DE574707C - Verfahren zur Herstellung von Luftreifen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Luftreifen

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DE574707C
DE574707C DEG79172D DEG0079172D DE574707C DE 574707 C DE574707 C DE 574707C DE G79172 D DEG79172 D DE G79172D DE G0079172 D DEG0079172 D DE G0079172D DE 574707 C DE574707 C DE 574707C
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layer
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DEG79172D
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Goodyear Tire and Rubber Co
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Goodyear Tire and Rubber Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/0061Accessories, details or auxiliary operations not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Luftreifen mit verhältnismäßig kleinen Wulstringen, die unmittelbar auf dem Nabenteil des Fahrgestelles von Flugzeugen oder anderen Fahrzeugen angebracht werden können, sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Reifen.
Zweck der Erfindung ist es, einen Luftreifen zu schaffen, bei dem das gummierte Cordgewebe derart verteilt ist, daß ein vorzeitiger Verschleiß der Lauffläche des Reifens verhindert wird.
Bekannt ist, zu diesem Zwecke schmale Cordgewebeschichten, die nicht bis zu den Wulsteinlagen des Streifens durchgehen, zwisehen die breiteren Cordgewebeschichten, die die Wulsteinlagen umgreifen, einzulegen. Die Erfindung vergrößert die Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit dieser Anordnung dadurch, daß die Gewebefäden der schmaleren, so bis zu den Wulsteinlagen des Streifens reichenden Cordgewebeschicht parallel zu den Gewebefäden der breiteren.Schicht angeordnet werden und die Gewebefäden der schmaleren Schicht zwischen die Fäden der breiteren Schicht gedrückt werden, so daß sie während der darauffolgenden Formungs- und Vulkanisierungsstufen eine einzige Schicht bilden.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel erkennen läßt.
Fig. r ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Reifens gemäß der Erfindung und
Fig. 2 ein Querschnitt in gebrochener und perspektivischer Ansicht, der schematisch die hauptsächlichen Merkmale des Reifens erkennen läßt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt eines Reifenbandes in Längsrichtung, das auf einer zylindrischen Formvorrichtung aufgelegt ist.
Zur Herstellung des Reifens wird eine Anzahl von gummierten Cordgewebeschichten 10, 11, 12 und 13, deren äußere Kanten um Wulstringe 14 gewickelt und an diesen be- 45-festigt werden, auf eine im wesentlichen zylindrische Reifenformtrommel gebracht, um ein einheitliches Reifenband 17 zu bilden. Ein aufblasbarer Segmentteil 18, der auf einem Tragteil 19 der Trommel lösbar angebracht ist, dient unmittelbar als Auflage für die Schichten und kann von dem zylindrischen Tragteil wieder entfernt werden. Daraufhin wird das Band 17 durch Entspannen des segmentförmigen Teiles 18 entfernt.
Wenn die ersten beiden Schichten 10 und 11 auf die Trommel derart aufgelegt worden sind, daß ihre Cordfäden 22 und 23 diagonal zum Bande in entgegengesetzter Richtung zu liegen kommen, werden auf sie verhältnismäßig schmale Schichten 25 und 26 gelegt. Die Cordfäden 27 der inneren schmaleren
Schicht 25 kommen im wesentlichen parallel zu den Fäden 23 der Schicht 11 zu liegen, und die Fäden 28 der Schicht 26 verlaufen quer zu den Fäden 27. Sodann werden die Schichten 12 und 13 derart aufgebraucht, daß die Cordfäden 30 der Schicht 12 im wesentlichen parallel zu den Fäden 28 der äußeren schmaleren Schicht 26 zu liegen kommen, während die Fäden 32 der äußeren Schicht 13 quer zu den Fäden 30 verlaufen. Um eine mehr oder weniger große Widerstandsfähigkeit des Reifens nach seiner Lauffläche hin zu erzielen, sind die schmaleren Schichten 25 und 26 von unterschiedlicher Breite, so daß sie zueinander versetzt sind.
