DE754222C - Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungs-apparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess - Google Patents

Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungs-apparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess

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DE754222C
DE754222C DEP77068D DEP0077068D DE754222C DE 754222 C DE754222 C DE 754222C DE P77068 D DEP77068 D DE P77068D DE P0077068 D DEP0077068 D DE P0077068D DE 754222 C DE754222 C DE 754222C
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Germany
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air
fan
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cooling
diffuser
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Eduard Dipl-Ing Gerecke
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/32Cooling arrangements; Heating arrangements

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Insbesondere durch einen Luftstrom gekühlter Vakuumentladungsapparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffüllung und metallenem Gefäß Zusatz zum Patent 324 9!32 Das Hauptpatent 72a.932 bezieht sich auf einen insbesondere durch einen Luftstrom gekühlten Vakuumentladungsapparat mit U_uecksilberlmthode, Gas- oder Dampffüllung. Gemäß dem Hauptpatent sind- bei einem solchen Vakuumentladungsapparat gleichzeitig folgende Maßnahmen in Anwendung gebracht: erstens, daß der Dampfdruck zwischeneinigen hundertsteln und einigen zehnteln Millimeter Quecksilbersäule. liegt, zweitens, daß sämtliche Hauptelektroden und gegebenenfalls auch die Hilfselektroden vom Eioden des Gefäßes aus eingeführt sind, und drittens, daß der untere, die Elektroden enthaltende und als Entladungsraum dienende Teil dein Gefäßes gegen den oberen, als Kon densationsraum dienenden Teil thermisch durch einen Einsatzkörper abgeschirmt ist.
  • Die Zusatzerfindung betrifft eine vorteilhafte Weiterbildung des im Hauptpatent offenbarten Gedank,°ens. Das metallene Gefäß, welches insbesondere aus Eisen oder einer Eisenlegierung besteht und bei höheren Temperaturen (30o bis .10o° C) entgast und von der Vakuumpumpe dauernd abgetrennt ist, wird mit einem Kühlmantel umgeben, durch den das Kühlmittel geleitet wird. Erfindungsgemäß wird die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels längs der Lichtbogenkainmer geringer gehalten als längs der Kondensationskammer.
  • Es ist bekannt, daß bei Stromrichtergefäßen eine bestimmte obere Temperatur der Wandungen an denen die Kondernsation des Quecksilberdampfes erfolgt, mit Rücksicht auf die zulässige Dampfdichte in dem Gefäß nicht überschritten werden darf. Um eine ausreichende Kondensation des Quecksilbers zu ermöglichen, werden deshalb die Wände des Gefäßes gekühlt. Der Kühlmittelstrom hat dabei von den Wänden einmal die Kondensationswärme des Quecksilberdampfes und ferner bei den bisher bekannten Eisengleichrichtern mit nicht in besonderen Armen angeordneten Anoden die Lichtbogenwärme (Strahlungswärm; derAnoden und Rekombinationswärme der Ionen) abzuführen. Die Kondensationswärme entspricht dabei ungefähr einer Energiemenge von 3 - i VA, während die nur durch die Entladung abgegebene Wärme einer Energiemenge von 15 # iVA entspricht (i = Kathodenstrom). Die zur Konstanthaltung des Dampfdruckes erforderliche Kühlleistung kann erheblich verringert werden, wenn das Stromrichtergefäß,wie im Hauptpatent angegeben ist, in eine untere Lichtbogenka.rntner und einen oberen gegen die Lichtbogenkammer abgeschirmten Kondensationsraum aufgeteilt wird. Auf diese Weise gelingt es, die Entladungsstroinwärm-e von den Kondensationsflächen des Gefäßes fernzuhalten, so daß hier nur noch die Kondensationswärme selbst abgeführt werden muß. Zur Kühlung der Lichtbogenkammer isst jetzt nur noch wenig Energie notwendig, da die diesen Raum begrenzen-. den Wände sehr heiß «erden können, ohne daß dadurch der Gas- oder Dampfdruck beeinflußt wird. Letzterer wird ja einzig und allein durch die Temperatur der Kondensationskammer bestimmt.
