DE763543C - UEberstrom-Schutzschaltung fuer den im Anodenkreis liegenden Verbraucher einer Gleichrichteranlage - Google Patents

UEberstrom-Schutzschaltung fuer den im Anodenkreis liegenden Verbraucher einer Gleichrichteranlage

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DE763543C
DE763543C DEN40165D DEN0040165D DE763543C DE 763543 C DE763543 C DE 763543C DE N40165 D DEN40165 D DE N40165D DE N0040165 D DEN0040165 D DE N0040165D DE 763543 C DE763543 C DE 763543C
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DE
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grid
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DEN40165D
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English (en)
Inventor
Cornelis Adolf Gehrels
Klaas Posthumus
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/125Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers
    • H02H7/127Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers having auxiliary control electrode to which blocking control voltages or currents are applied in case of emergency

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Description

  • Überstrom-Schutzschaltung für den im Anodenkreis legenden Verbraucher einer Gleichrichteranlage Die Erfindung bezieht sich auf eine.Ü'berstrom-Schutzanordnung für den -im Anodenkreis liegenden - Verbraucher einer Gleichrichteranläge, bestehend aus einer oder mehreren- gittergesteuerten Dampf- oder .Gasentladungsstrecken, insbesondere mit negativer Zündkennlinie, bei- denen das bzw. die Gitter durch eine niederfrequente und eine hochfrequente Spannung gesteuert werden..
  • Die Erfindung bezweckt, Mittel anzugeben zur Sicherung des in dem Anodenkreis von we.-nigstens einer derGasentladuriggsstrecken angeordneten Verbrauchers vor den Folgen einer übermäßigen -Stronnzunahme in dem Anodenkreis der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken, z. B. infolge Kurzschlusses -im Verbraucher, welche Mittel auch dazu verwendet -werden können, bei Rückzündung einer der Gasentladüngsstrecken in eitler - Mehrphasenschaltung -die anderen Gasentladungsstrecken zu sichern. -Zur Erzielung dieses Zwecks ist bereits vorgeschlagen worden, in dein - Anodenkreis einer oder mehrerer Gasentladungsstrecken ein' mechanisch arbeitendes"--Relais anzuordnen, das bei -einer starken Stromzunahme im Anodenkreis der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken die Gasentlädungsstrecke-bzw. -strecken ausschaltet. Ein solches Relais muß bestimmten, mit mechanisch arbeitenden Relais nicht oder nur sehr schwer erzielbaren Anforderungen entsprechen. Vor allem muß die Einschaltzeit ganz kurz sein (kürzer als die Zeitdauer einer Periode der gleichzurichtenden Wechselspannung), und weiter ist es vielfach erwünscht, daß auch dann, wenn der Anodenstrom der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken zum Normalwert zurückkehrt, das Relais eingeschaltet bleibt.
  • Nach der Erfindung wird zum Sperren der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken ein Hochfrequenzoszillator abhängig vom Verbrauchergleichstrom außer oder in Betrieb gesetzt und dieser Betriebszustand willkürlich eine Zeitlang aufrechterhalten, und es wird die niederfrequente Wechselspannung dem. oder den Gittern der Entladungsstrecke bzw. -strecken über eine Hilfsentladungsstrecke zugeführt, deren Gitter an der vom Oszillator erzeugten Hochfrequenzspannung und deren Anode an der niederfrequenten Spannung liegt.
  • Es ist bereits bekannt, bei durch Gitter gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken,welche mit einer betriebsfrequenten Spannung gesteuert werden und eine positive Zündcharakteristik aufweisen, die dabei verwendeten besonderen positiven Vorspannungsbatterien durch eine gegenüber der betriebsfrequenten Steuerwechselspannung hochfrequente Steuerwechselspannung zu ersetzen. Um die betriebsfrequente Steuerspannung zeitweilig unwirksam zu machen, kann die Amplitude der hochfrequenten Teilsteuerspannung geändert oder es kann die hochfrequente Steuerspannung abgeschaltet werden. Der betreffenden Vorveröffentlichung ist aber nicht der Gedanke zu entnehmen, für die Erzeugung der hochfrequenten Wechselspannung einen Hochfrequenzoszillator zu verwenden, der als Überstromschutz für Stromrichteranlagen dienen soll.
