DE765468C - Stromverteiler fuer eine Gruppenpunktschweissmaschine - Google Patents

Stromverteiler fuer eine Gruppenpunktschweissmaschine

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DE765468C
DE765468C DEG101736D DEG0101736D DE765468C DE 765468 C DE765468 C DE 765468C DE G101736 D DEG101736 D DE G101736D DE G0101736 D DEG0101736 D DE G0101736D DE 765468 C DE765468 C DE 765468C
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DE
Germany
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electrodes
rotor
power distributor
coils
phase
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Expired
Application number
DEG101736D
Other languages
English (en)
Inventor
Francis G Daroza
Robert Schiff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE765468C publication Critical patent/DE765468C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/31Electrode holders and actuating devices therefor
    • B23K11/312Electrode holders and actuating devices therefor for several electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Stromverteiler für eine Gruppenpunktschweißmaschine Die Erfindung betrifft einen Stromverteiler für eine Gruppenpunktschweißmaschine mit einer Mehrzahl von Elektroden, die das, Werkstück gleichzeitig berühren. Der Stromvartei,ler besteht aus einem Umspanner mit einer Primärwicklung, die gegenüber mehreren, zu den. einzelnen Elektroden gehörigen Sekundärwicklungen beweglich Ist. Für andere Heizeinrichtungen hat man geradlinig ver= schiebbere Primärspulen, die durch Druckkolben an den Sellcundärspulen vorbeigeschoben werden können. Anordnungen solcheir und ähnlicher Art sind aber für Punktschwaißmaschinen, abgesehen von ihrem großen Raumbedarf- und der Schwierigkeit, die zwischen Primär- und Sekundärepulan auftretenden magnetischen Kräfte zu beherrschen, .schon deshalb wenig geeignet, weil die einzelnen Schweißungen zur Ausnützung der Maschine so rasch aufeinander folgen müssen, daß die bewegliche Spule bei der völlig getrennten reihenförmigen Anordnung der Sekundärspulen mit sehr großer Geschwindigkeit verschoben werden müßte.
  • Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten vermieden, indem die PrimärwickluAgen auf einem zwei- oder mehrpoligen Läufer mit lamelliertem Eisenkern angebracht ist und die Sekundärwicklungen. sich in, denn. dazugehörigen. Ständer in Nuten eines larnel- Eierten Blechpaketes nach Art der b b.räuchl,ichen- Maschinenwicklungen befinden.
  • Dadurch wird eine schnelle Bewegung der Primärspule erleichtert und außerdem die erforderliclie Geschwindigkeit durch die äußerst gedrängtes Folge der Sekundärspulen so klein wie möglich gehalten.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungabeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Breitseitenansicht der NLIaschine, die aus dem Stoßgenerator, den Schweißelektroden und der Andrückvo.rrichtung besteht: Fig. a ist eine- Schmalseitenansicht der llaschine- mit teilweisem .Schnitt, um die andrück@z:nden Knielieb"-#l sichtbar zu machen; Fig. 3. ist eine Breitseitenansicht der 'Maschine, die die andrückenden Kniehebe-1 in ihrer tiefsten Arbeitslage zeigt, wobei die Andrückvorrichtung offen ist und eine Fahrzeugtür vor d°m Schweißen in der Maschine liegt oder nach dem Schweißen durch die Auswurfvorrichtung ausgeworfen wird; Fig..I ist ein Grundriß des Arbeitstisches mit Schnitt nach der Linie d.--. der Fig. i ; Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt eines einphasigen Stoßgenerators, der den Läufer in , Ansicht und teilweise im Schnitt zeigt sowie den Ständer. die .Bürstenträgereinrichtung und dass Übersetzungsgetriebe: nebst den Sekundärspulen und I,#abeln; Fig. 6 ist ein Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 5 Fig. 7 ist ein teilweiser Schnitt längs der Lit! i-e7-7 der Fig. j; Fig. 8 ist ein. Teilschnitt des Ständers bei herausgenommenem Läufer; Fig. 9 ist ein Schaltschema der :Maschine, das den einphasigen Stoßgenerator in dem Augenblick zeigt. wo die Andrückvorrichtung geschlossen ist und Schweißstrom durch die Elektroden geht: ! Fig. io ist ein senkrechter Schnitt durch eine der Elektrod°_n. ihren nachgiebigen Träger und das wärmeabstrahlende Gegen-Stück, Fig. i i isst ein waagerechter Schnitt durch den Stoßgenerator, der einen dreiphasigen Läufer zeigt, mit demselben Ständer wie Fig. 6; Fi-. 12 -ist ein Schaltschema der Maschine, das einen dreiphasigen Stoßgenerator zeigt, in dem Augenblick, wo die Andrückvorrichtun- offen und die Türfüllung gerade zum Schweißen fertig eingebracht ist, wobei der Läufer stillsteht.
