DE7911044U1 - Elektrotechnisches Drucktastenbauteil - Google Patents

Elektrotechnisches Drucktastenbauteil

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DE7911044U1
DE7911044U1 DE19797911044 DE7911044U DE7911044U1 DE 7911044 U1 DE7911044 U1 DE 7911044U1 DE 19797911044 DE19797911044 DE 19797911044 DE 7911044 U DE7911044 U DE 7911044U DE 7911044 U1 DE7911044 U1 DE 7911044U1
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DE
Germany
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push button
flange
button component
mounting plate
frames
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DE19797911044
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Eichhoff-Werke 5880 Luedenscheid GmbH
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Eichhoff-Werke 5880 Luedenscheid GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/12Push-buttons

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Ei _hhoff-Werke GmbH. .· . > L·*
Beschreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrotechnisches Drucktastenbauteil wie Druckschalter, Taster od. dgl., welches mit einem Zapfen durch eine Befestigungsöffnung einer Montageplatte gesteckt ist und dessen die Befestigungsöffnung überdeckender und die Drucktaste rahmenärtig umgebender Flansch durch ein rückwärtiges Spannorgan gegen die Montageplatte verspannt ist. Ein derartiges Drucktasten bauteil wird beispielsweise im Zusancmenhang mit Klingelanlagen an Mehrparteienwohnhäusern als Taster zum Einschalten der Außen- und/oder Treppenhausbeleuchtung benutzt. Als Spannorgan wird dabei eine Mutter verwendet, die auf den Außengewinde aufweisenden Schaft des Flansches geschraubt wird und so die notwendige Montageverspannung hervorruft.
Aufgabe der Erfindung ist es, einfache Mittel aufzuzei gen, die es ermöglichen, ein derartiges Drucktastenbauteil wahlweise oder nachträglich gegen Feuchtigkeit oder Spritzwasser zu schützen, wobei das Drucktastenbauteil selbst nicht verändert werden soll.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß eine üb^T Drucktaste und Flansch stülpbare Kappe aus flexiblem Werkstoff durch den Umfang des Flansches umgebende, in der Befestigungsöffnung verankerbare und von dem Spannorgan zwischen Flansch und Montageplatte einspannbare Teilrahmen
Eichhoff-Werke GmJiH:
besondere bei beleuchteten Drucktasten aus durchscheinendem oder durchsichtigem Werkstoff umfänglich durch die Teilrahmen gegen die Oberfläche des Flansches gepreßt und so gegenüber dem Flansch abgedichtet und infolge der Anpressung sicher gehalten. Zur Fixierung der Teilrahmen dient die ohnehin in der Montageplatte vorgesehene Befestigungsöffnung und zum Festspannen der Teilrahmen das - ebenfalls ohnehin vorhandene - Spannorgan, mit dem üblicherweise das nicht feuchtigkeit-geschütze Drucktastenbauteil an der Montageplatte fixiert wird. |
Zweckmäßig sind die Teilrahmen aus zwei untereinander gleichgestalteten Halbrahmen gebildet, deren Trennung in einer Längsmittelebene des Drucktastenbauteils vorgesehen ist. Die gesamte Anordnung, mit der ein übliches Drucktastenbauteil wasserdicht angeordnet werden kann, umfaßt also nur zwei verschiedene Teile, nämlich einen Halbrahmen und die Kappe aus flexiblem Werkstoff. Durch die Aufteilung· des Teilrahmens in zwei untereinander gleichgestaltete Halbrahmen ist außerdem eine günstige Verteilung des auf den Flansch einwirkenden Umfangsdruckes, der im wesentlichen radial wirkt, erzielbar.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist jeder Teilrahmen eine die Auflagefläche des Flansches untergreifende Anlagefläche und einen in die Befestigungsöffnung eingreifenden Kragen auf. Die Höhe des Kragens ent- | spricht etwa der Wandstärke der Montageplatte. Die derart ausgebildeten Teilrahmen können in radialer Richtung wegen der in die Befestigungsöffnung eingreifenden Kragen nicht ausweichen. Die mit der Auflagefläche des Flansches
Eichhoff-Werke GmbH ■
zusammenwirkende Anlagefläche dient als Einspannabschnitt zur klemmbaren Fixierung der Teilrahmen zwischen der Umgebungsfläche der Befestigungsöffnung und der Unterseite des Flansches des Drucktastenbauteils. Bildet man die Teilrahmen aus einem zumindest gewisse Elastizität aufweisenden Kunststoff aus, so findet auch in den Anlageibereichen des Teilrahmens am Drucktastenbauteil einerseits wie an der Montageplatte andererseits eine zusätzliche Abdichtung statt.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Erfindungsmerkmal· belassen die zusammengefügten Teilrahmen zwischen ihren Innenflächen und den Außenflächen des Flansches einen Spalt, dessen Weite geringfügig schmaler ist als die Wandstärke der Kappe. Hierdurch wird in der Montagelage die Kappenwandung, die im Überdeckungsbereich von Teilrahmen und Flansch eingespannt ist, mit besonderem Druckschluß unter Ausnutzung der Elastizität des Kappenmaterials gehalten. Hierdurch bedingt ist die Entfernung der von der Frontseite aufgesteckten Kappe ohne Werkzeug praktisch nicht möglich, so daß die Anordnung besonders haltbar ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein nach der Erfindung wasserdicht bzw. spritzwassergeschützt ausgebildetes Drucktastenbauteil und
