DE76265C - Flüssigkeitserhitzer mit drehbarem Roste - Google Patents

Flüssigkeitserhitzer mit drehbarem Roste

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DE76265C
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DE
Germany
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pipe
grate
water
container
frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76265D
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English (en)
Original Assignee
C. RÖSEL in Striegau i. Schles
Publication of DE76265C publication Critical patent/DE76265C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
    • F24H1/24Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers
    • F24H1/26Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body
    • F24H1/28Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body including one or more furnace or fire tubes
    • F24H1/285Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body including one or more furnace or fire tubes with the fire tubes arranged alongside the combustion chamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zum Erhitzen von Flüssigkeiten, welcher besonders für Treibhäuser bestimmt ist.
Derselbe ist auf beiliegenden Zeichnungen in der Fig. 1 im senkrechten Schnitt dargestellt. Die Fig. 2 ist theils senkrechter Schnitt, dessen Ebene mit derjenigen des Schnittes Fig. ι einen rechten Winkel bildet, theils Aufrifs. Die Fig. 3 zeigt einen waagrechten Schnitt durch den oberen Theil des Apparates, Fig. 4 im Aufrifs den Apparat bei gesenktem Untertheil. Die Fig. 5, 6 und 7 stellen in zwei senkrechten, einen Winkel von 90° mit einander einschliefsenden senkrechten und einem waagrechten Schnitt Einzelheiten dar.
Die zu erhitzende Flüssigkeit wird in einen mit dicht schliefsender Decke α und Boden c ausgerüsteten cylindrischen Behälter b gefüllt.. Mit dem Boden c ist ebenfalls dicht schliefsend ein nach oben zeigender Hohlcylinder d verbunden. An das obere Ende des letzteren schliefst sich in derselben' Weise eine waagrechte ringförmige Platte e an. Zwischen die letztere und eine ebenfalls waagrechte Platte f ist ein cylind.rischer Ring g dicht schliefsend eingefügt. Die ringförmige Platte f ist ferner mit einem nach oben zeigenden cylindrischen Ansatz f1 ausgerüstet. Der innere Durchmesser des letzteren ist gleich dem äufseren des Rauchrohres s, welches.— axial zum Behälter b angeordnet — unter Abdichtung mittelst eines Ringes a1 durch die Decke α hindurchreicht. Vorausgesetzt nun, dafs der Ansatz f1 über den höchst zulässigen Wasserstand nach oben hinwegragt, ist die Verschiebbarkeit des Rauchrohres s ohne Verlust von Flüssigkeit ermöglicht.
"Eine solche Beweglichkeit des Rauchrohres s ist durch den Umstand bedingt, dafs die vorliegende Erfindung unter Vermeidung der Feuerthür auf eine vollständige Freilegung des Rostes h abzielt. Derselbe ruht nämlich auf dem ringförmigen Ansatz ηl eines Hohlcylinders η, welcher an dem Boden kl eines zweiten Hohlcylinders k derart befestigt ist, dafs die Achsen beider zusammenfallen. Auf solche Weise entsteht ein doppelwandiger schachtelartiger Hohlkörper, dessen äufsere Wand zwischen die beiden am Boden c befestigten, nach unten zeigenden Ränder Im rauchdicht eingreift. Die innere Wandung tritt in ebensolcher W'eise zwischen fernere zwei Ränder op des Bodens c ein. Die Gase, welche aus den auf dem Rost h verbrennenden Stoffen sich entwickeln, steigen in dem Hohlcylinder d empor und gelangen durch Rohre i, welche zwischen die ringförmige Platte e und den Boden c eingefügt sind, in den Raum zwischen den Wandungen k und n. An das untere Ende der Wandung η ist ein Boden q angeschlossen und zwischen diesen und denjenigen k1 sind Säulchen r eingefügt. Die Verbrennungsgase können somit in das Rauchabzugsrohr s gelangen, dessen unteres Ende mit dem zu diesem Behufe centrisch durchlochten Boden rauchdicht verbunden ist.

Claims (2)