  • Iki der Anordnung nach dem Hauptpatent ist das ganze zylindrisch ausgebildete Gleichrichtergefäß von einem zylindrischen Kühlmantel umgeben, und der Kühlstrom, insbesondere Luftstrom, ist im wesentlichen nur entsprechend der für den Kühlraum vorgegebenen. Temperatur bemessen.
  • Gemäß der Erfindung wird bei Anordnungen nach dem Hauptpatent eine weitere Verringerung der erforderlichen Kühlleistung, insbesondere Lüfterleistung, dadurch erzielt, daß längs den Mantelflächen der Lichtbogenkammer eine geringere Geschwindigkeit des Kühlmittelstromes gewählt wird als längs der Kondensationskammer. Das läßt sich dadurch erreichen, daß dem Kühlmantel bzw, deni Kühlkanal in der Höhe der Lichtbogenka.mmer .ein größerer Querschnitt gegeben wird als in der Höhe des Kondensationsraumes. Dadurch wird der Reibungswiderstand des Kühlmittelstromes bzw. des Luftstromes in der Höhe der Lichtbogenkammer geringer und infolge c1@ess:n die Lüfterleistung selbst kleiner.
  • Bei Glasgleichrichtern mit angesetzten Anodenarmen ist es an sich bekannt, insbesondere den eigentlichen Kühldom und die hnickstell:n der Arme mit Preßluft besonders hoher Geschwindigkeit zu kühlen. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung jedoch um einen hinsichtlich d:r Bauweise von Glasgleichrichtern grundsätzlich verschiedenen Metallstromrichter, und zwar um einen Metallstronirichter nach (lern Hauptpatent, bei dem der Entladungsraum durch besondere Anordnung der Anoden ani Boden des Gefäßes vom Kondensationsraum getrennt ist. Gerade erst diese Konstruktion erlaubt es aber, die erfindungsgemäße besondere Luftkühlung auch bei Metallstromrichtern mit in einem zylindrischen Gefäß angeordneten Anoden mit ganz besonderem Vorteil und hohem Wirkungsgrad anzuwenden.
  • Vorzugsweise wird bei Kühlung mit Luft ein Axial- bzw. Schraubenlüfter, insbesondere ein Axialhochdruckgebläse, verwendet, das zweckmäßig oberhalb des Gleichrichtergefäßes angeordnet wird. Gegenüber den bisher in der Gleichrichtertechnik, insbesondere bei Glasgleichrichtern, üblichen Fliehkraftlüftern hat der Schraubenlüfter deii Vorteil eines günstigeren Wirkungsgrades. Der Lüfter wird zweckmäßig dicht oberhalb des Kühldomes angebracht, und zwar vorzugsweise derart, daß der Luftstrom nicht den oberen Teil des Domes bestreicht, sondern lediglich längs den -Mantelflächen des Gefäßes strömt.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken lassen sich ferner auch die dynamischen Verluste des Kühlluftstromes ganz wesentlich verringern, indem dafür Sorge getragen wird, daß sich Geschwindigkeitsänderungen des Luftstromes (Beschleunigungen oder Verzögerungen), wie sie insbesondere bei Eintritt bzw. Austritt des Luftstromes in bzw. aus dem den Kondensationsraum umgebenden engen Kühlspalt auftreten, nur ganz allmählich und monoton vollziehen können. Das wird durch genügend langsame Querschnittsänderungen des Luftquerschnittes erreicht. Die Ouerschnittsänderungen müssen so allmählich ausgebildet werden, daß bei Querschnittserweiterungen (Verlangsamen des Luftstromes) Wirbelbildungen und Stauungen und bei Querschnittsverengungen (Beschleunigen des Luftstromes) zusätzliche örtliche Einschnürungen des Luftstromes vermieden «-erden. Hierfür werden sich trichterartig verengende oder sich trichterartig erweiternde Kühlspalte (Einlaufrohre bzw. Diffusoren) vorgesehen. Der