DE75314C - Rechenmaschine der durch die Patentschrift 7393 bekannt gewordenen Art - Google Patents

Rechenmaschine der durch die Patentschrift 7393 bekannt gewordenen Art

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DE75314C
DE75314C DENDAT75314D DE75314DA DE75314C DE 75314 C DE75314 C DE 75314C DE NDAT75314 D DENDAT75314 D DE NDAT75314D DE 75314D A DE75314D A DE 75314DA DE 75314 C DE75314 C DE 75314C
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DENDAT75314D
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GRIMME, NATALIS & CO., COMMANDIT-GESELL-SCHAFT AUF AKTIEN, in Braunschweig
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1893 ab.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Sichtbarmachung der bei einer Aufeinanderfolge von Additionen zuletzt addirten Zahl. Unter Anwendung der durch das Patent Nr. 7393 bekannt gewordenen Rechenmaschine läfst sich dieser Zweck durch das Zusammenwirken des Zählrades D, des Zahnrades Z mit Trieb t, des Zahnsegments s mit Hebel h und Zahlenbügel b, sowie eines Auslösungsmechanismus und Sperrkegels erreichen. Die Construction ist durch die Zeichnung dargestellt; die Wirkung ist folgende:
Bei Umdrehung des Zählrades D im Sinne des Pfeiles P wird das Zahnrad Z und der mit ihm fest verbundene Trieb t durch die Zähne, welche aus dem Umfang von D hervorragen, um eine gewisse, der zur Wirkung kommenden Zähnezahl entsprechende Strecke im Sinne des Pfeiles ρ weiter bewegt. Hierbei wird das mit t im Eingriff stehende Zahnsegment s genöthigt, an dieser Weiterbewegung theilzunehmen, wodurch eine Erhebung des mit dem Segment s verbundenen Hebels h und Bügels b um eine ebenfalls der jeweils zur Wirkung kommenden Zähnezahl der Zäblscheibe D entsprechende Strecke erfolgt.
Bringt man auf der vorderen cylindrischen Fläche des Bügels b die Ziffern von ο bis 9 in Abständen an, welche der Erhebung des Bügels b bei Einwirkung je eines Zahnes der Zählscheibe D entsprechen, und ordnet vor dem Bügel ein Schauloch O an, so wird man durch dasselbe die hinzuaddirte Zahl wahrnehmen. Damit nun dieser Zifferbügel b nach jeder einzelnen Sichtbarmachung der neu hinzuaddirten Zahl wieder in die Nullstellung zurückzuführen ist und für eine folgende Zahlenaufgabe bereit gehalten werden kann, ist folgender Sperr- und Auslösungsmechanismus angeordnet:
Ein unbeabsichtigtes Drehen des Rades Z wird durch den Sperrkegel c, welcher durch eine Feder f stets gegen das Zahnrad geprefst wird, verhütet. Damit aber das Segment vermöge der Schwere des mit ihm verbundenen Hebels h und Bügels b unter Mitwirkung der Feder r, Fig. 1, nach jeder einzelnen Zahlenangabe wiederum selbstthätig in die Nullstellung zurückkehren kann, mufs der Eingriff zwischen Sperrkegel und Zahnrad bei jeder Umdrehung der Zählscheibe D auf kurze Zeit aufgehoben werden. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dafs auf das vordere Ende des Sperrkegels ein um die Achse x, Fig. 2, beweglicher zweiarmiger Hebel i drückt, welcher durch den mit ihm zusammenwirkenden zweiarmigen Hebel K beweglich um die Achse y bethätigt wird, sobald und so lange ein an der Zählscheibe D befestigter Stift u mit dem Schenkel m bei der Umdrehung von D in Berührung tritt. Hierbei drückt der Schenkel η nach unten, sobald der Stift u, Fig. 1 und 2, den Schenkel m seitwärts bewegt, und löst den Sperrkegel c 'aus, worauf \t und 0 frei werden und infolge der Einwirkung der Feder r. und der Schwerkraft von h und b die Nullstellung, welche durch den Anschlag fixirt wird, wieder einnehmen.
Bei mehrstelligen Additionswerken der gleichen beschriebenen Art wird der Hebel i für die

Claims (3)

  1. Auslösung sämmtlicher Sperrkegel c gemeinschaftlich ausgebildet und von nur einem Hebel k bethätigt, wie Fig. 3 zeigt.
    Die beschriebene Vorrichtung wird für Controlkassen in der Weise verwendet, dafs der Mechanismus in einen verschliefsbaren Kasten eingebaut ist, welcher mit Schaulöchern zur Sichtbarmachung der grofsen Ziffern der Bügel b versehen ist. Die durch die Rechenmaschine in der bekannten Weise addirte Gesammtsumme ist jedoch durch eine anschliefsbare Klappe verdeckt.
    Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
    Der Verkäufer steckt den einzukassirenden Betrag in einen dazu bestimmten Schlitz der Kasse, stellt die an dem Zählrad D befindlichen Hebel auf die entsprechenden Ziffern ein und bewirkt durch Drehung einer Kurbel eine Umdrehung des Zählrades D. Hieraus ergeben sich folgende Vorgänge:
    ι. Zunächst bringt der Stift u mit Hülfe des Hebels K in der oben beschriebenen Weise die Ziffernbügel b in ihre Nullstellung, falls diese sich noch nicht darin befinden.
  2. 2. Die vom Zä'hlrad D vorgeschobenen Zähne stellen je nach ihrer Anzahl mit Hülfe von t und s die Bügel b auf die betreffenden Ziffern ein. Diese sind durch die erwähnten Schaulöcher sichtbar.
  3. 3. Die eingestellte Summe wird mittelst der durch die Patentschrift Nr. 7393 bekannt gewordenen Rechenmaschine zu der Summe aller vorher einkassirten Beträge addirt. Doch ist das Resultat dieser Addition durch eine verschliefsbare Klappe verdeckt, also nur dem Besitzer des Schlüssels sichtbar. Ebenso kann nur dieser mittelst der Welle F (s. Patentschrift Nr. 7393) die Maschine auf Null stellen.
    Pateντ-Ansprüche:
    1. Eine Vorrichtung, um die in der Patentschrift Nr.7393 beschriebene Rechenmaschine für Controlkassen verwendbar zu machen, dadurch gekennzeichnet, dafs die vom Verkäufer entsprechend dem zu zahlenden Betrag eingestellten Räder bei ihren zwecks Aufaddirung der Einzelbeträge vorzunehmenden Umdrehungen durch Zahnrad %, Trieb t, Zahnbogen s, Hebel h auf die Ziffernbögen b einwirken, welche dem Käufer den Kaufpreis anzeigen.
    2. An derselben Vorrichtung eine Einrichtung, die Ziffernbügel b in die Nullstellung zurückzuführen, dadurch gekennzeichnet, dafs Stifte u an den Zählscheiben D bei Beginn jeder Kurbelumdrehung auf Hebel m, diese auf Hebel z, diese auf Hebel c einwirken und dadurch die Sperrung der Räder \ ausgelöst und die Ziffernbügel b mittelst der Federn r in die Nullstellung zurückgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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