DE7540271U - Vorgefertigter kamin fuer holzfeuerung - Google Patents
Vorgefertigter kamin fuer holzfeuerungInfo
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Description
• » 4 *
SUPRA Fabrique d'Appareils de Chauffage et de Cuisine, S.A.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen vorgefertigten Kamin für Holzfeuerung.
Die bekannten Kamine für Holzfeuerung bestehen im allgemeinen aus fest angebautem Mauerwerk. Sie passen sich überwiegend nur
an Schornsteine mit starkem Querschnitt des Rauchabzuges an, oder an speziell hierfür gemauerte Rauchfänge, und sie sind
zwingend mit Rückströmvorrichtungen ausgerüstet.
Die bekannten festen und gemauerten Kamine erfordern im allgemeinen
für ihre Ausführung das Zerstören und das entsprechende Anpassen der Mauern, weshalb es unmöglich ist, sie auszubauen
und, z.B. bei einem Wohnungswechsel, sie abzunehmen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nach- \
teile.
O Sie betrifft einen vorgefertigten Kamin für Holzfeuerung, der
an jedweden vorhandenen Schornstein, insbesondere an jedweden klassischen Rauchabzug angeschlossen werden kann, und der leicht
abmontierbar ist.
Der erfindungsgemäße Kamin ist dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen aus einer Feuerstelle aus feuerbeständigem Guß
mit abnehmbaren Rost und einem Aschenkasten im Kaminsockel besteht, ferner aus einem Wärmeschutzblech des Bodens unter dem
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Aschenkasten, einer gußeisernen Feuerungsrückwand, einer Feuerungstür
aus feuerfestem Glas, einem an den existierenden Schornstein anschließbaren Rauchabzug, einer Kaminverkleidung
entsprechend dem gewünschten Typ oder Stil, und aus einer Iso^
lierung an der oder den Anbauseiten gegen die Mauer.
Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist. die Scheibe der Feuerungsglastür
lose montiert, indem ihre Umrahmung kleiner ist als die Öffnung der Feuerstelle, wobei am Rahmenunterteil ein
( } Spalt freigelassen ist, um zwischen dem Rahmen und der Feuerplatte eine Luftzirkulation zu ermöglichen, die einerseits für den
Eintritt der Verbrennungserstluft dient und andererseits zum Abkühlen der Glasscheibe durch Frischluftzirkulation vorgesehen
ist.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die Seitenwände
vorspringend gegenüber der Anbauwand an die Mauer angebracht, so daß zwischen letzterer und der Anbauwand ein Luftspalt
besteht; der Kamin kann somit geliefert und montiert werden, ohne Mauerarbeiten zu erfordern und so wie ein Holzofen
funktionieren.
Zum Halten der Holzscheite auf der Feuerstelle, und um ein Anliegen
derselben gegen die Scheibe der Glastür zu vermeiden, ist die Feuerstelle als korbförmiger Rost mit Haltezapfen ausgebildet.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind im Innern
des Kamins oberhalb der Feuerstelle einerseits ein erstes Leitblech,
das die Flammen nach rückwärts abzieht und ihr Bestreichen der Glasfür vermeidet, und das die von Windstößen verursachten
Luftströmungen nicht direkt auf die Feuerstelle wirken läßt, und an der Rückseite des Feuerstellenoberteiles ein zweites Leitblech
vorgesehen, das so befestigt ist, daß es das erste Leitblech teilweise überdeckt, vorgesehen, wobei letzteres so geformt
ist, daß es einen direkten Warmlufteintritt in den Rauchabzug
verhindert, und andererseits eine Heizluftklappe, die das Regulieren des Luftzuges und das Abschließen des Rauchabzuges
bei nicht benutztem Kamin ermöglicht und die z.B. durch ein Gestänge oder eine ähnliche Vorrichtung betätigt wird.
Gemäß einem anderen Kennzeichen der Erfindung ist in der Haube eine Luftzirkulation vorgesehen, für welche am Haubenunterteil
vor und/oder seitlich der Feuerstelle ein Lufteintritt und am Haubenoberteil ein Gitter für den Warmlufteintritt angebracht
sind.
