DE75747C - Gries- und Dunstputzmaschine - Google Patents

Gries- und Dunstputzmaschine

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DE75747C
DE75747C DENDAT75747D DE75747DA DE75747C DE 75747 C DE75747 C DE 75747C DE NDAT75747 D DENDAT75747 D DE NDAT75747D DE 75747D A DE75747D A DE 75747DA DE 75747 C DE75747 C DE 75747C
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Germany
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sieve
cascade
semolina
impact surfaces
cleaning machine
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Application number
DENDAT75747D
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English (en)
Original Assignee
C. haggenmacher in Budapest
Publication of DE75747C publication Critical patent/DE75747C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/02Charging devices for charging vertically

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
CARL HAGGENMACHER in BUDAPEST.. Gries- und Dunstputzmaschine.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom l. October 1893 ab.
Die bisher gebräuchlichen Gries- und Dunstputzmaschinen, welche gleichzeitig durch Siebung und Absaugung wirken, benutzen ein waagrechtes oder nahezu waagrechtes Sieb, über dem sich ein aus oben offenen Rinnen gebildeter Rost befindet, welcher durch seine Schlitze den durch das Sieb gesaugten und die leichten Sichtguttheilchen mit sich führenden Luftstrom nach oben treten läfst, wobei jene mitgeführten Theile vermöge ■ der über den Rinnen herrschenden Windstille in jene hineinfallen. Zum Zwecke der Ableitung dieser Theile aus den Rinnen müssen diese entweder in ihrer Längsrichtung geneigt liegen (Patent Nr. 29182) oder sie liegen waagrecht und werden durch besondere mechanische Vorrichtungen (Bürsten, Streichkörper, Schnecken) entleert. Bei allen diesen Maschinen sind aber die in die Rinnen gefallenen Theilchen der weiteren Einwirkung des Luftstromes entzogen.
Die vorliegende Anordnung erzielt nun die Neuerung, dafs sie die durch den Luftstrom vom Siebe abgehobenen Theile, nachdem sie bereits zur Ablagerung gelangt sind, noch aufserordentlich häufig derselben Wirkung aussetzt, wobei die Ableitung dieser Theile nach deren Ausfallöffnung ohne äufsere Hülfsmittel stattfindet.
Wie Fig. ι im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt zeigen, wird diese Wirkung durch folgende Einrichtung erreicht. Zunächst erhält das Sieb i eine erhöhte Schräglage, welche den Vortheil einer dünneren Belagschicht mit sich bringt. Ueber ihm liegt ein in seiner Gesammtheit dem Siebe paralleles Terrassensystem n, das mit dem, Siebe zusammen oder für sich getrennt eine rüttelnde oder schwingende Bewegung erhält und dessen einzelne Elemente im wesentlichen aus schmalen Flächen (Aufschlagflächen) bestehen, deren Längsrichtung eine waagrechte, dem darunter liegenden Siebelemente parallele ist, während sie seitlich nach dem tiefer liegenden Siebende zu zweckmäfsigerweise mehr oder weniger geneigt sind und sich derartig überdecken oder doch fast überdecken, dafs die herabfallenden Theilchen in der ganzen Siebbreite kaskadenartig herabfallen, wobei bei jedem der kleinen Abstürze vermöge des Fehlens oder der Durchbrechung der mehr oder weniger senkrechten Absturzflächen immer aufs Neue eine Einwirkung des von unten her strömenden Windes, mithin eine fortwährend wiederholte Sortirung stattfindet.
Von diesen Kaskaden können auch mehrere über einander liegen. In der Zeichnung sind deren zwei angenommen.
In Fig. 3 ist ein Stück dieser Kaskaden in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Die nach dem Siebe zu laufenden Wände k und / dienen zur allmäligeren und ruhigeren Leitung des Windstromes, in ihrer Verlängerung jedoch nach oben, über die Aufschlagflächen m bezw. η hinaus, zur sicheren Verhütung des Rückfalles des herabstürzenden Gutes.
Fig. 4 und 5 zeigen andere Formen solcher Kaskaden, die sich nur durch die Ausführungsart unterscheiden. In Fig. 4 kann man sich blechtreppenförmig gebogene und in den senkrechten Theilen durchbrochene Kaskaden denken, während Fig. 5 eine schräg liegende Blechdecke darstellt, bei der die Aufschlagflächen und Winddurchlässe gleichzeitig durch
ein ! I-förmiges Schlitzen der Blech decke
und Aufbiegen dieser so entstehenden Leisten nach oben gewonnen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch;
    An Maschinen, welche ein Sortiren von Mahlproducten mittelst Siebes und eines durch dasselbe hindurchtretenden Luftstromes unter Zuhülfenahme, einer für sich oder zusammen mit dem Siebe in Rüttelbewegung zu setzenden Kaskade über dem stark geneigten Siebe bewirken, die Einrichtung, dafs die in der Längsrichtung dem darunter liegenden Siebelemente parallelen Aufschlagflächen der Kaskade treppenförmig unter einander liegen, und zwar so, dafs die Gesammtheit der Kaskadenflä'che dem ganzen Siebe parallel liegt, während die einzelnen Absturzflächen der Kaskade behufs Durchlasses des Luftstromes durchbrochen sind oder ganz fehlen; Alles zu dem Zwecke, ein Ablagern der vom Winde entführten Theile auf jenen Aufschlagflächen und ein Herabrieseln von einer zur anderen zu erreichen, so dafs eine häufige Wiederholung der Lufteinwirkung auf jene Theile stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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