DE760042C - Schnellverschluss fuer ein vakuumdichtes Gefaess, insbesondere ein Zyklotron - Google Patents

Schnellverschluss fuer ein vakuumdichtes Gefaess, insbesondere ein Zyklotron

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Publication number
DE760042C
DE760042C DES142324D DES0142324D DE760042C DE 760042 C DE760042 C DE 760042C DE S142324 D DES142324 D DE S142324D DE S0142324 D DES0142324 D DE S0142324D DE 760042 C DE760042 C DE 760042C
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DE
Germany
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vacuum
wall
vessel
quick
cyclotron
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Expired
Application number
DES142324D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Kellbauer
Gustav Dr-Ing Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE760042C publication Critical patent/DE760042C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/02Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
    • H01J5/18Windows permeable to X-rays, gamma-rays, or particles

Landscapes

  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Schnellverschluß für ein vakuumdichtes Gefäß, insbesondere ein Zyklotron Es sind Vakuumgefäße bekannt, deren Vakuumraum, gegen dien Außenraum durch eine dünne Folie abgeschlossen ist. Dieser Fall liegt z. B. beim Zyklotron vor. Bei diesem ist an einer Stelle des Gefäßes, eine Folie angebracht, die das Gefäß einerseits vakuumdicht abschließt, andererseits aber der in dem Zyklotron erzeugten Strahlung Aden Durchtritt nach außen gestattet. Wenn durch irgendeinen Zufall die Folie eine Beschädigung erleidet, so kann es vorkommen, daß die Folie durchbricht und die Außenluft rasch in den evakuiertenGefäßraum eindringt. Die Wiederherstellung des notwendigen guten Vakuums und darüber hinaus einer guten Betriebsfähigkeit ist dann mit großen Schwierigkeiten verbunden.
  • Durch die Erfindung werden bei- einem. Schnellversch.luß für ein vakuumdichtes Gefäß, insbesondere ein Zyklotron, das an einer Stelle durch eine Folie gegen den Außenraum abgeschlossen ist, diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß im Vakuumraum hinter .der die Folie tragenden Abschlußwand eine weitere Begrenzungswand für den Vakuumraum mit einer durch einen Deckel verschließbaren Öffnung angebracht ist und daß dieserDeckel durch einen vorzugs-«eise in der Gefäßwand gelagerten- Kniehebel und durch ein auf diesen wirkendes Gestänge automatisch zu betätigen ist.
  • In Fig. 1 ist ein Teil der Zyklo-tronanordnung mit der Folie dargestellt. 1 und 2 sind die beiden Ele'ktrodenduanten. 3 ist die vakuumdichte Gefäßwand, «-elche durch eine Folie d. abgeschlossen ist. In Strahlrichtung vor der Folie :I ist eine zweite Wand 5 angeordnet, die eine Öffnung 6 aufweist. Diese Öffnung kann durch einen Deckel 7 verschlossen werden. Die Bauart des Verschlusses zeigt Fig. 2. Auch in dieser ist wieder mit .I die Folie bezeichnet, welche die Gefäßwand 3 abschließt. 5 ist die zweite U'and und 6 ihre Öffnung, -die durch den Deckel 7 verschlossen werden kann. Der Deckel wird durch einen Kniehebel 8 gegen die Wand 5 gepreßt. Er wird durch eine Stange 9 niedergedrückt oder gehoben, je nachdem ob die Öffnung verschlossen oder geöffnet werden soll. Die Stange 9 ist vakuumdicht, vorzugsweise mit Hilfe eines elastischen Wandungszwischenteiles io, durch die Gefäßwand hindurchgeführt. Die Betätigung des Gestänges erfolgt durch einen im Punkte 1 i gelagerten Handhebel 12. Anstatt der Betätigung durch Hand kann der Verschluß der Öffnung 6 auch automatisch, z. B. in Abhängigkeit von Gasdruck und Strahlstrom, erfolgen.
