DE765607C - Vorrichtung zum Auswalzen einer Glasbahn - Google Patents
Vorrichtung zum Auswalzen einer GlasbahnInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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- C03B13/00—Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
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Description
- Vorrichtung zum Auswalzen einer Glasbahn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung einer fortlaufenden Glasbahn und hat zum Ziel, eine Einrichtung zu schaffen, durch die die Glätte der Bahn verbessert wird.
- Bei der fortlaufenden Bildung einer Glasbahn mittels Walzen, die die Bahn aus einer Glaswanne abziehen, ist die Geschwindigkeit der Formbildung notwendigerweise gering, und die Bahn ist, während sie noch bildsam ist, Verformungen unterworfen, wenn sie nicht an jedem Punkt unterstützt wird. Hierbei b,2 stand besonders die Schwierigkeit, die Bahn in dem Zwischenraum zwischen der die Bahn formenden Walze und den nächstfolgenden Stützorganen, mögen diese gleichfalls eine Walze oder ein ortsfestes Bett sein., zu unterstützen. Wenn -es sich um eine Walze handelt, so ist notwendigerweise ein Zwischenraum zwischen. den Berührungslinien der Glasbahn mit der Forrngebungswalze einerseits und der Stützwalze anderseits, und es hat sich herausgestellt, daß die Kanten der Bahn absacken und in diesem Zwüschenraum eine Strecdtung erfahren. Wenn die Glasbahn auf ihrer Unterfläche durch die darauffolgenden Unterstützungsmittel geglättet wird, so wellen sich die gest:reckten Randteile aufwärts und geben zu Schwierigkeiten beim Schleifen der Bahn Anlaß.
- Man hat auch schon ein im Querschnitt dr:ieehiges Bett verwendet, tim den Zwischenraum zwischen der Formgebungswalze und d°m nächstfolgenden U nterstützungsorgan. z. B. einer Tragwalze, zu überbrücken. Jedoch ist ein Bett ili dieser Lage so großer Hitzewirkung ausgesetzt, wenn es sieh nämlich uni ein fortlaufendes Verfahren handelt, bei dem kein Kiililungszwisclienraum vorgesehen ist. daß es sich als unmöglich herausgestellt hat. di° Verformung de: Bettes zu verhindern, selbst -nenn dieses -wassergekühlt ist. Dieselbe Schwierigkeit entsteht, wenn die nächstfolgende Unterstützungseinrichtung aus einem ortsfesten Bett besteht. Falls das ortsfeste Bett bis zu der Linie hochgezogen wird, all der die Glasbahn von der Formgebungswalze abläuft, so wird das Bett durch die dort stattfindende große Hitzecinwirkungebenfalls verformt.
- Es ist auch bereits vorgeschlag:n «-orden, diese Mängel dadurch zu beseitigen, daß der Hauptteil der Bahn von der Verformungswalze zu der nächst anschließenden U nterstützungsstelle ohne besondere Unterstützung läuft, wobei die Bahn über diesem Zwischenraum erheblich kühler -wird und dann von einer Walze oder einem ortsfesten Bett unterstützt werden kann; aber auch diese Maßnahme hat nicht voll befriedigt. Erfindungsgemäß -werden schmale Seitenstützen vorgesehen. um nur die Randteile der Bahn in diesem Zwischenraum zti tuiterstützl-n, so dall sie nicht absacken und ged:lint -werden hdnnen. Die Ob°rfläclle dieser schmalen Unt:rstiitzutigsstüclze besitzt ein Profil, das d. -r vom Hauptteil der Glasbahn an genommenen Kurve entspricht. Auf diese Weise änd-rn die Stützen nicht den normalen Lauf der Bahn -während des Überstreichens des Zwischenraumes.
- Die Erlii.dun- -wird an Hand einiger Ausführun-sbe1spiele erlä ufert, die in der Z_eiehnung veratiscliauliclit sind.
- In dieser stellt dar Fig. i inen vertikalen Ouerscliiiitt der @"orrichtung. die eine (-ilaswalzeinriclitting in te@il-weise fort-ebrochener Darstellung -zeigt, Fi-. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. i in erheblich verkleinertem 1Maßstal) unter Auslassung der oberen Walze und Fig.3 eine d;r Fig. i entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform einer Einrichtung zum Auswalzen der Glasbalin.
- Bei der in den Fig. i und 2 dargestellten Anordnung -walzen die untren und oberen Walzen i und 2 das goscliinolzen e Glas 3 zu einer fortlaufenden Bahn .l aus, die in Fig. a durch die -@stricli@ltn Linien angedeutet ist. .Nach Verlasse d°r unteren Walze i all der Stell: ; I;@-#ninit die Balle an der Stelle 7 in MMrührtlil- mit einem ortsfesten Bett 6. auf dem sie dann verbleibt. Bei den bisher verwendeten Einrichtungen läuft die Bahn .I voll der Stelle j zur Stelle 7 ohne Unterstützung. und dabei hat sich, wie oben dargelegt wurde, herausgestellt, daß in diesem Zwischenraum die Randteile der Bahn absacken.