  • Zunächst werden die Fig.3 und 7 l -schrieben. Man sieht den gesamten Aufbau des einphasigen Stoßgenerators. Der Stoßgon°rator besteht aus einem Läufer 3 und einem Ständer 9. Das Verhältnis zwischen f Länge: und Durchmesser des Generators -ist b.-stimmt durch die: Anzahl der Sekundärspulen, die, Höhe der Spannung usw. Alle diese Einflüsse sind berücksichtigt und sorgfältig bestimmt durch Leute, die im Entwurf und Bau von Unispannern Erfahrung haben.
  • Der Läufer 3 besteht aus einem lamellierten Eisenkern 311, der mit einer senkrechten Welle 3 b festgehalten und von zwei Lagern 3c getragen wird. Eine Primärwicklung 8 besteht aus verschiedenen Lagen von Spulen 26, die in geeigneter `leise voneinander durch die Isolation 26a isoliert sind. Die Wicklung 8 liegt um den Kern 311 herum. Die Spulen der Wicklung 8 sind so, verbunden. daß der Strom, der in jeder der Spulen 26 fließt, eine Verstärkung der magnetomotorischen Kraft bewirkt. Jede l:elie:bia Reihenparallelschaltung der Spulen kann angewendet werden, wenn die elektromotorische Kraft oder die ver-«endete Spannung einen solchen Wert hat, daß das Eisen des Ständerkernes andernfalls nicht gesättigt würde. Diese Einflüsse sind d°n Fachleuten für den Entwurf elektrischer Maschinen bekannt.
  • Der Ständer 9 besteht aus einem lamellierten Eisenkern und einer Gruppe von Sekundärspulen io. Dieser Ständer ist für 74 Sekundärspuren entworfen, obgleich auch Ständer mit einer größeren oder kleineren Spulenzahl konstruiert «-erden können. Der Ständerkern hat 114. Nuten und Zähne in gleichen Abständen an seinem Umfang rings um die innere Bohrung des Kernes. Die Nut°n und Zähne liegen senkrecht parallel zueinander, wie Fig. 8 zeigt. Jede Nut enthält zwei parallele Kupferleiter, je einen für zwei benachbarte Spulen. Diese beiden Leiter io sind voneinander und von dem Ständerkern 911 durch die Isolation ioa isoliert.
  • Jede Sekundärspule io ist wassergekühlt durch einen Wasserstrom, der durch ein enges Rohr -113 in die Kanten des Leiters eingeführt wird. Das Rohr liegt am Grunde der Nut, um auch den lamellierten Eisenkern kühlen zu helfen. Die Sekundärspule- samt dein darin enthaltenen Kühlrohr ist um die Zähne gewickelt. Die Enden der Sekundärspule sind mit Katjeln 22 verl)unden, die durch biegsame %letallrohre 2211 wassergekühlt sind. Die Elektroden i i sind auch wassergekühlt, wie Fig. io zeigt. Obgleich die Wasserkühlung nicht notwendig für das Arbeiten des Stoßgenerators ist, vergrößert ihre Anwendung die Wärmeabgabefähigkeit der Maschine und gestattet ein rascheres Arbeitsspiel der Gruppenschweißmaschine ohne störende Über-11itZUng.
  • Der Läufer 3 wird angetrieben durch das Getriebe i, i11, ?, 211. Das Rad i ist mit einer Riemenscheibe verbunden, die durch den MöltorM angetrieben wird. DieLäuferweelle3b isst hohl _ zur Einführung der Primärzuführungskabeel 48a und 48b;- diee einerseits an Schleifringe 4 und 5 und andererseits ' an die Läuferwicklung 8 angeschlossen sind.
  • In Fig. 5 erkennt man, daß die. Schleifringe in Berührung mit zwei Ringseegmente@n stehen, diel alis Bürsten 6 und 7 dienen. Fig. 9 zeigt, daß. diees:ei Ringsegmente oder Bürsten durch die Primärspeiseleitungen 48a und 481 geespeiest weirden, die an # die Kontakte des elektromagnetischeen Schalters 48 angeschlossen sind.
