DE7601331U - Unterfahrschutz für Fahrzeuge wie Lkw und Anhänger - Google Patents

Unterfahrschutz für Fahrzeuge wie Lkw und Anhänger

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Description

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PATENTANWALT DIPL-ING. J. WENZEL 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE 46
Ernst Wackenhut
727o Nagold
Unterfahrschutz für Fahrzeuge wie LKW und Anhänger.
Die Erfindung betrifft einen Unterfahrschutz für Fahrzeuge -wie LKW und Anhänger, der im in Fahrzeugrichtung hinteren Bereich des Fahrzeugs unter dem Chassisrahmen angeordnet ist, wobei das Fahrzeug einen Wechselaufbau trägt, der mit seitlichen herunterklappbaren Stützfüßen versehen ist.
In der Bundesrepublik Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, bei Neufahrzeugen einen Unterfahrschutz dieser Art mit bestimmten Abmessungen anzubringen, wodurch verhindert werden soll, daß das Fahrzeug von hinten unterfahren wird oder beim Rückwärtsfahren selbst irgendwelche Gegenstände oder Fahrzeuge mit geringer Höhe überfährt.
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Hierzu darf der Unterfahrschutz an keiner Stelle die Fahrzeugbreite um mehr als 1oo mm nach der Seite hin unterschreiten.
Es sind weiter Wechselaufbauten mit innenliegenden Stützfüßen bekannt, die von diesen Fahrzeugen getragen werden, die so angebracht sind, daß siie beim Herunterklappen mit dem vorgeschriebenen erwähnten Unterfahrschutz kollidieren würden. Es besteht deshalb gemäß dem Stand der Technik keine Möglichkeit, den Unterfahrschutz anzubringen, ohne auf diese Art von Wechselaufbauten zu verzichten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Unterfahrschutz derart auszubilden, daß die Verwendung dieser Wechselaufbauten ohne Konstruktions- oder Dimensionsänderungen möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin, daß der Unterfahrschutz mit seitlichen Klappteilen versehen ist.
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Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die Breite des ünterfahrschutzes quer zur Fahrtrichtung vor dem Herunterklappen der Stützfüße des Wechselaufbaues so zu verringern, daß der Unterfahrschutz nicht im Wege ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß die bekannten und bereits im Einsatz befindlichen Wechselaufbauten ohne jede Änderung weiterhin verwendet werden können. Vor dem Herunterklappen der Stützfüße werden die Klappteile nach innen geklappt, um die Breite des ünterfahrschutzes in der erforderlichen Weise zu verringern.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Klappachsen senkrecht angeordnet sind. Auf diese Weise ist es sehr einfach, die Klappteile von Hand nach innen zu bewegen, ohne daß durch das Gewicht dieser Klappteile eine Erschwerung eintritt.
Hierbei ist vorteilhaft, daß der Unterfahrschutz und die Klappteile für die ausgeklappte und/oder die eingeklappte Lage jnit Arretiervorrichtungen versehen sind.Hierdurch wird vor allem während der Palzrt erreicht, daß irgendwelche
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lose beweglichen Teile nicht vorhanden sind und daß der Unterfahrschutz stets die gewünschte Lage einnimmt.
Weiter ist zweckmäßig, daß die Arretiervorrichtung für die ausgeklappte Lage einen Halter am Klappteil und einen hiermit zusammenwirkenden Verschluß am feststehenden Teil des Unterfahrschutzes aufweist. Dieser Verschluß ist äußerst stabil und kann auch leichte Stöße aufnehmen.
Schließlich kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß die Arretiervorrichtung für die nach innen geklappte Lage eine Feder und einen in die Feder eingreifenden Halter aufweist. Diese Lage wird in der Regel nur vorübergehend 2üjü Unterfahren &ss Weohselaufbaues benötigt, und die federnde Halterung ist sehr leicht ohne eine besondere Betätigung von Einzelteilen von Hand betätigbar.
"Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungs-
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beispiels unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf das hintere
Ende eines LKW oder eines Anhängers;
Fig. 2 eine Ansicht von hinten auf die Darstellung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht auf ein Einzelteil nach Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht auf die Darstellung nach Fig. 3;
Fig. 5 eine weitere Einzelheit der Darstellung nach Fig. 3 und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 3.
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Fig. 1 zeigt das hintere Teil eines LKW oder LKW-Tknhängers mit einer bekannten Wechselbrücke 11, die nicht .im Einzelnen beschrieben werden muß. Wichtig ist, daß die Wechselbrücke von dem Chassisrahmen Io unterfahren werden kann, wobei sie sich auf die bekannten Stützfüße abstützt, die strichpunktiert im ausgeklappten und angeklappten Zustand dargestellt sind. Auch der Klappweg der Stützfüße 9 ist durch eine strichpunktierte Linie 16 angegeben. Wenn sich diese Stützfüße 9 in der dargestellten nach unten geklappten Lage befinden, besteht die Möglichkeit, den Chassisrahmen 1o abzusenken und anschließend mit dem Fahrzeug unter dem Wechselrahmen herauszufahren, wobei der Wechselrahmen 11 stehen bleibt.
