DE760041C - Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator - Google Patents

Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator

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Publication number
DE760041C
DE760041C DES142036D DES0142036D DE760041C DE 760041 C DE760041 C DE 760041C DE S142036 D DES142036 D DE S142036D DE S0142036 D DES0142036 D DE S0142036D DE 760041 C DE760041 C DE 760041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
incisions
winding
covering
housing
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Expired
Application number
DES142036D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dummann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES142036D priority Critical patent/DE760041C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE760041C publication Critical patent/DE760041C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator Die einfachste und bekanm;teste Maßnahme, induktionsarme Wickelkond ensatoren herzustellen, besteht darin, die Belegunigsfolien ans den Stirnseiten dies, Wickels herausstehen zu lassen, die Belegungsränder sämtlich miteinander in Verbindung zu bringen und den. Stromanschluß dort vorzunehmen. Zur Verbindung der überstehenden Belegungsränder bedient man sich fast ausschließlich einer Lätung, mit Hilfe welcher gleichzeitig die Stromzuführung befestigt werden kann.
  • Diese bekannte Maßnahme hat jedoch verschiedene Nachteile. So ist es beispielsweise immer schwierig, selbst mit entsprechenden. Lötmitteln AlunAnnumfolien einwandfTei miteinander zu verbinden, dpa bekanntlich Aluminiitwm schwer lötfähig ist. Die Verwendung leichter lö,tb,areir Belegungsfolien, beispiel.sweise Kupferfolien;, Zin nfol;iien, verteuert den Aufbau des Kondensators u. a. auch deshalb, weil sich diese Folien nicht so dünn; und biegsam herstellen. lassen. «wie Aluminiumfolien. Weiterhin ist die unmittelbar auf der Wickeilstirnseite erfolgende Lätung geeignet, Beeinträchtigungen der elektrischen Werte des Wickelkörpers herbeizuführen, sei es, da;ß die Verlötung an einem imprägnierten Wickel vorgenommen wird, so daß das Imprägniermittel verflüssigt wird und ausläuft, sei, es, daß die dielektrischen ZwiechenIagsn, in der Hauptsache Papier. bereits in urgetränktem Zustand,2 durch die Lötwärme beschädigt 1@C.rden. Atiferdem erfordert diese bekannte Konstruktion cin#_n erheblichen Aufwand an Lötmaterial undgegebenenfalls an Belegungsfe-ilien aus wertvollen Rohstoffen.
  • Die Erfindung macht einen Vorschlag, uni eilten induktionsarmen Wickelkondensator unter Vermeidung der aufgezählten Nachteile herzustellen. Voraussetzung dabei ist. daß der Isond@nsatorwickel in ein rohrförmiges Geliäu.," --irrgesetzt und mit --1,bsclilußkontaktkappen stirnseitig verschlossen ist und daß er Aluiniiiiuinbelegtingen besitzt, die niit je einem Randstreifen an je eileer Wickelstirnseite aus dem Wickel herausragen und mit den gegebenenfalls aufgelöteten Kontaktkappen in. elektrisch leitender Verbindung stehen. Gemäß der Erfindung wird ein derartiger Kondensator so aufgebaut, daß die liera,usragenfie-n Belegungsränder mit Einschnitten versehen und tim den Rand des Gehäuses htrunigeklappt sind. Es wird dabei zwar ein gewisser Materialaufwand infolge der breiten Belegung getrieben. jedoch wird dieser Aufwand bei «-eiteln durch die Einsparung von Lötmitteln und Arbeitslöhnen wettgemacht. Die Einschnitte in den Belegungsfolien können ohne Schwierigkeiten maschinell hergestellt werden und sollen in eirein Abstand von ungefähr a mm senkrecht zur Bandlänge angebracht sein, so daß die Zungen sich leicht um das rohrförmige Gehäuse herumbiegen lass-.n. Durch diesen Aufbau ist nun ebenfalls der gesamte Rand der Belegung mit der Stromzuführung in -Verbindung g:braeht, so daß eine induktionsarme und gleichzeitig dämpfungsarme AusitIhrUIlg gegeben Ist.
  • Zur Herstellung eines Kondensators werden die Einschnitte in den Belegungsfolien nicht ganz his zum Längsrand der Folie angebracht, sondtrii enden zweckmäßigerweise un- @fahr 2 mm vor dein Rande. Eine solche Folie uriterscli;:idet sich dann nicht von eileer üblichen Beiegungsfolie und läßt sich auf der gleichen ti-iclelmaschine in gleicher Weise c-trarbeiteii. Es ist nur -erforderlich, die Belegungsfolien so breit zu bemessen, daß der mit Einschnitten versehene Rand aus dem Wickellkörper in entsprechend weitem Maße herausragt. Ist der Wickelkörper dann fertiggestellt und in das rohrförmige Gehäuse eingeschoben. so. wird der die einzelnen Zungen verbindende I: alidstreifen abgeschnitten. so dafa die Bele-ung in einzelnen Zungen endet. die iiun um den Rand des Gehäuses herumgeklappt werden können. Über diese Zungen wird dann eine Metallkappe, zweckmäßigerv--eise unter Dru:k, aufgeschoben, so daß damit bereit' eine eindeutige und elektrisch zuverlässige Kontaktierung gegeben ist. Die Kappe kann dann in bekannter Weise noch mit dem rohrförmigen Gehäuse verlötet werden, um einen sicheren Abscliluß des Kondensators von der Umgebung zu gewährleisten. Bei dieser Verlötung werden gleichzeitig alle die Zungenenden. die unterhalb der Kappe liegen. mit verlötet.