  • Fig.2 zeigt, daß die Unterb:reechelreinrichtung 36 oben. auf denn Gehäuse des Überseeitzungsgetrieebies angebracht ist. Man erkennt auch; die Riemenscheiben und die Treibriemeen, die den Unterbrecher mit dem Antrieb, verbinden. Fig 9. zeigt, daß der Unterbrecher 36 aus einer Spule 45,. einer Kupplung C, einer Unterbrecherwalz,e 52. mit .einem Nocken 54, einem gewöhnlich offenen Kontakt 3611 und einem gewöhnlich geschlossenen Kontakt 36b besteht.
  • In drein. Fig. 1, 2 und 3 erkennt man die Elektroden i i, die Eleektrodengegen.stücke 12, dieei Auswerfereeinrichtung i9, die durch den Druclczylindier@2o angetrieben wird, den Tisch 29, der durch die Kniehechel 18 und den Druckzylindeeor 17 gehoben wird, sowie die Stolßdämpfungs:fediern 28.
  • Fi:g. i zeigt den Tisch 29, der .die Türfüllung (das Werkstück Ih) trägt und sie gegen die Elektroedlen i z drückt, die mit den! Kabeln 22 verbunden sind. Die Kniehebel 18 sind hier durch den Druckzylinder 17 gestreckt gezeichnet. Der obere Teil der Andrückvolrrichtu:ng ist teilweise im Schnitt gezeichnet. Die Pfeile zeigen die Richtung dies Luftstromes von dem Schleuderlüfter F.
  • Fig. 2 zeigt den. Unterbrecher-36 und die Elektroden i i, die geigen den übergreifenden Flanslch 34 der Tür gedrückt sind, welcher von den kupfernen Gegenstücken 12 gestützt wird. Diesie kupfernen Gegenstücke legen unter allein Elektroden und sind senkrecht einstellbar (Fig.. io) durch Gewindebolzen 13 und durch die, Stützmutter 14, wiee in. Fig. io gezeigt. Die Tür ist über den Stützbarren 33 gehegt (Fig. 4), der dazu dient, die Teile des Werkstückes in ihrer richtigen Stellung zu halten.
  • Fig. 3 zeigt die Kniehebel 18 durch den. Druckzylinder 17 ausgeknickt, Der Tusch 29 hat siech gesenkt und drückt dabei die Federn 28 zusammen. Diel Auswurfvorrichtuneg i9 ist durch den Kolben des Drulckzylindeers 2o angehoben gezeigt. Die Tür ist vorn, dem Stützbahren 33 abgehoben und ruht auf Rollen: 21.
  • Die Einrichtung arbeitet gemäß der Fig. 9 folgendermaßen: Wenn die Schalter X und Y geschlossen sind, wird der Alotör M über dien eele;ktromagnetischen Schalter L" gespeist, der durch sciinen Selbsthalteko:ntakt U geschlossen bleiibt. Der Motor dreht den Läufer 3 mit gleichförmiger Geschwindigkeit über daes übeirsetzung.sgetriebee 1, 2. Der Umspanne 51 j setzt die Spannung für den Unterbrecheirsteuerkreis herab. Sobald der mechanisch verklinkte Schalter Q geschlossen isst, !ist die Schweiißmaschine arbeitsbereit. Nachdem die Tür auf die! Auswerferrolle 2i' gelegt ist, legt der Arbeiter den Schalter B ein, der die Spule' 30 speiist und dadurch. das eilektromagneetische Ventil 31 öffnet, so d:aß Luft unter don Kolben 32 strömt, der mit der Auswurfvorrichtunig i9 verbundene ist. Dadurch wird der Auswerfer in seine eigentliche Stellung, heruntergebracht. Das Werkstück, z. B. die beiden. Füllungen einer Fahrzeugtür, wird über den Stützbarren 33 geiliegt (Fi:g. 4), der dazu dient, die Tür in genauer Berührung mit den E1ektrodenigegeinstücke@n 12 zu halben. Wenn der Arbeiter den Druckknopf C schließt, wird die Spule! 39 über den gewöhnlich geschlosisenen Korntakt 36b des Unteirbrecheirs 36 und über die Leitungen 35, 37 und 38 erregt. Das -elektromagnetische Ventil 4o wird durch die Spule 39 gejschlossen. Infolgedessen fließt die Luft durch die Röhre 41 auf die! rechte Seite dies Kolbens und, strickt dadurch. den Knieeheb"-#l 18, so daß d.ieese'r dein Tisch 29 anhebt. Die Türfüllung wird gegen die Elektroden 1 i gedrückt und drückt die Federn 11a zusammen. Beim Anheben des Werkstückes 29 wird der Grenzschallteir 43 schlossen. Dieser schließt den Stromkreis durch Leitung 44, die Un.terbrecheerkupplungsspulle 45 und Leitung 46- und erregt dabei die Spule 47 dies elektromagnetischen Schalters. Die Spule 47 schließt den Primärschalter 48, der den. Primärstrom zu der' Läuferwicklung 8 durch die Speiseleitungen 48e und 481 sowie die Bürsten und Schleifringe 4 und 5 gehen läßt.