Öffnungswinkel, insbesondere der Diffusoren beträgt vorteilhaft nicht mehr als 8 bis 1a°. Bei Einlaufrohren, die ein Zunehmen der Geschwindigkeit des Luftstromes bewirken, kann der Öffnungswinkel auch größer gewählt werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Kühlmantels gelingt es, einen außerordentlich hohen- Prozentsatz, nämlich bis zu 85 % der kinetischen Energie des Luftstromes (2 = Dichte und w - Geschwindigkeit der Luft) zurückzugewinnen. Dadurch wird bei gleicher Kühlung eine wesentliche Verringerung der Lüfterleistung ermöglicht.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in den Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. z und z beziehen sich auf einen luftgekühlten Eisenstromrichter mit einem Axialgebläse; Abb. 3 zeigt einen Gleichrichter mit Fliehkraftlüfter.
  • Der Stromrichter nach Abb. r besitzt ein im wesentlichen zylindrisches Gefäß. Die Anoden, von denen nur eine in der Abbildung dargestellt ist, sind ebenso wie die übrigen (nicht gezeichneten) Elektroden, z. B. die Gitter und die Erregeranoden, von dem metallenen Boden. des Gefäßes aus eingeführt. Die Zahl der Erregeranoden kann unter Umständen zweckmäßig gleich der Zahl der vorhandenen Hauptanoden gewählt werden. Vorteilhaft werden die Erregeranoden dann innerhalb der An,odeinschutzrohre oder doch zumindest von außen in diese hineinragend angeordnet. Die vakuumdichte Verbindung zwischen den Elektroden und dem Gefäß erfolgt vorteilhaft über keramische Einführungsisolatoren, die mit den Metallteilen mit oder ohne Verwendung eines Glas-, Emaille-oder Metallschmelzfiusres derart verschmolzen werden, daß die Verschmelzungssteile ohne weiteres das Gewicht der Elektrode selbst tragen kann. Die vorzugsweise aus Graphit bestehenden Anoden sind in Anodenschutzrohren 3 angeordnet, in denen seitlich (nicht dargestellte) Offnungen für den Lichtbogendurchtritt vorgesehen sind. Die Anoden selbst sind von korbartigen Entionisierungsgittern.L, vorzugsweise aus Graphit, umgeben, um eine gleichmäßige Verteilung der Entladung über die gesamte Anodenoberfläche (Stirnflächen und Mantelflächen) zu gewährleisten.
  • Durch die Anordnung der Anoden im unteren Teil des Gefäßes ergibt sich dort eine Lichtbogenkammer. Der obere Teil dagegen dient als Kondensationsraum. Um die Lichtbogenwärme von diesem Kondensationsraum möglichst fern zu halten, sind Abschirmungen vorgesehen, die den Innenraum des Gefäßes im wesentlichen in zwei Teil, teilen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß das Vakuumgefäß nach Ausheizen bei Temperaturen von mehr als 25o11, vorzugsweise 3oo bis 4o0°, von der Vakuumpumpe getrennt und außerdem mit einer Zusatzfüllung aus einem chemisch inaktiven Gas, insbesondere Edelgas von hohem Atomgewicht (Krypton), versehen ist. Der Druck dieser Füllung beträgt zwischen einigen hundertsteln und einigen zehnteln Millimeter .Hg-Säule. Um ein. Zurück«-@eich,en des Edelgases bei Inbetriebnahme des Gefäßes aus dem Entladungsraum bei Ansteigen des 0uecksilb:erdampfdruckes zu ermöglichen, ist in das Vakuumgefäß ein hohler, oben offener und unten mit "einem Diffusionsspalt versehener Einsatzkörper 5 vorgesehen. Der Boden 5' dieses Einsatzkörpers dient gleichzeitig als thermische Abschirmung des Kondensationsraumes gegenüber dem Lichtbogenraum und ist deshalb zwecjzmäßig als Mehrfachboden ausgebildet.
