DE76900C - Maschine zur Herstellung zweitheiliger Blechknöpfe - Google Patents

Maschine zur Herstellung zweitheiliger Blechknöpfe

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DE76900C
DE76900C DENDAT76900D DE76900DA DE76900C DE 76900 C DE76900 C DE 76900C DE NDAT76900 D DENDAT76900 D DE NDAT76900D DE 76900D A DE76900D A DE 76900DA DE 76900 C DE76900 C DE 76900C
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DENDAT76900D
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A. OESTBYE und H. CH. HANSEN in Gjörik, Norwegen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/48Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 44: Kurzwaaren.
(Norwegen).
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung zweitheiliger Blechknöpfe, wobei jeder Knopf in einem Gange ganz und gar fertig hergestellt wird.
Die Blechstreifen, aus welchen man· die Knöpfe herstellt, werden hier auf zwei Stellen in die Maschine eingeführt, ein Streifen auf jeder. Seite des Maschinentisches.
Die Streifen werden mit der Hand in eine Führung gebracht, welche vermittelst einer unten näher beschriebenen Vorrichtung die Streifen unter den Lochkolben führt; die Kolben lochen gleichzeitig den Knopftheil aus, lochen die Nählöcher in der Mitte und geben dem Knopfe die bestimmte Form.
Nachdem die. Lochkolben die Knopftheile ausgelocht haben, werden die letzteren vermittelst zweier Ueberbringer auf einer stofsweise (staccato) sich drehenden Stanzscheibe weggeführt; der eine Ueberbringer wendet erst den Knopftheil so,, dafs die eine Seite desselben, welche die äufsere Fläche des Knopfes bildet, auf die auf der Stanzscheibe angebrachten Stanzen zu unterst kommt, während der andere Ueberbringer den Knopftheil auf den zuerst angebrachten Knopftheil unmittelbar wegführt, worauf zuletzt die Ueberstanze die Knopftheile zusammenprefst und den fertigen Knopf aus der Maschine stöfst.
, Fig. ι zeigt die Maschine im Grundrifs,
Fig. ι a eine Einzelheit derselben,
Fig. 2 zeigt dieselbe in Seitenansicht, im Schnitte nach der Linie x-x, Fig. 1,'
Fig. 3 dieselbe in Seitenansicht und im Schnitt nach der Liniey-y, Fig. 1 (die Stanzeinrichtung).
Fig. 3a und 3b zeigen Einzelheiten.
Fig. 4 zeigt die Maschine in Seitenansicht und im Schnitt nach Linie \-^, Fig. 1 (der eine Ueberbringer);
Fig. 5 dieselbe in Seitenansicht und im Schnitt nach der Linie w-w, Fig. 1.
Fig. 6 zeigt die eine Lochvorrichtung in Vorderansicht und im Schnitt, besonders dargestellt b\
Fig. 7 die andere Lochvorrichtung in Vorderansicht und im Schnitt, besonders dargestellt b2.
Fig. 8 zeigt den Bewegungsmechanismus der Speisevorrichtung.
Durch die Klaue a, Fig. 1, ia und 8, wird der Metallstreifen durch Handdruck in die Maschine gebracht und von der Leitrolle a1 geleitet, bis er den Schieber b1 erreicht, wo er. zwischen der Feder b1, Fig. 8, und der Unterlage festgeklemmt wird (Fig. 1 und 2). Dieser Schieber, der beständig in der Bahn b" gesteuert wird, erhält von der Maschine eine hin- und hergehende Bewegung in Richtung der Pfeile (Fig. 1) und bringt jedesmal ein Stück des Metallstreifens unter die später beschriebene Lochvorrichtung b\ Fig. 6 und 7, wo ein rundes Stück, dem Umfange des Knopfes entsprechend, ausgelocht wird.
Darauf gelangt der Streifen in einen zweiten Schieber b'2, welcher den ausgelochten Streifen aus der Maschine in einen Abfallbehälter führt.