Da der Chassisrahmen 1o in vielen Fällen eine verhältnismäßig große Bodenfreiheit hat, ist vorgeschrieben, einen Unterfahrschutz 1, 2a unterhalb des Rahmens 1 ο anzubringen, damit kein Unterfahren durch sehr niedrige Fahrzeuge oder andere Gegenstände relativ zum Rahmen 1o erfolgen kann. Durch den Doppelpfeil 17 ist angedeutet,
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daß die Möglichkeit besteht, den Rahmen 1o zu dem beabsichtigten Unterfahren der Wechselbrücke 11 abzusenken und anzuheben.
Fig. 2 zeigt das gleiche Fahrzeug von hinten. Auf der linken Seite ist dabei der Stützfuß 9 mit strichpunktierten Linien heruntergeklappt dargestellt. Auf der rechten Seite ist das Maß χ angegeben, das in der Bundesrepublik Deutschland 1oo mm nicht überschreiten darf. Dies bedeutet, daß die Breite des Unterfahrschutzes mit den Teilen 1, 2a, 2b insgesamt quer zur Fahrtrichtung dieses Maß nicht unterschreiten darf. Diese 1oo nun reichen aber nicht aus, um den innenliegenden Stützfüßen 9 genügend Platz zum Herunterklappen zu belassen. Deshalb ist der Unterfahrschutz 1 gemäß der Erfindung mit den seitlichen Klappteilen 2a, 2b versehen, die um die senkrechten Achsen 15a und 15b seitlich klappbar sind, damit die Stützfüße 9 nach dem Anklappen der Klappteile 2 heruntergeklappt werden können, was in der linken Hälfte der Fig. 2 durch strichpunktierte Linien dargestellt ist.
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In Fig. 2 sieht man noch die Kennzeichentafel 13 mit den Kennzeichenleuchten 12 sowie rechts den Rückstrahler 14. Es ist bevorzugt, daß diese Teile in einer versenkten Form 18 nach Fig. 1 befestigt sind.
In Fig. 3 ist der unterfahrschutz 1 mit dem linken Klappteil 2a im Einzelnen dargestellt, das um die senkrechte Achse 15a der Lagerung 3 schwenkbar ist. Unten links sieht man an dem Klappteil 2a das Federelement und rechts an dem ortsfesten Teil 1 den Halter 8, welche Teile in Fig. 4 im zusammengeklappten Zustand deutlich erkennbar sind.
Danach handelt es sich um die Feder 7 zur Klemmung eines im Querschnitt kreisförmigen Teiles 19 des Halters 8, welche Teile zu der Arretiervorrichtung gehören, die unten an dem Unterfahrschutz angebracht sind. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, ohne v/eitere Betätigung nur durch Schwenken des Klappteiles 2a den Halter 8 mit dem Eingriffteil 19 in die Feder 7 einzuklemmen und bei Nichtbedarf sofort wieder zurückzuschwenken.
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Der unterfahrschutz kann mittels Schrauben 2o an dem Halter 21 am Fahrzeug leicht angebracht werden, siehe Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der anderen Arretiervorrichtung, die während der Fahrt benötigt wird, deren Einbau in Fig. 6 dargestellt ist. Der Halter 4 ist gemäß Fig. 6 ein am Klappteil 2a vorstehendes Teil, das in Fig. 6 in der strichpunktierten Verriegelungs-Lage gezeigt ist. Der Ansatz 22 des Bolzens 5 wird hierbei in eine Bohrung 23 des Teiles 4, wie ersichtlich, zur Verriegelung der Teile miteinander eingebracht.
Wie sich aus Fig. 6 ergibt, ist die Lagerung 3 des Klappteiles 2a an der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Kante angeordnet, während der erwähnte Verschluß 4, 5 am gegenüberliegenden in Fahrtrichtung gesehen vorderen Ende angebracht ist. Dadurch ist der Unterfahrschutz 1 in der strichpunktierten Lage äußerst stabil, so daß das Klappteil 2a in dieser Lage auch evtl. Stöße von hinten gegen das Fahrzeug auffangen kann. Der Pfeil 24
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gibt die Schwenkrichtung des Teiles 2a um die Lagerung 3 an.
Der Unterfahrschutz kann als Ganzes mittels der Befestigungskonsolen 6 am Chassisrahmen 1o befestigt, vorzugsweise angeschraubt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die bekannten Fahrzeuge mit den Wechselaufbauten auch nachträglich mit einem derartigen Unterfahrschutz zu versehen.
Bei aufgesetzter Wechselbrücke 11 ist nach dem Liftvorgang in Richtung des Pfeiles 17 der Hinterachse zunächst erforderlich, daß die hinteren Stützfüße 9 heruntergeklappt werden. Zuvor müssen diese beiden Klappteile 2a und 2b eingeschwenkt werden, indem zunächst der Bolzen 5 nach Fig. 5 gelöst -und nach oben herausgezogen wird. Daraufhin kann man ohne weiteres die Teile in Richtung des Pfeiles 24 nach Pig. 6 herumschwenken, bis der Halter 8 mit dem Eingriffsteil 19 durch die Feder 7 geklemmt vird. Daraufhin können die Stützfüße
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in Fig. 1 und 2 nach unten geschwenkt werden. Sobald die V7echselbrücke 11 unterfahren ist, werden die Klappteile 2a, 2b wieder zurückgeschwenkt und der Bolzen 5 mit dem Ansatz 22 gemäß Fig. 5 und 6 wieder eingerastet.
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Claims (1)