  • Der Vorteil der dargestellten Kniehebelkonstruktion besteht besonders darin, daß beim Niederdrücken Lies Handhebels 12 der Deckel 6 aus seiner gestrichelt dargestellten Ruhestellung 13 sehr rasch vor die Öffnung gebracht wird. Bei der weiteren Betätigung des Handhebels 12 nach unten wird dann infolge des Kniehebelmechanismus ein sehr starker Druck auf den Deckel 7 ausgeübt, so daß sich dieser sehr fest gegen die Wand 5 preßt. Es ist vorteilhaft, eine Gummidichtung 1.4 anzubringen, um den Abschluß des Vakuumraumes dichter und verläßlicher zu machen.
  • Um den Kniehebel während der Ruhestellung und des Verschließens der Öffnung in der richtigen Lage zu halten, ist an dem Hebel die Nase 15 angebracht, die ein Herunterfallen des den Deckel tragenden Hebelarmes verhindert. Zur Begrenzung der Bewegung des Hebels ist ferner an der Wand 5 ein Anschlag 16 angebracht. Die Fig.3 und .I zeigen Ausführungsformen des Kniehebels. In Fig.3 sind die Lagerungsstellen an der die Folie tragenden Gefäßwand mit i7, der mittlere Drehpunkt des Kniehebels mit 18, der Deckel mit i9 bezeichnet. An den Punkt 20 greift die Stange 9 an, durch welche der Kniehebel betätigt wird.
  • Ähnlich wie der Kniehebel nach Fig. 3 ist der nach Fig. q. gestaltet, jedoch mit dein C"nterschied, daß er über seine ganze Länge zweiarmig ausgebildet ist. Die Lagerungspunkte an der Gefäßwand sind in Fig. q mit 21, der Angriffspunkt des Gestänges mit 22 und der Deckel mit 23 bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnellverschluß für ein vakuumdichtes Gefäß, insbesondere ein Zyklotron, das an einer Stelle durch eine Folie gegen den Außenraum abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Vakuumraum hinter der die Folie tragenden Abschlußwand eine weitere Begrenzungswand für den Vakuumraum mit einer durch einen Deckel verschließbaren Öffnung angebracht ist und daß dieser Deckel durch einen vorzugsweise in derGefäßivand gelagerten Kniehebel und durch ein auf diesen wirkendes Gestänge automatisch zu betätigen ist.
  2. 2. Schnellverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Öffnung und Deckel eine Gummidichtung vorgesehen ist.
  3. 3. Schnellverschluß nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel zweiarmig ausgebildet ist. d. Schnellverschluß nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgestänge für den Kniehebel mittels eines flexiblen Wandungsteiles vakuumdicht durch die Gefäßwand hindurchgeführt ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 662922; Jahrbuch der AEG-Forschung, 7. Band, :März i9q.o, Sonderheft »Übermikroskope«, S.6o bis 66.
DES142324D 1940-09-20 1940-09-20 Schnellverschluss fuer ein vakuumdichtes Gefaess, insbesondere ein Zyklotron Expired DE760042C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0104938A3 (en) * 1982-09-29 1985-10-16 Tetra Pak Developpement Sa Readily attachable and detachable electron-beam permeable window assembly
WO1986000752A1 (fr) * 1984-07-07 1986-01-30 Fraunhofer-Gesellschaft Zur Förderung Der Angewand Tube a faisceau pour le declenchement de lumiere de rayons x

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE662922C (de) * 1934-03-11 1938-07-25 Aeg Verfahren und Anordnung zum Nachweis von lichtoptisch nicht nachweisbaren Verunreinigungen und Fremdstoffen auf metallischen Oberflaechen mit Hilfe der elektronenoptischen Abbildung

Patent Citations (1)

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DE662922C (de) * 1934-03-11 1938-07-25 Aeg Verfahren und Anordnung zum Nachweis von lichtoptisch nicht nachweisbaren Verunreinigungen und Fremdstoffen auf metallischen Oberflaechen mit Hilfe der elektronenoptischen Abbildung

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