DE763597C - Druckkocher zum Sterilisieren von gefuellten Konservendosen - Google Patents

Druckkocher zum Sterilisieren von gefuellten Konservendosen

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Publication number
DE763597C
DE763597C DEL108885D DEL0108885D DE763597C DE 763597 C DE763597 C DE 763597C DE L108885 D DEL108885 D DE L108885D DE L0108885 D DEL0108885 D DE L0108885D DE 763597 C DE763597 C DE 763597C
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DE
Germany
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valve
pressure
line
water
pressure cooker
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Expired
Application number
DEL108885D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schubert
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Lubecawerke GmbH
Original Assignee
Lubecawerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Druckkocher zum Sterilisieren von gefüllten Konservendosen Die Erfindung betrifft einen Druckkocher zum Sterilisieren von gefüllten Konservendosen durch eine unter Druck stehende mittels Dampf erhitzte Flüssigkeit, insbesondere Wasser. In einem solchen Kocher steigt während der Kochung der Druck in den Konservendosen beträchtlich an. Aus diesem Grunde muß von außen her auf die Konservendosen ein erhöhter Druck ausgeübt werden; dessen Höhe regelbar sein muß. Um zu vermeiden, daß das Kondensationswasser des Dampfes, der während des Sterilisierens zum Zwecke der Heizung in die Kochflüssigkeit eingeleitet wird, seinen Druck in unzulässiger Weise erhöht, mu ß ferner eine selbsttätige Regeleinrichtung vorgesehen sein, die den Kochdruck nicht über eine bestimmte Höhe steigen läßt.
  • Es ist bekannt, Druckkocher mit einem Drucklüftbehälter zu verwenden und so mit Hilfe der Druckluft einen regelbaren Drück im Kocher sicherzustellen. Dieses Vorgehen erfordert aber besondere Druckluftquellen, die in älteren Anlagen nicht zur Verfügung stehen und für deren Aufstellung häufig auch keine Möglichkeit besteht. Um nun auch vorhandene Kocher nachträglich als Druckköcher verwenden zu können; wird erfindungsgemäß der Raum unterhalb des Deckels durch eine Leitung mit einem Gefäß zur Aufnahme von beim Füllen verdrängter Luft verbunden und zur Rückführung von Luft in den Drucklocher zwecks Druckerhöhung das Gefäß an eine Druckwasserleitung angeschlossen. Hierbei ist nur ein als Druckflasche dienender Behälter erforderlich, während als Druckquelle die stets vorhandene Kaltwasserleitung dient.
  • Um den Druck während der Kochung zu begrenzen, ist ferner erfindungsgemäß mit dem Behälter zur Aufnahme der verdrängten Luft, der im folgenden als Druckflasche bezeichnet ist, bzw. mit der Verbindungsleitung zur Wasserleitung ein selbsttätiges Ventil verbunden, das bei Überschreiten eines bestimmten Druckes Wasser aus der Druckflasche austreten läßt.
  • Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Hiernach besteht die erfindungsgemäße Anordnung aus dem Kochbehälter i, dem Luftbehälter oder der Druckflasche 15 und dem Speicherbehälter 13. Der Kochbehälter i weist an seinem Boden einen Anschluß B und in seinem oberen Teil dicht unterhalb des Deckelflansches einen Anschluß A auf. Dieser Anschluß A ist im Inneren des Speicherbehälters i, wie aus Fig. 2 hervorgeht, mit einer Tasche 25 versehen, die unmittelbar an der Oberkante des Deckelflansches des Speicherbehälters i endet. Von einer Kaltdruckwasserquelle, beispielsweise einer Pumpe oder einem Hochbehälter, wird kaltes Druckwasser über eine Leitung 26, in die ein Ventil ig eingeschaltet ist. dem unteren Teil des Speicherbehälters 13 zugeführt. Vordem Ventil 19 zweigt von der Leitung 26 eine Leitung 27 mit einem Absperrventil 17 ab, die zum unteren Teil der Druckflasche oder des Luft-Behälters 15 führt. Zwischen dem Ventil 17 und dem Anschluß der Leitung 27 an die Druckflasche 15 ist ein automatisch in Abhängigkeit von einem Druck arbeitendes Regelventil 12 und eine zum Ablauf führende Leitung28 mit einem Absperrventil 18 vorgesehen.