Zum Regulieren der Zugluft und zum Anbringen des Aschenkastens ist an der Vorderseite des Kaminsockels eine Klappe vorgesehen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung dient die nachfolgende Beschreibung, die sich auf ein unbeschränkt angegebenes, bevorzugtes
Ausführungsbeispiel bezieht, welches unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erklärt wird.
Es zeigen:
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Fig. 1 die Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Kamines;
Fig, 2 eine teilweise Schnittansicht des Sockels und der Feuerstelle
des Kamines;
Fig. 3 eine teilweise Schnittansicht des Oberteils der Feuerstelle;
Fig. 4 eine Vorderansicht der Feuerungstür und Fig. 5 eine Schnittansicht der Haube.
Erfindungsgemäß und wie es als Beispiel die Figuren 1, 2, 3 und 6 der beiliegenden Zeichnungen zeigen, besteht der vorgefertigte
Kamin für Holzfeuerung im wesentlichen aus einer Feuerstelle
1 aus feuerbeständigem Guß mit einem abnehmbaren Rost 2 und einem ψ
Aschenkasten 3 im Kaminsockel 4, sowie aus einer gußeisernen Feuerungsrückwand 5, einer Feuerungstür 6 aus feuerfestem Glas, einem
Rauchaustritt 7 und einer Haube 8. Unter dem Aschenkasten 3 im Kaminsockel 4 befindet sich ein wärmeschützendes Bodenblech
9.
Die Feuerstelle 1 ist auf dem Sockel 4 mittels der Profile 10 und 11 angebracht, die am Sockel 4 und am durch ein Winkeleisen
13 mit dem Sockel 4 verbundenen Bauteil 12 befestigt sind.
Auf der Vorderseite des Oberteils 14 der Feuerstelle befindet sich unter dem Rauchaustritt 7 ein erstes Leitblech 15 mit Haltelaschen
16 zum Befestigen an den Seiten des Oberteiles 14.
Der Aschenkasten 3 befindet sich im Raum 17 des Sockels 4, der durch die Klappe 18 verschlossen wird. Das Öffnen dieser Klappe
ist mittels des Nockens 19 am Bauteil 12 (Fig. 2) einstellbar.
Die Tür 6 verschließt die Vorderseite der Feuerstelle 1; sie
enthält eine feuerfeste Glasscheibe 20, deren Rahmen 23 mittels der Scharniere 22 an der Kaminseitenwand 21 gelenkig befestigt
ist. Der Rahmen 23 ist kleiner als die öffnung der Feuerstelle, so daß unter ihm ein Spjalt 26 freibleibt. Die Glasscheibe 20
wird im Rahmen 23 durch ein festes oberes Profilelement 24 und ein unteres, angesetztes Profilelement 25 festgehalten, wobei
letzteres am Rahmen 23 z.B. mittels Schrauben oder ähnlichem befestigt ist (Fig. 4).
Der am Rauchaustritt 7 angebrachte Rauchabzug 28 besteht aus einem orientierbarem Knierohr 27 aus Blech; er ermöglicht jedweden
Anschluß an einem existierenden Rauchkanal, er ist auf der Ebene der Wand 29 durch eine Manschette 30 wärmeisoliert
und durch die Haube 8 verdeckt. Letzter kann an seinem Unterteil mit einem Umlauf 31, z.B. einem Balken oder einem sonstigen
dekorativen Element versehen werden (Fig. 5).
Weiterhin ist erfindungsgemäß zwecks Erhaltens einer guten Wärmeleistung
des Kamines in der Haube 8 oberhalb des Oberteiles der Feuerstelle 14 eine Luftzirkulation vorgesehen. Hierzu besitzt
die Haube 8 einen Frischlufteintritt 32 zwischen dem Umlauf 31 und dem Feuerstellen-Oberteil 14, und an seiner Oberseite
einen Warmluftaustritt 33, in:fbrm eines Gitters od. dgl..