Es ergiebt sich also die Notwendigkeit, dafs das Rauchrohr s den Rost h durchsetzt. An der unteren Seite des Bodens k ist eine cen-. trische Höhlung K1 vorgesehen, in welche eine Körnerspitze ro eingreift. Dieselbe ist an einen senkrecht stehenden Rahmen 12 angeschlossen, welcher den Behälter derart umspannt, dafs eine zweite Körnerspitze 11 am oberen Ende des Rauchrohres s in eine Vertiefung 15 des Rahmens 12 einzugreifen vermag. Mittelst dieses Rahmens 12 wird nun eine axiale Verschiebung des Rostes sammt Umhüllung und Rauchrohr bewirkt, indem ein Handhebel 20 bethätigt wird. Zwei Arme 17 von der in Lagern 19 ruhenden Welle 18 desselben greifen nämlich an Zapfen 16 am unteren Ende des Rahmens 12 an. Das Einstellen des letzteren in senkrechter Richtung wird unter Zuhülfenahme eines Haltebügels 21 bewirkt. Bei der tiefsten Stellung des Rahmens 12, Fig. 4, ist der Rost h vollkommen freigelegt, so dafs es einer Feuerthür nicht bedarf. Der Obertheil des Apparates ruht auf Füfsen 14. Dieselben werden von den Seitenfheilen des Rahmens 1 2 durchsetzt, dienen demselben also am unteren Ende als Führung. Am oberen Ende wird diese Führung durch an dem Behälter abc befestigte Winkel 13 ermöglicht. Das Drehen des Rostes, auf welchen das Feuerungsmaterial aus einem Trichter u mit Rinne ν gelangt, wird mittelst eines Schraubenradkranzes 9 bewirkt, in welchen eine Schraube ohne Endö 8 eingreift. Die Welle 7, auf welche die letztere gekeilt ist, ist in der Nähe ihres Lagers 6 mit einem konischen Rad 5 ausgerüstet, welches mit demjenigen 2 einer in Lagern 3 ruhenden, ein Wasserrad 1 tragenden Welle 4 im Eingriff steht. Diesem Wasserrad 1 wird von einem nicht besonders. dargestellten Behälter aus das Betriebswasser zugeführt. Von diesem Betriebswasser wird ein Theil durch einen Trog 40 aufgefangen. An den unteren Theil des letzteren ist das Saugrohr 42 einer Pumpe 41 angeschlossen, welche durch ein Gestänge 43 von der Welle 3 des Wasserrades ι aus angetrieben wird. Das Druckrohr 44 dieser Pumpe 41 mündet in den Behälter abc und auf solche Weise wird das Wasser ersetzt, welches von diesem Behälter zwecks Kühlhaltens des Rostes abgegeben wird. Das Hindurchleiten von Wasser durch den letzteren geschieht in folgender Weise: In die Decke α des Behälters abc ist ein Abdrückrohr 24 eingesetzt, welches — nach oben zeigend und dicht über dem Rauchrohr ausmündend ·— derart gebogen ist, dafs die Austrittsstutzen tt des Rauchrohres s in ihrer drehenden Bewegung nicht gehindert werden. Das Wasser gelangt aus demselben in einen Trichter 25 und durch die seitlichen Bohrungen eines Rohres 29, welches mit der oben erwähnten Körnerspitze 11 ein Ganzes bildet, in den Hohlraum desselben hinein (Fig. 5 bis 7). Durch einen Stutzen 30 am unteren Ende des Rohres 29 tritt das Wasser in die Höhlungen des Rostes h über. Ein zweiter Stutzen 31 führt das Wasser aus dem Rost in ein Rohr 27 zurück, welches ebenso wie dasjenige 29 von einem Rohr 26 eingehüllt wird. Am oberen Ende steht das Rohr 27 durch einen waagrechten Kanal 32 mit einem ferneren Rohr 28 in Verbindung, so dafs das in dem Rohr 27 emporgestiegene Wasser durch das letztere wieder nach unten, und zwar in den Aschenraum hineingelangen kann. Die auf solche Weise bewirkte Zickzackführung des Wassers bezweckt, das Leerwerden der Höhlungen des Rostes zu verhüten. Das Rohr 26 ragt nach oben hin aus dem Rauchrohr s so weit hervor, dafs die durchsichtige Wandung 33 des Kanals 32 freiliegt. Auf solche Weise läfst sich die regelrechte Wirkung der Kühlvorrichtung beaufsichtigen. Die Höhe des Wasserstandes im Behälter abc selbst wird unter Benutzung eines am oberen Ende offenen Rohres 34 erkennbar gemacht. Erwähnt sei schliefslich noch, dafs die Zufuhr von Brennmaterial zum Rost mittelst einer Speisewalze 48 geregelt wird. Die letztere wird durch einen Kettentrieb 45, 46, 47 von der Welle 7 aus angetrieben. Mit dem Kegelrad 2 der Wasserradwelle 4 kann auch ein solches 35 einer Welle 36 in Eingriff gebracht werden. Von Lagern 37 gestützt, setzt dieselbe mittelst eines Riementriebes 38 einen Ventilator 39 in Thätigkeit. Die Reinigung des Aschenraumes wird durch Rohre 22 ermöglicht, welche für gewöhnlich mittelst Schieber 23 verschlossen sind. Pateντ-Ansprüche:
1. Flüssigkeitserhitzer mit drehbarem Rost, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Zu-
' führung von Kühlwasser zum Rost unter Vermeidung des Leerwerdens desselben das Kühlwasser durch ein centrales Rohr 29 innerhalb eines zum Rauchrohr s concentrischen Umhüllungsrohres 26 in den Hohlraum des Rostes, von diesem aber durch ein Rohr 27 aufwärts zu einer Beobachtungskammer 32 und von dieser mittelst eines Rohres 28 in den Aschenraum geführt wird.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Flüssigkeitserhitzers, bei welcher die eine FeuerthUr entbehrlich machende Verschiebbarkeit des Rostes h in senkrechter Richtung dadurch erreicht wird, dafs ein
denselben aufnehmender, mit seinem oberen Rande zwischen Ränder op des Flüssigkeitsbehälters abc für gewöhnlich eintretender Hohlkörper η q von dem Körner io am unteren Ende eines in senkrechter Richtung geführten, von einer Stellvorrichtung ί 6 bis 21 beeinflufsten Rahmens 12 gestützt wird, während das mit dem Rost fest verbundene, den Flüssigkeitsbehälter abc axial durchsetzende Rauchrohr ί in derselben Weise mit dem oberen Theil des Rahmens ι 2 verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76265D Flüssigkeitserhitzer mit drehbarem Roste Expired - Lifetime DE76265C (de)

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