DE75457C - Fahrradbremse - Google Patents
FahrradbremseInfo
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- DE75457C DE75457C DENDAT75457D DE75457DA DE75457C DE 75457 C DE75457 C DE 75457C DE NDAT75457 D DENDAT75457 D DE NDAT75457D DE 75457D A DE75457D A DE 75457DA DE 75457 C DE75457 C DE 75457C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- bicycle brake
- rim
- bicycle
- helical spring
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L3/00—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
ADOLF LESZYNSKI im Forst MOKRONOS. Fahrradbremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Fahrradbremse., welche durch den Umstand gezeitigt
ist, dafs bei Benutzung sogenannter Luftreifen das Anpressen eines Bremsklotzes gegen
den Radkranz nicht mehr zulässig ist. An die Stelle der hemmend wirkenden Reibung ist
vielmehr ein federndes Glied gesetzt worden, von dessen Enden das eine dauernd mit
einem der Räder verbunden ist, während das andere nach Erfordernifs mit dem Gestell gekuppelt
wird.
Eine diesen Gedanken verkörpernde Anordnung ist auf beiliegender Zeichnung in der
Fig. ι als an einem Fahrrad angeordnet dargestellt. Die Fig. 2 bezw. 3 zeigen theils in
Seitenansicht, theils im Schnitt senkrecht zur Achse bezw. im axialen Schnitt Einzelheiten.
Auf die Achse a, des Vorderrades b ist eine
kreisrunde Scheibe c gekeilt. Eine im Querschnitt halbkreisförmige Ausdrehung d am Umfange
derselben dient zur Aufnahme einer Schraubenfeder e, die mit dem einen ihrer
Enden beispielsweise unter Benutzung eines Auges f an der Scheibe c befestigt ist. Die
letztere wird von einem Kranze g umschlossen, welcher an der der Scheibe c zugekehrten Seite
derart ausgehöhlt ist, dafs beide mit einander einen ringförmigen Hohlraum mit rundem Querschnitt
umschliefsen. An diesem Kranze g ist nun das zweite Ende der Schraubenfeder e
beispielsweise derart befestigt, dafs "'dasselbe durch eine schräge Bohrung h nach aufsen geführt
ist und durch eine aufgeschraubte Mutter i festgelegt wird. Der Kranz g ist ferner auf
seinem äufseren Umfange mit Zähnen k ausgerüstet. Drängt man mittelst eines Hebels /
eine in Lagern m der Lenkgabel η sich führende Stange 0 entgegen der Spannung einer Schraubenfeder
ρ in die Bahn dieser Zähne hinein, so wird der Kranz g festgelegt. Vorausgesetzt
nun, dafs die Achse α sich beim Fahren links herumdreht (Fig. 2), so wird eine Verlängerung
der Schraubenfeder e vor sich gehen, bis die dem Fahrrade innewohnende lebendige Kraft
aufgezehrt worden ist.
Man kann selbstverständlich auch das federnde Glied derart anordnen, dafs dasselbe beim Linksdrehen
(Fig. 2) zusammengedrückt wird. Es müfste dann die Schraubenfeder e anstatt hinter
dem Auge f der Scheibe c vor demselben angeordnet sein. In beiden Fällen findet eine
Umkehrung der Inanspruchnahme des federnden Gliedes statt, sobald man anstatt vorwärts rückwärts
fährt. Eine solche Bremse kann sonach ebenso wie die Reibungsbremse beim Fahren in
beiden Richtungen verwendet werden. An die Stelle der Schraubenfeder kann ein Gummistreifen
oder dergl. gesetzt werden.
Beim Ausführungsbeispiel wird eine Axialverschiebung des Kranzes g gegen die Scheibe c
ausschliefslich durch die zwischen beide eingefügte Schraubenfeder e verhindert. Erforderlichenfalls
kann man auch beide Theile in einander eingreifen lassen. Der Kranz g ist beim
Ausführungsbeispiel zweitheilig ausgeführt.
Unter Umständen kann man auch neben der oben beschriebenen Bremse eine Bandbremse
anordnen. Es empfiehlt sich dann,
beide Bremsen durch einen und denselben Hebel in der Weise bethätigen zu lassen, dafs
erst die Bandbremse und später erst die den Gegenstand dieser Erfindung bildende in Wirkung
tritt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Fahrradbremse, gekennzeichnet durch ein federndes Zwischenglied (Schraubenfeder e, Gummistreifen oder dergl.), welches einerseits mit dem stillzusetzenden Rade, andererseits mit einem Kranze g verbunden ist, welcher seinerseits während der Bewegung des Rades durch eine besondere Vorrichtung festgehalten werden kann, so dafs die hierbei hervorgerufene Ausdehnung oder Zusammenpressung des Zwischengliedes als Bremse wirkt.
- 2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Bremse, bei welcher der Kranz (g) mit Zähnen versehen ist und durch eine Stange (o) festgestellt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75457C true DE75457C (de) |
Family
ID=348416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75457D Expired - Lifetime DE75457C (de) | Fahrradbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75457C (de) |
-
0
- DE DENDAT75457D patent/DE75457C/de not_active Expired - Lifetime
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