DE7608870U1 - Arbeitsmesser mit versenkbarer klinge - Google Patents

Arbeitsmesser mit versenkbarer klinge

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DE7608870U1
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Heinrich Kaufmann & Soehne Indiawerk Kg 5650 Solingen
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Heinrich Kaufmann & Soehne Indiawerk Kg 5650 Solingen
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Description

DR. SOLF & ZAPF >. ■ PATENTANWÄLTE _
I · f
DR.-ING. DIPL.-INQ. A. SOLF DIPL.-ING. CHR. 2APF
56 Wuppertal 1 Wall 37/29 Postfach 13O219
Gebrauchsmusteranmeldung Il/ko/375
Heinrich Kaufmann & Söhne - Indiawerk KG, 56 50 Solingen
Gasstraße 6-18
Arbeitsmesser mit versenkbarer Klinge
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Arbeitsmesser, insbesondere Zuschneidmesser für Gummi, Leder oder dgl., besuchend aus ciiiei- Klinge, einem Ksft mit einem Längs schlitz zur Aufnahme eines in diesen versenkbaren, am Heftende schwenkbar befestigten Arretierhebels, wobei die Klinge in das Heft mindestens teilweise einschiebbar ist und an einer Breitseite eine in den Längsschlitz ragende Nase aufweist, die entsprechend der Einschubstellung der Klinge in entsprechende Ras-tausnehmungen des Arretierhebels rastet.
Bei diesem bekannten Arbeitsmesser ist nachteilig, daß die Klinge nicht voll im Heft versenkbar ist, so daß stets eine Verletzungsgefahr besteht, wenn das Messer z. B. während der Arbeitszeit im nicht benutzten Zustand in einer Tasche des
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Arbeitsanzuges aufbewahrt wird. Zudem erlaubt dieses Messer auch kein sicheres Handhaben, denn der Arretierhebel ist ungesichert, so daß er sich leicht selbsttätig öffnen kann und somit ein unbeabsichtigtes Herausschieben der Klinge nicht ausgeschlossen werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Messer derart zu verbessern, daß ein Arbeitsmesser geschaffen wird, das eine hohe Sicherheit beim Transport bzw. der Aufbewahrung im Arbeitsanzug und bei der Arbeit aufweist, so daß die Verletzungsgefahr vermindert wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Klinge vollständig ins Heft einschiebbar angeordnet ist und der Arretierhebel gegen eine am schwenkbar gelagerten Hebelende angreifende Feder aus dem Schlitz schwenkbar sowie an der der Schneidkante gegenüberliegenden Klingenkante eine Betätigungsnase angebracht ist. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, daß die Klinge beim Nichtgebrauch nicht mehr aus dem Heft herausragt, sondern in diesem vollständig versenkt ist, so daß das Messer gefahrlos z. B. in einer Tasche eines Arbeitsanzuges getragen werden kann. Weiterhin verhindert die an den Arretierhebel angreifende Feder ein ungewolltes Öffnen des Arretierhebels und somit entweder ein unbeabsichtigtes Herausschieben der Klinge aus dem Heft oder ein Lösen der jeweiligen Arretierstellung beim Schneiden, so daß ein sicheres Handhaben möglich ist. Durch die Betätigungs-
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nase an der Klinge ist ein sicheres Ein- und Ausschieben der Klinge mp*glich, was bei den bekannten Messern durch einfaches Angreifen an die nicht voll versenkbare Klinge erfolgen mußte.
Indem in Ausgestaltung der Erfindung die Betätigungsnase einstückig an die Klinge angeformt ist, kann die Klinge mit der Nase in einem Arbeitsgang hergestellt werden.
Erfindungsgemäß kann es weiterhin zweckmäßig sein, wenn die Feder eine V-förmige Gestalt hat, wobei ein Federschenkel in einer Nut im Heft gelagert ist und der andere Schenkel gegen das Hebelende anliegt. Die V-Form der Feder bedingt eine große Elastizität und Geschmeidigkeit derselben, ohne daß darunter die Sperrwirkung der Feder leidet, insbesondere gegenüber ein-
Aufbringen der Federkraft verwendet werden.
Die V-förmige Feder bringt weiterhin den Vorteil der leichteren Herstellung und Montage mit sich, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Schenkel der Feder /jeweils gegenüberliegend eine halbkreisförmige Ausbuchtung besitzen und an Schnittpunkt der Schenkel eine Öse bilden. Die gegenüberliegenden Ausbuchtungen bilden dabei eine Durchstecköffnung für einen durch das Heft verlaufenden Befestigungsstift, und die Öse kann z. B. zur Aufnahme eines Spaltringes oder dgl. dienen.
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Eine weitere Ausführung der Erfindung kann darin bestehen, daß das Heft einstückig aus Holz besteht und einen kurz vor dem Heftende endenden, das Heft teilenden Längsschlitz zum Einschieben der Klinge aufweist und der der Schneidkante zugekehrte Spalt etwa auf halber Länge mittels eines Stiftes oder einer Klammer unterbrochen ist. Dabei dient der an der Kante des Holzheftes etwa auf halber Länge angebrachte Stift dazu, ein seitliches Herauskippen der, um die volle Versenkbarkeit erfindungsgemäß zu erreichen, verkürzten Klinge zu verhindern. Holz als Herstellungsmaterial für das Heft ist kostengünstig und zudem sehr grifffreundlich. Wird das Heft aus Kunststoff Ι ζ. B. im Strangpreßverfahren gefertigt, so kann dieses mit
einer einseitig geschlossenen Heftkante erfolgen f so daß kein
:| Stift vorgesehen zu v/erden brausht ^ Metall als Herstellungs—
material des H&ftes ist ebenfalls denkbar.
'Erfindungsgemäß ergibt sich also ein Messer mit voll versenkbarer Klinge, das sich durch eine hohe Arbeitssicherheit, leichte Handhabung und geringe Verletzungsgefahr auszeichnet,
Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
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Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß en Messers,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Messer mit eingeschobener Klinge,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 2.
Wie sich aus den Fig. 1 bis 3 ergibt, besteht ein Arbeitsmesser 1 gemäß der Erfindung aus einer Klinge 2 und einem Heft 3 z. B. aus Holz. Die Klinge 2 ist derart bemessen, daß sie voll in aas Heft 3 einschiebbar ist. Zu diesem Zwecke weist das Heft einen das Heft 3 teilenden Längsschlitz 4 auf, der kurz vor dem Heftende endet. In diesen Längsschlitz 4 ist die Klinge 2 verschiebbar angeordnet. Die Klinge 2 weist etwa am Ende ihres Rückens eine einstückig angeschnittene Betätigungsnase 5 auf, die etwas über die Kante des Längsschlitzes 4 hinausragt. An einer Seitenfläche der Klinge 2 ist eine Nase 6 z. B. angeschweißt, und zwar etwa im hinteren Drittel der Klinge 2. Diese Nase 6 steht im Eingriff mit Rastausnehmungen 7 eines Arretierhebels L, der schwenkbar in einem senkrecht zum Längsschlitz 4 durch eine Heftseite mindestens bis zur Heftmitte verlaufenden Schlitz 9 im Heftende gelagert ist. Dabei endet der Schlitz kurz vor dem Heftanfang, so daß er nicht über die gesamte Heftlänge reicht. Der Arretierhebel δ weist mehrere"Rastungen'7 auf, und zwar entsprechend der Anzahl der
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gewünschten Arbeitsstellungen der Klinge 2. Der Arretierhebel 8 ist an seinem Lagerungsende leicht angeschrägt und drückt mit der angeschrägten Seite gegen eine im Heftende angeordnete V-förmige Feder 10, und zwar gegen einen der Federschenkel. Der andere Federschenkel ist in einer Nut gelagert. Etwa in der Mitte der beiden Schenkel der Feder weisen diese jeweils eine Ausbuchtung 11 auf, so daß sich eine Durchstecköffnung für einen Befestigungsstift 12 zum Fixieren der Feder 10 im Heftende ergibt. Die Feder 10 ragt mit ihrem Schenkelschnittpunkt aus dem Heftende heraus und ist dort als Öse 13 ausgebildet, so daß in dieser z. B. ein Spaltring 14 befestigt werden kann. Um ein Herausfallen der Klinge 2 im vollständig eingeschobenen Zustand zu verhindern, ist in den Längsschlitz etwa auf dessen halber Länge in der der Klingenschneide zugekehrten Schlitzöffnung ein Stift 19 eingelassen. Anstelle des Stiftes 19 könnte auch ein Klammer Verwendet werden. Das sich nach vorne verjüngende vordere Ende des Arretierhebels 8 endet mit seiner Spitze in einer Mulde 15, um den Arretierhebel leicht anheben zu können» An den Heftrand 16 schließt sich ein Absatz 17 an, der von einem Band 18 z. B. aus Metall fest umgeben ist, wodurch das Heft 3 zusammengehalten wird.
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Claims (1)

