DE767421C - Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver

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DE767421C
DE767421C DEB190183D DEB0190183D DE767421C DE 767421 C DE767421 C DE 767421C DE B190183 D DEB190183 D DE B190183D DE B0190183 D DEB0190183 D DE B0190183D DE 767421 C DE767421 C DE 767421C
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DE
Germany
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steel
soft iron
grain size
iron powder
carbon content
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Expired
Application number
DEB190183D
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English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Coupette
Berthold Dr Phil Kirsten
Josef Nikolaus Dr-In Klaerding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Verein fuer Gussstahlfabrikation AG
Original Assignee
Bochumer Verein fuer Gussstahlfabrikation AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver. Dieses Pulver wird bisher derart hergestellt, `daß Weicheisen in bekannter Weise erschmolzen und in flüssngsem Zustand durch geeignete Vorrichtungen zerstäubt wird. Das Erschmelzen von Weicheisen erfordert hohe Schmelztemperaturen, wodurch das Ofenfutteir sowie das Pfannenfutter in hohem Maße beansprucht werden.
  • Dieser Nachteil wird' dadurch größer, daß eine Überhitzung des Weicheisens, notwendig ist, um mit den, bekannten Vorrichtungen. zerstäuben zu können.
  • Es isst ferner bekannt, Weicheisenpulver aus kleinstückigem Stahlschrott herzustellen, welcher in einer kohlenstoffhaltigen. Atmossphäre aufgokoh lt, zerkleinert und hierauf reduziert wird. Die Aufkohlung bezweckt lediglich ein leichtes Zerkleinern, hat aber dien Nachteil, daß der Grad der Aufkohlung nicht gleichmäßig und- regelbar ist, so, daß eine für den Zerkleincsrüngsvorgang erwünschte Kohlenstoffaufnahme sich nicht ermöglichen läßt.
  • Alle diese Naschteile zu beheben, ist Zwack der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß wird das Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver durch. Zerteilen flüssigen Metalls derart ausgeführt, daß als Ausgangswerkstoff Kohlenstoffs.tahl verwendet wird und die nach dem Zerteilen erhaltenen Stahlteilchen zu Weicheisen. redeziert werden. Es ist zweckmäßig. bei diesem `'erfahren. bei dem die Zerteilung durch Zerstäuban erfolgt. als Ausgangswerkstoff einen Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt, z. B. i 11I9, zu verwenden. Desgleichen ist es möglich. als Ausgangswerkstoft Stalil mit einem mittleren Kohlenstoffgehalt. z. B. o.-?11/o, zu verwenden, den Stahl aus dem flüssigen Zustand zu granulieren. dann zu mahlen und Hierauf zu reduzieren. Eine weitere @usfiib:rungsform best°ht darin, einen Stahl mit erhöhten Kohlenstoffgehalt von etwa i 11/o zu erschmelzen. zu granulieren, dann auf eine größere als die gewünschte Endlcorngröße zu mahlen. wobei bei kleinem Schüttelvolumen eine kleine Zwischenkorngröße sowie ein hoher Kohlenstoffgehalt des Zwischenkornes gewählt wird.
  • Bei dem Schüttelvolumen handelt es sich um das -'olumeti. welches eine bestimmte. eingewogene -Menge Pulver nach dem Schütteln von i Minute in einem Meßzvlinder einnimmt. Gerade bei einem Kolilenstoffstahl kann ein bestimmtes Schüttelvolumen des Eisenpulvers erzielt tverden. wenn der Stahl nach, dem Erschmelz°n und Granulieren auf eine bestimmt4 Korngröße gemahlen wird, welche größer ist als die gewünschte. In dieser Zwischenkorngröße wird das Pulver auf einen bestimmten Kohlenstoffgehalt reduziert, der wiederum von der Endkorngröße abhängig ist. 'Mit Hilfe dieser Maßnahmen läßt sich der Staubentfall verringern und die Ausbeute verbessern.
  • Ein kohlenstoffhaltiger Stahl Iäßt sich im Vergleich zu Weicheisen erheblich leichter erschmelzen, weil dabei geringere Schmelztemperaturen und Frischvorgänge gegeben sind. Hieraus folgt eine Schonung des Ofenfutters und der Pfannenzustellung, die bis zu äo11,'o betragen kann. Dabei. ist es möglich. die Schmelze des Kohlenstoffstahles besser zu überhitzen und länger flüssig zu halten, was für ein leichteres Zerstäuben von großer Bedeutung ist.
  • Ein weiterer 1c@: teil besteht darin, daß der höhergekohlte Stahl in einer gleichmäßigen Güte erschmolzen werden kann als Weicheisen, wodurch das Enderzeugnis ohne Ände:rung der weiteren Arbeitsgänge ebenfalls gleichmäßiger anfällt.
  • Die Wahl des erhöhten Kohlenstoffgehaltes in der Stahlschmelze ist für die Herstellung van WeicheisenpuIver nicht nachteilig, weil der Kohlenstoffgehalt nahezu ganz herausreduziert wird. lach den bisherigen Versuchen wurde bei einer Reduktionstemperatur voll 711o= C und einer Reduktionsdauer von 3 Stunden durch feuchten Wasserstoff Stahl mit einem bis zu i "/a betragenden C-Gehalt in der Korngröße von etwa 11,3 mm bis auf Säuren von Kohlenstoff befreit. Granalien au: einem Stahl mit einem mittleren Kohlenstoffgehalt lassen sich bereits leicht zerkleinern, wodurch die -Mahlarbeit wesentlich verringert wird. Weiterhin verbessert sich durch den Kohlenstoffgehalt die Ausbeute der Schmelze derart, daß bei geringster Zerkleitierun-sarbeiteine gewünschte Korngröße mit einem bestimmten Schüttelvolumen erreicht ,vird. So haben Versuche ergeben, daß ein Stahl mit 0.211/o Kohlenstoffgehalt durch das Zermahlen der Granalien auf ein° Korngröße von 11.2 mm ein Schüttelvolumen von 3; cma/ioo g ergab.
  • Eine noch höhere Ausbeute bei der Herstellung von Weicheisenpulver läßt sich dadurch erreichen. daß von einem Stahl mit noch höherem Kohlenstoffgehalt. z. B. etwa i 11l11 C. ausgegangen wird. -Nach dem Granulieren dieses Stahles ist es zweckmäßig, eine @-orz,grkIeinerung vorzunehmen. also die Granalien auf eine größere Korngröße als die g#wiinschte zu mahlen. Hierauf erfolgt die Reduktion und sodann das Zermahlen des Gutes auf die Endkorngröße.
  • Das bei einer gegebenen Korngröße erhalten; Schüttelvolumen ist abhängig von der Korngröße und' dem Kohlenstoffgehalt des Zwischenkornes, der weitgehend durch llaßnahmen bei der Reduktion geregelt werden kann. Je kleiner das Endschüttelvolumen bei gegebener Korngröße gewünscht wird, desto kleiner ist die Größe und desto höher der Kohlenstoffgehalt des Zwischenkornes zu wählen.
  • Das Verfahren zur Herstellung von Weiche eisenpulver gemäß der Erfindung gestaltet sich gegenüber dem bekannten Verfahren w,-sentlich günstiger, weil durch den erhöhten Kohlenstoffgehalt im Vergleich zur Erschmel-! zung des Weicheisens die Schmelzkijosten Nedeutend gesenkt, die Güte des Erzeugnisses gleichmäßiger gestaltet und die llahlhosten gesenkt «-erden.

