DE130997C - - Google Patents
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- DE130997C DE130997C DENDAT130997D DE130997DA DE130997C DE 130997 C DE130997 C DE 130997C DE NDAT130997 D DENDAT130997 D DE NDAT130997D DE 130997D A DE130997D A DE 130997DA DE 130997 C DE130997 C DE 130997C
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- plate
- slot
- frame
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/28—Roller blind or flexible plate
- G03B9/30—Single blind with multiple slots or other aperture
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
PATENTAMT.
Λ*130997 KLASSE 57«.
Die bekannten Rouleau-Schlitzverschlüsse (z. B. derjenige von Anschütz) sind derart
construirt, dafs der gebildete Schlitz sich in gleicher Ebene bewegt, wie das Rouleau. Letzteres
bewegt sich in einem Rahmen, dessen Holzstärke ca. 5 mm beträgt; aufserdem liegt
die empfindliche Platte in der Kassette noch um 4 bis 5 mm hinter dem Rahmen,' so dafs man
annehmen kann, dafs der Schlitz und das Rouleau ca. 10 mm von der Platte entfernt sich vorbeibewegen.
Für viele Zwecke schadet diese verhältnifsmäfsig grofse Entfernung von der Platte
nichts, namentlich bei Verwendung gröfserer Schlitze. Sobald es sich aber um gewisse
Aufnahmen handelt, z. B. von Objecten, die sich in aufsergewöhnlich schneller Bewegung
befinden, und wozu' man sehr enge Schlitze benutzen mufs, ist es Bedingung, dafs der
Schlitz der Platte möglichst nahe sei, wenn nicht erhebliche Unscharfen eintreten sollen.
Durch vorliegende neue Erfindung wird es ermöglicht, den Spalt ganz dicht vor der Platte
vorbeizuführen.
An den versteiften Rouleauenden r, die den Schlitz begrenzen, sind schräg zurückstehende
Metallstreifen befestigt, die, wie Fig. 1 zeigt, zusammen eine dachförmige Fläche (Vertiefung)
s bilden. Wie weit die beiden Streifen zurückstehen, richtet sich danach, wie weit die
Fläche des Rouleaus b von der Kassettenauflage ρ entfernt ist und wie weit die Platte : in
der zu benutzenden Kassette f zurückliegt. Beide Entfernungen zusammengenommen ergeben
die Tiefe des zurückstehenden Rahmens s. Verwendet man Kassetten mit Blechdie
Kassettenauflage
Schiebern oder überhaupt Blechkassetten, so liegt die Platte 1 bis 1,5 mm zurück, und ersetzt
man die Kassettenauflage durch Metall, das ca. ι mm dick ist, so reducirt sich die
Tiefe des Rahmens ganz beträchtlich. Umgekehrt wird der Rahmen s eine Tiefe bis zu
10 mm erlangen können, wenn man Holzkassetten verwendet und
von Holz gearbeitet, also dicker ist.
von Holz gearbeitet, also dicker ist.
Eine etwas andere Ausführungsform ist die feste Einschaltung eines geschlitzten Metallstreifens in das Rouleau. Dieser Metallstreifen a
(Fig. 2) ist zu einem Dache s ausgebildet, in dessen First ein enger Schlitz c angebracht
ist. Ist das Stück α in das Rouleau eingesetzt, so tritt der Schlitz aus der Ebene desselben
zurück, so dafs er die Platte d fast berührt.
Rollt man das Rouleau auf, spannt also den Verschlufs, und zwar wenn keine Kassette eingesetzt ist, so wird der Rahmen s bis zu der
Kassettenauflage ρ gelangen und, da in demselben - Momente das Rouleau arretirt wird,
dort stehen bleiben. Setzt man nun die Kassette ein, so drückt der Schieber derselben
den Rahmen s vor, wobei das Rouleau b federnd ausweicht. Zieht man den Schieber
der Kassette jetzt auf, so springt der Rahmen s wieder zurück und bleibt neben der Platte bei
g stehen. Löst man nun den Verschlufs aus, so gleitet der Rahmen s dicht an der Platte d
vorbei, diese belichtend, und bleibt, wenn er bis h gelangt ist, durch Arretirung des Rouleaus
dort stehen.
Um zu verhüten, dafs die Schicht der Platte d verletzt wird, kann der Rahmen s, wie Fig. 3
zeigt, von aufsen mit Tuchstreifen k bekleidet
sein, die nur um den Bruchtheil eines Millimeters vorstehen.
Durch Verwendung eines festen Metallstückes, in welchem ein enger Spalt mit grofser Genauigkeit
gemacht werden kann, ist man im Stande, stets genau unter denselben Bedingungen zu arbeiten, im Gegensatz zu den bekannten
Rouleau-Verschlüssen, deren Spalt bei enger Stellung sich leicht beim Auf- und Abrollen
verändert.
Die festen Metallstücke sind mittels einer besonderen Einrichtung auswechselbar, so dafs
man an Stelle eines Metallblockes mit einem Schlitz von ι mm einen solchen mit einem
Schlitz von 2 oder 3 mm benutzen kann.
Durch die schweizerische Patentschrift 18190
ist ein Schlitzverschlufs bekannt geworden, welcher ebenfalls einen conischen Schlitz aufweist,
doch ist dieser Schlitz derartig angebracht, dafs er nicht federn kann, sich mithin
nicht wie der vorliegende für Kassetten mit Schiebern verwenden läfst, denn bei diesen
bedingt der Schieber, dafs der Schlitzrahmen derart federt, dafs er nach Einsetzen der Kassette
von dem Schieber weggerückt wird, so dafs er aber, wenn der Schieber herausgezogen
wird, sich federnd nach der Platte hin bewegt und sich dicht an diese anschliefst; auch nimmt
die nach jener Patentschrift angeordnete Vorrichtung viel Raum in Anspruch, so dafs sie
für Flachcameras keine Verwendung finden kann.
In dem »Bulletin de la Socie'te Francaise de
Photographie«, 1900, S. 73 bis 84 ist zwar bei Besprechung der citirten Siegrist'sehen Vorrichtung
ebenfalls angegeben, dafs sich der Schlitz dicht an der Platte vorbeibewege, allein
er kann dies nicht, sobald Kassetten mit Schiebern verwendet werden.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Schlitzverschlufs mit dachförmig gegen die Platte zu heraustretendem Schlitzrahmen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schlitzrahmen in einem Rouleau so angeordnet ist, dafs er gegen die Platte zu federn kann, um den Verschlufs auch für Kassetten mit Schiebern verwenden zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130997C true DE130997C (de) |
Family
ID=399356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130997D Active DE130997C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130997C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757233C (de) * | 1937-08-27 | 1953-11-16 | Julius Pintsch K G | Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme |
-
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- DE DENDAT130997D patent/DE130997C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757233C (de) * | 1937-08-27 | 1953-11-16 | Julius Pintsch K G | Tonaufzeichnungsvorrichtung fuer photographische Filme |
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