DE765693C - Bildwechselkippgeraet fuer einen Fernsehempfaenger - Google Patents
Bildwechselkippgeraet fuer einen FernsehempfaengerInfo
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- DE765693C DE765693C DER93357D DER0093357D DE765693C DE 765693 C DE765693 C DE 765693C DE R93357 D DER93357 D DE R93357D DE R0093357 D DER0093357 D DE R0093357D DE 765693 C DE765693 C DE 765693C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/86—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements gas-filled tubes or spark-gaps
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- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
- Bildwechselkippgerät -für einen Fernsehernpfärnger Bei dem bekannten Zeilensprungverfahren beim. Fernsehen werden zunächst die Zeilen r; 3, 5 usw. und hierauf die Zeilen 2, 4, 6 usw. abgetastet. Jede dieser beider. Zeilengruppen bzw. Zeilenzüge wird vom Sender durch einen Synchronisierimpuls gesteuert. Am Empfänger werden je Bildwechsel durch die Steuerimpulse zwei Kippschwingungen ausgelöst, welche in ihrer Amplitude verschieden sind. Die Verschiedenheit dieser Kippschwingungen erfolgt in manchen Fällen durch zeitliche Versetzung der beiden Zeilenzugsynchronisierimpwlse.
- In Abb. r a ist diese Art der Abtastung dargestellt. Auf der x-Achse ist die Zeit aufgetragen, auf der y-Achse die Zeilenzahl. In Abb. z b sind die zugehörigen Kippschwingungen mit den entsprechenden Steuerimpulsen dargestellt. Die Kippschwingung des ersten Zeilenzuges ist mit a und die des zweiten Zeilenzuges mit b bezeichnet. Die Kippschwingung b kann man zerlegen in- die Kippschwingung ca', welche der Kippschwingung a entspricht, und: in die Unterlagerungswelle d, deren Frequenz halb so groß ist wie die der Kippgrundfrequenz. Durch e und e' sind .die Synchronisierimpulse dargestellt, welche die Kippschwingungen einleiten.
- In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines Kippgenerators in Verbindung mit einem Verstärker und den Ablcnkplatten der Kathodenstrahlröhre gezeichnet. Es ist bereits ein Kippschwingungsgerät bekannt, bei dem entsprechend Abb. i b einer Kippschwingung höherer Frequenz eine zweite Kippschwingung wesentlich niedrigerer Frequenz unterlagert wird. Dort ist jedoch nichts hinsichtlich der Schwierigkeiten ausgesagt, die bei der Übertragung der unterlagerten Schwingung d zu den Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre auftreten. Es ist nämlich schwierig, diese unterlagerte Schwingung d wegen ihrer gegenüber der Schwingung a bedeutend niedrigeren Frequenz ohne weiteres amplituden- und formgetreu zu übertragen. und es erscheinen auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre die beiden Zeilengruppen gegeneinander verschoben, wenn nicht besondere 1Zaßnahmen getroffen werden. Dadurch wird der Eindruck erweckt, daß das wiedergegebene Bild nur die halbe Zeilenzahl besitzt. Die ohne besondere Maßnahmen übertragene Kurve d dürfte etwa die Form d' entsprechend Abb. i b besitzen.
- Gemäß der Erfindung werden deshalb bei dem Bildwechselkippgerät eines Fernsehempfängers, welcher nach dem Zeilensprungverfahren arbeitet und bei dem die Impulse für den Zeilenzugwechsel zeitlich gegeneinander versetzt sind, in Reihe mit den in üblicher Weise bemessenen Übertragungselementen zwischen Bildwechselkippgerät und den Ablenkorganen der Kathodenstrahlröhre durch Kondensatoren überbrückte Widerstände geschaltet, welche eine Dämpfung der höheren Frequenzen bewirken, damit eine Schwingung von der halben Frequenz der Bildwechselgrundschwingung noch einwandfrei übertragen wird.
- In dem angegebenen Beispiel nach Abb. 2 wären die Übertragungskondensatoren q., 5, 6 und 7 in Verbindung mit den dazugehörigen Widerständen 8, 9, io und i i so zu dimensionieren, daß sie eine Zeitkonstante ergeben, welche groß gegenüber der Schwingungsdauer der Grundschwingung ist. Bei den Kondensatoren 6 und 7, die direkt an den Ablenkplatten liegen, ist nun aber zu beachten, daß sie hochspannungssicher sein müssen. Diese Kondensatoren würden daher bei der erforderlichen Größe kostspielig werden. Die erfindungsgemäße Schaltung ermöglicht es nun, diesen hochspannungssicheren Kondensatoren kleinere Werte zu geben, als bei den vorliegenden Bedingungen normalerweise vorhanden zu sein brauchen, wodurch eine Verbilligung herbeigeführt wird. Dies wird dadurch erzielt, daß in Reihe zu den in den üblichen Kippgeräten vorhandenen Übertragungselementen 6 und 7 besondere Schaltelemente 17, 18, i9 und 2o eingeführt werden, durch die im wesentlichen eine Dämpfung der höheren Frequenzen bewirkt wird, denn es tritt dadurch eine Erweiterung des zu übertragenden Frequenzbandes nach niedrigeren Frequenzen hin auf. Die Kondensatoren und 5 werden normal bemessen. so daß sie mit den Widerständen 8 und 21 die erforderliche Zeitkonstante besitzen. jedoch kann man auch hier in Reihe zu diesen Kondensatoren eine Parallelschaltung eines Kondensators 13 und eines Widerstandes 14 anordnen.