  • Die Kondensation des Ouecksilberdampfes erfolgt im wesentlichen längs den Wandteilen 6 bis zur Rille 16. Die Wandteile werden durch einen vom Lüfterrad 8 erzeugten Luftstrom gekühlt. Das ganze Gleeichrichtergefäß ist zu diesem Zweck von einem Kühlmantel 7 umgeben, der in der Höbe der Kondensationskammer eine geringere Weite besitzt als in der.Höhe der Lichtbogenkammer. Dadurch wird erreicht, daß die Luftgeschwindigkeit längs den Wandungen des Lichtbogenraumes geringer ist als längs den Kondensationswänden. Allerdings wird dadurch auch die Wandtemperatur des Lichtbogenraumes höher, was aber ohne Bedeutung ist, da ja für den Dampfdruck des Gefäßes lediglich die Temperatur der Kondensationswände 6 maßgebend ist. Die Temperatur der Kondensationswandungen wird durch entsprechende Kühlung zweckmäßig auf 7o bis 9o11 eingestellt.
  • Um ein Zurücklaufen des an den - Wandteilen 6 kondensierten O_uecksilbers nach der Kathode zü erleichtern, ist an der Wandung eine ringförmige Rille rh angebracht, die das Ouecksilber sammelt und über ein Rohr 17 zur Kathode zurückführt. Das Ouecksilber kommt somit bei seinem Rückfließen zur Kathode praktisch nicht mit dem heißen Entladungsraum in Berührung. Außerdem wird erreicht, da.ß nur reines Ouecksilber zur Kathode zurückfließt.
  • Bei dem in Abb. r dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, da.ß das oberhalb des Gleichrichtergefäßes angeordnete Lüfterrad 8 die Luft vom Boden her, evtl. aus einem unteren Stockwerk (Keller), ansaugt. Die Luft streicht zuerst an der Kathode und den Kühlfahnen der Anode vorbei, kommt dann in den ringförmigen Kühlkanal g am Lichtbogenraum, darauf in den engen Kanal io am Kondensationsraum und schließlich über den Kanal i i in den Lüfter. Im Kanal g findet infolge der allmählichen Querschnittsverringerung auch eine ganz allmähliche Beschleunigung des Luftstromes statt. Im Kanal io hat der Luftstrom dann: seine größte Geschwindigkeit und demgemäß auch eine außerordentlich gute Kühlwirkung. Um die hohe kinetische Energie dieses Luftstromes zurückzugewinnen., ist der anschließende Kanal i i im Sinne der Erfindung mit sich ganz allmählich erweiterndem Querschnitt, d. h. als Diffusor, ausgebildet. In diesem Diffusor wird der Luftstrom allmählich ohne Wirbelbildung und infolgedessen praktisch ohne Verluste auf die Geschwindigkeit der Luft im Laufrad 8 verzögert. Der Öffnungswinkel des Diffusors i i beträgt vorzugsweise etwa io°. Bei größerem Winkel besteht die Gefahr von Wirbelbildungen infolge Wandablösung und entsprechenden Verlusten. Der auf Gefäßpotential befindliche Rohrteil i i' ist durch ein Isolierstück 12 fortgesetzt.