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der in Fig. 1 gezeigten Teile im Schaubild.
Eichhoff-Werke GmbH. ...,■>...
j In den Zeichnungen sind der Übersichtlichkeit halber
j nur Teile des Drucktastenbauteils dargestellt. Bei
-diesen Teilen handelt es sicii um einen Flansch 10 mit rechteckigem bzw. quadratischem Umriß, der mit einem einstückig angeformten Hohlgewinde zapfen 11 eine Befestigungsöffnung 12 in einer Montageplatte 13 durchgreift, und um eine Drucktaste 14, die gegen Wirkung einer nicht dargestellten integrierten Feder in Längsrichtung des Hohlgewindezapfens 11 relativ zu diesem und zum Flansch 10 verschieblich gelagert ist. Die Drucktaste 14 trägt an ihrem unteren Ende einen metallenen Schaltring 26, der zur Auflage auf Kontaktfahnen bestimmt ist, die Bestandteil eines nicht dargestellten elektrischen Anschluß-Gerätesockels sind, der beispielsweise u.a. auch eine in den Hohlgewindezapfen 11 eintretende Lampe für die Beleuchtung der Drucktaste 14 aufweisen kann.
Das Drucktastenbauteil, zumindest die bislang dargestellten und beschriebenen Teile, werden an der Montageplatte 13 durch eine ringförmige Mutter 15 verspannt, d; ·? auf das Außengewinde des Hohlgewindezapfens 11 von der Unterseite 13b der Montageplatte 13 aufgeschraubt wird. Üblicherweise befindet sich zwischen der Mutter 15 und der Unterseite 13b der Montageplatte 13 noch ein Sicherungsglied in Form z.B. eines Federringes. Die Randzonen der Flanschunterseite 10b übergreifen den Randbereich der Befestigungsöffnung 12 auf der Ober- oder Schauseite 13a der Montageplatte 13.
Um nun ein solches Drucktastenbauteil wahlweise cder nachträglich gegen Spritzwasser oder andere Feuchtigkeitseinflüsse derart zu schützen, daß frontseitig
Eichhoff-Werke GmbH
der Montageplatte 13 auftreffende Feuchtigkeit nicht zu
den stromführenden Teilen unterhalb der Unterfläche 13b der
Montageplatte gelangen kann, ist eine Kappe 16 aus flexiblem
gummielastischem und ggf. durchsichtigem oder durchscheinendem Material vorgesehen, deren Innenfläche etwa der v Außenfläche des Flansches 10 und ggf. der Drucktaste 14 i'; entsprechend geformt ist. Zweckmäßig läßt sich die Kappe
16 praktisch ohne Spiel über Drucktaste 14 und Flansch 10
stülpen, wie es in Fig. 1 im Schnitt dargestellt ist. Dabei
übergreifen die an den Außenflächen 10a des Flansches 1Ö .; anliegenden Innenflächen 16a der Kappe 16 den Flansch ί höchstens bis zur Unterseite 10b ragen aber nicht darüber
hinaus. '
Um die Kappe 16 dicht und fest mit den auf der Seite
13a aus der Montageplatte 13 herausragenden Teilen 10 und ; 14 des Drucktastenbauteils zu halten, sind zwei gleich aus- | gebildete Teilrahmen in Form der Halbrahmen 17 und 18 vorger f sehen. Beide Halbrahmen 17, 18 besitzen einen langen Grundschenkel 19 und zwei etwa halb so lange Seitenschenkel 20.
Die Schenkel 19 und 20 sind in ihrer Neigung zur Längs- >
n.ittelachse der Neigung der Außenflächen 10a des Flansches 10 angepaßt. Die Summe der Längen zweier Seitenschenkel
20 ist gleich der Länge eines Schenkels 19, sofern der
Flansch 10 quadratischen Querschnitts ist, was beim Ausführungsbeispiel der Fall sein soll. Jedenfalls aber ergänzen sich zwei zusammengesetzte Teilrahmen 17 und 18 hinsichtlich ihrer Schenkel 19 und 20 zu einer Form, deren In- j nenflache die Außenfläche 10a des Flansches 10 mit geringem
Abstand umgibt, der zum Einspannen der Wandungen 16b der
I Kappe 16 ausreicht. |
Eichhoff-Werke GmbH.
Jeder Halbrahmen 17 und 18 besitzt in seinem ebenen Boden 27 einen halbkreisförmigen Ausschnitt 22, an dessen Wandung 23 ein nach unten weisender Ringkragen 24 angeformt ist. Die Höhe dieses Ringkragens 24 entspricht etwa der Materialstärke der Montageplatte 13, wie dies aus Fig. 1 gut zu ersehen ist. Durch Eingreifen der Ringkragen 24 in die Befestigungsöffnung 12 und durch ihre Abstützung an der Lochlaibung 25 werden die Halbrahmen 17 und 18 zusammengehalten. Außerdem wird ihr Boden 27, dessen Anlagefläche 21 unter die ünterflache IGb des Flansches 10 zu liegen kommt, zwischen dem Flansch 10 und der die Befestigungsöffnung 12 umgebendei Oberfläche 13a der Montageplatte 13 eingespannt, wenn die Mutter 15 angezogen wird. In dieser Befestigungslage umspannen die Halb rahmen 17 und 18 den Umfang des Flansches 10 mit den dazwischen eingeschlossenen Wänden 16b der Kappe vollständig, gegen Einfluß von Feuchtigkeit dicht und gegen Entnahme der Kappe 16 sicher.
Um ein übliches Drucktastenbauteil gegen Spritzwasser oder Feuchtigkeitseinflüsse zu schützen, sind also nur zwei untereinander gleichgestaltete Halbrahmen 17,18 und eine abdichtende Kappe 16 erforderlich. Falls eine Montageplatte 13 eine Befestigungsöffnung 12 aufweist, deren Durchmesser eng auf den Außendurchmesser des Hohlgewindezapfens 11 abgestimmt ist, so braucht dieser Durchmesser lediglich geringfügig vergrößert zu werden, damit die Ringkragenabschnitte 24, die ihrerseits ebenfalls auf dem Außengewinde des Hohlgewindezapfens 11 dicht aufliegen, zwischen dem Hohlgewindezapfen 11 und der Lochlaibung 25 Platz finden. Sonstige Maßnahmen, Bauteile od. dgl. sind nicht erforderlich.