  • Von einem Heizkessel führt eine Leitung 29. in die ein Absperrventil 2o eingeschaltet ist, zu einer Düsenrohreinrichtung 30, über die in feiner Verteilung der Heizdampf der im Inneren des Speicherbehälters 13 vorhandenen 1 Flüssigkeit zugeführt werden kann. Von der Leitung 29 zweigt vor dem Ventil 2o eine Leitung D mit einem Absperrventil 2i ab, die im oberen Teil des Speicherbehälters 13 mündet. Von diesem oberen Teil aus führt auch eine Entlüftungsleitung 31 mit einem Absperrventil 14 ins Freie. Eine weitere Heizdanipfleitung 32 mit einem Ventil 6 führt zti einer Düsenrohreinrichtung oder einer Heizschlange 2, die im Inneren des Koch-Behälters i in der Nähe seines Bodens- angeordnet ist.
  • @, Sowohl die Druckflasche 15 als auch der Speicherbehälter sind mit einem Flüssigkeitsanzeiger versehen, der bei der Druckflasche t das Bezugszeichen 16 und bei dem Speicherbehälter das Bezugszeichen 33 hat. Der obere Teil der Druckflasche 15 ist über eine Leitun- C. in die ein Manometer d. eingeschaltet ist, mit dem Flüssigkeitsraum des Kochbehälters i unterhalb seines Deckelflansches verbunden.
  • Von dein unteren Stutzen B des Kochbehälters führt eine mit einem Absperrventil 7 versehene Leitung 34 zum Ablauf. In ähnlicher Weise führt von diesem Stutzen eine mit einem Absperrventil 5 versehene Leitung 35 zum unteren Teil des Heißwasserspeichers 13. Von der Kaltwasserdruekleitung26 führen eine mit einem Absperrventil 9 versehene Leitung zu dem oberen Anschlußstutzen <-f und eine mit einem Absperrventil 8 versehene Leitung 37 zu dem unteren Anschlußstutzen R des Kochbehälters. Von der Leitung 36 zweigt zwischen dem Anschlußstutzen A -und dem Absperrventil 9 eine mit einem Absperrventil i i versehene Leitung 38 ab, die hinter dem Ventil 7 in die Ablaufleitung 3.4 mündet. In ähnlicher Weise zweigt von der Leitung 36 zwischen dem Anschlußstutzen A und dem Absperrventil 9 eine mit einem _'@bsperrventil i o versehene Leitung ab, die hinter dem Ventil 5 in die Leitung 35 mündet. Zwischen dem Ventil io und dem Anschlußstutzen A ist ein Sicherheitsventil 24 vorgesehen.
  • Am Kochbehälter i ist außerdem eineThermometertasche 23 mit einem Thermometer 22 angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet auf folgende `'eise: Am Anfang sind alle Absperreinrichtungen geschlossen. Der Speicherbehälter 13 wird nunmehr durch öffnen derAbsperreinrichtung ig mit Kaltwasser bis etwa 31i seiner Höhe angefüllt. Danach wird dieses kalte Wasser durch Öffnen des Ventils 2o auf Kochtemperatur gebracht. Nachdem der Kochbehälter oder Autoklav i mit Konservendosen bis zum :1,utoklavrand gefüllt worden ist, wird der Deckel geschlossen und fest verschraubt. Nach Erreichen der Kochtemperatur im Speicherbehälter 13 wird das Ventil 2o geschlossen; danach wird durch Öffnen des Ventils 5 und gleichzeitiges Öffnen des Ventils 21 der Kochbehälter von unten her unter Druck mit Heißwasser angefüllt. Dadurch, daß das heiße Wasser im Kochbehälter i ansteigt, wird die Luft in ihm und in der Druckflasche 15 unter Druck gesetzt und verdichtet. Wenn das in die Verbindungsleitung C eingeschaltete Manometer q. einen Druck von etwa 1,5 atü anzeigt, läßt man durch das geöffnete Ventil i i so lange Druckluft ab, bis Wasser durch den Ablauf abläuft. Dies zeigt an, daß der Kochbehälter bis zum Oberrande der Tasche 25 mit heißem Wasser gLngefüllt ist. Nun werden das Ablaufventil i i, das Heißwasserventil 5 und das Heizdampfventil 21 geschlossen.