  • Weiterhin deutet die Angabe, daß die hochfrequente Steuerspannung abgeschaltet werden kann, nicht darauf hin, daß ein Oszillator außer Betrieb gesetzt, sondern daß die Steuerspannung von dem Gitter getrennt werden soll. Überdies ist bei dem Erfindungsgegenstand nicht eine positive Vorspannung, sondern im Gegensatz hierzu eine negative Vorspannung von besonderer Bedeutung.
  • An sich ist es weiter auch noch bekannt, steuerbare Hilfsentladungsgefäße als Hilfsmittel zum Schutz von Entladungsgefäßen zu verwenden. Dies bildet aber nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines . Hochfrequenzoszillators statt anderer Hochfrequenzwechselspannungsquellen, welcher Oszillator im Störungsfall außer oder in Betrieb gesetzt wird, wird der Vorteil erreicht, daß der geänderte Betriebszustand bei zurückkehrenden normalen Verhältnissen, d. h., wenn die Störung bereits vorbei ist, automatisch beibehalten bleibt, so daß die Ursache der Störung zuerst beseitigt werden kann, bevor der Oszillator wieder in den ursprünglichen Betriebszustand zurückgebracht wird.
  • In einer Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung unterbricht die gleichgerichtete Oszillatorspannung die Zufuhr der niederfrequenten Wechselspannung zu dem Gitter der Gasentladungsstrecke.
  • Vorzugsweise ist diese Ausführungsform derart eingerichtet, daß die niederfrequente Wechselspannung dem Gitter der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken zugeführt wird, deren Gittervorspannung durch die gleichgerichtete Oszillatorspannung gebildet wird.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform wird an das Gitter der Hilfsentladungsstrecke gleichzeitig eine niederfrequente Spannung von der gleichen Frequenz wie die der Gitterspannung der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken angelegt, die in Gegenphase mit der der Anode der genannten Hilfsentladungsstrecke zugeführten Spannung dieser Frequenz ist und deren Absolutwert größer ist als die der Anode zugeführte Spannung dividiert durch den Verstärkungsfaktor der genannten Hilfsentladungsstrecke bzw. -strecken.
  • Wenn eine Gasentladungsstrecke verwendet wird, bei welcher zur Außerbetriebsetzung dem Gitter eine negative NTorspannung zugeführt werden muß, so wird die Schaltung zweckmäßig derart ausgebildet, daß immer eine negative Gittervorspannung über einen hohen Widerstand am Gitter der Gasentladungsstrecke liegt.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Figuren einige Ausführungsformen einer nur eine Gasentladungsstrecke enthaltenden Schaltung nach der Erfindung darstellen.
  • In Fig. i ist eine Gasentladungsstrecke i mit einer Anode 2, einem Gitter 3 und einer Kathode q. dargestellt. Die gleichzurichtende Spannung wird der Anode 2 über einen Transformators 5 zuführt, und an das Gitter 3 wird über einen Transformator 6 eine Wechselspannung von gleicher Frequenz angelegt. In den Anodenkreis der Gasentladungsstrecke ist ein Verbraucher 7 geschaltet, dem die gleichgerichtete Spannung zugeführt wird.
  • Um den Verbraucher 7 vor einer unnormalen Zunahme des Anodenstroms der Röhre i zu sichern, ist ein Hochfrequenzoszillator 8 vorgesehen, der eine Oszillatorröhre 9 und °inen Schwingungskreis io enthält. Die Gittervorspannung der Oszillatorröhre wird durch die Spannung der Batterie i i und durch den Spannungsabfall an dem Widerstand 12 im Anodenkreis der Röhre i bedingt. Die Spannung der Batterie i i und die Größe der Widerstandes i2 sind derart gewählt, daß bei normaler Stärke des Anodenstroms der Gasentladungsstrecke i die Vorspannungnegativ ist und der Oszillator 8 nicht. schwingt. Wenn aber der Anodenstrom der Röhre i zunimmt, so nimmt der Spannungsverlust an dem Widerstand 12 gleichfalls zu, und es wird die Vorspannung des Gitters der Röhre derart weniger negativ, daß der Oszillator 8 schwingt. Wenn der Oszillator einmal wirkt, schwingt er weiter, auch wenn der Spannungsabfall über den Widerstand 12 wieder zu dem ursprünglichen Wert zurückgekehrt ist.
