DE77904C - Ofen zum Frischen von Roheisen - Google Patents

Ofen zum Frischen von Roheisen

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Publication number
DE77904C
DE77904C DENDAT77904D DE77904DC DE77904C DE 77904 C DE77904 C DE 77904C DE NDAT77904 D DENDAT77904 D DE NDAT77904D DE 77904D C DE77904D C DE 77904DC DE 77904 C DE77904 C DE 77904C
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Germany
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furnace
fall
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refining pig
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DENDAT77904D
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English (en)
Original Assignee
h. HÖFER, Hagen i. W
Publication of DE77904C publication Critical patent/DE77904C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/56Manufacture of steel by other methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
HEINRICH HÖFER in HAGEN i. W. Ofen zum Frischen von Roheisen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1894 ab. Längste Dauer: 16. September 1906.
Bei dem unter Nr. 62879 patentirten Ofen zum Frischen von Roheisen ist der Frischschacht, der Katarakt, lothrecht angeordnet, und die Kaskadenbildung wird durch abwechselnd links und rechts vorstehende Stufen verursacht.
Es findet hierbei nur ein einmaliges oder ein einseitiges Umrühren des flüssigen Metalles und einmaliges Durchdringen desselben von den Gasen statt.
Die verticale Anordnung des Schachtes erfordert einen hochstehenden Schmelzofen oder aber einen in eine Grube versenkten Frischofen. In den meisten Fällen bietet dies locale Schwierigkeiten. Auch die Vornahme nothwendig werdender Reparaturen ist bei der lothrechten Anordnung des Kaskadenschachtes umständlich.
Die genannten Nachtheile werden durch die vorliegende Ofenconstruction vermieden.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt durch den Ofen,
Fig. 2 zeigt denselben mit abgehobener Deckplatte ;
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach I-I der Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Lä'ngenschnitt des Kataraktes in vergrößertem' Mafsstabe;
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte von Fig. 4.
Wie aus Fig. 1 und 4 zu ersehen, ist der Schacht A ungefähr unter einem Winkel von nahezu 500 geneigt angeordnet. In demselben sind zur Kaskadenbildung die Stufen C nur an der Unterseite ähnlich wie eine gewöhnliche Treppe vorgesehen. Am oberen Ende des Kataraktes befindet sich die Einlaufs- und Vertheilungsrinne B genau gleicher Anordnung wie beim Haupt-Patent. Um aber eine Doppelbrechung des stürzenden, flüssigen Metallstromes zu erzeugen, wird zwischen je zwei Stufen C ein Sturzbrecher D in Gestalt einer quer in den Katarakt eingebauten Brücke unter jeder Stufe angeordnet, auf welche der Metallstrom von der Stufe C niederfällt und, sich nach hinten und vorn vertheilend, einen zweiten getheilten Fall macht. Hierdurch bietet das Metall den entgegenströmenden Gasen mehr Durchdringungsfläche und Berührungspunkte, indem der Gasstrom unter und hinter den. Sturzbrechern hergeht, sowie auch vor denselben hinströmt. Um ihn noch besonders zu zwingen, die Richtung unter und hinter dem Sturzbrecher her zu nehmen, bringt man an der inneren Oberseite des Kanals die. Stromablenker E an, welche dem Gasstrom die durch Pfeile angedeutete Richtung geben.
Damit Reparaturen im Innern des Kataraktes bequem vorgenommen werden können, ist die obere Decke desselben aus einzelnen Falzplatten F hergestellt, an deren Unterseite jeweils die Stromablenker E angesetzt sind, aus einem Stück mit jenen bestehen.
Unter dem Katarakt befindet sich, wie beim Ofen des Haupt-Patentes, der Sammelherd, und oben beim Metalleintritt ist auch der Gasaustritt

Claims (1)

  1. angeordnet, genau wie beim Haupt-Patent, während auch die übrige Einrichtung der des Haupt-Patentes entspricht.
    Patenτ-AnSPruch:
    Ein Ofen zur Ausführung des Frischverfahrens nach Patent Nr. 62879, bei welchem statt eines lothrecht stehenden Schachtes mit abwechselnd links und rechts darin angeordneten Stufen ein geneigter Schacht benutzt wird, dessen Unterseite Stufen (C) besitzt, zwischen denen Sturzbrecher (D) brückenartig eingebaut sind, so dafs das flüssige Metall, von den Stufen (C) auf den Sturzbrecher fallend, getheilt wird und in getheiltem Fall auf die nächstfolgende Stufe stürzt, während an der oberen Seite des geneigten Schachtes Ablenker (E) angeordnet sein können, die den Gasstrom unter und vor den Sturzbrecher leiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77904D Ofen zum Frischen von Roheisen Expired - Lifetime DE77904C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10569745B2 (en) 2002-11-26 2020-02-25 Valeo North America, Inc. Device for detachably linking a wiper blade to a driven wiper arm

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10569745B2 (en) 2002-11-26 2020-02-25 Valeo North America, Inc. Device for detachably linking a wiper blade to a driven wiper arm
US11110898B2 (en) 2002-11-26 2021-09-07 Valeo North America, Inc. Device for detachably linking a wiper blade to a driven wiper arm

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