DE77415C - Elastischer Radreifen für Fahrräder und dergleichen - Google Patents
Elastischer Radreifen für Fahrräder und dergleichenInfo
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- DE77415C DE77415C DENDAT77415D DE77415DA DE77415C DE 77415 C DE77415 C DE 77415C DE NDAT77415 D DENDAT77415 D DE NDAT77415D DE 77415D A DE77415D A DE 77415DA DE 77415 C DE77415 C DE 77415C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/14—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.V&
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gummireifen für Fahrräder, der aus einem auf
der Aufsenseite mit zwei wulstartigen Rippen versehenen Gummistreifen besteht, der um
einen ihn auf der Felge festhaltenden hohlen Stahlreifen herumgelegt und mit seinen Lä'ngsrändern
in einen ringsum laufenden Schlitz dieses Stahlreifens eingeklemmt ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieser Radreifen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht
eines Theiles des Reifens und Fig. 2 einen Schnitt nach x-x der Fig. 1. Fig. 3
zeigt den Querschnitt des Gummistreifens, aus welchem der Reifen hergestellt ist.
Bei Herstellung des. Reifens wird zunächst der Gummistreifen d, Fig. 3 , mit seinem
mittleren Theil in die Höhlung der Radfelge gelegt und in derselben durch den aufgelegten
Stahlreifen α befestigt. Der letztere ist hohl und lä'fst in der Mitte seines äufseren
Umfanges einen ringsum laufenden Spalt b, Fig. 5, frei. Sein Querschnitt ist der eines
Ovals, er kann jedoch auch mehr kreisförmig sein oder sonst eine passende Gestalt besitzen.
Die Enden dieses Stahlreifens α sind, wie
Fig. 4 und 5 erkennen lassen, in einander gesteckt und durch einen quer durchgehenden
Stift c mit einander verbunden. Unter Umständen kann der Verbindungsstift c auch
fehlen. Der innere Durchmesser des Stahlreifens α ist so grofs, dafs er, auf der mittleren
vorstehenden Rippe dl des Gummistreifens d
aufliegend, denselben mit sanftem Druck in die Höhlung der Felge hineindrückt.
Nachdem der Stahlreifen α in dieser Weise auf den Gummistreifen d aufgebracht ist,
werden die Seitentheile des letzteren um den Stahlreifen α herumgelegt und mit ihren etwas
aufwärts stehenden Rändern d2 in den Spalt b
des Reifens λ hineingesteckt, woselbst sie sich einklemmen (Fig. 2). Die wulstartigen Rippen ds
des Gummistreifens kommen hierdurch dicht neben einander zu liegen und bilden die Lauffläche des nunmehr fertigen Radreifens. Da
diese Lauffläche in der Mitte eine rinnenartige Vertiefung bildet, so ist sie geeignet, auf
schlüpfrigem Boden ein Ausgleiten zu verhindern. Die auf der Innenseite des Streifens d
befindliche Rippe dl kann eventuell auch fortfallen,
obgleich sie die Elasticität des Reifens unterstützt.
Durch den eingelegten hohlen Stahlreifen, der zugleich als Spannring zum Festhalten des
Gummireifens auf der Felge ohne Anwendung von Klebstoff dient, federt der Reifen viel
mehr als die bisherigen eingeklebten Gummireifen, weil ein auf den äufseren Theil des
Reifens ausgeübter Druck sich auf den Stahlreifen und durch diesen wieder auf die innere
Rippe d1 des Gummireifens überträgt.
Gegenüber den Luftreifen hat der beschriebene Reifen den Vortheil, dafs. er nicht so
leicht schadhaft wird, länger hält und auch nicht bei nassen Wegen sich so sehr an die
Erde ansaugt wie diese.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein elastischer Radreifen für Fahrräder und dergleichen, dadurch, gekennzeichnet, dafs ein in der Nähe der Ränder auf der Aufsenseite mit Wulsten (d3) versehener Gummistreifen (d) um einen federnden, mit durchgehendem Spalt (b) versehenen Stahlreifen (a) gelegt ist und die Ränder (d'2) in dem Spalt festgeklemmt werden, zu dem Zweck, einen elastischen und durch die neben einander liegenden, die Lauffläche bildenden Wulste gegen Seitwa'rtsgleiten geschützten Reifen zu bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77415C true DE77415C (de) |
Family
ID=350224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77415D Expired - Lifetime DE77415C (de) | Elastischer Radreifen für Fahrräder und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77415C (de) |
-
0
- DE DENDAT77415D patent/DE77415C/de not_active Expired - Lifetime
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