DE758552C - Schneeraeummaschine - Google Patents

Schneeraeummaschine

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Publication number
DE758552C
DE758552C DER106742D DER0106742D DE758552C DE 758552 C DE758552 C DE 758552C DE R106742 D DER106742 D DE R106742D DE R0106742 D DER0106742 D DE R0106742D DE 758552 C DE758552 C DE 758552C
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DE
Germany
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snow
machine
walls
clearing
width
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Expired
Application number
DER106742D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Rieder
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE758552C publication Critical patent/DE758552C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H8/00Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
    • E01H8/02Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast
    • E01H8/06Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast essentially by driven tools clearing instruments, e.g. rotary cutting tools or brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

  • Schneeräummaschine Schneepflüge hat man mit flügelartig angeordneten seitlichen Ablenkplatten versehen, die bis zu einem gewissen Grad als Verbreiterung der Pflugscharen gelten können und wie diese als Schneeverdränger wirken.
  • Im Gegensatz zu diesen entgegen der Fahrtrichtung gerichteten Ablenkplatten wurden an Schneepflügen in die Fahrtrichtung weisende, über die Normalprofilbreite hinausragende Platten angebracht, die in Fahrt Schnee von den Seiten her raffen und ihn den Pflugscharen zuleiten.
  • Ferner hat man Schneeräummaschinen sowohl vorn als auch hinten mit je einem Schneeräumer versehen, von denen der jeweils in der Fahrtrichtung vorn befindliche in Gang gesetzt wird.
  • Auf Schneefräsmaschinen, die bekanntlich bei größeren Schneehöhen eingesetzt werden, die der Schneepflug nicht bewältigen kann, hat man Einrichtungen obengenannter Art bisher nicht anzuwenden versucht.
  • Die Erfindung, die also von einer auf Schienen laufenden selbstfahrenden Schneeräummaschine ausgeht, die vorn und hinten mit einem Schneeräumer versehen ist, will eine Hochleistungsmaschine schaffen, die besonders in engen Kurven, vor allem an Abhängen und zwischen hohen Schneewänden eine über die Normalprofilbreite hinausgehende freie Bahn herstellt, so daß selbst bei backendem Schnee kein Verstopfen der Räumvorrichtung erfolgt und die freigelegte Bahn so breit ist, daß ein Ecken der Fahrzeugseitenwände an den stehenbleibenden Schneewänden vermieden ist.
  • Diese Hochleistungsmaschine arbeitet mit der bekannten mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Schneefräse mit quer `zur Gleisrichtung liegender Achse; der Schnee wird ihr von einem in Fahrtrichtung nach außen gespreizten Rafferpaar zugeleitet, dessen Baffer unabhängig voneinander einstellbar sind und in der Höhe einem wesentlichen Teil der Höhe der Fahrzeugwände entsprechen.
  • Durch diese Bauart der Maschine wird auch folgende Schwierigkeit beseitigt. Bisher mußte man die Kehren der an Steilhängen entlangführenden Serpentinstrecken mit Drehscheiben versehen, um den Schneefräswagen zu wenden und vom einfahrenden auf das ausfahrende Gleis umzusetzen. Drehscheiben erfordern aber außer zeitraubender und anstrengender Bedienung einschließlich Schneebeseitigung einen umfangreichen Unterbau. Dies alles wird durch die Erfindung entbehrlich, denn die Fräsmaschine gemäß der Erfindung ermöglicht den Betrieb auf Serpentinen, deren Kehren lediglich mit Weichen versehen sind. Dies wird näher ersichtlich aus nachstehender Beschreibung des auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es ist Fig. i Seitenansicht und Fig. 2 Grundriß des Vorderteiles eines Ausführungsbeispiels der Schneefräsmaschine gemäß der Erfindung.