  • Der von dem Motor 13 angetriebene Lüfter 8 kann als Schraubenlüfter oder auch als Fliehkraftlüfter ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung eines Schraubenlüfters, insbesondere eines Axialgebläses mit hoher spezifischer Druckziffer. Die aus dem Diffusor kommende Luft erfährt im Axiallüfter einen Drall, d. h. eine Beschleunigung in Umfangsrichtung des Rades. Zur Rückgewinnung der Energie des Dralles wird unmittelbar am Austritt des Luftstromes aus den Radischaufe:ln ein Leitapparat vorgesehen, der bewirkt, daß die ausströmende Luft dieselbe Richtung besitzt wie die in die Lüfteranordnung einströmende.
  • In Abb. 2 ist die Bahn eines Luftteilchens in einem Axiallüfter schematisch dargestellt. Lüfterrad 8 und Leitapparat 14 sind abgewickelt gezeichnet. Die Schaufeln des Rades und die Leitflächen des Leitapparates erscheinen im Querschnitt. Das Lüfterrad dreht sich in Richtung des doppelt gefiederten Pfeiles. Die einfach gefiederten Pfeile stellen die Bahn eines Luftteilchens dar. Die einzelnen Kanäle des Leitapparates sind Diffusoren, in denen die Energie des Dralles wieder zurückgewonnen wird. Der Leitapparat selbst kann entweder, wie dargestellt, an der Austrittsstelle der Luft aus dem Laufrad oder aber an der Eintrittsstelle angeordnet sein.
  • Ist die Austrittsgeschwindigkeit der Luft aus der Lüfteranordnung bzw. dem Leitapparat noch groß, so kann es vorteilhaft sein, auch hier noch einen besonderen Diffusor zur Verzögerung der Luft vorzusehen.
  • Um mit möglichst wenig Kühlluft auszukommen, ist es erforderlich, die Geschwindigkeit der Luft verhältnismäßig hoch zu wählen, damit eine gute Kühlwirkung erzielt werden kann. Es wird deshalb vorteilhaft als Lüfter, wie schon erwähnt, ein spezifisches Hochdruckgebläse (mit hoher Druckziffer) gewählt, d. h. ein Gebläse, bei dem das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Nabe und dem Durchmesser des ganzen Rades (Nabenverhältnis) verhältnismäßig groß ist. Zweckmäßig wird ein Nabenverhältnis von etwa 0,5 oder größer, insbesondere größer als o,8, gewählt. Was den vom Lüfter tatsächlich erzeugten Druck anbetrifft, so kommt man in vielen Fällen bereits mit einem Lüfter aus, dessen Druck einer Wassersäule von 15 mm entspricht. In anderen Fällen jedoch ist es vorteilhaft, höhere Drucke, vorzugsweise von 40 bis 5o mm Wassersäule, zu wählen.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, insbesondere für große Metallgefäße, an den Kühlflächen zumindest des Kondensationsraumes noch besondere Kühlrippen vorzusehen. Dadurch wird die Kühlfläche vergrößert, und dementsprechend kann die Luftgeschwindigkeit und damit die Umfangsgeschwindigkeit des Lüfters verringert werden, was sich wiederum insofern günstig auswirkt, als dadurch auch der vom Lüfter erzeugte Lärm vermindert wird.
  • Anstatt wie bei dem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel die Luft von unten nach oben anzusaugen, kann es häufig auch vorteilhaft sein, den Luftstrom von oben nach unten verlaufen zu lassen. In diesem Falle würde dann der Ringkanal i i als Einlaufrohr zur Beschleunigung der Luft nach dem Spalt io hin und der Kanal g als Diffusor zur Verzögerung der Luft dienen. Unabhängig von der Richtung des Luftstromes ist jedenfalls im Sinne der Erfindung zur Zurückgewinnung der kinetischen Energie des Luftstromes jeweils an den Stellen, an denen eine Verzögerung des Luftstromes stattfinden soll, ein Diffusor vorzusehen und an den Stellen, an denen eine Beschleunigung erfolgen muß, ein sich trichterförmig verengendes Einlaufrohr anzuordnen.