Durch einen Daumen wird der Streifen d festgeklemmt, der auf einem Zapfen befestigt und durch ein Stangengetriebe dl d'2 d3 d* vom Excenter dh, Fig. i, 2 und 8, auf der Hauptwelle e bei jeder Drehung des Excenters ein wenig auf und nieder von dem Metallstreifen bewegt; gleichzeitig führt die Stangenvorrichtung die Schieber b1^ ein wenig hin und her, indem der Daumen d auf den Schieber gegen seinen oberen Anschlag und die Feder b1, Fig. 8, abwechselnd stöfst, so dafs der Arm d\' nachdem er den Daumen gehoben bezw. gesenkt hat, festgehalten wird, wodurch die Bewegung auf die Schieber b1 V2 übertragen wird. Auf der anderen Seite der Maschine ist eine entsprechende Vorrichtung b3 £>4 für einen zweiten Metallstreifen angeordnet, bei welcher runde Knopfstücke durch die Lochmaschine b2 ausgelocht werden. Diese zwei Lochkolben bl und £2, welche unten näher beschrieben werden, unterscheiden sich von einander dadurch, dafs der erste das Knopfstück in sich behält, während der andere sofort nach der Auslochnng dasselbe losläfst. Von diesen Lochkolben bl und £>2 werden die Knopfstücke auf folgende Weise weitergeführt:
F1, Fig. ι und 4, ist ein Ueberbringer des Knopfstückes vom Lochkolben C1 und zeichnet sich dadurch aus, dafs er drei Bewegungen hat (Fig. 4),. nämlich eine auf- und niedergehende, dadurch hervorgebracht, dafs eine Daumenscheibe g, welche mit Knaggen und Einschnitten versehen und auf der Hauptwelle e angebracht ist, die Stange/1 durch Vermittelung der Stange f3 hinaufstöfst, doch wird durch die Feder /2, welche am anderen Ende der verbindenden Stange f3 angebracht ist, f1 sofort wieder hinabgedrückt; gleichzeitig hat der Ueberbringer F1 eine zweite schwingende Bewegung in Richtung der Pfeile (Fig. 1) in waagrechter Richtung dadurch erhalten, dafs das Excenter h, Fig. 4, den Arm/4 in schwingende Bewegung setzt, welcher wiederum die federnde und einige Male um die Stange /] gewickelte Metallschiene /5 in Bewegung setzt, wodurch die Stange f\ von Feder /6 unterstützt, zum Schwingen gebracht wird. Die dritte Bewegung des Ueberbringers wird hervorgerufen durch die Bewegung der Stange/1 um ihre eigene Achse vermittelst der Kegelräder /8 und /9. /8 greift in den gezahnten Bogen/9 ein, wodurch während der, waagrechten Bewegung auch eine Drehbewegung der Stange /7 erzielt wird. Die Stange/7 hat, wie in Fig. 1 gezeigt, eine vorn gezahnte Klaue /10, deren Zähne ein wenig federn können. Bei jeder Schwingung der Stange /7 in waagrechter Richtung findet auch die Drehung und die Auf- und Niederbewegung derselben statt, so dafs diese Stange, wenn die Klaue /10 sich unter der Lochvorrichtung b1 befindet, die Klauen nach oben kehrt, gleichzeitig die Stange/1 einen Stofs aufwärts erhält und mit den Klauen das in der Lochvorrichtung ausgelochte Metallstück ergreift, welches, wie oben erwähnt, in der Lochvorrichtung zurückgehalten war.
Unmittelbar nachher schwingt die Stange /7 wieder in der waagrechten Richtung gegen die Stanzvorrichtung J, die Stange /7 dreht sich, so dafs die Klaue /10 abwärts gewendet wird und diese sofort über eine der unteren Stanzen z'1 gelangt. Die Stange/1 erhält mittelst des Einschnittes im Excenter g einen Stofs abwärts, so dafs der in der Klaue /10 sitzende Knopftheil auf die in der unteren Stanze il befindlichen vier Stacheln z'2, den Nählöchern im Knopftheile entsprechend, gestofsen wird.