  • Der mittels seines Treibräderpaares und eines nicht in die Zeichnung einbezogenen Laufräderpaares das Gleis i befahrende Wagen 2 hat eine Schneefräse 3 nebst Leitblech q.. Anden beiden Seitenkanten der vorderen Stirnwand des Fahrgestells befindet sich je eine lotrechte Drehachse 7, an der ein als Platte 5 ausgebildeter Baffer angelenkt ist. Von jeder. Platte 5 führen zwei Lenkarme 6- zu einem Bolzen 8, an dem eine Einstellvorrichtung, z. B. ein Druckwasserkolben oder eine Schraubenspindel, angreift, mittels welcher man eine Platte 5 unabhängig von der anderen aus ihrer zur Wagenlängsachse parallelen Lage bis zu einem gewissen Winkelbetrag ausschwenken oder, z. B. um seitlich des Gleises vorhandenen Hindernissen, etwa Weichenstellhebeln, aus dem Weg zu gehen, wieder einschwenken kann.
  • Natürlich kann man die beiden Baffer 5 gewünschtenfalls gleichzeitig aus- oder einschwenken.
  • Der Schnee wird in der Breite der eingestellten Spreizung der Baffer 5 erfaßt und der Fräse zugeleitet. Die den RäVmer bedienende Person kann somit die Baffer 5 so weit spreizen, daß eine hinreichend breite Gasse im Schnee erzeugt wird, um auch in den auf der befahrenen Strecke vorkommenden Krümmungen und Kurven zu gewährleisten, daß die Seitenwände des Wagens frei zwischen den Schneewänden hindurchgehen.
  • Auch an seiner anderen Stirnseite ist der Wagen mit einer Fräse versehen, die aber entgegengesetzt zu der an der vorderen Stirnwand befindlichen Fräse umläuft und deren Baffer entgegengesetzt zu dem Rafferpaar jener vorderen Fräse gerichtet sind. Beim Heranfahren der Schneefräsmaschine an die in einer Serpentinstrecke befindliche Kehre arbeitet die in der Fahrrichtung vorn befindliche Fräse nebst ihren gespreizten Raffern. Sobald nach dem Durchfahren der Weiche diese umgestellt ist, setzt der Maschinist diese Fräse still, schlägt ihre Baffer ein, bringt die am anderen Wagenende befindliche Fräse in Gang und spreizt deren Baffer. Dann fährt er unbehindert durch den anstehenden Schnee, selbst bei großer Höhe der Schneewände, in das neue Gleis ein, ohne daß Steckenbleiben, Entgleisen oder Absturzgefahr auftreten kann, da die Schneeräummaschine vorn breit und hinten schmal ist und seitliche Abdrückkräfte der stehenbleibenden Schneewände auf den Wagen nicht auftreten können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf Schienen laufende, selbstfahrende Schneeräummaschine, die sowohl vorn als auch hinten mit einem Schneeräumer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Hochleistungsmaschine ausgebildet ist, die besonders in engen Kurven und hohen Schneewänden eine über die Breite des Normalprofils hinausgehende freie Bahn schafft und folgende Mittel aufweist: a) Als Räummaschine dient eine an sich bekannte mit hoher Umfangsgeschwindigkeit laufende Schneefräse (3) mit quer zur Gleisrichtung liegender Achse; b) der Fräse (3) wird der Schnee durch unabhängig voneinander fest einstellbare, an sich bekannte, im Betrieb nach außen ragende Baffer (5) zugeführt; c) die Höhenabmessung der Baffer (5) entspricht einem wesentlichen Teil der Höhe der Fahrzeugwände, so daß selbst bei backendem Schnee kein Verstopfen der Räumvorrichtungen erfolgt und die freigelegte Bahn so breit ist, daß ein Ecken der Fahrzeugseitenwände an den stehenbleibenden Schneewänden vermieden ist.
  2. 2. Schneeräummaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Raffer (5) jedes Rafferpaares im eingeschwenkten Zustand etwa gleich der Breite der Räummaschine ist, so .daß die Maschine z. B. Kurven mit hohen seitlichen Schneewänden in vorn breiter und hintern schmaler Form durchfahren kann. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 54 955, 136 422, 275 251, 49 046; USA.-Patentschriften Nr. 1 o19 811, 1403 316, 1 777 589-
DER106742D 1940-01-13 1940-01-13 Schneeraeummaschine Expired DE758552C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947396A1 (de) * 1979-11-24 1981-05-27 Ing. Alfred Schmidt Gmbh, 7822 St. Blasien Vorbauschneeraeumeinrichtung fuer ein schienenfahrzeug

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DE49046C (de) * R. Grases-Riera in Barcelona, Spanien Vorrichtung zum Räumen und Kehren der Gleise der Tramways
DE54955C (de) * 1889-10-12 1891-01-07 M. SZARBINOWSKI in Inowrazlaw, Villa Studte Vorrichtung zur Theilung der Schneemassen bei Schneepflügen
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