  1. PATENTANWALT DIPL-ING. J. WENZEL 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE 46
    8562 W/May
    Ansprüche
    1. Unterfahrschutz für Fahrzeuge x*ie LKW und Anhänger, der im in Fahrzeugrichtung hinteren Bereich des Fahrzeugs unter dem Chassisrahmen angeordnet ist, wobei das Fahrzeug einen Wechselaufbau trägt, der mit seitlichen herunterklappbaren Stützfüßen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterfahrschutz (1) mit seitlichen Klappteilen (2a, 2b) versehen ist.
    2. Unterfahrschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappachsen (15a, 15b) senkrecht angeordnet sind.
    3. Unterfahrschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterfahrschutz (1) und die Klappteile (2a, 2b) für die ausgeklappte und/oder die eingeklappte Lage mit Arretiervorrichtungen (4, 5, 7, 8) versehen sind.
    4ο Unterfahrschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung für die ausgeklappte Lage
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    PATENTANWALT DIPL.-1NÜ. J.
    einen Halter (4) am Klappteil (2a) und einen
    hiermit zusammenwirkenden Verschluß (5) am feststehenden Teil des Unterfahrschutzes (1) aufweist.
    5. Unterfahrschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung für die nach innen geklappte Lage eine Feder (7) und einen in die Feder eingreifenden Halter (8) aufweist.
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DE19767601331 1976-01-20 1976-01-20 Unterfahrschutz für Fahrzeuge wie Lkw und Anhänger Expired DE7601331U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2601829 1976-01-20

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