Die Anordnung der zwei Excenter g und h und des Knaggens und Einschnittes des Excenters g ist so, dafs die auf- und niedergehenden, schwingenden und drehenden Bewegungen jede für sich zur richtigen Zeit stattfinden, wie oben beschrieben (s. Fig. 4).
Die Scheibe J erhält in der Richtung der Pfeile durch ein auf der Hauptwelle e, Fig. 3, angebrachtes Excenter i3 eine stofsweise Umdrehung. Das Excenter wirkt durch die Stangen i* und z5 vermittelst eines Kugellagers z'6 und einer Sperrklinke ζ7, Fig. 1, auf die Sperrzähne z'8 der Scheibe J; i9 ist eine Feder, welche die Sperrklinke ζ7 gegen die Zähne z'8 gedrückt hält. Die Sperrklinken z7, welche auf beiden Seiten der Stanzscheibe J angeordnet sind, arbeiten stofsweise und abwechselnd, so dafs sie für jeden Schlag jede für sich in die Zähne z8 eingreifen (Fig. 1).
Der andere Ueberbringer F'2, welcher in Fig. ι und 5 dargestellt ist, ist dem Ueberbringer F1 gegenüber angeordnet und hat nur. eine auf- und niedergehende, mit einer in der horizontalen Richtung schwingenden verbundene Bewegung; zur Bewegung desselben sind auch hier zwei auf der Hauptwelle e angebrachte Excenter g1 und h1, Fig. 5, angewendet, von welchen das erste nur einen Einschnitt hat. Die schwingende Bewegung des Ueberbringers F'2 und des Armes/7 in der waagrechten Richtung von der Lochvorrichtung C'2 zur Stanzscheibe J wird auch hier durch ein Stangen- und Schienengetriebe j'j'2j3jij5j6, entsprechend der Anordnung bei dem Ueberbringer F1, bewirkt. Wie oben erwähnt, wird das in der Lochvorrichtung b'2, Fig. 8, ausgelochte Knopfstück gleich nach dem Auslochen vom Kolben losgelassen und wird in die Unterstanze gelegt. Wenn der Arm j1, Fig. 5, sich über der Unterstanze befindet, erhält er infolge des Einschnittes in der Daumenscheibe g einen Stofs abwärts, wodurch die auf der unteren Seite des Armes p befindlichen Stacheln j8 in die Löcher des KnopfstUckes hineingreifen und dieses dadurch aufspiefsen; im nächsten Augen-
blick schwingt der Arm/7 in der waagrechten - Richtung gegen die Stanzscheibe /, bis das mitgebrachte Knopfstück sich gerade über der unteren Stanze i1 und über einem vom Lochkolben C1 überbrachten Knopfstück befindet.
Das vom Lochkolben C1 überbrachte Knopfstück bildet den Obertheil des Knopfes, während ' das Stück, welches von C2 überbracht wurde, den Untertheil bildet.
Die beiden Knopfstücke werden von jedem ihrer'Ueberbringer gelöst und auf den unteren Stanzen i1 zurückgehalten, dadurch, dafs zwei Arme k1 k2, Fig. ι und 3, in den Klauen/10 bezw. in den Zähnen ja über dem Knopftheil stecken, und zur gegebenen Zeit um die Zapfen k ° schwingend, schlagen die Knopftheile die Klauen/10 bezw. die Zähne j8 ab; dies wird dadurch bewirkt, dafs ihre zusammenstofsenden freien Enden von einer Stangenanordnung (in Fig. 3 dargestellt) einen Schlag aufwärts erhalten. Auf der Hauptwelle e befindet sich nämlich das Excenter / mit zwei einander gegenüber stehenden Einschnitten; auf diesem Excenter gleiten mit ihren freien Enden zwei Stangen k3 k3, Fig. 3, die in Zapfen ki k* im Maschinentische schwingend aufgehängt sind; an diesen Zapfen sind zwei kleine Arme Ar5A:5 festgekeilt und an diesen Armen sind Zapfen k 6Ar6, im Maschinentische sind Stangen k7 k1 angebracht. Die Stangen k3 Ar3 greifen mit ihren mit Rollen versehenen freien Enden, die durch Feder Ar8 beeinflufst werden, in die Einschnitte des Excenters / ein, wodurch eine kleine Schwingung der festen Arme Ar5Ar5 und der Stangen k7 k7 hervorgerufen wird; die eine der Stangen k7 wird auf die im Maschinentische lose gehende Stange Ar9 einen plötzlichen Stofs ausüben, so dafs diese Stange A9 auf den freien Enden der Arme k1 k2 aufwärts schlägt.
