DE77496C - Spulenhalter für Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit rotirendem Greifer - Google Patents

Spulenhalter für Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit rotirendem Greifer

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DE77496C
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gripper
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bobbin case
shaft
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DENDAT77496D
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V. WITTE, London, Newgate Str
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die -vorliegende Erfindung betrifft einen Spulenhalter für Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit rotirendem Greifer, welcher ein schnelles und bequemes Ein- und Auswechseln des Spulengehäuses in oder aus der Kammer eines rohrenden Greifers ermöglicht. Sobald das Spulengehäuse aus dem Greifer herausgenommen ist, befindet sich derjenige Theil des Mechanismus, der bis dahin das Spulengehäuse in dem Greifer festhielt, vor demselben in herabgeklappter Stellung, so dafs letzterer völlig frei steht und bequem zugänglich ist.
Der Mechanismus, der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ausmacht, ist bei allen Nähmaschinen anwendbar, wo es von Werth ist, das Spulengehäuse schnell und leicht entfernen und wieder einsetzen zu können, z. B. und besonders bei Nähmaschinen, die abwechselnd einen gewöhnlichen Steppstich, einen Kettenstich oder einen Kettensteppstich herstellen.
Der neue Mechanismus ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Unteransicht einer mit einem rotirenden Greifer versehenen Maschine, bei welcher der Mechanismus zum Ein- und Ausschalten des Spulengehäuses angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht dieser Maschine mit dem Mechanismus in derjenigen Stellung, in welcher er sich nach dem Ausschalten des Spulengehäuses befindet.
Fig. 3 ist in vergröfsertem Mafstabe ein Querschnitt durch den Greifer mit darin liegendem Spulengehäuse.
Der Mechanismus besteht aus einem am Ende eines Armes B sitzenden Ring A. Der Arm B ist auf einer Welle C, Fig. 1, befestigt, die in Lagern E E, welche auf der Unterseite der Grundplatte D der Maschine hervorragen, gedreht und auch in ihrer Längsachse verschoben werden kann.
Die Welle C wird in ihrer zurückgezogenen oder Ruhelage durch eine Schraubenfeder F, Fig. i, zurückgehalten, die auf diese Welle C aufgeschoben ist und sich einerseits gegen einen auf der Welle sitzenden Stift jP1, andererseits gegen das hintere Lager E legt. G ist ein Stift auf dem Arm B, der in eine Oeffnung in der an dem vorderen Lager E sitzenden Verlängerung eingreift, sobald der Ring A sich in einer Lage genau gegenüber dem Greifer H, Fig. i, befindet.
Dieser Stift G dient also zur genauen Einstellung und Sicherung des Ringes A in der eben erwähnten Lage.
Das Spulengehäuse J, Fig. 3, von runder Gestalt hat eine feste Zunge J\ die in eine Nuth oder Einkerbung A1 an der inneren Kante des Ringes A zu liegen kommt, sobald dieser Ring sich in der in Fig. 3 dargestellten Lage befindet. Das Spulengehäuse J wird sodann verhindert, sich mit dem rotirenden Greifer mitzudrehen.
Will man das Spulengehäuse J ausschalten, d. h. aus dem Greifer H herausnehmen, so ergreift man den am Ende der Welle C bezw. auf dem Arm B befestigten Knopf B1 und bewegt denselben derart, dafs die Feder F zu-

Claims (1)

  1. sammengedrückt und gleichzeitig die Welle C um einen bestimmten Winkel gedreht wird, wodurch der Ring A in die in Fig. 2 gezeigte Lage gelangt. Bei dieser Lage des Ringes A fällt das Spulengehäuse aus dem rohrenden Greifer heraus. Soll das Spulengehäuse wieder in den Greifer eingeschaltet werden, so setzt man das Spulengehäuse in den Greifer ein und dreht hierauf den Ring A in seine ursprüngliche Lage zurück, in welchem Falle dann die Feder den Ring fest an das Spulengehäuse bezw. den Greifer andrückt, wie dies aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist.
    Aus vorstehendem erhellt, dafs der Mechanismus zum Ein- und Ausschalten des Spulengehäuses unbeweglich ist, d. h. nicht an der Bewegung des Greifers Theil nimmt; ferner, dafs dieser Mechanismus beim Ausschalten des Spulengehäuses einer doppelten Bewegung: einmal einer Verschiebung in der Richtung der Längsachse der Welle C und hinweg von dem Greifer, und sodann einer Drehung in einer zur Fläche des Greifers parallelen Ebene, unterworfen ist.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Spulenhalter für Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit rotirendem Greifer, bestehend aus einem mit einer. Einkerbung (A1J versehenen Ring (A), der durch einen Arm (B) so mit einer in Lagern (E E) drehbar und verschiebbar gelagerten Welle (C) verbunden ist, dafs der Ring mit Hülfe eines Knopfes (B1) vor dem rotirenden Greifer hoch- und niedergeklappt werden kann, nachdem man zuvor die Welle (C) entgegen der Wirkung einer Feder (F) in ihrer Längsachse verschoben und dadurch den Ring (A) von dem Greifer entfernt hat, und welcher Ring in hochgeklappter Stellung das Spulengehäuse, mit seiner Einkerbung (A1) über eine Zunge (P) des Spulengehäuses greifend, unter Wirkung der Feder (F) im Greifer undrehbar angedrückt erhält, während der Ring (A) selbst gegen ein selbstthätiges und unbeabsichtigtes Herabklappen durch einen Stift (G), der am freien Ende des Armes (B) angeordnet ist und ebenfalls unter Wirkung der Feder (F) in eine Bohrung des einen Lagers (E) einschnappt, gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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