DE76993C - Aufsatz für Geschütze - Google Patents

Aufsatz für Geschütze

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DE76993C
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DE
Germany
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sleeve
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visor
screw
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76993D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. H. grenfell, Capitän der Königlich Grofsbritannischen Marine, in Nr. 18 Ashburn Place, London, Engl
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Publication of DE76993C publication Critical patent/DE76993C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/24Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor rack-and-pinion; lever; linkwork

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufsatz für Geschütze. Eine Visirstange, welche am besten nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, erhält eine solche Gestalt und Anordnung, dafs sie für jede Elevation selbsttätig die Correctur für die entsprechende Seitenabweichung des Geschosses giebt. Ferner wird ein Visirfernrohr oder eine gleichwerthige Vorrichtung und die Visirstange mit Mitteln verbunden, um die Visirvorrichtung um einen Zapfen zu drehen. Letztere Vorrichtung ermöglicht Correcturen für Ablenkung durch Wind oder andere Ursachen, welche seitliche Ablenkungen hervorrufen können.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 . eine Seitenansicht einer verbesserten Visirvorrichtung nach vorliegender Erfindung. Fig. 2 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 1, zum Theil Schnitt nach der Linie X-X, Fig. 3. Fig. 3 ist eine Hinteransicht und Fig. 4 eine Draufsicht des in Fig. 1 gezeigten Aufsatzes. Fig. 5 und 6 sind Schnitte nach F- F bezw. Z-Z, Fig. 2. Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach Xl-Xl und Y1-Y1, Fig. 3 bezw. 4.
A0 ist ein am Geschütz befestigter abnehmbarer Rahmen und B eine Hülse, deren beide Enden in Lagern in den Theilen A1A2 des Rahmens ^4° leicht drehbar sind, damit gleichzeitig auch die darin untergebrachte Visirstange sich drehen kann. B0 ist ein an der Hülse B angebrachter Ansatz und C eine Schraubenspindel, welche sich in einem Muttergewinde im Theil A1 des Rahmens A0 dreht. Diese Schraubenspindel ist mit einem kugelförmigen Ende C1 versehen, das in einer Kammer sitzt, welche theilweise von einer Ausnehmung im Ansatz B0 und theilweise von einer konisch ausgebohrten Schraube Bs gebildet wird, die in diese Ausnehmung eingeschraubt ist (Fig. 8). Eine an der Schraube C befestigte Scheibe C2 ist mit gerändeltem Kopf C3 ausgestattet, wodurch sie sammt der Schraube C bequem gedreht werden kann, um ihrerseits die Hülse B zu drehen. Ein Theil C4 des Umfanges der Scheibe ist mit entsprechender Theilung versehen, welche sich gegenüber dem Zeiger oder der Marke A3 auf einem benachbarten kreisförmigen Theile A* des Rahmens A0 verschiebt, um die Einstellung der Hülse B zu einem nachstehend beschriebenen Zwecke bestimmenzu können. . A5 ist ein Bolzen, welcher in einer Ausnehmung im Rahmen ^4° gleitet und mit einer Einkerbung im Träger A durch eine Feder Ae in Eingriff gehalten wird, so dafs der Rahmen A0 hierdurch in seiner Lage im Träger festgestellt wird. Am Bolzen A5 ragt ein Griffstück A7 über den Rahmen A0 nach aufsen hinaus. Dasselbe kann bewegt werden, um den Bolzen AB in die Ausnehmung zurückzuziehen, wenn man den Rahmen vom Träger frei machen will.
Eine nach einem Kreisbogen gekrümmte verdrehte Visirstange D ist. in der Längenrichtung durch eine ähnlich gekrümmte und verdrehte Führung in der Hülse B hindurch gleitbar angeordnet. Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs die Drehung der Hülse die Drehung der Visirstange veranlafst, um die Visirlinie seitlich zu verschieben. Es ist daher nicht wie bisher