Die zwei auf einander in den unteren Stanzen i1 überbrachten Knopftheile (Fig. 3a) werden jetzt zu einem ganzen Knopfe durch einen Kolben m mit hohler Unterfläche (Fig. 3b) zusammengeschlagen. Sobald jede der Unterstanzen z1 während der stofsweisen Drehung der Scheibe /, Fig. 1 und 3, unter dem Kolben m hineingekommen ist, wird derselbe durch ein Excenter η auf der Hauptwelle e und durch eine Stangen- und Armanordnung ml m2 abwärts geführt, und die Knopftheile werden dadurch zusammengeprefst (Fig. 3, 3a und 3b). Während der weiteren Drehung der Scheibe J kommt der fertige Knopf unter die Röhre 0 und wird hier vermittelst der im Maschinentische lose gehenden Stange A:10 aus der Maschine gestofsen. Auf Stange A:10 wird analog der Stange Ar9, Fig. 3, der früher beschriebenen Stangenanordnung k3 Ar4 Ar5 Ar6 k7 und des Excenters / eingewirkt.
Es erübrigt noch, die Lochvorrichtungen C1 C2 näher zu beschreiben.
Die erste ist in Fig. 6 dargestellt, wo p1 den eigentlichen Kolbenkörper vorstellt, welcher mit Schlitzen p2 an jeder Seite versehen ist; in· diesem Kolben befindet sich ein anderer Kolben^3 und eine Stange j?4 mit Stacheln ρ 5. Durch Schraubengewinde und Mutter .jp-6 in fester Verbindung mit dem Körper p1 befindet sich das Messer oder das eigentliche Lochstück ρ7, und auch in fester, aber lösbarer Verbindung mit dem Kolben p3 vermittelst Schrauben p9 befindet sich der Ring ρ 8, welcher wieder durch die Feder p10 in federnder Verbindung mit dem Stück p1 sich befindet. q ist die Unterlage und ql der Ambos oder die Unterstanze, welche mit dem Kolben dem Knopftheil die bestimmte Form giebt. r ist der Maschinentisch. Wenn also der Metallstreifen unter den Kolben geführt wird und dieser Kolben hinabgeht, kommt das Messerp7 und schneidet ein Stück aus, darauf der innere Kolben p3, welcher vermittelst des Amboses ql den Oberboden der Knopfform bildet, während gleichzeitig der Stachel p*> in entsprechenden Löchern des Amboses die Nählöcher im Knopfe auslocht, gewöhnlich vier. Wenn der Kolben wieder aufgeht, wird das Knopfstück also nach der Auslochung im Messer ρ 7 sitzen bleiben, bis der Ring ρ 8 gegen eine um den Kolben ρl fassende Gabel s stöfst, welche Gabel dadurch sowohl den Ring als den Kolben p3 zurückhält, so dafs der Kolben p3 während der weiteren Aufwärtsbewegung des Kolbenspl den Knopftheil ausdrückt in demselben Augenblicke, als die oben erwähnte Klaue/10 sich gerade unter dem Kolben p3 befindet, welche Klaue den Knopftheil aufnimmt und denselben zur Stanzscheibe / weiterführt, wie oben beschrieben.