  • Damit die vom Oszillator 8 erzeugten Schwingungen die Gasentladungsstrecke außer Betrieb setzen, ist eine Entladungsröhre 13 vorgesehen, über welche die Wechsel= spannung dem Gitter 3 der Gasentladungsstrecke i zugeführt wird. Die Gittervorspannung der Röhre 13 wird durch die gleichgerichtete Ausgangsspannung des Oszillators 8 bedingt, und zwar derart, daß beim Eintreten von Schwingungen die Gittervorspannungg negativ ist und die Röhre 13 einen "unendliehen Widerstand besitzt, wodurch die Wechselspannungszufuhr zu dem Gitter 3 der Gasentladungsstrecke i gestört ist.
  • Die Diode 14 ist zum Gleichrichten der Oszillatorspannung angeordnet. Die gleichzurichtende Spannung wird der Diode 14 über einen Kondensator 15 zugeführt. Die an dem Widerstand 16 auftretende gleichgerichtete Spannung wird über einen Widerstand 17 an das Gitter der Röhre 13 angelegt, wobei dieser Widerstand zusammen mit dem - Kondensator 18 zum Abflachen der gleichgerichteten Oszillatorspannung dient.
  • Bei der in Fig: 2 dargestellten Schaltung wixd eine Doppelweggleichrichterröhre 14 benutzt, deren Kathode mit der Kathode q. -der Gasentladungsstrecke i verbunden ist. In dieser Schaltung wird die an dem Widerstand 16 auftretende gleichgerichtete Oszillätorspannung über einen Widerstand ig dem Gitter der in den Gitterkreis der Röhre i eirigeschälteten Röhre .13 zugeführt, wodurch beim Eintreten -von Oszillatorschwingungen eine negative Spannung- an das Gitter der Röhre 13 angelegt wird, welche den Gitter= kreis der Gasentladuugsstrecke unterbricht. Außerdem ist ein Punkt 2o -des Widerstandes 16 über einen Widerstand "2 i mit der Kathode der - Röhre 13 - verbunden, wodurch- der -über den Teil des Widerstandes- 16, der zwischen dem Punkt-:2o und der Kathode--des Doppel-Weggleichrichters 'iq..-liegt, auftretende Spannungsabfall dem Gitter 3 der Gasentladungsstrecke i zugeführt wird, und zwar derart, daß die Gitterspannung der Gaseiltladungsstrecke negativ in bezug auf die Kathode wird. Bei der in Fig.2 dargestellten Schaltung werden also zwei Maßnahmen zur Ausschaltung der Gasentladungsstrecke i zusammen verwendet. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Fig.i.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Spannung der Batterie i i und die Größe des Widerstandes 12 derart gewählt, daß bei normaler Stärke des Anodenstroms der Gasentladungsstrecke i die Vorspannung des Oszillators 8 derart wenig negativ ist, däß vom Oszillator 8 Schwingungen erzeugt werden. Wenn aber der Anodenstrom der Röhre i zunimmt, so nimmt der Spannungsabfall an dem Widerstand 12 gleichfalls zu, und es wird die Vorspannung des Gitters der Röhre 9 derart mehr negativ, daß der Oszillator nicht schwingt. Wenn der Oszillator einmal ausgeschaltet worden ist, bleibt er außer Betrieb, auch wenn der Spannungsabfall über den Widerstand 12 wieder zu dem ursprünglichen Wert zurückgekehrt ist.