Claims (1)

  1. ]PATE NTA`SPR ÜCÜE: i. "erfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver durch Zerteilen flüssigen Metalls. dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstoff Kohlenstoffstahl verwendet wird und die nach dem Zerteilen erhaltenen Stahlteilchen zu U'eicheisen reduziert werden. -'erfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver nach Anspruch i, bei dem die Zerteilung durch Zerstäuben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstoff Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt, z. B. i 11/o, verwendet wird. 3. Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstoff Stahl mit einem mittleren Kohlenstoffgehalt, z. B. o,2°/o, verwendet wird und der Stahl aus dem flüssigen Zustand granuliert, gemahlen und hierauf reduziert wird. q.. Verfahren "zur Herstellung von Weicheisenpulver nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stahl mit erhöhtem Kohlenstoffgehalt von etwa i °/o verwendet wird und der Stahl aus dem flüssig ,n Zustand granuliert, dann zunächst auf eine größere Korngröße als die Endkorngräße gemahlen, darauf reduziert und schließlich auf die gewünschte Endkorngrö.ße gemahlen wird. Zur Abgrenzung des Erfindun.gsgegenstand:s vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren. folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschrift Nr. 677 867.
DEB190183D 1940-03-19 1940-03-19 Verfahren zur Herstellung von Weicheisenpulver Expired DE767421C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE677867C (de) * 1937-02-26 1939-07-04 Meutsch Voigtlaender & Co Vorm Verfahren zum Herstellen von Werkstuecken, die mit Hartmetallauflagen oder -einlagen versehen sind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE677867C (de) * 1937-02-26 1939-07-04 Meutsch Voigtlaender & Co Vorm Verfahren zum Herstellen von Werkstuecken, die mit Hartmetallauflagen oder -einlagen versehen sind

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