  • Durch Öffnen des in die Leitung 32 eingeschalteten Heizdampfventils 6 wird das Wasserbad im Autoklav i nunmehr wieder auf Kochtemperatur erhitzt; durchDrosselung des zuströmenden Dampfes mit Hilfe des Ventils 6 wird die Kochtemperatur konstant gehalten. Da zum Zwecke der Beheizung der Heizdampf unmittelbar der Kochflüssigkeit zugeführt wird, erhöht sich bei dem Nachheizen der Druck im Autoklav durch das anfallende Kondensat des Heizdampfes. Wenn diese Druckerhöhung nicht. ausreicht, wenn also der Druck, der für die zu sterilisierenden Dosen - es wird vor allem an Aluminiumdosen gedacht - für erforderlich gehalten wird, nicht erreicht wird, erhöht man den Druck durch Öffnen des Ventils 17. Auf diese Weise kann nunmehr Kaltdruckwasser in den unteren Raum der Druckluftflasche 15 eintreten und die dort schon verdichtete Luft weiter zusammenpressen. Hierbei zeigt das Wasserständsglas 16 an, wie weit die Druckflasche mit Wasser gefüllt ist. Wenn der erforderliche Druck bei der Kochung erreicht ist, kann das Ventil 17 wieder geschlossen werden. Der Druck hat jedoch das Bestreben, bei dem Fortgang infolge der Erwärmung der Luft und durch Anfallen weiteren Kondensats anzusteigen, eine Druckerhöhung wird jedoch durch das automatisch arbeitende Druckminderventil 12 vermieden, das zwecks Konstanthaltung des Druckes eine. gewisse Menge von Kaltwasser zum Ablauf selbsttätig ableitet.
  • Nach Beendigung der Kochung werden alle Ventile geschlossen. Danach werden das Ventil 8 und das Ventil io geöffnet, so daß nunmehr von unten her kaltes Druckwasser in den Autoklav eintritt und das unter Druck stehende heiße Wasser über die Leitung 39 und die Leitung 35 zum Heißwasserspeicher 13 zurückgedrückt wird. Das Ventil 14 in der Entlüftungsleitung muß hierbei ebenfalls etwas geöffnet werden. Nach Füllung des Heißwasserspeichers wird das Ventil io in dem Maße. geschlossen, wie nunmehr das Ventil i i geöffnet wird. Die beiden Ventile müssen hierbei derart in- Abhängigkeit voneinander bewegt werden, daß derDruck innerhalb des Autoklaven bei weitergeöffnetem Kaltwasserventi18 konstantbleibt. DasKaltwasser drückt jetzt das nur noch mäßig erwärmte Wasser über das geöffnete Ventil i i so lange in den Ablauf, bis das austretende Wasser eine Temperatur von etwa 15° C aufweist. Jetzt wird das Ventil geschlossen, so daß der Druck im Autoklaven fällt, da ja kein kaltes Wasser mehr eintreten kann.
  • Durch Öffnen des Ventils 18 wird nunmehr das Druckwasser aus der Druckflasche 15 abgelassen. Der Deckel des Autoklaven kann jetzt geöffnet werden. Danach wird zweckmäßigerweise nochmals das Ventil 8 geöffnet, damit das jetzt eintretende kalte Wasser den Wasserspiegel hebt, wodurch jeglicher Fettschlamm über den Autoklavrand abfließen kann.
  • Nach Schließen des Ventils können die Käfige mit den sauberen, fertig gekochten und abgekühlten Konservendosen aus dem Autoklaven herausgenommen werden. Erst jetzt wird das kalte Wasser durch Öffnen des Ventils 7 aus dem Autoklaven zum Ablauf abgelassen. Nun können die Ventile 7, 11 und 18 wieder ,geschlossen werden. Die Anlage ist von neuem betriebsfertig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckkocher zum Sterilisieren von gefüllten Konservendosen durch Flüssigkeit, die mit Dampf erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum unterhalb des Deckels durch eine Leitung mit einem Gefäß zur Aufnahme von beim Füllen verdrängter Luft verbunden ist und daß zur Rückführung von Lüft in den Druckkocher zwecks Druckerhöhung das Gefäß an eine Druckwasserleitung angeschlossen ist.
  2. 2. Druckkocher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (27) für das Druckwasser ein selbsttätig arbeitendes Regelventil (12) eingeschaltet ist.
DEL108885D 1942-09-01 1942-09-01 Druckkocher zum Sterilisieren von gefuellten Konservendosen Expired DE763597C (de)

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DE763597C true DE763597C (de) 1951-01-29

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