DE77018C - Mitnehmer für Förderwagen bei Ketten- oder Seilbetrieb - Google Patents

Mitnehmer für Förderwagen bei Ketten- oder Seilbetrieb

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DE77018C
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Germany
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fork
chain
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Application number
DENDAT77018D
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English (en)
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P. GlESEMANN in Zeitz, Naumburgerstr. 2 a
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/125Cable grippers; Haulage clips for non aerial ropeways, e.g. on or under the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die durch die Zeichnung Fig. 1 bis 10 dargestellte Erfindung betrifft eine eigenartige, einfache Einrichtung an Förderwagen, mittelst welcher eine leichte, ungefährliche Ueberführung dieser letzteren von Bahnen mit Seilbetrieb auf solche mit Kettenbetrieb, und umgekehrt, ermöglicht wird.
Dabei ist, wie bei Ketten, bei denen die Gliederverstellung der Angriff für die Mitnehmevorrichtung bildet, an sich auch bei den Seilen keinerlei der bisher nöthigen Mittel erforderlich, durch die ein Nachziehen der Wagen bedingt wird, sondern es wird durch die eigenartige Anordnung der Einrichtung eine Klemmung auf das Seil hervorgebracht, die die Mitnahme des Wagens bedingt, und die um so heftiger auftritt, je schwerer der einzuschaltende WTagen ist.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι die Einrichtung für Kettenbetrieb in Stirnansicht,
Fig. 2 dieselbe in Vorderansicht;
Fig. 3 und 4 sind Grundrisse derselben;
Fig. 5 zeigt die Einrichtung in Betriebswirkung,
Fig. 6 dieselbe für Seilbetrieb in Stirnansicht, Fig. 7 dieselbe in Vorderansicht;
Fig. 8 und 9 sind Grundrisse der Einrichtung;
Fig. 10 stellt die Betriebswirkung dar.
Die Einrichtung besteht aus einer Gabel A, deren Zinken am Oberende nach beiden Seiten nach auswärts gebogen sind, um ein erleichtertes Aus- und Einlegen der Seile und Ketten zu gestatten, während der Schlitz der Gabel der Ketten- und Seilstärke entsprechend weit gestaltet ist.
Mittelst eines gegen die Seilrichtung seitlich ausweichenden Armes ist die Gabel A mit dem Zapfen B verbunden, der die Gabel in einem Lager C trägt, und steht mithin um die Armlänge aus dem Mittel des Wagens bezw. von der Kette oder dem Seil ab.
Das Lager C wird an einem Querstück D des Wagens und so befestigt, dafs, wie erwähnt, die Gabel im Wagenmittel steht, wenn sie rechtwinklig zur Zugrichtung gestellt ist, und ist das Lager durch entsprechende Rippen solid am Querstück sitzend angebracht, und zwar derartig, dafs die Gabel über dasselbe hinweggeht, wenn sie. um ihren Tragzapfen gedreht wird.
Die Sitzflächen des Zapfens B sowohl, als des Lagers C sind schraubenförmig und zu Ansätzen α und b gestaltet, so dafs ein Weiterdrehen der Gabel unmöglich ist, wenn deren Schraubengang in den des Lagers hineingedreht wird und α und b an einander zu liegen kommen (s. Fig. 1), wogegen die Gabel nahezu um eine volle Umdrehung bewegt werden kann, wenn die Gänge aus einander gedreht werden, bis die Nasen α und b auf einander stehen, wie Fig. 6 und 7 zeigen.
Um nun zu verhindern, dafs die Ansätze a und b über einander weggleiten, d. h. ein Zuweitdrehen der Gabel eintreten kann, ist am Bolzen B ein Anschlagzapfen d angebracht, der sich gegen den Ansatz e an der Unterfläche des Lagers legt.
Der Ansatz e verhindert somit ein zu weites Rückwärtsdrehen der Gabel, ist aber gleichzeitig in der gleichen Schraubenlinie gestaltet wie die Ansätze α und b, um den Zapfen d auf dieser zu führen, wenn α und b in ein-
ander gedreht werden, damit eine geschlossene Führung der Gabel im Lager bestehen bleibt.
Durch die eben beschriebene Einrichtung der Gabel wird nun bezweckt, dafs ihr für Kettenbetrieb, wobei die Glieder sich durch ihre Kreuzstellung im Gabelschlitz von selbst festsetzen, wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, eine feste Stellung gegeben wird, indem die Einstellung so erfolgt, dafs die Ansätze α und b in einander greifen, wie Fig. 1 bis 5 erkenntlich machen.
Soll die Gabel indessen bei Seilbetrieb zur Anwendung kommen, so ist vorgesehen, dafs sie eine Bewegung in der Seilzugrichtung machen kann (s. Fig. 6 bis 10).
Es wird dadurch bezweckt, dafs das Seil eine Zwängung erhält, wie Fig. 10 zeigt, durch die ein Mitnehmen des Förderwagens hervorgebracht wird, und dessen Einstellung zwar'an jeder beliebigen Stelle des Seiles erfolgen kann, weil keine anderweiten Vorrichtungen am Seil, wie die die Bedienung gefährdenden, die Dauerhaftigkeit des Seiles schädigenden Knoten und dergleichen erforderlich sind, und es ist mithin eine neue, in den mehrfachsten Hinsichten höchst praktische Einrichtung geschaffen.

Claims (2)

Patent-An sp rüche:
1. Ein Mitnehmer für maschinelle Streckenförderung, dadurch gekennzeichnet, dafs der eigentliche Greifer (A) durch einen Arm mit dem Drehzapfen (B) verbunden und durch Ansätze (a b) gegen Drehung nach der einen Richtung hin gesichert ist, zu dem Zweck, bei dieser Lage den Greifer für Kettenbetrieb geeignet zu machen, dagegen nach Umdrehung der Gabel um nahezu 3600 ein Rückdrehen derselben zu gestatten und hierdurch ein Einzwängen des Seiles bei Seilbetrieb zu bewirken.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekenn-^ zeichneten Greifers, bei welcher die Sitzflächen des Bolzens (B) und des Lagers schraubenartig gestaltet sind und durch einen Zapfen (d) mit gleichfalls schraubenartig gestaltetem Gegenansatz (e) Führung und Begrenzung der Rückbewegung bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77018D Mitnehmer für Förderwagen bei Ketten- oder Seilbetrieb Expired - Lifetime DE77018C (de)

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