DE78982C - Hebebaum mit Sicherheitsvorrichtung gegen Abgleiten - Google Patents
Hebebaum mit Sicherheitsvorrichtung gegen AbgleitenInfo
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- DE78982C DE78982C DENDAT78982D DE78982DA DE78982C DE 78982 C DE78982 C DE 78982C DE NDAT78982 D DENDAT78982 D DE NDAT78982D DE 78982D A DE78982D A DE 78982DA DE 78982 C DE78982 C DE 78982C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher zum Heben schwerer Lasten gebräuchlichen Hebebäume sind am unteren
Ende mit einem Schuh versehen, der in einfachster Weise aus zwei eisernen Lappen besteht,
die sich vorn in einer etwas nach oben gebogenen Spitze vereinigen.
Dieser Schuh bietet in keiner Weise irgend welche Sicherheit gegen Abgleiten, und kommt
es infolge dessen auch sehr oft und namentlich bei Bahn-, Brücken- und anderen Bauten, bei
denen infolge der schweren Lasten die Hebebäume von grofser Länge und Gewicht sind,
vor, dafs ein Abgleiten des Baumes erfolgt, wodurch die an und unter demselben stehenden
Arbeiter, wenn sie nicht rechtzeitig zur Seite springen, leicht schwere Verletzungen
davontragen. Es ist deshalb nothwendig, den Hebebaum mit einer Sicherheitsvorrichtung zu
versehen, welche ein Abgleiten unmöglich macht, und eine solche bildet den Gegenstand
der nachfolgend beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten Erfindung.
Der Hebebaum ist natürlich für jede Art von Betrieb anwendbar; in der beiliegenden
Zeichnung ist als einheitliches Beispiel die Benutzung desselben beim Eisenbahn-Oberbau gewählt.
Fig. ι der Zeichnung stellt im Längsschnitt den unteren Theil des Hebebaumes mit dem
Schuh dar, in dem Augenblick, wo durch denselben eine Eisenbahnschiene gehoben werden soll; punktirt ist in derselben Figur
der Baum mit der Schiene in gehobenem Zustande gezeichnet. Fig. 2 veranschaulicht den
Baum und Schuh im Querschnitt nach x-x\ in den Fig. 3, 4 und 5 ist schematisch die
Anwendung des Baumes bei der Verlegung verschiedener Eisenbahnmaterialien zur Darstellung
gebracht und Fig. 6 ist ein Schema für die bei diesen Materialien nothwendigen Längen der Kette des Baumes. Der eiserne
Schuh A des Hebebaumes B ist, wie aus der Fig. ι ersichtlich, auf der Oberseite des unteren
Endes mit zwei Ausschnitten α und b versehen, die je nach den Umrissen des zu hebenden
Materials (Schienen, Schwellen, Träger, Balken u. s. w.) entsprechend gestaltet sind und als
Stützpunkte für dasselbe dienen. Auf das obere Blatt des Schuhes wird zu dessen Verstärkung
ein U-förmiges Eisenstück c aufgelegt und die .Befestigung zwischen U-Eisen, Schuh
und Hebebaum durch die Schrauben bezw. Niete oder dergleichen d dY d.2 bewerkstelligt.
An. dem oberen Ende des U-Eisens ist vermittelst eines Drehbolzens e eine Hülse f angebracht,
deren < Vorderseite geschlossen ist, während die Hinterseite offen ist oder zum
Schutz gegen das Eintreten von Staub, .Schmutz u. s. w. durch einen abnehmbaren
Deckel verschlossen werden kann.
In der vorderen Verschlufsplatte der Hülse f befindet sich eine längliche rechteckige Oeffnung,
durch welche ein mit Zughaken versehener Bolzen g in die Hülse hineintritt.
Innerhalb derselben ist der Bolzen von einer Spiralfeder h umschlossen, welche letztere auf
ihm durch eine Scheibenmutter i festgehalten wird.
Vor dem geschlossenen Ende der Hülse befindet sich ein mit einem senkrechten Schlitz k
versehenes Führungsstück /, welches nach oben in eine Art Handgriff, nach unten in einen
der Handhabung des feste Unterlage zu haben, der von beliebiger Form
Bolzen Z1 endigt, der durch den Baum hindurchgeht
und durch eine Mutter m an dem letzteren befestigt wird.