  • In der Zeichnung sind in vier Figuren Beispiele für den Aufbau eines Kondensators der gekennzeichneten Art gegeben. Fig. i zeigt einen Beleguiigsstre@ifeil a, d:r in der Nähe des einen Randes mit Einschnitten b senkrecht zur Balidlänge versehen ist. Diese Einschnitte b. die vor dein Längsrand enden, haben eine derartige LK-inge, daß die einzelnen Zungen sich später um den Rand des rohrförmigen Gehäuses herumlegen lassen. Wickelt man nun einen Kondensator mit derartigen bitsprechend angeordneten Belegungen auf, so ergibt sich ein Wickelkörper c gemäß Fig. a. aus dessen Stirnseiten d und e die überstellenden, mit Einschnitten versehenen feile der Belegungsfolien herausragen. Ein solcher Wickel wird dann gemäß der Fig. 3 in ein rohrförmiges Schutzgehäuse f eingeschoben und der die einzelnen Zungen verbindende Randstreifen g abgeschnitten, so daß die Zungen frei sind, wie es die obere Stirnseite des Kondensators der Fig. 3 zeigt. Nach dem Herumklappen der Zungen um den Rand des Schutzgehäuses f wird (s. Fig. .I) eine Kappe li. auf die Stirnseite aufgeschoben und zweckmäßigerweise mit dem Schutzrohr f verlötet, «-as durch die Stellen i angedeutet sein soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer, induktionsarmer Wickelkolidensator in rohrförmigem Schutzgehäuse m.it stirnseitigen --%,bschlußkontaktkappen und Aluminiumbelegungen, die mit je einem Randstreifen an je einer Wickelstirnseite aus dem Wickel herausragen und finit den gegebenenfalls aufgelöteten Kontaktkappen in elektrisch leitender Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die herausragenden Belegungsränder mit Einschnitten versehen und um den Rand des Gehäusemantels lieruingeklappt sind. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte in dein Belegungsfolien einen Abstand von ungefähr 2 mm aufweisen.. 3. Aluminiumbelegung zur Herstellung von elektrischen Iioildetisatoreii nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte in den Belegungsfolien bei der Herstellung ungefähr 2 mm vom Rand der Belegungsfolie enden. q.. Verfahren zur Herstellung .eines Kondensators gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe eines Längsrandes mit senkrecht zur Bandrichtung verlaufenden, nicht bis zum Rand reichenden: Einschnitten, versehenen Belegungen mit den dielektris.chen Streifen zusammen derart aufgewickelt werden, daß der gefied,ertp Rand aus dem Wickelkörper herausragt und daß nach dem Einsetzen des Wickels in das rohrförmige Gehäuse der die Zungenteile verbindende Randstreifen abgeschnitten wird und die Zungen über den Rand des Gehäuses umgelegt werden, wonach Abschlußkappen über die Stirnseiten des Rohres geschoben werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift Nr. 501 233; USA.-Patentschrift N r. 1 890 312.
DES142036D 1940-08-20 1940-08-20 Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator Expired DE760041C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES142036D DE760041C (de) 1940-08-20 1940-08-20 Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator

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DES142036D DE760041C (de) 1940-08-20 1940-08-20 Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE760041C true DE760041C (de) 1954-03-08

Family

ID=7541700

Family Applications (1)

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DES142036D Expired DE760041C (de) 1940-08-20 1940-08-20 Elektrischer, induktionsarmer Wickelkondensator

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DE (1) DE760041C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR501233A (fr) * 1918-11-27 1920-04-07 Edmond Gerard Nouveau condensateur électrique
US1890312A (en) * 1931-03-30 1932-12-06 Tung Sol Condensers Inc Condenser

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR501233A (fr) * 1918-11-27 1920-04-07 Edmond Gerard Nouveau condensateur électrique
US1890312A (en) * 1931-03-30 1932-12-06 Tung Sol Condensers Inc Condenser

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