  • Damit die Gasentladungsstrecke i im Augenblick, -in dem der Oszillator 8 nicht mehr schwingt, außer Betrieb gesetzt wird, ist eine Entladungsröhre 13 vorgesehen, über welche die Wechselspannung -dem Gitter 3 der Gasentladungsstrecke zugeführt wird. Der Anode der Röhre 13 wird die .dem Gitter der Gäsentladungsstrecke zuzuführende Wechselspannung über einen Transformator 6 zugeführt, der eine Primärwicklung und zwei Sekundärwicklungen 2q. und 25 enthält, von denen sich die Wicklung 24 in dem Gitterkreis der Röhre 13 befindet. Außerdem ist in den Gitterkreis der Röhre 13 eine Impedanz 26 geschaltet, an welcher bei normalem Betrieb eine von dem Oszillator 8 stammende Höchfrequenzspannung auftritt. In dem Anodenkreis der Röhre 13 befindet sich die Sekundär-Wicklung 25 des Transformators 6, wodurch an die Anode dieser Röhre eine Spannung von gleicher Frequenz wie die dem Gitter der Gasentladungsstrecke zuzuführende Wechselspannung angelegt wird, die in Gegenphase ist mit "der dem Gitter der Röhre 13 zugeführten Wechselspannung von gleicher Frequenz. Die Windungszahl der beiden Sekundärwicklungen ist derart; daß. die Röhre 13 gesperrt- ist, wenn nicht gleichzeitig eine von dem Oszillator .8 stammende Hochfrequenzspannung an daAA Gitter der Röhre 13 angelegt wird, welche das Gitter dieser Röhre absatzweise -positiv macht' in bezug auf die Kathode während der Halbperiode der erwähnten Wechselspannung, in der die Spannung. der "Anode in bezug auf die Kathode positiv ist; mit anderen Worten, die Röhre 13 ist leitend, solange eine Hochfrequenzspannung an der Impedanz 26 auftritt. Irn Augenblick, in dem der Oszillator 8 nicht mehr schwingt, wird die Röhre 13 gesperrt, wodurch die Speisespannungszufuhr zum Gitter 3 der Gasentladungsstrecke i unterbrochen ist. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Fig. r.
  • Bei der in Fig. .4 dargestellten Schaltung ist eine kleine Gleiehrichterröhre 2j vorgesehen, welche das Gitter der Gasentladungsstrecke über einen hohen Widerstand 32 an eine gleichbleibende negative Spannung legt. Sobald durch eine Unterbrechung in der Wirkung des Oszillators 8 die Zufuhr der Wechselspannung zum Gitter gesperrt ist, wird die negative Spannung wirksam und schaltet die Gasentladungsstrecke i aus. Die in Fig.4 dargestellte Schaltung ist wichtig für Gasentladungsstreeken, bei denen für die Ausschaltung dem Gitter eine negative Spannung zugeführt werden muß und die Unterbrechung der dem Gitter zugeführten positiven Spannung nicht hinreichend ist.
  • Weiter ist in Fig.4 eine überspannungssicherung 28 vorgesehen, welche bezweckt, die Röhre g vor einer übermäßigen Spannung an dem Widerstand fz bei vollständigem Kurzschluß im Verbraucher 7 zu sichern. Um zu vermeiden, daß bei Durchschlag der Überspannungssicherung die Gitterspannung des Oszillators 8 plötzlich so wenig negativ wird, daß der Oszillator wieder in Tätigkeit tritt, ist in Reihe mit der 'Überspannungssicherung 28 eine Spannungsquelle 29 vorgesehen, wodurch bei Durchschlag der überspannungssicherung eine negative Vorspannung an das Gitter der Röhre g angelegt wird. Hierdurch wird erreicht, daß, falls die Überspannungssicherung 28 einen vollständigen Kurzschluß bildet, der Hochfrequenzoszillator 8 trotzdem nicht schwingen kann. Parallel zu der Spannungsquelle 2g ist ein Kondensator 3o angeordnet, der zur Sicherung der Spannungsquelle 2g bei Durchschlag der Sicherung 28 dient. Weiter ist parallel zu der Reihenschaltung der Überspannungssicherung 28 und der Spannungsquelle z9 ein Kondensator 31 angeordnet, der einen Kurzschluß für die vom Oszillator 8 erzeugte Hochfrequenzspannung bildet. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Fig.3.
  • Ein wichtiger mit der Verwendung eines Hochfrequenzoszillators zur Sicherung des in den Anodenkreis einer Gasentladungsstrecke geschaltetenVerbrauchers erreichbarerVorteil ist darin zu erblicken, daß eine sehr schnelle Ausschaltung erhalten wird.
  • Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß bei Verwendung eines Hochfrequenzoszillators der Abstand zwischen dem Oszillatorkreis, in dem die Hochfrequenzspannungen auftreten, und dem Kreis, auf den sie übertragen «xerden, verhältnismäßig groß sein kann. Dies zeigt sich insbesondere bei einer Mehrphasen-Graetzschaitung, bei der bekanntlich die Gasentladungsstrecken ziemlich hohe, in Bezug aufeinander verschiedene Spannungen haben können, so daß ein ziemlich großer Abstand zwischen den Gasentladungsstrecken vorhanden sein muß.
