DE75907C - Verfahren, hochgespannte oder verflüssigte Gase in Kapseln aus harten Metallen ohne Benutzung von Ventilen zu schliefsen - Google Patents

Verfahren, hochgespannte oder verflüssigte Gase in Kapseln aus harten Metallen ohne Benutzung von Ventilen zu schliefsen

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DE75907C
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DE
Germany
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valves
gases
high tension
capsules made
hard metals
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75907D
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English (en)
Original Assignee
E. stern, 33 Southampton Buildings-Chancery Lane in London
Publication of DE75907C publication Critical patent/DE75907C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/36Making hollow objects characterised by the use of the objects collapsible or like thin-walled tubes, e.g. for toothpaste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
EMIL STERN in LONDON.
Benutzung von Ventilen zu schließen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1893 ab.
Die Neuerung betrifft ein Verfahren zum Schliefsen von mit comprimirten Gasen gefüllten Metallbehä'ltern in einfacher Weise ohne Anwendung eines Ventils. Infolge der neuen Verschliefsungsart wird es möglich, die Gase nicht blos in grofsen, sondern auch in den kleinsten Mengen aufzubewahren und zu versenden. Dabei wirkt der neue Verschlufs sicherer als ein Ventil.
Es kommt hier darauf an, dafs die Mündung des Behälters so gestaltet ist und sich in solcher Weise mit der Füllvorrichtung verbinden lä'fst, dafs sich die Wand des die Einströmungsöffnung bildenden engen Kanals nach dem Füllen zusammendrücken läfst, um dadurch den Einströmungskanal so sicher zu schliefsen, dafs selbst der höchste Druck ihn nicht wieder zu öffnen vermag. In dieser Weise lassen sich Behälter der verschiedenartigsten Gröfsen, Formen und Gestalten schliefsen.
Auf der Zeichnung sind als Beispiele einige Ausführungsarteri dargestellt. In allen Fällen ist der Behälter α mit einem verhältnifsmäfsig sehr engen Einströmungskanal b versehen, welcher in einem Stutzen oder einem Einsatz liegt. Hiermit wird der Behälter, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, gegen die Füllvorrichtung geprefst. Damit die Auslafsmündung derselben genau in der Richtung des Einströmungskanals liegt, kann man beispielsweise an dem Theil der Füllvorrichtung, der den Zulafskanal h enthält, den kleinen Zapfen h1 so anordnen, dafs er beim Füllen in den Kanal b hineinragt. Der Einströmungskanal kann in der durch Fig. 1 bis 6 veranschaulichten Weise oder in beliebig anderer Art angeordnet sein. Bei den dargestellten Ausführungen ist entweder behufs Bildung des Kanals die Wandung des Gefäfses a bei λ2 unmittelbar zusammengezogen (Fig. 5), oder es wird, wie in Fig. 1, der Hals c mit verstärkten Wandungen ausgeführt, oder es ist ein den Einströmungskanal b enthaltender Einsatz d in dem Hals al, Fig. 4, oder in der Mündung des Behälters (Fig. 6) angeordnet.
Ist ein solcher Behälter nach dem Anpressen an die Füllvorrichtung P gefüllt worden, so geschieht das Schliefsen des Einströmungskanals durch Zusammendrücken des den Kanal enthaltenden Gefäfstheiles mittelst eines in Fig. 3 strichpunktirt angedeuteten Werkzeuges. Hierbei kommt der wichtige Umstand in Betracht, dafs zu diesem Schliefsen ein verhältnifsmäfsig geringer Aufwand von Arbeit erforderlich ist, weil der Querschnitt des Einströmungskanals so klein gemacht werden kann, dafs die Wirkung des von den comprimirten Gasen ausgeübten Druckes beim Zudrücken nicht zur Geltung kommt. Ist beispielsweise in dem Gefäfs ein Druck von 250 Atmosphären vorhanden, so ist bei einem Querschnitt des Kanals von ι mm Durchmesser nur 2,5 kg innerer Druck beim Zusammendrücken des Kanals zu. überwinden.
Durch die Neuerung ist es ermöglicht, hochgespannte oder verflüssigte Gase in Behältern.
(2. Auflage, ausgegeben am 27. Juni i8gg. I
billig in den Verkehr zu bringen, so dafs die Verwendung der flüssigen Gase für die verschiedenartigsten Zwecke auch in den kleinsten .Mengen möglich ist. Die Metallbehälter mit diesem Verschlufs sind so billig, dafs sie nur für einmalige Benutzung zu dienen brauchen; man füllt sie mit der für den jeweiligen Gebrauch bestimmten Menge und zerstört sie bei der Benutzung der in ihnen enthaltenen Gase. In der beschriebenen Weise lassen sich beispielsweise mit Gasen gefüllte Patronen für Schiefswaffen herstellen, ferner solche für Extinkteure u, s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, hochgespannte oder verflüssigte Gase in Kapseln aus harten Metallen oder Legirungen ohne Benutzung von Ventilen zu schliefsen, darin bestehend, dafs die Kapseln mit äufserst engen Kanälen für die Einführung der Gase versehen werden, um 'dadurch den Gasdruck beim Einströmen zu verringern, und dafs man diese Kanäle, auf die ein nur geringer, ihrem Querschnitt entsprechender Druck der eingefüllten Gase zur Geltung kommt, nach dem Füllen durch Zusammenpressen unter geringer Deformation derKanalwandungen schliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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