Die andere Lochvorrichtung C2, Fig. 7, ist ungefähr durch dieselben Theile wie bl gekennzeichnet. p1 ist der eigentliche Kolbenkörper mit Schlitzen p2; in diesem Kolben befindet sich der innere Kolben p3 durch Schrauben p9 in fester, doch lösbarer Verbindung mit dem Ringe ps, im Kolben p3 die Stange p* mit Stacheln ps und endlich das Messer p7 durch die Mutter p6 in fester Verbindung mit dem Kolben p1. Der Ringp8 wird indessen hier von einer gröfseren, abwärts wirkenden Schraubenfeder ρ11 bethätigt; die Wirkungsweise ist nun folgende:
Wenn der Kolben hinabgeht, stöfst erst der Kolben ρ3 gegen den Metallstreifen; derselbe giebt aber nach vermittelst der Feder p11, bis er gegen den Boden im Kolben p1 stöfst und formt, nachdem das Messer das runde Stück ausgelocht hat, durch den Ambos gl das Knopfstück (die Kehrseite). ■ Wenn der Kolben wieder hinaufgeht, wird der Kolben p3 durch die Federj"11 noch eine Weile zurückgehalten, bis das Messer ρ7 das Knopfstück vollständig
losgelassen hat und die Schrauben pö mit dem Ring ρ8 sich in den Schlitzen abwärts bewegt haben. Der Kolben pz geht auch aufwärts und das Knopfstück bleibt auf dem Ambos zurück, von welchem dasselbe auf die Stanzscheibe J gebracht wird, wie oben beschrieben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zur Herstellung zweitheiliger Blechknöpfe, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Blechtheile einzeln in Lochvorrichtungen C1 bezw. C2 hergestellt, durch je einen Ueberbringer F1 bezw. F2 von den Lochvorrichtungen auf eine absatzweise sich drehende Scheibe (J) so aufgelegt werden, dafs der Knopfobertheil auf die Scheibe, der Knopfuntertheil darüber zu liegen kommt, worauf beide Knopftheile durch eine aus Ober- und Unterstempel bestehende Preisvorrichtung zu einem Knopf verbunden und durch eine. Oeffnung (o) entfernt werden.
2. An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Maschine eine Lochvorrichtung (C1) mit Kolbenträger (p1), Messer (p1) und innerem Kolben (p3) in Verbindung mit einer Stange (p4) mit Stacheln (p^), welche bei Abwärtsgang des Kolbens aus einem Metallstreifen den Knopfobertheil ausschneidet und durchlocht, worauf bei Aufwärtsgang des Kolbens (pl) das Werkstück durch _ Kolben (j>a), Ring 6) und Gabel (s) ausgestofsen wird, sowie eine in gleicher Weise ausgestattete zweite Lochvorrichtung (C2J, bei welcher beim Aufwärtsgang des Kolbens (p1) ein von einer Spiralfeder (p11) be^ thätigter Kolben (p3) den Knopfobertheil auf dem Ambos zeitweilig zurückhält.
An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine ein den Knopfobertheil von der Lochvorrichtung (Cl) nach der Stanzscheibe (J) befördernder Ueberbringer (F1), welcher bei jedem Arbeitsgang der Maschine eine Auf- und Abbewegung, sowie je eine waagrechte und senkrechte Schwüngbewegung macht, und ein den Knopfuntertheil von der Lochvorrichtung (C2) nach der Stanzscheibe (J) befördernder Ueberbringer, welcher bei jedem Arbeitsgange der Maschine eine Auf- und Abbewegung und eine waagrechte Schwungbewegung macht. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine eine Stanzscheibe (J) mit Unterstempeln (il), auf welche während der Drehung der Scheibe die Knopftheile über einander aufgelegt und durch eine Prellvorrichtung (Imm^m2) zu einem Knopf vereinigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76900D Maschine zur Herstellung zweitheiliger Blechknöpfe Expired - Lifetime DE76900C (de)

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