Beim Formen des zylindrischen Bandes 17 wird der mittlere die Lauffläche bildende Teil in radialer Richtung nach außen bewegt, während die Wulstringe 14 aufeinander zu bewegt ao werden. Die endgültige Formgebung des Bandes zu einem Reifen 33 geschieht durch Vulkanisieren oder Einlegen in eine Form, deren Querschnitt der Fig. 2 entspricht. Diese endgültige Formgebung erfolgt in der Wärme und unter Druck auf den Reifen, wobei die Gewebefäden 27 der Schicht 25 gezwungen werden, sich zwischen die Fäden 23 der Schicht 11 zu legen. Sobald der Gummi des Reifens während der Vulkanisierung weich wird, werden die Fäden 27 nur wenig daran gehindert, eine Bewegung nach einer Stelle zu auszuführen, die zwischen den Fäden 23 liegt und in der sie in eine im wesentlichen vollkommen parallele Lage zu liegen kommen. Ebenso werden die Cordfäden 28 zwischen die Fäden 30 der Schicht 12 hineingedrückt. Auf diese Weise entsteht aus den Schichten 11 und 25 eine einzige Schicht, die eine große Anzahl von Fäden an der Lauffläche des Reifens, dagegen nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl an der Stelle besitzt, wo sich die Einlage befindet. Hinsichtlich der Schichten 12 und 26 gilt das gleiche.
Es versteht sich von selbst, daß, wenn der Reifen auf die soeben beschriebene Weise geformt worden ist, die Fäden an der Stelle, wo sich die Wulsteinlage des Reifens befindet, nicht mehr umgeschlagen werden, als wenn sie in dem eigentlichen Band 17 angeordnet wären.
Die Laufflächenteile der Schichten 11 und 12 erhalten einen bedeutend größeren Durchmesser, und demgemäß ist die Entfernung der einzelnen Gewebefäden voneinander in jeder Schicht sehr erheblich, so daß ein hinreichen-, der Zwischenraum für die Aufnahme der Fäden 27 und 28 besteht. Bei Ausführung-der Erfindung zur Herstellung von Luftreifen kann man im wesentlichen die gleiche Art von Trommeln oder Formkernen anwenden, die man gewöhnlich zur Herstellung sogenannter Flachreifen gebraucht, nur müssen sie in axialer Richtung bedeutend langer sein. Gleichzeitig wird ein übermäßiges Spreizen der Gewebefäden durch das Eindringen der eingelegten Fäden ausgeglichen, die nicht um die Wülste des Reifens herumgelegt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι . Verfahren zur Herstellung von Luftreifen mit verhältnismäßig geringem Innendurchmesser, bei dem Schichten von gummiertem Cordgewebe in zylindrischer Form übereinandergelegt und sodann wulstartig geformt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebefäden einer schmaleren, bis zu den Wulsteinlagen des Streifens reichenden Cordgewebeschicht parallel zu den Gewebefäden der breiteren Schicht angeordnet werden und die Gewebefäden der schmaleren Schicht zwischen die Fäden der breiteren Schicht gedrückt werden, so daß sie während der darauffolgenden Formungs- und Vulkanisierungsstufen eine einzige Schicht bilden.
  2. 2. Nach Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellter Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebefäden in einer der Schichten des den Reifen bildenden Cordgewebes an der Lauffläche bedeutend zahlreicher sind als diejenigen Fäden, die sich in der Nähe der Einlage des Reifens in derselben Schicht befinden.
  3. 3. Luftreifen nach Anspruch 2,, gekennzeichnet durch ' kürzere, gummierte Gewebefäden, die zwischen längeren Gewebestreifen eines Mantels aus Cordgewebe liegen, dessen Gewebefäden diagonal von der einen Seite zur anderen Seite des Reifens verlaufen. .
  4. 4. Luftreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren, gum- ■ mierten Gewebefäden diagonal von der einen Wulsteinlage des Reifens zu der anderen verlaufen.
  5. 5. Luftreifen gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Mehrzahl von Schichten gummierter Gewebefäden besitzt, von denen sich an der Lauffläche mehr als an den Wulstseelen befinden, und daß die Fäden der übereinanderliegenden und sich über den Reifen in entgegengesetzt diagonaler Richtung erstreckenden Schichten ineinandergreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG79172D 1930-05-31 1931-03-19 Verfahren zur Herstellung von Luftreifen Expired DE574707C (de)

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ID=21886213

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DEG79172D Expired DE574707C (de) 1930-05-31 1931-03-19 Verfahren zur Herstellung von Luftreifen

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DE (1) DE574707C (de)
GB (1) GB360317A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5312688A (en) * 1988-08-10 1994-05-17 Teijin Limited Acaricide fiber material and process for producing same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5312688A (en) * 1988-08-10 1994-05-17 Teijin Limited Acaricide fiber material and process for producing same

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GB360317A (en) 1931-11-05

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