- Erfindungsgemäß sind daher schmale Seitenstützen 8 angebracht, die auf Ansätzen 9 des Bettes 6 ruhen und durch Vorsprünge io all Ort und Stelle dadurch gehalten -werden, daß diese iit Kerben i i der Bettansätze eingreifen. Die Seitenstützen 8 überbrücken im wesentlichen den Zwischenraum zwischen den Stiitzlinien 3 und ;, und ihre Außenflächen 1a sind der Kurve angepaßt, die die Glasbahn einnimmt, wenn sie von der einen Berührungslinie zur anderen läuft. Die Seitenstützen 8 verhindern dann das --*"bsaeken der Glasbahnkanten. ohne daß der Lauf der Balin beim Übergang voll der Walze i zum Bett 6 geändert wird.
- Fig.3 zeigt eine solche Anordnung in Anwendung auf ein Walzwerk mit eiih1ill atis Walzen oder Rollen 13 bestehenden Rolleuhett all Stelle eines ortsfesten Bette, wobei die obere Walze 2 ausgelassen ist. Die Rollen -werden von seitlichen Rahmenteilen 14 getragen, und die Seitenstützen e sind init Bolzen all Ansätzen 15 dieser Rahmenteile befestigt.
- Die Farm der Anbringung der Seitenstützen 8, -wie sie in den Fig. i und 2 gezeigt ist. gestattet eine Ausrichtung dieser Stücke in Querrichtung zur Anpassung all verschiedene Bahnbreiten.
- Als -,-eignete Weite für jede Stütze hat sich ein Maß von etwa gut 6 cm herausgestellt, und vorzugsweise läßt man die Kanten der Bahn etwas über die Stütze überstehen. -wie es bei 16 in Fig. a gezeigt ist. und zwar um. ein Stück. das so klein ist. daß der iii erstehende Teil der Glasbahn sich nicht nach unten durchbiegt. Ein Überstehen von knapp i crn hat sich als befriedigend herausgestellt für eine Glasbahn von io nim Stärke.
- Die Stützteile können aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt -werden. Zufriedenstellende Ergebnisse hat man mit Graphit erzielt. doch unterliegt dieses einer gewissen Abnutzung. Gußeisen oder Stahl kann verwendet -werden, -wenn mit Kühlung gearbeitet -wird. Ein Metall bessererWärnieleitfähigkeit, wie Kupfer oder -Messing, kann ohne besondere Kühlmittel verwendet -werden. Die Stützen sind an ihren inneren Kanten 17 ausgekehlt, um die Bildung eines Grates an der Bahn zu verhindern.
- Der durch die Erfindung herbeigeführte Vorteil bestellt darin. dala die Glasbahn über einen unmittelbar der Bahnbildungsstelle folgenden Zwischenraum hinweg von irgendweichen Trag- oder Stützteilen im wesentliehen freigehalten werden kann, ohne da,ß jedoch das lästige Absacken der Kanten eintritt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auswalzen einer Glasbahn, hei der die Formgebungswalzen von einem flachen oder, mit Rollen, be,-#setzten Aufnahmebett durch einen Zwischenraum getrennt sind, über den die Glasbahn im wesentlichen ohne Unterstützung hinüberläuft, gekennzeichnet durch schmale Seitenstützen (8), die diesen Zwischenraum überbrücken, jedoch nur die Ränder der Glasbahn (4) längs gebogener Flächen unterstützen, deren Verlauf der vom nicht unterstützten Hauptteil der Glasbahn über dem Zwischenraum eingenommenen Kurve entspricht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die SeitenstÜtzen (8) so, angebracht sind, daß die Glasbahn (4) über die Seitenstützen ein Stück hinausragt, ein Durchbiegen des überstehenden Teils nach unten jedoch vermieden ist.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (8) in ihrem gegenseitigen Ah,-stand in Querrichtung der Glasbahn (4.) verstellbar sind. Zur Abgrenzung dies Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Britische Patentschriften Nr. 261 627, 368073.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB765607X | 1938-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE765607C true DE765607C (de) | 1952-07-28 |
Family
ID=10497028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP78381D Expired DE765607C (de) | 1938-02-08 | 1938-12-21 | Vorrichtung zum Auswalzen einer Glasbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE765607C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB261627A (en) * | 1926-05-31 | 1926-11-25 | Hartford Empire Co | Improvements in or relating to methods of and apparatus for forming sheet glass |
| GB368073A (en) * | 1931-03-13 | 1932-03-03 | Pilkington Brothers Ltd | Improvements relating to the production of patterned glass and apparatus therefor |
-
1938
- 1938-12-21 DE DEP78381D patent/DE765607C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB261627A (en) * | 1926-05-31 | 1926-11-25 | Hartford Empire Co | Improvements in or relating to methods of and apparatus for forming sheet glass |
| GB368073A (en) * | 1931-03-13 | 1932-03-03 | Pilkington Brothers Ltd | Improvements relating to the production of patterned glass and apparatus therefor |
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