DE756523C - Verfahren zum Erhoehen der Lichtdurchlaessigkeit optischer Glaeser - Google Patents

Verfahren zum Erhoehen der Lichtdurchlaessigkeit optischer Glaeser

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DE756523C
DE756523C DEO24438D DEO0024438D DE756523C DE 756523 C DE756523 C DE 756523C DE O24438 D DEO24438 D DE O24438D DE O0024438 D DEO0024438 D DE O0024438D DE 756523 C DE756523 C DE 756523C
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DE
Germany
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optical
optical glasses
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light transmission
increasing
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Werner Dipl-Ing Bender
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Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
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Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B1/00Optical elements characterised by the material of which they are made; Optical coatings for optical elements
    • G02B1/10Optical coatings produced by application to, or surface treatment of, optical elements
    • G02B1/11Anti-reflection coatings
    • G02B1/113Anti-reflection coatings using inorganic layer materials only

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

  • Verfahren zum. Erhöhen der Lichtdurchlässigkeit optischer Gläser Die Vergütung optischer Oberflächen zum Zweck der Intensitätsminderung des reflektierten: Lichtes an diesen Flächen benutzt die bekannte Tatsache, daß eine solche Verminderung durch eine Schicht bestimmter Dicke erreichbar ist, deren Brechungsindex zwischen dem Brechungsindex der Luft und dem des verwendeten Glases: liegt. Bei einem bekannten Verfahren wird diese Schicht ohne chemische Änderung der polierten Oberfläche dies. optischen Glasteils zusätzlich auf diese aufgebracht. Versuche zahlreicher Forscher haben nun ergeben, daß die Auswahl der hierfür geeigneten Stoffe nicht sehr groß ist. Bevorzugt wird heute Calciumfluorid benutzt. Man: weiß aber, d'aß eine optimale Wirkung nur erreichbar ist, wenn: der Brechungsindex der Vergütungsschicht in einem genau festliegenden Funktionsverhältnis zu dem Brechungsindex der Luft und des Glases steht. In einer ersten Näherung, die dem Versuch entnommen ist, die Erscheinung theoretisch zu erklären, muß dieser Brechungsindex gütenden Glases zusätzlich chemisch so behandeln, z. B. nach dem bekannten Verfahren von Taylor, daß der Brechungsindex der Glasoberfläche nach der oben angenommenen Be-Ziehung wird, wobei zz.+ wieder den Brechungsindex der aufgebrachten Schicht bedeutet. Nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden. Erfindung wird also die Oberfläche der optischen Teile chemisch so behandelt, däß eine Verringerung des Brechungsindex in der entstehenden Grenzschicht eintritt und gleichzeitig oder anschließend auf diese Schicht eine reflexionsverm-indernde Schicht, z. B. Calciumfluorid, zusätzlich aufgebracht. Dadurch wird der Brechungsindex der zu vergütenden Fläche so verbessert, daß ein Maximum an Durchlässigkeit erreicht werden kann.
  • So wird z. B, in dem obenerwähnten bekannten Verfahren. angegeben, daß bei einem Glas, das 13 o/o Reflexionsverlust hat, dieser auf 7% heruntergedrückt werd,-n kann. Das bedeutet. eine Vergütung von ungefähr ..1.6%. Es. ist durch das hier geschilderte neue Verfahren möglich. durch chemische @orbeliandlung und anschließendes Aufdampfen die Vergütung bis zu 89% zu steigern.
  • Die so. vergüteten Flächen haben für die Praxis, eine noch nicht hinreichende Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchu.ng. Diese mechanische Festigkeit läßt sich erhöhen durch eine Temperaturbehandlung der fertigen Flächen. Es ist z. B. eine stark erhöhte Festigkeit zu beobachten, wenn hei einer Temperatur, die bis an die kritische Temperatur des behandelten optischen Glases herangehen kann, diese Flächen 12 Stunden auf dieser Temperatur im Ofen gehalten werden. Als kritische Temperatur ist die Temperatur zu betrachten, bei welcher die optischen Eigenschaften des zur Vergütung benutzten Glases im Verlauf der Erhitzung beeinträchtigt werden.
  • Das Erhitzen hat auch den sehr wesentlichen Vorteil, daß die Wischfestigkeit der Gläser erhöht ist.

Claims (2)

  1. PATEN TAYSPEÜCHE: i. Verfahren zum Erhöhen der Lichtdurchlässigkeit optischer Gläser durch Erniedrigung des Brechungsexponenten an ihren Grenzflächen durch Aufbringen einer Schicht eines anderen Stoffes, der einen niedrigeren Brechungsexponenten hat als das Glas, auf die Oberfläche der optischen Gläser, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der optischen Gläser z. B. nach Taylor chemisch vorbehandelt wird und gleichzeitig oder anschließend auf diese die reflexionsvermindernde Schicht zusätzlich aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten anschließend einer Wärmebehandlung unterworfen werden. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung bei einer Temperatur erfolgt, die bis an diejenige nahe herangeht, bei der im Verlauf dieser `Värmebeliandlung die optischen Eigenschaften des zur Vergütung benutzten Glases beeinträchtigt würden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 685 767; britische Patentschrift Nr. 29 561 vom fahre igod.; Review of Scientific Instruments, 1931, Bd'.
  2. 2, S. 1g2, 193; Journal of the Optical Society of America. Bd. 26, S. 73,74-
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973338C (de) * 1953-04-26 1960-01-28 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren zum Herstellen reflexfreier Glaeser fuer Verglasung von Bildern, Zeichnungen, Skalen von Instrumenten od. dgl.
DE1086405B (de) * 1957-02-11 1960-08-04 Karl Ganz Glas mit unebener, reflexarmer Oberflaeche und Verfahren zu deren Herstellung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190429561A (en) * 1904-12-31 1905-11-23 Harold Dennis Taylor A Method of Increasing the Brilliancy of the Images Formed by Lenses.
DE685767C (de) * 1935-11-01 1939-12-23 Zeiss Carl Fa Verfahren zur Erhoehung der Lichtdurchlaessigkeit optischer Teile durch Erniedrigungdes Brechungsexponenten an den Grenzflaechen dieser optischen Teile

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