgemäßen Merkmale im Anspruch 1 beschrieben, während die
Unteransprüche besonders zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung erläutern.
D54QQO POsseWorf t · Bahnstraße 62 · Telefon 0211/356338
pur den Gegenstand der Ansprüche 5 und 6 wird selbständiger Schutz (Elementenschutz) begehrt.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeipiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht stark schemati
siert die Vorschubeinrichtung, die Anordnung der Meßeinrichtung und die Schneideinrichtung; und
Fig. 2 senkrecht zur Laufrichtung des
Seils eine Einrichtung zur Verteilung der abgeschnittenen »
Seilstücke auf verschiedene Arbeitstische zur getrennten Weiterverarbeitung .
In Fig. 1 ist mit 1 schematisch das in Stücke bestimmter Länge zu zerschneidende Drahtseil bezeichnet. Das Drahtseil läuft zunächst mit einer Schlaufe 2 über einen nur schematisch angedeuteten Spill, der die Aufgabe hat, besonders hohe mechanische Beanspruchungen von der nachgeschalteten Vorschubeinrichtung 4 fernzuhalten.
Die Vorschubeinrichtung 4 weist ein angetriebenes Walzenpaar 5 mit darum laufendem Förderband 6 auf. Auf einer Seite des Förderbandes 6 ist ein Arbeitsspalt gebildet, auf dessen anderer Seite ein Förderband 11 über Walzen 8 läuft, die in keiner Weise angetrieben werden, sondern vielmehr ausschließlich
durch das Förderband 11 mitgenommen werden. Das Förderband 11 wird seinerseits ebenfalls ausschließlich über das durch den Arbeitsspalt zwischen den Förderbändern 6 und 11 durchlaufende Seil mitgenommen.
Auf der dem angetriebenen Förderband 6 abgelegenen Seite des Förderbandes 11 wird eine Meßrolle oder Meßwalze 9 in an sich bekannter Weise von dem Förderband 11 schlupffrei durch Kraftschluß mitgenommen. In hier nicht weiter interessierender weil grundsätzlich bekannter Weise weist die Meßwalze 9 Markierungen oder dergl. auf, die nach Maßgabe der jeweiligen Drehstellung der Meßwalze 9 Signale abgeben, die für die Länge des durch den Spalt gefahrenen Seilabschnittes kennzeichnend sind. Diese Signale steuern dann eine schematisch dargestellte Schneideinrichtung 10.
Aus der so weit gegebenen Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist erkennbar, daß die zur Steuerung der Schneideinrichtung erforderlichen Signale, die wiederum von der Länge des durchgefahrenen Seilstückes abhängen, nicht von einem Generator geliefert werden, der in irgendeiner weiteren Antriebsverbindung mit der eigentlichen Vorschubeinrichtung steht, als eben derjenigen Verbindung, die sich durch die Bildung des Spaltes zwischen den beiden Förderbändern 6 und ergibt.
In Fig. 2 ist senkrecht auf der Orientierung nach Fig. 1 eine der Schneideinrichtung 10 nachgeschaltete Verteilungseinrichtung dargestellt, die zunächst einen Aufnahmeraum 10' für ein jeweils abgeschnittenes Seilstück 14 aufweist.
Der Aufnahmeraum 10l wird durch zwei Halbschalen 11 und 12 gebildet, die parallel zur Laufrichtung des Seiles bei 13 unabhängig voneinander steuerbar schwenkbar gelagert sind, sodaß beispielsweise bei Schwenkung der Halbschale 11 in Fig. 2 nach links ein in dem Aufnahmeraum befindliches abgeschnittenes Seilstück auf die Rampe 15 eines Verteilers 17 fällt, während bei ausschließlichem Schwenken der Halbschale 12 in Fig. 2 nach rechts das Seilstück 14 erkennbar auf die andere Rampe 16 des Verteilers 17 fallen würde. Auf diese Weise ist es möglich, die ankommenden geschnittenen Seilstücke bei 18 bzw. 19 auf zwei weitere Verarbeitungsstellen 20 und 21 eines gemeinsamen Arbeitstisches zu verteilen. Eine solche Verteilung 1st zweckmäßig, weil das Abschneiden genauer Seillängen Im allgemeinen schneller vor sich geht, als die weitere Verarbeitung entsprechender Seilstücke, bei welchen weiteren Schritten beispielsweise Kauschen gebildet werden und dergl.

Claims (6)

Patentanwalt MICHAEL KORN Dipl. Ing. Heinz Franke F 8 GM Dipl.-Kfm. Erikaweg 18C Hilden Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Abtrennen von Stücken bestimmter Länge von Seilen, insbesondere Drahtseilen, mit Vorschubeinrichtung, diese steuernde Meßeinrichtung und Schneideinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorschubeinrichtung (4) und der Meßeinrichtung (7) ein vom Seil durchlaufener Arbeitsspalt ausgebildet ist, und da.Ö die beiden Einrichtungen jeweils als Ganzes im Bereich des Spaltes aufeinander zu vorgespannt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung (4) und die Meßeinrichtung (7) nur über das dazwischen laufende Seil miteinander gekoppelt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung und die Meßeinrichtung je die Gestalt eines endlosen Förderbandes (6 + 11) haben, deren Arbeitsflächen
— 2 —
D-4000 Düsseldorf 1 · Balinstraße 62 · Telefon 0211/356338
zwischen sich den Spalt bilden und daß von dem zur Meßeinrichtung gehörenden Förderband (11) eine - an sich bekannte - Meßwalze (9) im wesentlichen schlupffrei mitgenommen wird.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurcn gekennzeichnet, daß der Vorschubeinrichtung (4) ein Spill (2, 3) vorgeschaltet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß der Schneideinrichtung (10) ein in Seilrichtung verlaufender Aufnahmeraum (10') nachgeschaltet ist, der als Verteiler der abgeschnittenen Seilstücke ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum aus zwei in ihrem oberen Bereich einzeln um eine zur Seillaufrichtung parallele Welle (13) schwenkbaren Halbschalen (11, 12) besteht, und daß genau unterhalb der Stelle, an welcher die beiden Halbschalen in ihrem unteren Bereich aneinander anliegen, ein mit zwei Rampen (15, 16) versehener Verteiler (17) vorgesehen ist, wobei die Schnittfläche der Rampen (15, 16) parallel zu dieser unterhalb der Verbindungsstelle der Halbschalen angeordnet isc.
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