DE78375C - Wässerungseimer für Lichtpausen - Google Patents

Wässerungseimer für Lichtpausen

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DE78375C
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DENDAT78375D
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A. schiefelbein, Schneidemühl
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/02Details of liquid circulation
    • G03D3/04Liquid agitators

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Bisher werden Lichtpausen immer in flachen Gefäfsen gewässert. Die Benutzung dieser Gefä'fse hat den Nachtheil, dafs man die Pause mit der Hand im Wasser hin- und herbewegen mufs, um ein gutes Abspülen der Pause zu erzielen. Ferner nehmen die flachen Gefäfse viel Raum ein.
Diese Nachtheile werden vermieden, wenn man das Gefä'fs benutzt, das den Gegenstand dieser Erfindung bildet. Dieses Gefäfs, das »Wässerungseimer« genannt werden soll, besteht aus zwei concentrischen Cylindern, einem inneren engeren und einem weiten äufseren, der unten geschlossen ist. Zwischen beide Cylinder wird die spiralförmig aufgerollte Pause von oben eingebracht und dann wird durch Auf- und Abbewegen eines Kolbens, der im inneren Cylinder untergebracht ist, das Wasser in Bewegung versetzt. Man braucht daher die Hand nicht mehr mit dem Spülwasser in Berührung zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Gefäfs dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt und
Fig. 2 einen waagrechten Querschnitt.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen etwas abgeänderte Querschnitte.
Der Wässerungseimer hat im wesentlichen die Form eines aufrechtstehenden, unten geschlossenen Cylinders, dessen Mantel a, Fig. 1, aus Wellblech (Fig. 2), oder aus glattem Blech mit inneren Rippen (Fig. 3) oder auch aus zickzackförmig gebogenem Blech (Fig. 4) hergestellt ist. Im Innern, in der Mitte des Eimers befindet sich ein Cylinder b, welcher als Pumpencylinder dient und einen Kolben c enthält. Dieser Pumpencylinder b ist unten mittelst der Stützen χ auf dem Boden des Eimers befestigt. Die Stützen χ haben eine solche Entfernung von einander, dafs beim Abwärtsbewegen des Pumpenkolbens c, was mittelst der Stange d geschieht, das Wasser am Boden leicht zwischen den Wandungen a und b hinaufgedrückt wird.
Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens c wird das Wasser über den Rand des Cylinders b bei χ gehoben. Durch die Auf- und Abbewegung des Pumpenkolbens wird das Spülwasser also in dem Eimerraum abwechselnd in dem einen und dem anderen Sinne bewegt.
Auf dem Pumpencylinder b ist mittelst der Stützen x1 ein cylinderartiger Aufsatz e angebracht, welcher die Führung der Kolbenstange d in sich aufnimmt. Der untere, vertieft kegelförmige Theil des Aufsatzes hat den Zweck, das in der Pumpe stark aufwärts gehobene Wasser seitwärts zurückzuwerfen bezw. abzulenken. Der obere Theil des Aufsatzes c hat erhaben kegelförmige Form, um das zu wässernde Papierblatt besser in den Eimer einführen zu können. Das zu wässernde Papierblatt wird spiralförmig aufgerollt und um die Pumpe b in den Eimerraum eingeführt. Damit nun die Lagen des aufgerollten Papierblattes überall gründlich vom Wasser bespült werden, sind mehrere röhrenartige Stäbe h senkrecht im Eimerraum auf dem Boden des Eimers angebracht, die zum Trennen bezw. Auseinanderfalten der Papierlagen dienen.

Claims (2)

  1. Das spiralförmig aufgerollte Papierblatt wird so in den Eimer eingeführt, wie dies in Fig. 3 in punktirten Linien angegeben ist, d. h. so, dafs die innere Lage um den Pumpencylinder b und die äufsere Lage um die Stäbe h herumgeht. Auf diese Weise bleibt zwischen den Papierlagen ein genügend grofser Raum für das Spülwasser.
    Damit man die fertige Pause leicht herausziehen kann, ist im Eimer zwischen den Wänden α und b ein sternartiger, aus Draht gebogener, beweglicher Bogen f, Fig. 1 und 2, untergebracht, dessen runde und dessen spitze Ecken (Fig. 2) sich möglichst nahe an die Eimerwand α und die Pumpenwand b anschliefsen. Dieser Drahtboden f hat eine verticale Führungsstange g, welche sich in einer Falte oder zwischen zwei Rippen der Eimerinnenwand nach oben erstreckt, über den Eimerrand hinwegragt und dort in einen Griff e endet.
    Es sei noch bemerkt, dafs am Boden des Eimers ein als Fufs dienender Ring i oder mehrere Füfse und an den Seiten des Eimers zwei Handhaben k angebracht sind.
    Pateντ-Ansprüche:
    ι . Ein Wässerungsgefäfs für Lichtpausen, welches von einem Eimer und einem darin untergebrachten pumpenartigen Rührwerk in der Weise gebildet ist, dafs die in den Eimer eingeführten, zweckmäfsig spiralig gerollten Pausen beim Bewegen des Rührwerkes abwechselnd von unten nach oben und von oben nach unten gespült werden.
  2. 2. Ein Wässerungsgefäfs der unter 1. genannten· Art, bei welchem zwischen der Eimerinnenwand und der Pumpe ein auf- und abbeweglicher falscher Boden untergebracht ist, zum Zweck, die Lichtpausen nach dem Spülen bequem aus dem Eimer herausheben zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78375D Wässerungseimer für Lichtpausen Expired - Lifetime DE78375C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2460217A (en) * 1944-09-19 1949-01-25 Fred W Deerfield Washing tank for photographic films

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