Um dieses Führungsstück in der Höhe verschieben zu können, kann der Bolzen Z1 innerhalb
des Baumes in einem Gasrohr geführt werden und am unteren Ende eine Stellvorrichtung
erhalten.
In den Zughaken des Bolzens g wird nun eine Kette η eingehängt, an deren freiem
Ende ein Sicherheitshaken ο angebracht ist, welcher das Abgleiten des Bautheiles verhindern
soll. Um bei
Hebebaumes eine
wird ein Bock q
und Stoff sein kann, angewendet. In Fig. ι ist z. B. der Bock einmal mit gerader Bohlenunterlage, das andere Mal, wie punktirt angegeben, mit keilförmiger Unterlage gezeichnet. Dieser Bock wird nun, nachdem der Hebebaum so unter das zu hebende Baustück geschoben ist, dafs das letztere auf einem der Ausschnitte α oder b fest aufliegt, und nachdem der Sicherheitshaken ο an dem Baustück festgehakt ist, unter den Hebebaum geschoben, so dafs der Bock nunmehr als Dreh- und Unterstützungspunkt dient.
Hebebaumes eine
wird ein Bock q
und Stoff sein kann, angewendet. In Fig. ι ist z. B. der Bock einmal mit gerader Bohlenunterlage, das andere Mal, wie punktirt angegeben, mit keilförmiger Unterlage gezeichnet. Dieser Bock wird nun, nachdem der Hebebaum so unter das zu hebende Baustück geschoben ist, dafs das letztere auf einem der Ausschnitte α oder b fest aufliegt, und nachdem der Sicherheitshaken ο an dem Baustück festgehakt ist, unter den Hebebaum geschoben, so dafs der Bock nunmehr als Dreh- und Unterstützungspunkt dient.
Zur Aufnahme des Hakens beim Transport des Baumes dient ein in den Schenkel des
U-Eisens eingelassener Quersteg" r, während die Kette in dem U-Eisen selbst ihre Lage
erhält.
Wie anfangs erwähnt, ist nun in den Fig. 3 bis 5 die Anwendung des Baumes bei der
Verlegung von Eisenbahnoberbau - Materialien dargestellt, während aus dem Schema Fig. 6
die jedesmalige Länge der Kette zu ersehen ist. Hierbei ist angenommen, dafs die Spiralfeder
eine Federung von 100 mm besitzt, welche zu der Länge der Kette addirt werden
mufs.
Die Fig. 1 zeigt die Verlegung einer Schiene; der Baum wird seitlich unter die Schiene geschoben.
Aus Schema 6 ergiebt sich die nothwendige Kettenlänge unter 1 : 54 mm.
In Fig. 3 und 5 (ausgezogen) ist die Verlegung einer hölzernen bezw. eisernen Schwelle
dargestellt, wobei die Schwelle von der Seite gefafst wird. Die Länge der Kette ist hierbei
aus Schema Fig. 6 unter Nr. 2 zu ersehen und beträgt 80 mm.
Fig. 4 und 5 (punktirt) erläutern die Verlegung einer Schiene mit Holz- bezw. Eisenschwelle.
Die Schwelle wird vor Kopf gefafst. Das Schema Fig. 6 giebt die Kettenlänge unter zu 105 mm an.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hebebaum für den Eisenbahn-Oberbau und andere Zwecke, gekennzeichnet durch einen mit Ausschnitten (a b) zur Aufnahme der Baustücke versehenen und in seinem Oberblatt mittelst U - Eisens verstärkten Schuh, auf welchem ein in einer drehbar gelagerten Hülse (f) federnder Bolzen (g) befestigt ist, an dessen freiem Hakenende zwecks Fe.sthaltens des Baustückes gegen Abgleiten aus den Ausschnitten des Schuhes eine entsprechend lange Kette mit Sicherheitshaken (0) angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78982C true DE78982C (de) |
Family
ID=351661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78982D Expired - Lifetime DE78982C (de) | Hebebaum mit Sicherheitsvorrichtung gegen Abgleiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78982C (de) |
-
0
- DE DENDAT78982D patent/DE78982C/de not_active Expired - Lifetime
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