DE757340C - UEbertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schaedlichen Kapazitaet zwischen einer UEbertragerwicklung und dem UEbertragerkern - Google Patents

UEbertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schaedlichen Kapazitaet zwischen einer UEbertragerwicklung und dem UEbertragerkern

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DE757340C
DE757340C DEI57887D DEI0057887D DE757340C DE 757340 C DE757340 C DE 757340C DE I57887 D DEI57887 D DE I57887D DE I0057887 D DEI0057887 D DE I0057887D DE 757340 C DE757340 C DE 757340C
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DE
Germany
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transformer
winding
screen
core
shielded
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Expired
Application number
DEI57887D
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English (en)
Inventor
Harold Kilner Robin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE757340C publication Critical patent/DE757340C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type
    • H01F19/02Audio-frequency transformers or mutual inductances, i.e. not suitable for handling frequencies considerably beyond the audio range

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Übertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schädlichen Kapazität zwischen einer Ubertragerwicklung und dem Ubertragerkern Bei Verstärkeranordnungen mit übertragerkopplung muß man vielfach Eingangsübertrager mit großem Übersetzungsverhältnis anwenden. Dieser Forderung entsprechend, muß die Sekundärspule aus zahlreichen Windungen bestehen. Bekanntlich lassen sich dann die Streukapazitäten, insbesondere zwischen den Windungen und dem Kern, trotz sorgfältigster Ausführung nicht so klein halten wie bei Übertragern mit niedrigem Übersetzungsverhältnis. Durch diese Kapazitäten wird der Frequenzbereich, der übertragen werden soll, erheblich eingeschränkt. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Einfluß dieser den Frequenzbereich einengenden Streukapazitäten zu verringern, so daß sich Transformatoren auch mit hohem Übersetzungsverhältnis zur Übertragung größerer Frequenzbereiche eignen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird auf den bekannten Gedanken zurückgegriffen, die Kapazität eines abgeschirmten Schaltungsgliedes dadurch einflußlos zu machen, daß man der Abschirmung die gleiche Wechselspannung erteilt, wie sie das Schaltungsglied aufweist. Wegen der fehlenden Spannungsdifferenzen können dann keine kapazitiven Ströme fließen.
  • Um dies auch bei abgeschirmten Übertragern zu erreichen, muß die Abschirmung an verschiedenen Stellen verschiedene Potentiale aufweisen, d. h. die Spannungsschwankungen auf der Abschirmung müssen in den einzelnen Punkten die gleichen Werte haben wie die unmittelbar benachbarten Wicklungsteile. Durch eine solche Anordnung werden die Kapazitäten der einander benachbart liegenden Teile von Übertragerwicklung und Abschirmung einflußlos gemacht.
  • Die Erfindung betrifft einen Übertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schädlichen Kapazität zwischen einer Übertragerwicklung und dem Übertrag' erkern. Gemäß der Erfindung besteht bei einem derartigen Übertrager der Schirm aus Widerstandsmaterial und liegt in einem von den Übertragerwicklungen getrennten Stromkreis, und es ist dabei der in dem Schirm fließende Strom so bemessen, daß die Spannungsschwankungen an jedem Punkt des Schirmes im wesentlichen die gleichen sind wie an den diesen Punkt benachbarten Teilen der abzuschirmenden Wicklung.
  • Im folgenden wird der Erfindungsgedanke an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die Abb. i stellt eine Gegentaktschaltung dar, bei der ein Eingangstransformator 2 mit hohem Übersetzungsverhältnis verwendet wird. Der Belastungswiderstand ist in der Kathodenleitung der Gegentaktröhren A und B angeordnet und wird durch die Primärseite des Transformators 3 gebildet. Die für das Steuergitter erforderliche negative V'orspannung wird in der üblichen Weise durch Anheben des Kathodenpotentials durch die Parallelschaltung .I von Widerstand und Kondensator erreicht. Die Steuergitter der Röhre sind über die Widerstände 14 symmetrisch mit der Erde verbunden. Die Anodenströme fließen durch die Abschirmung 5 der Sekundärspule des Transformators 2 zur Anodenstromquelle HT, die wechselstrommäßig auf Erdpotential liegt.
