DE7635320U - Vorrichtung zur knotenpunktartigen Verbindung von Holz- bzw. Dachlatten - Google Patents
Vorrichtung zur knotenpunktartigen Verbindung von Holz- bzw. DachlattenInfo
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Description
Dipl.-!ng. Karl HaenU ' \ '· : .J
8000 München 8 · " '*·' November 1976 y
Innere Wiener Sir. 22/11, Tel.(089)489430 . i
Anm.. :Alois Pfaff, 763I Kappel-Grafenhausen \)
Vorrichtung zur knotenpunktartigen Verbindung von Holz-bzw..
Dachlatten.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur knotenpunktartigen Verbindung von Holz- bzw. Dachlatten, bei welcher die Holzlattenenden
bzw. Teile der Holz-oder Dachlatten von der Verbindungsvorrichtung
ganz bzw. auf einer Teillänge umgeben sind. Derartige Verbindungsvorrichtungen sind z.B. aus Kunststoff als
einheitliches Ganzes gespritzt oder auch in geteilter Ausführung derart, daß einzelne Teile erst durch Eusammenschrauben zu einer
Einheit zusammengefügt werden müssen, bekannt.
_ Die bekannten Vor/bindungsvorrichtungen sind in der Herstellung,
insbesondere infolge der teueren und komplizierten Formen aufwendig
und größeren Belastungen nicht mehr gewachsen. Aufgabe der Erfindung ist es, derartige Verbindungsvorrichtungen
wirtschaftlicher und mit einem Mind es aufwand an Material so zu gestalten,
daß sie auch den höchsten Belastungen standhalten. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einer
Vorrichtung zur knotenpunktartigen Verbindung von Holz- oder Dachlatten
eine LIehEzahl von einheitlichen Rechteckrohrstücken,insbesondere
gleicher länge ,jeweils an zwei Schnittkanten durch Schweißung miteinander verbunden sind.Vorteilhafterweise sind dabei
die Längen der von einer Rechteckrohrstange abgeschnittenen Stücke
gleich der Länge der langen Schnittkanten, sodaß die zu verschweißenden
Stücke eine quadratische Grundform aufweisen. Die Erfindung ist anhand von Aur:führuivrsbeispielen näher erläutert
und zwar zeigen in perspektivischer Ansicht schematisch Pig. 1 ein Rechteckrohrstiick,
Fig. 2 eine Verbindungsvorrichtung aus drei Rechteckrohrstücken, Fig. 3 eine Verbinduii.-.'svorrichtun. aus vier Rechteckrohrstücken.
Ein von einer Rechteckrohrstan -e abgeschnittenes Stück 1 besitzt
an jedem Ende zwei schmale Schnittkanten 2,sowie zwei lange Schnittkanten
3.Jedes Rohrstück v/eist, falls die hänr.e der lanzen Schnittkanten
3 gleich dor Lange 10 des Rohrabschnitt.es ist, eiha quadr-atische
Grundform auf.
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Der lichte Querschnitt deo Rech keckrohr.slückes iut so gehalten,
daß Holz-bzw. Dachlatten ohne weiteres einschiebbar sind, wie
es in den Fig. 2 und 3 durch -nunktierte Linien angedeutet ist.
So ist es möglich z.B. Enden von Holz- bzw. Dachlatten 12,13 und
14 in die mit dem Rechteck!· ohr stück 1 an ,jeweils zwei kurzen
Kanten 2? , 2" und 2 "' verschweißten Stücke I1 , 1" und 1"' einzuschieben
und an den Bohrungen 9 z.B. mittels Schrauben zu befestigen.
Die senkrecht zu den Dachlatten 12 und 13 verlaufende und durch das Rechteckrohrstück 1 hindurchgeführte Dachlatte 11 ermöglicht
das beliebige Aufschieben weiterer Verbindungsvorrichtungen 20 od.
21, sodaß beliebige Konstruktionsformen , wie z.B. Geflügel- oder
Kleintierställe, Regale, Schränke od. dgl. oder auch schnell mon-
«*->, ti er bare kleinere Bauten damit errichtet v/erden können.
Da die Schv/eißraupen 4 an den Schnittkanten 2,2·,2", 2'" und 3
lediglich auf Schub beansprucht werden, genügen für jede Verbindung der Stücke 1,1' , 1" und l"1 untereinander jeweils nur zwei
Schweißstellen und zwar lediglich auf einer, der kurzen Schnittkante 2, 21, 2" und 2"' entsprechenden verhältnismäßig kurzen Strecke,
Auch können die SchweißvcL^ndun^en maschinell in kürzester Zeit
erfolgen.
Durch die erfindun^sgemäße Verbindungsvorrichtung ist es möglich
jeweils zwei kurze Schnittkanten 2 eines Rechteckrohrstückes 1 mit zwei kurzen Schnittkanten 21 eines anschließenden Rohrstückes
1' so zu verschv/eißen, daß di e Rechteckrohrstückachsen 5 und 5' senkrecht aufeinander zu stehen kommen.Werden zwei kurze Schnittkanten
2" eines Rechteckrohrstückes 1" mit zwei langen Schnittkanten 3 eines anschließenden Rohrstückes 1 so miteinander verschweißt,
daß eine quadratische Außenwand 7" des Rohrstückes 1" mit der rechteckigen Außenwand 8 des Stückes 1 in einer Ebene
liegt, dann ergibt sich auch bei der Verbindungsvorrichtung 20 eine glatte Außeneckwand.