- Bei magnetischer Ablenkung des Kathodenstrahls ist ferner noch zu berücksichtigen, dal3 die Zeitkonstanten der Magnetspulen so bemessen sind, daß sich eine Schwingung von der halben Frequenz der Kippgrundschwingung unv erzerrt an den Spulen ausbilden kann.
- Wird bei einem Kippgenerator. wie er in Abb. 2 dargestellt ist, die Kathode der Entladungsröhre 3 nicht direkt, sondern über die Parallelschaltung eines Widerstandes 16 und eines Kondensators 15 geerdet, wie dies z. B. zur Verschiebungdes Löschpunktes notwendig ist, so ist weiter noch zu berücksichtigen, daß die Zeitkonstante der Parallelschaltung 15, 16 so bemessen ist, daß die niederen Frequenzen keine Schwächung erleiden.
- Das Ausführungsbeispiel der Fig.2 stellt im übrigen eine der üblichen Kippschaltungen dar. Der Kippgenerator besteht aus dem Ladewiderstand, dem Kippkondensator 2 und der Entladeröhre 3. 22 ist ein Widerstand. welcher zur Verzögerung der Entladung dient. 12 ist eine Gegentaktverstärkerröhre, welche zwischen Kippgenerator und Ablenkplatten geschaltet ist. Praktische Werte der verwendeten Schaltelemente sind etwa folgende: Kondensator 13 = 1 ,ctF, Kondensator 15 = 5o ooo pF, Widerstand i.1 = o, i -Niegohm. Widerstand 16 = 5000 Ohm, Kondensatoren 17 und 19 = o, i ,uF, Widerstände 18 und 2o = io ooo Ohm, Widerstände io und i i = ioo ooo Ohm.
- Die Kondensatoren 17 und i9 liegen erfindungsgemäß jeweils mit einem Parallelwiderstand i8 oder 2o über die Widerstände io und ii in Reihe zu den hochspannungssicheren Kondensatoren 6 und 7, die kleiner als normalerweise bemessen werden können und dementsprechend auch bei Hochspannungssicherheit keine größeren Kosten verursachen.
- Bei der beschriebenen Schaltungsanordnung .in Verbindung mit der Dimensionierung der angegebenen Schaltelemente ist es möglich, ein einwandfreies Zeilensprungverfahren durchzuführen, wenn vom Sender Synchronisierimpulse gesendet werden, welche für die beiden Zeilenzugwechsel verschiedene Abstände voneinander besitzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bildwechselkippgerät für einen Fernsehempfänger, der nach dem Zeilensprungverfahren arbeitet und (bei dem die Impulse für den Zeilenzugwechsel zeitlich gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den in üblicher Weise bemessenen Übertragungselementen zwischen Bildwechselkippgerät und Ablenkorganen durch .Kondensatoren überbrückte Widerstände geschaltet sind, welche eine Dämpfung der höheren Frequienzen bewirken, damit eine Schwingung von der halben Frequenz der Bildwechselgrundschwingung noch einwandfrei übertragen wird. a. Anordnung nach Anspruch i für Fernsehempfänger mit magnetischer Ablenkung des Kathodenstrahls, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante der Ablenkspulen so groß ist, daß sich eine Schwingung von der halben Frequenz der Kippgrundschwingung unverzerrt an den Spulen ausbilden kann. 3. Anordnung nach Anspruch i oder z bei Kippschwingungsgeräten, bei denen die Kathode der Entladungsröhre, des Kippkondensators über die Parallelschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators geerdet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante der Parallelschaltung von Kondensator und Widerstand so bemessen ist, daß die niederen Frequenzen keine Schwächung erleiden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Britische Patentschrift Nr. 423 10i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER93357D DE765693C (de) | 1935-05-17 | 1935-05-17 | Bildwechselkippgeraet fuer einen Fernsehempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER93357D DE765693C (de) | 1935-05-17 | 1935-05-17 | Bildwechselkippgeraet fuer einen Fernsehempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE765693C true DE765693C (de) | 1954-12-13 |
Family
ID=7418958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER93357D Expired DE765693C (de) | 1935-05-17 | 1935-05-17 | Bildwechselkippgeraet fuer einen Fernsehempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE765693C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB423101A (en) * | 1933-07-21 | 1935-01-21 | John Logie Baird | Improvements in or relating to televsion telecinematograph and like methods and apparatus therefor |
-
1935
- 1935-05-17 DE DER93357D patent/DE765693C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB423101A (en) * | 1933-07-21 | 1935-01-21 | John Logie Baird | Improvements in or relating to televsion telecinematograph and like methods and apparatus therefor |
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