DE767987C - Elektroakustisches binaurales Peilgeraet - Google Patents

Elektroakustisches binaurales Peilgeraet

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DE767987C
DE767987C DES119733D DES0119733D DE767987C DE 767987 C DE767987 C DE 767987C DE S119733 D DES119733 D DE S119733D DE S0119733 D DES0119733 D DE S0119733D DE 767987 C DE767987 C DE 767987C
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DE
Germany
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binaural
sound
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Expired
Application number
DES119733D
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English (en)
Inventor
Friedrich Dr-Ing Spandoeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Stereophonic System (AREA)

Description

  • Elektroakustisches binaurales Peilgerät Es ist bekannt, binaurale Peilgeräte elektroakustisch auszubilden, d. h. für die Schallaufnahme Mikrophone und für die Wiedergabe Telefone zu verwenden. Bei den bisherigen Ausführungen dieser Geräte treten während des Betriebes Anderungen der Peilgenauigkeit auf, ohne daß die Ursache hierfür ersichtlich wäre.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe, und zwar dadurch, daß sämtliche Elemente der die Schallaufnahmegeräte enthaltenden Kreise mit ihren Eigenfrequenzen außerhalb des für die binaurale Peilung wesentlichen Frequenzbandes (insbesondere IOO bis IOOO Hz) liegen.
  • Praktische Ausführungen haben gezeigt, daß die erfindungsgemäßen Peilgeräte eine große Konstanz hinsichtlich ihrer Peilgenauigkeit besitzen. Die Erklärung hierfür ergibt sich aus folgendem.
  • Der Binauraleffekt beruht bekanntlich auf der Phasengleichheit der Schalleindrücke der Telefone der an die beiden Schallaufnahmegeräte angeschlossenen Kreise. Eine durch irgendwelche Elemente dieser beiden Kreise 3 Von der Patentsucherin ist als der Erfinder angegeben worden: während des Betriebes hervorgerufene Verschiebung der Phasenverhältnisse wirkt sich notwendigerweise in eine Fehlpeilung aus.
  • Daraus folgt, daß die gegenseitige Abgleichung der Kreise auch während des Betriebes unverhindert aufrechterhalten werden muß.
  • Die ankommenden Schallwellen und die ihnen entsprechenden Stromschwankungen dürfen in den beiden Kreisen keine zusätzlichen Phasenverschiebungen erfahren, oder diese zusätzlichen Phasenverschiebungen müssen für beide Kreise gleich sein. Letzteres wäre der Fall, wenn beide Empfangskreise die gleiche Dämpfung hätten und auf genau gleiche Eigenfrequenz abgestimmt wären. Dies ist jedoch schwer zu erreichen und würde auch die Herstellungskosten zu sehr vergrößern.
  • Eine phasenriditige Ariedergabe von Schwingungen erhält man aber bekanntlich, wenn die Eigenfrequenz des Aufnahmeapparates groß oder klein gemacht wird gegenüber allen aufzunehmenden Frequenzen. In diesem Falle ist nämlich die auftretende Phasenverschiebung zu vernachlässigen. während sie im Resonanzfalle 90° beträgt. Gemäß der Erfindung werden daher sämtliche Elemente der Aufnahmekreise, z. B. Schalltrichter oder -spiegel, Luftvorräume an Mikrophonen und Telefonen, Mikrophonmembranen, elektrische Netzwerke, Telefonmembranen, mit ihren Eigenfrequenzen außerhalb (oberhalb oder unterhalb) des für die binaurale Peilung wesentliclien Frequenzbandes gelegt. Wird jetzt der von einer Schallquelle kommende Schall von beiden Schallempfängern aufgefangen, so erfahren die Schallschwingungen bzw. Stromschwankungen auf dem Wege von den Mikrophonen zu den Telefonen keine zusätzlichen Phasenverschiebungen, und der Beobachter nimmt nur die durch seitliche Lage der Schallquelle bedingte Phasenverschiebung als Binauraleindrucl wahr. Der Binauraleindruck wird also unverfälscht erhalten, so daß Störungen in der Peilgenauigkeit, wie sie bisher durch zusätzliche unterschiedliche Phasenverschiebungen in den beiden Empfangskreisen auftraten, vermieden werden.
  • In Verbindung mit dem obenerxvähnten NIerkmal, nämlich daß sämtliche Elemente der beiden Kreise mit ihren Eigenfrequenzen außerhalb des für die binaurale Peilung in Betracht kommenden Frequenzbandes liegen, empfiehlt es sich, sofern Verstärlier verwendet werden, in die Verstärkerschaltungen ein oder mehrere Ausgleichselemente, z. B. EXondensatoren, zur Justierung der Phasengleichheit einzufügen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektroaliustisches binaurales Peilgerät, bei dem mindestens zwei mit gegenseitigem Abstand angeordnete Schal laufnahmegeräte, vorzugsweise in Gestalt von Schallspiegeln mit im Brennpunkt angeordneten Mikrophonen, vorgesehen sind. dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Elemente der die Schallaufnahmegeräte enthaltenden Kreise mit ihren Eigenfrequenzen außerhalb des für diebinaurale Peilung wesentlichen Frequenzbandes (insbesondere IOO bis IOOO Hz> liegen.
    2, Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Verstärkern zur Erzielung der Phasengleichheit ein oder mehrere Ausgleichselemente, z. B. Kondensatoren, eingefügt sind.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Sr. 425 531.
    47I 22I; österreichische Patentschrift Nr. 9I 607; G e i g e r und S c h e e I, Handbuch der Physik, Bd. 8, I929, Kap. I2; Wien & Harms, Handbuch für Esperimentalphlsik, Bd. I7, 1934.
  2. 2. Teil, Technische Akustik, Teil 1, S. 420; ar ö n coli, Mikrophon und Telephon, S. 135.
DES119733D 1935-09-12 1935-09-12 Elektroakustisches binaurales Peilgeraet Expired DE767987C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT91607B (de) * 1919-06-25 1923-03-10 Steward Davit & Equipment Corp Elektrischer Kompensator zur Richtungsbestimmung von Energiewellen.
DE425531C (de) * 1920-05-31 1926-02-19 Signal Ges M B H Schallempfangsanlage
DE471221C (de) * 1925-07-13 1929-02-09 Akciova Spolechost K P Goerz O Richtungshoerer, bestehend aus einem oder mehreren Schallempfangs- und Ableitungsreflektoren

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT91607B (de) * 1919-06-25 1923-03-10 Steward Davit & Equipment Corp Elektrischer Kompensator zur Richtungsbestimmung von Energiewellen.
DE425531C (de) * 1920-05-31 1926-02-19 Signal Ges M B H Schallempfangsanlage
DE471221C (de) * 1925-07-13 1929-02-09 Akciova Spolechost K P Goerz O Richtungshoerer, bestehend aus einem oder mehreren Schallempfangs- und Ableitungsreflektoren

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