DE77667C - Steinsäge mit geradliniger Bewegung des mit Diamanten besetzten Sägeblattes - Google Patents

Steinsäge mit geradliniger Bewegung des mit Diamanten besetzten Sägeblattes

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DE77667C
DE77667C DENDAT77667D DE77667DA DE77667C DE 77667 C DE77667 C DE 77667C DE NDAT77667 D DENDAT77667 D DE NDAT77667D DE 77667D A DE77667D A DE 77667DA DE 77667 C DE77667 C DE 77667C
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DE
Germany
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saw
diamonds
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stone
blade set
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Expired - Lifetime
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DENDAT77667D
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English (en)
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E. OFFENBACHER, Markt-Redwitz
Publication of DE77667C publication Critical patent/DE77667C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/06Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with reciprocating saw-blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Steinsägen verwendet man Sägeblätter aus Blech oder Stahl, welche vollständig glatt und ohne Zähne, in manchen Fällen auch perforirt sind.
Zur Erzielung der Sägewirkung wurden bisher die Blätter in einen Rahmen eingespannt und unter dieselben ein hartes, körniges Material, Sand, Stahlspäne, Stahlkugeln und dergl., gegeben, welches während des Schneidens' dadurch unter die Sägeblätter gelangte, dafs der Rahmen eine schwingende Bewegung erhielt, derzufolge er sich mit den Blättern am Anfang und am Ende eines jeden Hubes hob, in welchem Moment das mittelst Wasser zugeführte Sägematerial unter die Blätter gelangen konnte.
Diese bei gewöhnlichen Sägegattern unentbehrliche Hubbewegung ist vollständig . unbrauchbar bei Sägegattern, welche mittelst mit Diamanten besetzten Sägeblättern arbeiten.
Diese Sägeblätter werden ebenfalls in einen Rahmen eingespannt, müssen aber ganz genau geradlinig hin- und hergeführt werden, da sonst bei eintretenden Hubbewegungen oder Stöfsen die Diamanten in ihrer Fassung gelockert werden. Sonst ist die Construction der Gatter für gewöhnliche oder mit Diamanten besetzte Blätter die gleiche.
Das von .mir erfundene, nachstehend beschriebene Sägegattersystem gestattet, sowohl dem Rahmen bei Anwendung von gewöhnlichen Sägeblättern die oben erwähnte schwingende Hubbewegung zu erfheilen, als auch den Rahmen bei Anwendung von Diamantblättern geradlinig hin- und herzuführen, was von grofsem wirthschaftlichen Vortheil ist.
Zu diesem Zwecke ist der eigentliche Sägerahmen A, in welchen die Blätter in bekannter Weise eingespannt sind, mittelst der vier Zugstangen C an zwei Hülfstraversen B, welche auch unter einander verbunden sein können, aufgehängt.
Mit B fest verbunden sind die vier Führungsschienen D, welche bis unter den Rahmen herabgehen und in bekannter Weise die Seitenführungen für diesen Rahmen bilden.
Unter Einwirkung der Pleuelstange E, welche andererseits mit einem Kurbelrad in Eingriff steht, erhält nun der Gatterrahmen A die für das Sägen mit gewöhnlichen Blättern nothwendige schwingende Bewegung, wobei er zum Durchschneiden des Steines mit den Traversen B und den Führungen D durch die Einwirkung der Schraubenspindel G, sogen. Schraubensenkung, oder durch sein eigenes ausbalancirtes Gewicht (wie bei H angedeutet), sogen. Selbstsenkung, abwärts bewegt wird.
Die bisher beschriebene Construction ist bekannt, dagegen bringe ich nun nach meiner Erfindung und zur Erfüllung des oben angegebenen Zweckes folgende Neuerungen an:
Die Seitenführungen D erhalten je einen winkelförmigen Ansatz J, der mit prismatischer oder sonstiger Führung versehen ist, während die entsprechenden Führungsprismen K an der
unteren Seite des Gatterrahmens angebracht sind. Die Führungen / können auch an einem besonderen Rahmen 0, der mit der Senkvorrichtung in Eingriff steht, angebracht sein.
Der Zwischenraum zwischen K und J ist derartig grofs, dafs sich beide Theile bei dem oben erwähnten Vorgang des Sa'gens mit gewöhnlichen Blättern und Hubbewegung nicht berühren.
Soll nun mit Diamantblättern gesägt werden, so werden die vier Zugstangen C durch Entfernung der Bolzen L gelöst, so dafs der Gatterrahmen A mit seinen vier Führungen K auf den vier Prismen J aufliegt. Er wird alsdann unter Einwirkung der Zugstange E in geradliniger Weise ;hin- und hergeführt und durch die Traversen B mit den Führungen D in der oben erwähnten bekannten Weise abwärts gesteuert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem an Zugstangen (C) aufgehängten Gatterrahmen bekannter Construction die Anordnung von besonderen Führungen (J) unterhalb des Gatterrahmens (A), welche mit den Seitenführungen (D) verbunden oder auch an einem besonderen Rahmen (O), der mit der Senkvorrichtung in Eingriff steht, angebracht sein können, in welche sich Führungsprismen (K) des Gatterrahmens nach Ausschaltung der Zugstangen (C) einlegen, zu dem Zweck, mit Diamanten besetzte Sägeblätter bei geradlinig hin- und hergehender Bewegung verwenden zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77667D Steinsäge mit geradliniger Bewegung des mit Diamanten besetzten Sägeblattes Expired - Lifetime DE77667C (de)

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