  • Ein wichtiger Vorteil der in den Fig.3 und .I dargestellten Ausführungsformen besteht darin, daß sämtliche benutzten Röhren g und 13 im normalen Betrieb Strom führen und schadhafte Röhren sich also unmittelbar bemerkbar machen.
  • Die Anlage kann auch dazu verwendet werden, im Fall einer Rückzündung einer der Gasentladungsstrecken in einer Mehrphasenschaltung die anderen Gasentladungsstrecken zu sichern. Dazu ist nur erforderlich, daß die Primärwicklung eines Transformators in wenigstens zwei der Phasen der Sekundärwicklungen des Speisetransformators aufgenommen ist, über den die Gleichriehterwechselspannung den Anoden der Gasentladungsstrecken zugeführt wird. Bei Rückzündung entsteht ein Stromstoß in der Primärwicklung des erwähnten Transformators, der in der Sekundärwicklung herauftransformiert und dann gleichgerichtet wird.
  • Die gleichgerichtete Spannung kann entsprechend dem Spannungsabfall an dem Widerstand r2 den Hochfrequenzoszillator 8 in oder außer Betrieb setzen.
  • Eine Ergänzung der Schaltung nach der Erfindung kann auch durch Anordnung eines Relais erhalten werden, das bei der Ausschaltung des Oszillators erregt wird und den Phasenregler, z. B. einen Induktionsregler, der die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken i zugeführten Spannungen bedingt und infolgedessen die Stärke des Anodenstroms der Gasentladungsstrecke regelt, zu der Nullage zurückdreht, bei der die Phasenverschiebung zwischen den beiden Spannungen i8o° beträgt. Hierdurch wird vermieden, daß die Gasentladungsstrecke bzw. -strecken, nachdem die Ursache der Stromzunahme im Anodenkreis ermittelt und aufgehoben worden ist, eingeschaltet wird bzw. werden, während der Phasenregler nicht in der Nullage steht.
  • Ein solches Relais kann außerdem verwendet werden, um die Gasentladungsstrecke bzw. -strecken selbsttätig wieder einzuschalten, wenn der Kurzschluß im Anodenkreis nur von kurzer Dauer ist. In diesem Fall wird die Schaltung derart eingerichtet, daß in der Nullage des ° Phasenreglers der Oszillator durch ein zweites Relais in den .ursprünglichen Betriebszustand zurückgebracht wird, wonach der Phasenregler wieder bis in die Lage verstellt wird, in. welcher die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode zugeführten Spannungen o° ist.
  • Das Zurückbringen in den ursprünglichen Betriebszustand kann. bei den in den Fig. x und 2 dargestellten Ausführungsformen dadurch erfolgen, daß der. Hochfrequenzoszillator :vorübergehend-. .kurzgeschlossen wird, wodurch er außer Betrieb gesetzt wird. Bei den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen wird zweckmäßig die Gittervorspa:nnung des Oszillätors vorübergehend kurzgeschlossen, wodurch der Oszillätor wieder betätigt wird. Bei Abnahme der Phasenverschiebung nimmt der Anodenstrom der Gasentiadungsstrecke - bzw. -strecken wieder zu. Wenn aber : die Ursache der ursprünglich:' auftretenden - Anodenstrom-Zunahme nichtaufgehoben worden ist, so wird aufs neue die zum Ausschalten der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken erforderliche Änderung im Betriebszustand des Oszillators eintreten, und es kehrt der Phasenregler aufs neue zu der Nullage zurück. Zweckmäßig wird mit dem Relais ein Zählwerk kombiniert, das, nachdem der Oszillator mehrmals in die ursprünglicheBetriebslage zurückgeführt worden ist, den ganzen Mechanismus außer Betrieb setzt, worauf die Ursache der Anodenstromzunahme. ermittelt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Überstrom-Schutzschaltung für den im Anodenkreis liegenden Verbraucher einer Gleichrichteranlage, bestehend aus einer oder mehreren gittergesteuerten Gasentladungsstrecken, insbesondere mit negativer Zündkennlinie, bei denen das bzw. die Gitter durch eine niederfrequente und eine hochfrequente Spannung gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sperren der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken (i) ein Hochfrequenzoszillator (8) abhängig vom Verbrauchergleichstrom außer oder in Betrieb gesetzt und dieser Betriebszustand willkürlich eine Zeitlang aufrechterhalten wird und daß die niederfrequente Wechselspannung dem oder den Gittern (3) der Hauptentladungsstrecke bzw. -strecken (i) über eine Hilfsentladungsstrecke (i3) zugeführt wird, deren Gitter an der vom Oszillator erzeugten Hochfrequnzspannung-und deren Anode an der niederfrequenten Spannung liegt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichtete Oszillatorspannung die Zufuhr der niederfrequenten Wechselspannung zu dem Gitter der Gasentladungsstrecken unterbricht.