DE757233C - Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme - Google Patents
Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische FilmeInfo
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- DE757233C DE757233C DEB179720D DEB0179720D DE757233C DE 757233 C DE757233 C DE 757233C DE B179720 D DEB179720 D DE B179720D DE B0179720 D DEB0179720 D DE B0179720D DE 757233 C DE757233 C DE 757233C
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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Description
Bekannt sind Lichttonaufzeichnungseinrichtungen, enthaltend eine federnd auf der
lichtempfindlichen Schicht das Films aufliegende Spaltblende und eine Filmführungswalze
oder walzenförmige Führungskufe. Im besonderen ist eine Schallaufnahmevorrichtung
für Tonfilme, die mit einer Blende versehen ist, bekannt, bei der die Blende derart
ausgebildet ist, daß wenigstens eine Kante der Blende auf der photographischen Schicht
des Films schleift. Hierbei soll vorteilhaft die schleifende Kante nachgiebig gemacht
werden.
Bei der vorbekannten Vorrichtung wird ferner vorgeschlagen, eventuell auch beide
Blendenkanten elastisch zu machen. Demnach geht dieser Vorschlag dahin, die beiden Blenden
durch Dünnermachen und Herauisbiegen aus der Hauptebene nur an ihrem Ende
elastisch zu gestalten. Diese Ausführung ist noch nachteiliger als (die Benutzung nur einer
auf dem Film schleifenden federnden Blendenhälfte, da zu leicht Filmzerstörungen hierdurch
eintreten können.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, die Spaltblende in sich starr auszubilden und
ihrerseits an einem einzigen federnden Arm zu befestigen, dessen Andruckkraft eine nur
tastfeine Berührung zwischen der Spaltblende und der lichtempfindlichen Schicht des Films
bewirkt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Spaltbildner zufolge des diesen Spalt-
bildner tragenden einseitig starr gelagerter federnden Armes nur mit einer Andruckkraft
gegen den Film gedrückt wird, die gerade ausreichend ist, um eine nur tastfeine Berührung
zwischen dem Spaltbildner und der Photoschicht des Films zu bewirken. Der Spalt berührt
somit stets (indes nur tastfein) die Photoschicht, so daß auch bei Schicht- oder Filmdickenveränderungen
stets höchste Schaftabbildung des Tonspaltes gesichert ist. Die Erfindung besitzt somit nicht nur gegenüber
bekannten Kontaktaufzeichnungsvorrichtungen, bei denen der Film direkt über einen
Schleifspalt geführt wird und dabei Zerkratzungen erleidet, Vorteile, sondern auch
gegenüber projezierenden Verfahren, da bei letzteren Schwankungen in der Filmdicke
zwangsläufig Fokusdifferenzen bewirken. Die erfindungsgemäße Anordnung wirkt gewissermaßen
wie eine automatisch arbeitende Scharfeinstellvorrichtung, da der Spaltbildner stets
konstanten direkten Kontakt mit der photographischen Emulsion, unabhängig von deren
wechselnder Dicke, hat. Der Andruck des Schleifspaltes gegen den Film ist hierbei
äußerst gering und praktisch konstant, und er ist nach einmaliger Montage und Justage nur
abhängig von den Änderungen der Filmträgerdicke, die in bezug auf die Andruckgröße
vernachlässigbar klein sind. Der notwendige Kontakt zwischen Film und Schleifspalt kann
hierbei durch weit geringere Drücke erzielt werden, als bei der bisherigen Anordnung der
Einlagerung des Spaltbildners in die Kufe selbst und dem hierbei erfolgenden Schleifen
der Photoschicht über die Kufen und den Spaltbildner unter starkem Anporessungsdruek.
Der Andruck bei der erfindungsgemäßen Anordnung braucht nicht größer als 10 bis 15 g
zu sein.
Für die zum Zweck des Filmeinlegens erfolgende Abbiegung des die Halterung des
Spaltbildners bewirkenden federnden Armeis dient ein Stift, der zwei unterschiedlich starke
konisch miteinander verbundene Querschnitte besitzt, derart, daß beim Ein- oder Ausschieben
des Stiftes ein Abheben bzw. ein Aufliegen des federnden Armes erfolgt. Der
Stift steht unter der Wirkung einer Spannfeder, derart, daß der federnde Arm bei geöffneter Tonaufnahmekameratür vom Film
abgehoben ist, dagegen bei geschlossener Kameratür auf dem Film aufliegt.
Der Erfindung liegt die Feststellung zugründe, daß nicht der eigentliche Spaltbildner,
sondern die Schleifkufe im Laufe der Benutzung einer Aufzeichnungsvorrichtung verschmutzt.
