DE77819C - Heul-Boje - Google Patents

Heul-Boje

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Publication number
DE77819C
DE77819C DENDAT77819D DE77819DA DE77819C DE 77819 C DE77819 C DE 77819C DE NDAT77819 D DENDAT77819 D DE NDAT77819D DE 77819D A DE77819D A DE 77819DA DE 77819 C DE77819 C DE 77819C
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DE
Germany
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buoy
air
chamber
valve
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77819D
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English (en)
Original Assignee
J. BlGLER, Newbury, Orange County, New-York, V. St. A
Publication of DE77819C publication Critical patent/DE77819C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/16Buoys specially adapted for marking a navigational route
    • B63B22/163Buoys specially adapted for marking a navigational route comprising a bell or other audible signal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Heul-Boje.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Signal-Bojen, durch deren Körper ein Rohr senkrecht hindurchgeht, das unten offen ist und in gewisser Entfernung über dem mittleren Stand der in ihm enthaltenen Wassersäule eine Querscheidewand hat.
Bei den bisherigen Bojen erstrecken sich von dieser Querscheidewand nach oben zwei Rohre, deren eines mit einem sich nur nach innen öffnenden Lufteinlafsventil, deren anderes mit einer Pfeife oder Sirene versehen ist. Wird die Boje auf einen Wellenkamm gehoben, so sinkt die Wassersäule in dem senkrechten Rohr und es tritt Luft durch das. Lufteinlafsrohr in den unter der Scheidewand befindlichen Raum. Sinkt die Boje beim Weiterschreiten der Welle in das Wellenthal, so steigt die Wassersäule in dem senkrechten Rohr, und dies hat zur Folge, dafs die unter der Querscheidewand vorhandene Luft verdichtet Und durch das Luftauslafsrohr in die Pfeife oder Sirene getrieben wird.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Boje, bei welcher der Lufteinlafs in den unter der Querscheidewand befindlichen Raum und der Austritt der verdichteten Luft aus, diesem Raum durch dasselbe Rohr erfolgen, so dafs also an Stelle der bisher üblichen zwei Rohre nur ein einziges Rohr benutzt wird.
Das einzige Rohr trägt oben den Schallkörper und steht unter diesem Körper durch einen seitlich abzweigenden Stutzen mit einem Lufteinlafsbehälter in Verbindung, in dem ein sich nur nach innen öffnendes Ventil untergebracht ist.
Auf der Zeichnung giebt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine derartig eingerichtete Boje. Die Fig. 2 und 3 zeigen im rechten Winkel zu einander genommene senkrechte Schnitte durch den Lufteinlafsbehälter. Fig. 4 ist eine Unteransicht des Behälterdeckels und Fig. 5 ein Grundrifs des Behälters nach abgenommenem Deckel.
ι ist die Boje, 2 das diese durchsetzende senkrechte Rohr und 3 die in diesem Rohr angebrachte Querscheidewand. Von der Scheidewand 3 erstreckt sich im Innern des Rohres 2 ein einziges Rohr 4 aufwärts, das zugleich als Lufteinlafs- und Luftauslafsrohr dient. Das untere Ende dieses Rohres steht, durch ein Loch der Scheidewand 3 mit dem unter dieser Wand vorhandenen Raum in Verbindung. Das obere Ende des Luftrohres 4 wird durch eine oben am Rohr 2 angebrächte Querstrebe 5 gehalten und trägt die Hornsirene 6, die einen Schalltrichter 7 hat.
Unterhalb der Strebe 5 zweigt seitlich von dem Luftrohr 4 ein kurzes Rohr 8 ab, an das sich der Lufteinlafsbehälter 9 anschliefst, dessen Deckel ι ο einen Lufteinlafsstutzen 11 trägt. Im Innern des Behälters 9 in seiner Mitte befindet sich eine besondere Kammer 12, Fig. 2 und 3, deren Wände von den Wänden des Behälters 9 einen gewissen Abstand haben. Der zwischen der Kammer und dem Behälter gelassene Raum ist durch vier senkrechte Scheidewände 13 in vier Kanäle 14, 15 getheilt. Die beiden gegenüberliegenden Längskanäle 1.4 stehen oben durch einen im Behälterdeckel 10 gebildeten Querkanal 16 und unten durch einen sich unter

Claims (1)