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Erfindungsgemäß kann die Feuerstelle 1 und die Feuerungsrückwand 5 völlig aus feuerbeständigem Guß hergestellt sein. Die
Feuerstelle 1 ist als korbförmiger Rost ausgebildet und hat vorne die Haltezapfen 34 zum Festhalten der Holzscheite, damit
sie nicht gegen die Glasscheibe 20 der Tür 6 rollen können.
Das erste Leitblech 14, z.B. aus Stahlblech, befindet sich oberhalb der Feuerstelle und unter dem Rauchaustritt 7 und
ist am Vorderteil der Feuerstellenoberseite 14 mittels der Laschen 16 befestigt. Dieses Leitblech 15 dient zum Ablenken der
Flammen nach der Feuerstellen-RUckseite, um sie am Bestreichen der Glasscheibe 20 zu verhindern und um zu vermeiden, daß die
von Windstößen verursachten Luftrückströmungen direkt auf die Feuerstelle einwirken.
Auf der Rückseite des Teiles 14 ist ein zweites Leitblech 35 vorgesehen, das sich oberhalb der Feuerstelle 1 und des ersten
Leitbleches 15 und unterhalb des Rauchaustrittes 7 befindet. Dieses Leitblech 35 besteht z.B. aus einem U-förmigen Profilblech
mit leicht gespreizten Schenkeln, aus einem stark geöffneten V-Profilblech, einem halbzylindrischen Profilblech oder aus
ähnlich geformtem Blech, das den Rauch umleitet und jeden direkten Eintritt von heißem Rauch in den Rauchabzug 28 verhindert.
Um eine Überwärmung der Mauer zu vermeiden, an welche der Kamin angebaut wird, ist letzterer mit Seitenwänden 36versehen,
die über die Wand 37 vorspringen und eine Luftzirkulation zwischen der besagten Wand 37 und der Mauer ermöglichen.
Die Haube 8 ist auf die äußeren Elemente des Kaminunterteiles montiert, und sie umgibt den Rauchabzug; sie ist völlig zerlegbar
und kann aus gleichgültig welchem Werkstoff, insbesondere aus Stahl- oder Kupferblech, hergestellt werden.
Um die Glasscheibe 20 der Tür 6 herum, mit Ausnahme ihrer Oberseite,
befindet sich ein Spalt, der einerseits für den Eintritt <^er Erstluft in die Feuerstelle und zum Kalibrieren dieser Luft
Tind andererseits zum Abkühlen der Glasscheibe 20 durch Luftumlauf
dient.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Kamin mit einer Heizluftklappe 38 versehen, die beispielsweise durch
ein Gestänge 39 betätigt wird; sie dient zum Regulieren der Zugluft und zum Verschließen des Rauchabzuges bei nicht benutztem
Kamin.
Wie es die Figur 1 zeigt, kann neben der Feuerstelle 1 ein unabhängiger
Raum 40 zum Ablegen der Holzscheite vorgesehen werden.
Erfindungsgemäß kann der Kamin mit Ausnahme der Haube 8 völlig
in der Fabrik vormontiert und wie ein einfacher Holzofen betriebsbereit geliefert und angeschlossen werden; die Haube 8
ist getrennt zu liefern und nach dem Anbringen des Unterteiles zu montieren.
Mit dem erfindungsgemäßen Kamin ist es möglich, die Zugluft bedarf
smäßig zu regulieren, eine gute Isolierung der Mauer vorzu-
nehmen, an welche der Kamin anzubauen ist, und dank der Luftzirkulation
in der Haube einen Raum wirksam zu beheizen.
Die Erfindung ist im besonderen auf dem Gebiet der Fabrikation von Kaminen anwendbar, die ohne spezielle Vorbereitung in gleichgültig
welchen Räumen installiert und an den existierenden Rauchkanälen angeschlossen werden können, insbesondere in Mietswohnungen,
da dieser Kamin im Falle von Wohnungswechsel keinerlei Ausbauprobleme stellt.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel.