Claims (5)

WUPPERTAL 2 .: : .··.: ··;; ,"PATENTANWÄLTE <~ STRESEMANNSTR. 6-8 m\/'\' 'U":' ' '' '»blPL.-ING. H. SONNET Postfach 201327 DIPL.-ING. H. OSTRIGA DIPL.-ING. B. SONNET Anmelderin: Eichhoff-Werke GmbH Buckesfelder Str. 101 5880 Lüdenscheid Bezeichnung Elektrotechnisches der Erfindung: Drucktastenbauteil Schutzansprüche :
1. Elektrotechnisches Drucktastenbauteil wie Druckschalter, Taster od. dgl., welches mit einem Zapfen durch eine Befestigungsöffnung einer Montageplatte gesteckt ist und dessen die Befestigungsöffnung überdeckender und die Drucktaste rahmenartig umgebender Flansch durch ein rückwärtiges Spannorgan gegen die Montageplatte verspannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine über Drucktaste (14) und Flansch (10) stülpbare Kappe (16) aus flexiblem Werkstoff durch, den Umfang des Flansches (10) umgebende, in der Befestigungsöffnung (12) veranker-
ιιλγρϊκονπ/ ·..: : : : ::.:.:,;
FEHNSPRKiHKR CRM)II u V'OI.KSIIjVJK rffabll.:. ·..* J'OSrSCHKCKKOM- > COMMKRZBANKAt.
ÄiJHHKu. T. IKIiIi Wl'l'l'KKTAI. IIMIMI'.V IlMI KSSKN ll.illl 111 WL1I1I1KK I1AI. Il MiMI N. I (Cl 4 HTA
E ichhoff-Werke GmbH · .....,,.. ,Ji
bare und von dem Spannorgan (15) zwischen Flansch CIO) und Montageplatte (13) einspannbare Teilrahmen (17,18) druckschlüssig an der Oberfläche (10a) des Flansches (10) festlegbar sind.
2. Drucktastenbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilrahmen (17,18) aus zwei untereinander gleichgestalteten Halbrahmen gebildet sind, deren Trennung in einer Längsmittelebene des Drucktastenbauteils vorgesehen ist.
3. Drucktastenbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilrahmen (17,18) eine die Auflagefläche (10b) des Flansches untergreifende Anlagefläche (21) und einen in die Befestigungsöffnung (12) eingreifenden Kragen (24) aufweist.
4. Drucktastenbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Kragens (24) etwa der Wandstärke der Montageplatte (13) entspricht.
5. Drucktastenbauteil nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die üusanrni^ngeragten TeilrahmiJn (17,18) zwischen ihren Innenflächen und den Außenflächen (10a) des Flansches (10) einen Spalt belassen, dessen Weite geringfügig schmaler ist als die Wandstärke der Kappe (16).
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