Bei bisherigen Anordnungen liegt der Spaltbildner in der Filmbahn, derart, daß
der Film emulsionsseitig über diese Kufe geführt wird. Hierbei muß neben richtiger
Auswahl das Kufenmaterials eine relativ große Gleitfläche sorgfältig poliert werden,
damit ein Festsetzen von Schmutz- und Emulsionsteilchen vermieden wird. Der erforderliehe
Kontakt zwischen Film und Spalt ist bei einer derartigen Anordnung stets unbefriedigend,
da einerseits der Spaltbildner zwecks Vermeidung überstarker Abnutzung und eines
zu großen Andruckes nicht merklich aus der Gleitbahn herausragen darf und da andererseits
demzufolge ein unzulänglicher Kontakt zwischen Film und Spaltbildner entsteht. Stets tritt bei diesen Vorrichtungen relativ
bald ein starkes Absetzen mit anschließendem Verhärten von Schmutz- und Emulsionsteilchen
ein. Hierdurch entstehen Unscharfen in der Aufzeichnung und/oder ein starkes Verschrammen
des Films. Ferner ist bei diesen Anordnungen die Druckregulierung von der Kufenstellung und der sich stets ändernden
Reibung der Dämpfungsrolle abhängig.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und
es bedeuten:
Abb. ι Querschnitt durch den auf dem Film aufliegenden Spaltbildner nebst dessen
Halterung und die Filmführungswalze, Abb. 2 Seitenansicht gemäß Abb. 1,
Abb. 3 Querschnitt gemäß Abb. 1 bei abgehobenem Spaltbildner,
Abb. 4 Seitenansicht gemäß Abb. 3, Abb. 5 Seitenansicht entsprechend Abb. 2
und 4 bei geteilter Ausbildung der Halterung für den Spaltbildner,
Abb. 6 Vorderansicht gemäß Abb. 5. Der Film f ist blankseitig über eine ungezahnte Walze r geführt. Der Spaltbildner b
sitzt an einem federnden Arm α, der einseitig in der Halterung c fest gelagert ist. Der Spaltbildner
erzeugt die Belichtungsspaltlinie b'. Zum Zweck der Aushebung des Spaltbildners
b aus der Aufzeichnungsstellung (Abb. ι und 2) in die Filmeinlegestellung
(Abb. 3 und 4) kann ein einfaches Kniehebelgelenk Anwendung finden. Es ist aber zweckmäßig,
die Stellung des Armes α zwangsläufig durch die Kameratür zu steuern, derart, daß
grundsätzlich der Arm α bei geschlossener
Kamera am Film / anliegt, dagegen bei geöffneter Tür abgehoben ist. Zu diesem Zweck
ist ein Schieber.? vorgesehen, der zwei konisch miteinander verbundene Querschnitte besitzt,
derart, daß im Fall der geschlossenen Kameratür f der Schieber j den Arm α nicht
berührt (s. Abb. 1), dagegen bei geöffneter Tür t den Arm α abhebt (s. Abb. 3). Zu diesem
Zweck ist der Schieber s einerseits in einer Hülse / und andererseits in einem Halslager h
eführt. Im Halslager h ist eine Spannfeder sp iao
gelagert, die dafür sorgt, daß der Schiebern stets die öffhungsbewegung der Tür t mit-
macht. Es kann auch jede andere geeignete Verbindung zwischen der Türbewegung und
der Steuerung des Armes α im Sinne des Abhebens oder Auflegens auf den Film Anwendung
finden.
Um eine gleichmäßige Schärfe der Aufzeichnung über die ganze Länge des Spaltes V
sicherzustellen, ist es zweckmäßig, die den Arm α bildende Blattfeder zu. teilen und die
ίο Verbindung beider Teile entsprechend den
Abb. 5 und 6 durch ein Gelenk g herzustellen. Die gestrichelten Linien in Abb. 6 stellen
(übertrieben) zwei verschieden abgewickelte Stellungen der Blattfeder α dar, um zu zeigen,
wie bei dieser Ausbildung der Spaltbildner sich jeder Neigung der Tonaufzeichnungsebene
anpassen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Lichttonaufzeichnungiseinrichtung, enthaltend eine federnd auf der lichtempfindlichen Schicht des Films aufliegende Spaltblende und eine Filmführungswalze oder walzenförmige Führungskufe, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltblende(b) in sich starr ist und ihrerseits an einem einzigen federnden Arm (α.) befestigt ist, dessen Andruckkraft eine nur tastfeine Berührung zwischen der Spaltblende (fe) und der lichtempfindlichen Schicht des Films (J) bewirkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß' für die zum Zweck des Filmeinlegens erfolgende Abbiegung des die Halterung des Spaltbildners (b) bewirkenden federnden Armes (αϊ) ein Stift (s) dient, der zwei unterschiedlich starke konisch miteinander verbundene Querschnitte besitzt, derart, daß beim Ein- oder Ausschieben des Stiftes (s) ein Abheben bzw. ein Aufliegen des federnden Armes (α) erfolgt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (s) unter der Wirkung einer Spannfeder steht, derart, daß der federnde Arm (cc) bei geöffneter Tonaufnahmekameratür vom Film (/) abgehoben, dagegen bei geschlossener Kameratür auf dem Film (f) aufliegt.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschriften Nr. 130997,462291;USA.-Patentschri.ften Nr. 1 605 527,
ι 618 117.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5556 11.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB179720D DE757233C (de) | 1937-08-27 | 1937-08-27 | Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB179720D DE757233C (de) | 1937-08-27 | 1937-08-27 | Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE757233C true DE757233C (de) | 1953-11-16 |
Family
ID=7008685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB179720D Expired DE757233C (de) | 1937-08-27 | 1937-08-27 | Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE757233C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE130997C (de) * | ||||
| US1605527A (en) * | 1924-08-08 | 1926-11-02 | Case Res Lab Inc | Reproducing apparatus |
| US1618117A (en) * | 1926-07-06 | 1927-02-15 | Gen Electric | Narrow light aperture and method of making the same |
| DE462291C (de) * | 1928-07-07 | Siemens & Halske Akt Ges | Schallaufnahmevorrichtung fuer Tonfilme |
-
1937
- 1937-08-27 DE DEB179720D patent/DE757233C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE130997C (de) * | ||||
| DE462291C (de) * | 1928-07-07 | Siemens & Halske Akt Ges | Schallaufnahmevorrichtung fuer Tonfilme | |
| US1605527A (en) * | 1924-08-08 | 1926-11-02 | Case Res Lab Inc | Reproducing apparatus |
| US1618117A (en) * | 1926-07-06 | 1927-02-15 | Gen Electric | Narrow light aperture and method of making the same |
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