  1. der Kammer 12 erstreckenden Querkanal 17 mit einander in Verbindung. Der im Deckel ι ο befindliche Querkanal 16 communicirt mit der oben in der Deckelmitte vorhandenen Oeffnung 18, in die der Lufteinlafsstutzen 11, Fig. i, eingeschraubt wird. Der unter der Kammer 12 gelegene Querkanal 17 steht mit dem Innern der Kammer durch ein durch deren Boden gehendes Loch ig in Verbindung. Der obere Rand des das Loch 19 umgebenden Metalles ist kegelig abgedreht und dient einer Kugel 20 als Sitz.'
    Die beiden anderen gegenüberliegenden Längskanäle 15 sind oben durch den Deckel abgeschlossen, unmittelbar unter diesem aber je durch eine seitliche Oeffhung 21 in der Wand der Kammer 12 mit dem Innern dieser Kammer in Verbindung. Unten münden die beiden Kanäle 15 , unter dem Querkanal 17 in den Querkanal 22 ein, von dessen Mitte nach unten ein Loch 23 ausgeht, in das das Zweigrohr 8, Fig. i, eingeschraubt wird.
    Wird die Boje auf den Kamm einer Welle gehoben, also die Luft unter der Scheidewand 3 des Rohres 2 verdünnt, so strömt die äufsere Luft, durch den Stutzen 11 und die Kanäle 16, 14, 14 und 17. unter die Ventilkugel 20, hebt diese Kugel, Fig. 3, fliefsl in das Innere der Kammer 12, tritt aus dieser durch die seitlichen Oeffnungen 21 in die Kanäle 15, 15 über und begiebt sich aus diesen durch den Querkanal 22, die Oerfnung 23, das Zweigrohr 8 und das Luftrohr 4 in den unter der Scheidewand 3 des Rohres 2 befindlichen Raum.
    Sinkt die Boje beim Weiterschreiten der Welle in das Wellenthal, so wird die unter der Scheidewand 3 vorhandene Luft verdichtet und durch das Rohr 4 nach oben getrieben. Ein kleiner Theil dieser Luft dringt durch das Zweigrohr 8 und die Kanäle 22, 15, 15 in die Ventilkammer 12 und preist die Kugel 20 auf ihren Sitz, so dafs durch die Ventilkammer keine Luft nach aufsen abfliefsen kann. Der übrige Theil der im Rohr 4 hochgeprefsten Luft fliefst durch die Hornsirene 6, 7 und bringt diese zum Tönen.
    Bezüglich der übrigen Einrichtung und Anordnung der Boje sei noch Folgendes bemerkt.
    Oben an dem senkrechten Rohr 2 ist ein Schutzbügel 24 so angebracht, dafs er die Hornsirene und die Lufteinlafsdüse ■ gegen schwimmende Körper schützt.
    Die Boje steht durch eine Kette 25 oder eine Spreizstange 26 mit einem Schwimmer 27 in Verbindung, an dem das Ankertau 28 angreift. Der Schwimmer trägt also das Gewicht des Ankertaues und entlastet demzufolge die Boje, so dafs sich diese, wenn eine Welle unter ihr hingeht, in senkrechter Richtung frei bewegen kann. Es ist besser, die Stange 26 als die Kette 25 anzuwenden, weil die Stange die Boje und den Schwimmer in der richtigen Entfernung von einander hält und der Boje erlaubt, mit der Welle ungehindert zu steigen und zu fallen.
    Um das Blasen des Windes in den Schalltrichter 7 der Sirene zu verhindern, wird diese so angeordnet, dafs ihr Trichter sich der Richtung zukehrt, in welcher sich das an der Boje angebrachte Steuerruder 29 erstreckt, der Ton dringt dann aus der Sirene in der Richtung heraus, die der Gegend abgewendet ist, aus welcher der Wind bläst.
    Patenτ-Anspruch:
    Heul-Boje, gekennzeichnet durch ein am Rohr 4 angeordnetes Lufteinlafsventil 9, welches die Rohre 11 und 8 durch vier Kanäle 14, 1 5 und ein Ventil 20 derart verbindet, dafs beim Heben der Boje Luft durch das Ventil 20 strömt, beim Sinken der Boje aber die Innenluft das Ventil 20 schliefst und durch die Sirene 7 entweicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77819D Heul-Boje Expired - Lifetime DE77819C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122398B (de) * 1958-04-19 1962-01-18 Julius & August Erbsloeh K G Signalboje

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122398B (de) * 1958-04-19 1962-01-18 Julius & August Erbsloeh K G Signalboje

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