  • Der Eingangstransformator 2 ist als Ringspule ausgebildet und besitzt eine Wicklung mit niedriger Impedanz, bestehend aus fünf Windungen, die unmittelbar auf dem Kern aufgewickelt sind. Die Sekundärwicklung besteht aus i2o Windungen, die in einer Lage aufgewickelt sind, wie aus der Abb. 2 hervorgeht. Um die sehr hohe Kapazität zwischen der Sekundärwicklung und dem Kern zu verringern, isteineinduktionsfreieAbschirmuiig5 aus Widerstandsmaterial zwischen den Kern und die Sekundärwicklung gelegt und derart angeschlossen, daß diese als Anodenwiderstand für die Röhren A und B dient. Der Wert dieses Widerstandes und des Anodenstromes ist derart gewählt, daß der Wechselspannungsabfall längs der Abschirmung gleich dem Spannungsabfall in der Sekundärwicklung ist. Es entspricht daher jedem Punkt längs der Sekundärwicklung ein entsprechender Teil der Abschirmung mit gleichem Potential. Somit sind die kapazitiven Ströme zwischen der Wicklung und dem Kern und zwischen der Wicklung und der Abschirmung im wesentlichen auf Null herabgesetzt. Die Kapazität zwischen der Abschirmung und dem Kern tritt nur in dem Ausgangskreis auf, wo ihre Anwesenheit zulässig ist, da die Ausgangsspannung von der Kathode zur Erde gleich der halben Eingangsspannung von Gitter zur Erde ist. Die Ausgangsimpedanz beträgt Der erforderliche Widerstand im Anodenkreis, um eine Spannung gleich der Gitterspannung sicherzustellen, ist Ohm. wobei g die Steilheit der Röhre bezeichnet. Aus diesem Grunde erhält jede Hälfte der Widerstandsabschirmung diesen Widerstand, und da die Anodenspannung einer jeden Röhre zu ihrer Gitterspannung um i8o° phasenverschoben ist, ist der Abschnitt der Abschirmung, der an dem zweiten mit dem Gitter der einen Röhre verbundenen Sekundärende angeschlossen ist, mit der Anode der anderen Röhre verbunden, wie aus der Abbildung hervorgeht. Die Spannungen in den benachbarten Teilen der Wicklung und der Abschirmung sind somit identisch in Betrag und Phase.
  • Eine zweckmäßige Konstruktion des Transformators ist in den Abb. 2 bis 5 gezeigt. Ein ringförmiger Kern 6 ist mit zwei ringförmigen Scheiben 7 aus Isoliermaterial versehen, an deren einer Seite ein Widerstandsmaterial 8 aufgespritzt ist, während geeignete Lötstreifen 9 und io vorgesehen sind. Zwischen den Lötstreifen 9 ist der aus Widerstandsmaterial bestehende Überzug unterbrochen, wobei diese Lötstreifen die Enden der Abschirmung zwecks Anschluß an die Anoden der Röhren bilden. Eine weitere Isolation 12 wird angebracht, worauf die ringförmige Wicklung 13 angelegt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. C'bertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schädlichen Kapazität zwischen einer Übertragerwicklung und dem Übertragerkern, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus Widerstandsmaterial besteht und in einem von den Übertragerwicklungen getrennten Stromkreis liegt und daß der in dem Schirm fließende Strom so bemessen ist, daß die Spannungsschwankungen an jedem Punkt des Schirmes im wesentlichen die gleichen sind wie an den diesen Punkten benachbarten Teilen der abzuschirmenden Wicklung.
  2. 2. Übertrager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager als Ringkernübertrager ausgebildet ist und daß der Schirm aus zwischen der abzuschirmenden Wicklung und dem Kern angeordneten ringförmigen Scheiben besteht, die mit Widerstandsmaterial überzogen sind, das in der Nähe der Enden der Wicklung unterbrochen ist und dort beiderseitig Anschlußstellen zur Stromzuleitung aufweist.
  3. 3. Übertrager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abzuschirmende Wicklung eine wesentlich höhere Windungszahl aufweist als die Primärwicklung und daß durch die abzuschirmende Wicklung eine Elektronenröhre gespeist wird, deren Anodenkreis dem induktionsfreien Schirm aus Widerstandsmaterial den Strom zuführt.
  4. 4. Übertrageranordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ihre Einschaltung in den Eingang einer Gegentaktröhrenschaltung, deren Anodenkreise dem Schirm den Strom zuführen.
DEI57887D 1936-05-15 1937-04-28 UEbertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schaedlichen Kapazitaet zwischen einer UEbertragerwicklung und dem UEbertragerkern Expired DE757340C (de)

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DEI57887D Expired DE757340C (de) 1936-05-15 1937-04-28 UEbertrager mit einem leitenden Schirm zur Verringerung der schaedlichen Kapazitaet zwischen einer UEbertragerwicklung und dem UEbertragerkern

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DE (1) DE757340C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830893A1 (de) * 1988-09-10 1990-03-15 Thomson Brandt Gmbh Spulentraeger fuer eine uebertragerwicklung und verfahren zur herstellung

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