  • Verläuft der Luftstrom, wie dargestellt, im Kühlmantel des Gleichrichters von unten nach oben, was im allgemeinen besonders vorteilhaft ist, da diese Strömungsrichtung mit der natürlichen Strömung der Luft zusammenfällt, so kann der Lüftermotor 13, wenn er am oberen Ende des Gleichrichters angeordnet ist, unter Umständen zu warm werden, da er sich unmittelbar im warmen Luftstrom befindet. Es ist in diesem Falle zweckmäßig, besondere Kühlrohre 15, von denen eines dargestellt ist, für den Motor vorzusehen, durch die dann von der Seite her Kühlluft in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch das Motorgehäuse hindurch angesaugt wird.
  • Bei, der Gleichrichteranordnung nach Abb. 3 ist zur Kühlung des Gefäßes i ein Fliehkraftlüfter, und zwar ebenfalls oberhalb des Gefäßes angeordnet, vorgesehen. Die Kühlluft durchströmt hier in Richtung der Pfeile von oben nach unten den Kühlmantel. Am oberen Teil des Gefäßes in der Höhe der Kondensationswände ist der Kühlkanal io eng ausgebildet. Der Teil i1 mit sich verringerndem OOuerschnitt dient als Einlaufrohr und der Teil 9 als Diffusor. Bei io ist die Luftgeschwindigkeit am größten. Im Diffusor g wird die Luft verzögert, so daß ihre Austrittsgeschwindigkeit am. Kühlmantelende nur noch sehr klein ist und demgemäß auch vom Lüfter nur wenig Leistung zur Kühlung aufgewendet werden muß.
  • Auch bei dieser Anordnung kann es vorteilhaft sein, die Strömungsrichtung der Luft umzukehren und gegebenenfalls auch den Lüfter unterhalb des Gleichrichtergefäßes anzuordnen. Die prinzipielle Wirkungsweise wird dadurch nicht geändert.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Gleichrichter eignet sich besonders auch zur Verwendung als Freiluftgleichrichter. Zum Schutz gegen das. Eindringen. von Regen in die Kühlkanäle ist es in diesem. Falle zweckmäßig, über der gesamten Anordnung ein z. B. mit dem Kühlmantel selbst verbundenes konisches Dach od. dgl. vorzusehen.
  • Die Erfindung erlaubt es, auch. größere mehranodige Stromrichtergefäße von 5oo bis iooo A und mehr durch Luft zu kühlen, was bisher wegen der erforderlichen hohn Lüfterleistungen praktisch nicht möglich war.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere durch einen Luftstrom gekühlter Vakuumentladungsapparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffüllung und metallenem Gefäß nach Patent 724932, bei dem das Gefäß mit einem Kühlmantel umgeben ist, durch den das Kühlmittel geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels längs der Lichtbogenkammer geringer ist als längs der Kondensationskammer.
  2. 2. Vakuumentladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlluftstromes sich monoton ändert.
  3. 3. Vakuumentladungsgefäß nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch an der Austrittsstelle der Luft aus dem Lüfter die Querschnittsänderungen des Kühlkanals allmählich und stetig erfolgen, indem diese Austrittsstelle als Diffusor ausgebildet ist.
  4. 4. Vakuumentladungsgefäß nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche-, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungswinkel des Luftkanals beim Übergang von einem engen zu einem weiteren Kanalteil (Diffusor) etwa 8 bis i2° beträgt. Vakuumentladungsgefäß nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ein- oder Austrittsstelle der Luft am Lüfterrad ein Leitapparat zur Rückgewinnung der vom Lüfter dem Luftstrom im Drall mitgeteilten kinetischen Energie vorgesehen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 6o2 115, 649787, 656214; französische Patentschrift Nr. 70.2 180; österreichische Patentschrift Nr. 132 280; ; britische Patentschrift Nr. 38o863.
DEP77068D 1938-03-31 1938-03-31 Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungs-apparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess Expired DE754222C (de)

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