nöthig, zu diesem Zwecke Stellvorrichtungen am Kopfe der Stange zu benutzen. D1 ist eine an einer Seite der Visirstange befindliche Zahnstange, mittelst welcher die Visirstange gehoben und gesenkt werden kann. D2 ist eine Nuth auf der anderen Seite derselben, welche die Enden einer Feder B1 aufnimmt, die an der Hülse B befestigt ist und dazu dient, die Visirstange daselbst in Ruhe zu erhalten. In einem genutheten Theil D3 des Kopfes der Visirstange wird ein Visirfernrohr E gehalten. E1 E1 sind die Hülfsvisire an der Aufsenseite des Fernrohres. E'2 bezeichnet einen gerändelten Kopf an der Ocularstellschraube des Fernrohres und D1 eine Schraube, durch welche das Fernrohr an der Visirstange festgehalten wird. Die Visirstange ist hinreichend lang und kreisbogenförmig gekrümmt. Die Zahnstange D] greift in ein Getriebe, um die senkrechte Verschiebung in der Nuth oder Hülse zu veranlassen.
Nach vorliegender Erfindung ist die Visirstange nicht nur nach einem Kreisbogen gekrümmt, sondern auch etwas verdreht, ähnlich einer Schraube, bei der die Steigung gegenüber dem Durchmesser sehr grofs ist. Diese Verdrehung bewirkt die oben erwähnte selbstthätige Correction für die Seitenabweichung in der nachstehend beschriebenen Weise: F ist eine Welle, die sich in Lagern einer hohlen Verlängerung ZJ2 an der Hülse B drehen kann. Am äufseren Ende der Welle F befindet sich ein gerändelter Kopf. F2 bezeichnet ein gewöhnliches .Getriebe am inneren Ende der Welle F, das mit der Zahnstange D1 in Eingriff steht, um die Visirstange den verschiedenen Schufsweiten entsprechend heben und senken zu können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch Drehung der gerändelten Scheibe F1 wird die Spindel F bethätigt und das Getriebe F2 wirkt auf die Zahnstange D1, um die gekrümmte Visirstange durch die Hülse B nach auf- oder abwärts zu verschieben. Die Visirstange bewirkt bei ihrer Bewegung durch die Hülse nicht nur die Verstellung des Fernrohres in der senkrechten Ebene für jede Schufsweite, sondern dreht das Fernrohr auch selbstthätig infolge der Drehbewegung wegen der Verdrehung der Stange und der Führungsniith in der Hülse, durch welche sie sich bewegt, um die erforderliche Correctur für- die Seitenabweichung zu veranlassen.
Eine weitere Einstellung des Fernrohres für andere Correcturen als die, wie vorstehend angegeben, selbstthätig bewirkte, kann man durch Drehung der Hülse B in ihren Lagern im Rahmen ^4° mittelst der Schraube erzielen, die durch die Scheibe C2 bethätigt wird. Hierdurch werden die Visirstangen und das Fernrohr mit der Hülse gedreht, so dafs das Fernrohr sehr bequem eingestellt werden kann, um jeden Fehler infolge von Seitenwind zu beseitigen.
Der Mechanismus, durch welchen das Heben und Senken der Visirstange bewerkstelligt wird, ist so angeordnet, dafs, während das Verhältnifs der Geschwindigkeiten der Visirstange D und der Spindel F constant ist, jenes der Geschwindigkeiten der Anzeigespindel J1 und der Spindel F veränderlich ist, und wenn bei der Construction und Anordnung der Theile das richtige Verhältnifs der Theile unter einander gewählt ist, so stimmen die verschiedenen Bewegungen der Stange D, welche bei verschiedenen Elevationswinkeln des Geschützes gleichen Distanzunterschieden entsprechen, mit den constanten Bewegungen der Anzeigerspindel J1 überein; deshalb wird die Schufsweite bei jeder Lage des Geschützes durch die Anzeigevorrichtung richtig und deutlich angegeben. Man erhält so klare und deutliche Angaben aller . Schufsweiten oder Distanzen, für welche die Visirstange benutzt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aufsatz für Geschütze, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Aufsatzstange (D) aufnehmende Hülse (B) in einer feststehenden Stütze (A0) um verticale Zapfen drehbar angeordnet ist, derart, dafs man mit Rücksicht auf die durch Wind oder andere Einflüsse bedingte Ablenkung des Geschosses durch Drehen der Hülse eine Berichtigung beim Zielen vornehmen kann.
2. Bei dem unter ι. gekennzeichneten Aufsatz eine schraubenartig verdrehte Aufsatzstange mit einer entsprechend gestalteten Führungshülse, zum Zweck, die der jedesmaligen Erhöhung entsprechende Seitenabweichung des Geschosses durch selbsttätige Seiteneinstellung des Visirs zu berücksichtigen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76993D 1893-10-10 Aufsatz für Geschütze Expired - Lifetime DE76993C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7744T 1893-10-10

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