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die niederfrequente Wechselspannung dem Gitter der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken (i) zugeführt wird, deren Gittervorspannung durch die gleichgerichtete Oszillatorspannung gebildet wird.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gleichgerichtete Oszillatorspannung eine negative Spannung an das Gitter der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken (i) angelegt wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das Gitter der Hilfsentladungsstrecke (i3) gleichzeitig eine niederfrequente Spannung von der gleichen Frequenz wie die der Gitterspannung der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken (i) angelegt wird, welche in Gegenphase mit: der der Anode der erwähnten Hilfsentladungsstrecke zugeführten Spannung dieser Frequenz und in ihrem absoluten Wert größer ist als die der Anode zugeführte Spannung dividiert durch den Verstärkungsfaktor der erwähnten Hilfsentladungsstrecke bzw, -strecken (i3).
  6. 6. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gittervorspannung des Oszillators durch den Spannungsabfall an einem Widerstand im Anodenkreis der Gasentladungsstrecke bzw. -strecken bedingt wird, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum genannten Widerstand (i2) die Reihenschaltung einer überspannungssicherung (28) und einer Spannungsquelle (29) angebracht ist, wobei letztere derart geschaltet ist, daß bei Durchschlag der überspannungssicherung eine negative Vorspannung am Gitter der Oszillatorröhre (9) liegt.
  7. 7. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gittervorspannung der Oszillatorröhre (9) derart bemessen ist, daß die bei einer Stromzunahme im Anodenkreis der Entladungsstrecke bzw. -strecken (i) eintretende Änderung es Betriebszustandes des Oszillators (8) anhält, wenn der Strom im Anodenkreis zu dem Normalwert zurückgekehrt ist. B. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der Anodenstrom der Entladungsstrecke bzw. -strecken mittels eines Phasenreglers geregelt wird, der die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode der Röhre bzw. Röhren zugeführten Spannungen bedingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzoszillator (8) ein Relais erregt, das den Phasenregler in die Stellung bringt, bei welcher die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode zugeführten Spannungen i8o° beträgt (Nullage). g. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nullage des Phasenreglers der Hochfrequenzoszillator (8) vorübergehend kurzgeschlossen wird, wonach der Phasenregler in die Lage verstellt wird, bei der die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode zugeführten Spannungen o° beträgt. io. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Relais ein Zählwerk kombiniert ist, welches, nachdem der Oszillator (8) mehrmals kurzgeschlossen gewesen ist, das Relais außer Betrieb setzt. i i. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nullage des Phasenreglers wenigstens ein Teil der Gittervorspannung des Hochfrequenzoszillators (8) vorübergehend kurzgeschlossen wird, wonach der Phasenregler in die Lage verstellt wird, in der die Phasenverschiebung zwischen den dem Gitter und der Anode zugeführten Spannungen o° beträgt. 12. Schaltung nach Anspruch i i. dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Relais ein Zählwerk kombiniert ist, das, nachdem die Gittervorspannung des Oszillators (8) mehrmals kurzgeschlossen ist, das Relais außer Betrieb setzt. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 6o3 oi2; französische Patentschriften Nr. 744315, 746 281, 761923; französische Zusatzpatentschrift Nr. 41795 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 624 62,7) ; britische Patentschriften Nr. 259 234, 398003.
DEN40165D 1935-12-18 1936-12-16 UEberstrom-Schutzschaltung fuer den im Anodenkreis liegenden Verbraucher einer Gleichrichteranlage Expired DE763543C (de)

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