Ansprüche
1. Arbeitsmesser, insbesondere Zuschneidmesser für Gummi, Leder oder dgl., bestehend aus einer Klinge, einem Heft mit einem Längsschlitz zur Aufnahme eines in diesen versenkparen, am Heftende schwenkbar befestigten Arretierhebels, wobei die Klinge in das Heft mindestens teilweise einschiebbar ist und an einer Breitseite eine in den Längsschlitz ragende Nase aufweist, die entsprechend der Einschubstellung der Klinge in entsprechende Rastausnehmungen des Arretierhebels rastet, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (2) vollständig im Heft (3) einschiebbar angeordnet ist und der Arretierhebel (8) gegen eine am schwenkbar gelagerten Hcbelende angreifende Feder (10) aus dem Schlitz (9) schwenkbar sowie an der der Schneidkante gegenüberliegenden Klingenkante eine Betätigungsnase (5) angebracht ist.
2. Arbeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Betätigungsnase (5) einstückig mit der Klinge (2) ausgebildet ist.
3. Arbeitsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10) eine V-förmige
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Gestalt hat, wobei ein Federschenkel in einer Nut im Heft gelagert ist und der andere Schenkel gegen das Hebelende anliegt.
k. Arbeitsmesser nach einem oder mehreren de..1 Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Feder (1O) jeweils gegenüberliegend eine halb-
ψ kreisförmige Ausbuchtung (11) besitzen und am Schnittpunkt
f].: der Schenkel eine Öse (13) bilden.
f 5. Arbeitsmesser nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
I k, dadurch gekennzeichnet, daß das
1| Heft (3) einstückig aus Holz besteht und einen kurz vor dem
I Heftende endenden, das Heft teilenden Längsschlitz (4) zum
i Einschieben der Klinge (2) aufweist und der der Schneid-
j kante zugekehrte Spalt des Längsschlitzes etwa auf halber
I Länge mittels eines Stiftes (19) oder einer Klammer unter-
\ brochen ist.
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