  • Wenn die Spule 45 erregt wird, schließt sie die,- Kupplung C, so daß die Unterbrechereeinrichtung 52 angetrieben wird. Außerdem schließt sie den Schalter 36a, der den Strom parallel zu den Druckknöpfen b' und C schließt und dadurch, dem Arbeiter gestattet, diese Druckknöpfe loszulassen.
  • Wenn die Kupplung C eingerückt ist, bewirkt sie, daß die. Unterbrecherwalzee 52 sich ebenso, lange dreht, wie der Motor 3 zu einer halben Umdrehung braucht. Darauf öffneit der Nocken 54 der Unterbereecherwalzee den gewöhnlich geschlossenen Kontakt 36b und schaltet dadurch die Spule 47 des Primärschalters 48 -Lind gleichzeitig die- Spule 45 der Unterbreecherkupplung ab. Infolgedessen trennt die Kupplung die Unterb:recherwalze 52 von den antreibenden Riemenscheiben, außerdem öffnet sich der Schalter 3612, der den Strom zu der Spule 39 des elektromagnetischen Ventils 4o unterbricht. Diesels elektromagnetische Ventil wird geöffnet, so daß Luft durch das Rohr .Iia auf die linke Seite des Kolbens q.2 strömt und ihn nach rechts drückt, so daß der Kniehebel 18 nach unten geht.
  • Der Tisch 29 senkt sich und öffnet den Grenzschalter :I3, der den Strom der Spule 30 des elektromagnetischen Ventils 31 unterbricht. Infolgedessen strömt Luft über den Kolben 32, der die Auswurfeinrichtung i9 in ihre Anfangslage hebt. Der Tisch 29 -wird durch die Federn 28 abgefangen. Die Federn 27 helfen die Tür von den Elektroden abzuheben, wenri der Drucktisch 29 gesenkt wird. Der Läufer läuft leer weiter, d. h. seine Primärwicklung ist zwischen den Schweißvorgängen abgeschaltet, damit sich die Wicklungen 8 besser abkühlen. Man kann aber auch den Motorschalter nach jedem Schweißvorgang ausschalten.
  • Jede Sekundärspule ist mit zwei Kabeln und zwei Elektroden verbunden. Wenn die Andrückvorrichtung geschlossen ist, sind alle Elektroden durch das Werkstück kurzgeschlossen. In jeder Stellung des Läufers sind -wenigstens zwei Spulen erregt, und infolgedessen geht der Strom durch mindestens vier Elektroden. Daher muß sich der Läufer um eine halbe 'Umdrehung drehen, damit er alle Elektroden erregt.
  • Fig. 12 zeigt ein Schaltschema einer Punktschweißmaschine mit einer Andrückvo:rrichtung und einem dreiphasigen Stoßgenerator. Der dreiphasige Läufer ist in Fig. i i gezeigt.
  • Aus den Fig. 6 und i i sieht man, daß der einphasige und der drolphasige Stoßgenerator gleichartige Ständer haben. Der einphasige Stoßgenerator hat einen zweipoligen Läufer in Form eines I, d. h. um i8o° gegeneinander versetzte Pole:. Der dreiphasige Läufer hat drei Pole in Form eines Y, d. h. um i20° gegeneinander versetzt. Die Wicklungen des einphasigen Stoßgenerators sind in Reihen parallel zu der einphasigen Speiseleitung geschaltet. Die Wicklungen des dreiphasigen Stoßgenerators sind entweder in Stern oder Dreieck geschaltet.