Es sind Änderungen möglich, besonders bezüglich der Ausführungsart der einzelnen Elemente, ohne dadurch den
Schutzbereich der Erfindung zu überschreiten.
Claims (1)
- ft ·! # ■ * *f «οft * et t ·*· ιft IM · t« tuft f * fl' - ■■ η η ««· ti» «t · tSUPRA Fabrique d'Appareils de Chauffage et de Cuisine, S.A.Vorgefertigter Kamin für HolzfeuerungSchutzansprüche1. Vorgefertigter Kamin für Holzfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen aus einer Feuerstelle (1) aus feuerbeständigem Guß mit abnehmbarem Rost (2) und ai.nem Aschenkasten (3) im Kaminsockel (4), sowie aus einem Wärrae-schutzblech (9) unter dem Aschenkasten, einer gußeisernen Feuerungsrückwand (5), einer Feuerungstür (6) aus feuerfestem Glas, einem an die existierenden Rauchkanäle anpaßbaren Rauchaustritt (7), einer Verkleidung - beispielsweise einer Haube (8) - und aus einer zur Wandisolierung vorgesehenen Isolierung besteht.2. Vorgefertigter Kamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe (20) der Feuerungstür (6), die( ) kleiner als die Feuerungsöffnung ist, mit ihrem Rahmen lose montierbar ausgebildet ist, und daß sich zwischen dem Rahmenunterteil und der Feuerplatte ein einerseits für den Eintritt der Verbrennungs-Erstluft und andererseits zum Abkühlen der Glasscheibe durch Frischluftzirkulation dienender Spalt (26) befindet.3. Vorgefertigter Kamin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (36) gegenüber der Rückwand (37) vorspringend ausgebildet sind.I. .. „.. j jji -ill»-..— 2"·«"··!I 9 «« β« 01ft ·k. Vorgefertigte!1 Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 3f dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare Rost (2) der Feuerstelle korbförmig ausgebildet und mit zum Festhalten der Holzscheite vorgesehenen und deren Vorfallen gegen die Glasscheibe der Feuerungstür verhindernden Haltezapfen (3A) versehen ist.5. Vorgefertigter Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Feuerstelle (1) und ■ Qi unterhalb des Rauchaustrittes (7) ein erstes Leitblech (15) vorgesehen ist, um die Flammen nach hinten abzulenken, damit sie nicht die Glasscheibe der Feuerungstür belecken und um zu vermeiden, daß die von Windstößen verursachten Luftströmungen direkt auf die Feuerstelle einwirken, und daß ein zweites Leitblech (35) so am Feuerstellen-Oberteil angebracht ist, daß es das erste Leitblech (15) teilweise überdeckt, wobei dieses zweite Leitblech (35) eine einen direkten Eintritt von Warmluft in den Rauchabzug (7) verhindernde Form aufweist.6. Vorgefertigter Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Leitblech (35) aus einem U-förmigen Profilblech mit leicht gespreizten Schenkeln, aus einem stark geöffneten V-Profilblech, einem halbzylindrischen Profilblech, oder aus ähnlich geformtem Blech besteht.7. Vorgefertigter Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da-• * Φ? O »Ο 9Β Γβ *durch gekennzeichnet, daß er mit einer Heizluftklappe (38) versehen ist, die das Regulieren der Zugluft und das Verschließen des Rauchabzuges (7) im Falle der Niehtbenutzung des Kamines ermöglicht, und die mit einem Betätigungsorgan, z.B. einem Gestänge (39) od. dgl., versehen ist.8. Vorgefertigter Kamin gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (8) an ihrem Unterteil vor und/oder seitlich der Feuerstelle (1) einen Frischei luftaustritt (32) und an ihrem Oberteil ein Gitter (33) für den Warmluftaustritt aufweist.9. Vorgefertigter Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kaminsockel auf der Vorderseite eine ein Einbringen des Aschenkastens und ein Regulieren der Zugluft ermöglichende Klappe (18) besitzt.10. Vorgefertigter Kamin gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Feuerstelle (1) ein dem Ablegen von Holzscheiten dienender Raum (40) angeordnet ist.
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