Bei größeren Vertikalbelastun/üen kann es vorteilhaft sein, mehrere
Vertikallatten 11 vorzusehen.Dies geachiehx dann mittels einer
Verbindungsvorrichtung 21 nach Mg. 3. Hier sind zwei kurze .
Schnittkanten 2 eines Rechteckrohrstückes 1 mit jeweils zwei kurzen Schnittkanten 2' und 2" zweier anschließender Rohrstüoke 1'
und 1" so miteinander verschweißt, daß alle quadratischen Außen-
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wände 7, 7' und 7" in einer Ebene liegen.
Sollen auch mehrere, zu den Dachlatten 12 und 14 senkrecht verlaufende
Horizontallatten 13 vorgesehen v/erden, dann werden zwei kurze Schnittkanten 2"· eines Rohrstückes 1"' mit zwei langen
Schnittkanten 3 des RohrStückes 1 so miteinander verschweißt,
daß die Achsen 5"' und 5 der miteinander verschweißten Stücke
1"' und 1 senkrecht zueinander verlaufen.Hierdurch ergibt sich eine für die Montage besonders vorteilhafte symmetrische Anordnung
der Verbindungsvorrichtung.
Alle miteinander verschweißten Rechteckrohrstücke 1, 1', 1" und 1"' v/eisen jeweils mindestens eine Bohrung 9 auf, um die latten
in der Vorrichtung 20, 21 z.B. mittels Schrauben oder Nägel zusätzlich
befestigen zu können.
Die Rohrstücke können von Rechteckrohren aus jedem beliebigen Werkstoff, z.B. Stahl oder Leichtmetall od. djrtl. abgeschnitten
werden.
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Claims (5)
- 8000 NV-d. .< 8 !..·:■·.*-·-«*■««"■·*·«■ :- '■· : ···' 10. !,„vembsr 1976/433 Pftnaprüohe.1,Vorrichtung zur knotenpunktartigen „Verbindung von Holz- "bzw. Dachlatten, bei weloher die Holzlattenenden bzw. Teile der Holz oder Dachlatten von der Verbindungsvorrichtung ganz bzw. auf einer Teillänge umgeben und mit dieser befestigt sind, daduroh gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl gleicher Rechteckrohr- ; Stücke (1, 1" ,1" , l'M) jeweils an zwei Schnittkanten (2,2·, \ 2",2"' , 3) durch Schv.eißung miteinander verbunden sind. ]
- 2.Vorrichtung nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils J zwei kurze Schnittkanten (2) eines RechteckrohrStückes (l) mit ι zwei kurzen Schnittkanten (2·) des,anschließenden Rechteckrohr- | Stückes (l1) so verschweißt sind, daß Rechteckrohrstückachsen J (5>5') zueinander senkrecht verlaufen. 1
- 3.Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß J die Länge der senkrecht zur Rohrachse (5) verlaufenden langen \ Schnittkante (3) gleich der länge (10) der abgeschnit tenen Rechteckrohrstücke (1,1·, 1",1"') ist, sodaß die Rechteckrohrstücke quadratische Grundform aufweisen.
- ^Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei kurze Schnittkanten (2U)eines Rechteckrohrstückes (2·) mit zwei langen Schnittkanten (3 ) eines anschließenden Rechteckrohrstückes (l ) so mit einander verschweißt sind, daß eine quadratische Außenwand (7") des Rechteckrohrstückes (l") mit der rechteckigen Außenwand des anschließenden Rechteckrohrstückes (l) in einer Ebene liegen (Pig.2).
- 5.Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß zv.ei #kurze ochnittkanten (2) eines Rechteckrohr Stückes (1) mit zwei kurzen Schnittkanten (2") eines anschließenden Rechteckrohrstückes (2") so miteinander verschweißt sind,daß die quadratischen Außenwände (7,7") der miteinander verschweißten Rohrstücke (1,1") jeweils in einer Ebene liegen.-2-naoh Anspruoh 1 bis 4, daduroh gekennzeichnet, zwei kurze Sohnlttkanten (?'*·), eines Rechteckrohr stücke a (V" ) mit zwei langen Schnittkanten (5) eines anschließenden Rechteckrohrstückes (l·) so miteinander verschweißt Bind, daß die Achsen (5"', 5) der miteinander verschweißten Stücke senkrecht zueinander verlaufen.7,Vorrichtung naoh Anspruch 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet, daß alle miteinander verschweißten Rechteckrohrstücke (1.1',1",I1'1) in der quadratischen Wand (7,7',7",7"') eine Bohrung (9) aufweisen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7635320U true DE7635320U (de) | 1977-08-04 |
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