  • Mach Fig. 12 ist der dreiphasige Läufer 3 mit drei Sätzen von Schleifringen und Bürsten ausgerüstet. Drei Speisekabel verbinden den Läufer mit den drei Speiseleitungen über einen dreiphasigen elektromagnetischen Schalter q.&. Der Unterbrecher arbeitet genau so wie bei dem einphasigen Stoßgenerator. Das Schaltbild zeigt die Stellung der elektrischen Kontakte, -wenn die Andrückvorriclitung gelöst ist und der Läufer stillsteht. Läufer und Ständer können als Primär- und Sekundärwicklung eines Umspanners aufgefaßt werden. Wenn der Läufer gegenüber den Zähnen steht, geht der durch die Primärwicklung erzeugte magnetische Fluß von dem Läuferkern durch die Luft zu den Zähnen und teilt sich in zwei Teile, die ringsum den Ständerkern zu den entgegengesetzten Zähnen gehen und dort -v ieder durch die Luft in den Läufer eintreten, so daß der magnetische Kreis geschlossen ist. Diesem Fluß erzeugt in den beiden Spulen, die dem Läufer gegenüberstehen, eine induzierte Spannung von genügender Größe, um einen Sekundärstrom zu induzieren, der durch das Kabel zu der Elektrode fließt. Von dort geht er durch das zu schweißende Metallstück und zurück durch die zweite: Elektrode, das Kabel und schließlich in die Sekundärspule. Infolgedessen sind die beiden Elektroden in Reihe geschaltet und jede Sekundärspule erregt zwei Elektroden und verursacht zwei Schweißungen. Der sekundär induzierte Strom ist ein Wechselstrom und hat eine konstante Größe, solange der Läufer stillsteht. Wenn der Läufer aus seiner Ruhelage verdreht wird, so daß er die Kopplung zwischen den Primär- und Sekundärspulen vermindert, wird der Sekundärstrom in den beiden einander entgegengesetzten Spulen kleiner. Beim Drehen des Läufezs ist die Kopplung zweier entgegengesetzter Spulen zuerst klein, steigt dann auf einen Höchstwert und sinkt wieder auf den Mindestwert. Wenn der Läufer sich weiterdreht, so wächst die Kopplung -wieder auf ihr Maximum und -wird dann wieder kleiner. Diese periodischen Änderungen geschehen nach einer Umdrehung um je i8o° und bringen einen schwankenden Sekundärstrom hervor. Da der Fluß von dem Läufer eine ,Neigung hat, sich in dem Luftspalt zwischen Läufer und Ständer auszubreiten, -wird ein Teil des Flusses durch die benachbarten Sekundärspulen übernommen, so daß in dem Augenblick, wo die mittlere Spule ein Maximum hat, diel rechts und links benachbarten Spulen auch einen gewissen Strom führen.
  • Ein dreiphasiger Stoßgenerator bewirkt eine schnellere Sch-veißfolge als eine einphasige: Maschine mit derselben Anzahl von Sekundärspulen; denn der dreiphasige Läufer braucht sich nur um i2o- zu drehen (an Stelle von iSo°), um alle Sekundärspulen nacheinander zu erregen. Die Wärmebelastbarkeit für die Primärspulen ist größer, da sie nur zwei Drittel der Zeit belastet sind, -wie bei einem einphasigen Stoßgenerator. Obgleich die augenblickliche Schweißleistung um 5o1lo größer ist, -wird der Netzstrom kleiner, so daß die Spannungsregelung des Leitungsnetzes besser ist. Die primäre Schweißbelastung an der Unterstation wird ausgeglichen, und es treten keine Ausgleichströme zwischen den Phasen auf. Eine hohe Einphasemleistung, die aus einem dreiphasiigem Umspannern atz entnommen wird', bewirkt, daß durch das Netz Ausgleichströme fließen. Ein dreiphasiger Läufer beseitigt diesen Nachteil, da die Ströme auf der Primärseite während der ganzen Zeit des Schweißvorganges. ausgieglichen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromverteiler für eine Gruppenpunktschweißmaschine mit einer Mehyrzahl von Elektroden, die dass Werkstück gleichzeitig berühren, bestehend aus einem Umspanner mit einer Primärwicklung, die gegenüber mehreren zu den einzelnem Elektroden gehörigen Sekundärwicklungen beweglich isst, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (8) auf einem zwei- oder mehrpoligen Läufer (3) mit lamelliertem Eisenkern. angebracht ist, und die Sekundärwicklungen, (io) sich in dem dazugehörigen Ständer (9) in Nuten eines lamellierten Blechpaketes, nach Art der gebräuchlichen Maschinenwicklungen befinden.
  2. 2. Stromverteiler nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß wasserdurchflossene Kühlrohres (23, 22°) sowohl für die in den Nuten liegenden Sekundärspulen (io) als auch für deren Anschlußkabel (22) vorgesehen sind. Zur Abgrenzung dies Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsve@rfahren folgende, Druckschrift in, Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift Nr. 2 189 81g.
DEG101736D 1940-05-19 1940-05-19 Stromverteiler fuer eine Gruppenpunktschweissmaschine Expired DE765468C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006010467A1 (de) * 2006-03-07 2007-09-13 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Sequentielles Parallelschweißen mit computergesteuerten Schalteinrichtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2189819A (en) * 1937-02-25 1940-02-13 Howard E Somes Multiple transformer switching system

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