DE749818C - Kraftanlage fuer Schiffe mit elektrischem Schraubenantrieb - Google Patents

Kraftanlage fuer Schiffe mit elektrischem Schraubenantrieb

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DE749818C
DE749818C DEL100876D DEL0100876D DE749818C DE 749818 C DE749818 C DE 749818C DE L100876 D DEL100876 D DE L100876D DE L0100876 D DEL0100876 D DE L0100876D DE 749818 C DE749818 C DE 749818C
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power generation
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DEL100876D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/06Control effected upon clutch or other mechanical power transmission means and dependent upon electric output value of the generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Kraftanlage für Schiffe mit elektrischem Schraubenantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftanlage für Schiffe mit elektrischem Schraubenantrieb, mit einer Hauptstromerzeugungsanlage für den Schraubenantrieb und einer Hilfsstromerzeugungsanlage für die Hilfsbetriebe, bei dem die Hilfsbetriebe während der oberen Fahrtstufen von der Hauptstromerzeugungsanlage und während der unteren Fahrtstufen oder Rückwärtsfahrt von der Hilfsstromerzeugungsanlage gespeist werden.
  • Bei den :bekannten Kraftanlagen der vorerwähnten Art ist Voraussetzung für die jeweilige Energieverso2gung, däß die Haupt-und Hilfsstromerzeugungsanlage von gleicher Stromart .und annähernd gleicher Spannung sind. . Nach der Erfindung hingegen erfolgt die Speisung der mit Gleichstrom arbeitenden Hilfsbetriebe durch die mit Hochspannung betriebene Hauptströmerzeugungsanlage unter Benutzung der für die Erzeugung .der Erregerleistung von Schraubenmotoren und Hauptgeneratoren vorhandenen Umformer. Die Erfindung -ermöglicht also bei der vorhandenen Verschiedenheit der Stromart der Stromerzeugungsanlagen in den oberen Fahrtstufen, also während der größten Dauer des Fahrtbetriebes, .die Hilfsbetriebe durch die mit Hochspannung betriebene Stromerzeugungsanlage für den Schraubenantrieb zu speisen. Hierdurch wird neben dem guten Wirtschaftlichkeitsgrad eine hohe Betriebssicherheit erzielt, und es ist ferner möglich, auch in den übrigen Fahrtstufen einen einwandfreien Betriebszustand aller Hilfsbetriebe aufrechtzuerhalten, ohne daß ein Umschalten derselben auf die Hilfsstromerzeugungsanlage Bedingung ist.
  • Erfindungsgemäß haben zu diesem Zweck die für die Erzeugung der Erregerleistungen der Schraubenmotoren und Hauptgeneratoren vorhandenen Umformer eine besondere Ausbildung und Schaltung erfahren, die darin besteht, daß jeder Erregerumformer mit zwei Antriebsmotoren versehen ist, von denen einer, vom Hilfsnetz gespeist, während des Anfahrstadiums der Schra@ubenantriebsanlage die Erregergeneratoren antreibt und der zweite, für Hochspannung ausgelegte und auf das Netz der Schraubenantriebsanlage zu schaltende Motor den Antrieb .der Generatoren übernimmt, wenn die oberen Fahrtstufen erreicht sind. Der für den Anschluß an das Hilfsnetz vorgesehene Antriebsmotor des Uniformcrs wird dann als Generator für die Speisung der an das Hilfsnetz angeschlossenen Hilfsbetriebe au-3genutzt, so clal die Hilfsstromerzeugungsanlage stillgesetzt «-erden kann und die Hilfsbetriebe über den Erregerumformer von der Hauptstromerz_etagungsanlage des Schraubenantriebes gespeist werden.
  • Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise in Form eines Schaltschemas wiedergegeben.
  • Angenommen istbeispielsweise eine Schiffsantriebsanlage, die aus den Stromerzeugern i bis d. und einem Schraubenmotor 5 besteht. Die Erregerleistungen für die Stromerzeuger und den Schraubenmotor «-erden von den Generatoren 6 und 7 oder S und 9 der beiden Erregeruinforrner erzeugt, die wahlweise auf die Erregerstromkreise io und ii der Stromerzeuger oder des Schraubenmotors geschaltet werden können. Die Antriebsmotoren 12 und 13 der Umformer können über Schalter i-, i5, 26 und 27 von den Stromerzeugern i und :2 für den Schraubenantrieb gespeist ,werden, während die Motoren 16 und 17 über Schalter 19 und 21 an die Stromschiene I des Hilfsnetzes anschließbar sind. Die Hilfsgeneratoren 2= und 23 speisen normalerweise die an die Stromschiene I angeschlossenen Hilfsbetriebe 24 und 25.
  • Beien Anfahren und -Manövrieren der -Ivntriebsanlagen arbeiten die Hilfsgeneratoren 22 und 23 auf die Stromschiene I des Hilfsnetzes, von der die Hilfsbetriebe und der für den Betrieb gewählte Erregeruinforiner gespeist werden, an dessen beide Generatoren die Erregerstronil;reise angeschlossen sind. Angenommen sei, daß durch den Motor 17 ein Erreger-umforiner über den Schalter To an clie Stromschiene I gelegt und in Betrieb ist. In dieser Schaltung des Erregerumforiners werden sämtliche -Manöver des Schraubenantriebs durchgeführt. Hat dieser die oberen Fahrtstufen erreicht, so wird der Erregerumformer durch Verbinden seines zweiten Antriebsmotors 12 mit dem Speiseanschluß 3o des Hauptgenerators i oder z durch Einlegen der Schalter 14 und 26 bzw. 2" in Betrieb gehalten. Der im Stromkreis des Motors 17 liegende Schalter i9 wird geöffnet und der Schalter in geschlossen. Der jetzt als Generator arbeitende Motor i7 speist min die Stromschiene 1I, auf die die Hilfsbetriebe umgeschaltet werden können. Zum Konstanthalten der Spannung bei Drehzahlschwankungen des -Motors 12, die innerhalb der oberen Fahrtstufen der Atitrielisanl;tL auftreten können, ist der als Generator arüLi-,ende Motor 17 mit einem selbsttätig wirkenden Regler versehen; bei.Benutzung lyeieler Umformer für diese Zwecke werden die Regler beider Generatoren zweckmäßig miteinander gekuppelt.
  • Für den Fall, däß während der Nornialfahrt des Schiffes kurzzeitig Manövererforderlich sein sollten, die eine Herabsetzung der 1)rlizahl der Hauptgeneratoren unter die Grenze erfordern, die für die vorgesehene Bemessung des-Umformers noch zulässig ist, kann der Generator, der auf den Erregerumformer geschaltet ist, von den übrigen Generatoren durch Herausnahine der Schalter 2,9 oder 29 abgeschaltet werden. Er speist dann den Erregerumformer so lange, bis nach Anstellen der Hilfsgeneratoren 22 und 23 der Erregeruinforiner wieder auf das Hilfsnetz umgeschaltet werden kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Hauptgenerator für längere Zeit zur Speisung des Erregerumformers mit angehängtem Hilfsnetz zu benutzen.
  • Ist nur ein Hauptgenerator vorhanden, so ist es erforderlich, den Erregerumformer und den Hilfsbetrieb auf die Hilfsgeneratoren zu schalten, bevor mit der Hauptanlage in die unteren Fahrtstufen gegangen oder ein Umsteuermanöver ausgeführt wird. Der Erfindungsgedanke ist auch anwenclbar, wenn der eine Erregerumformer die Erregerstromkreise und der Reserveerregeruniformer das Hilfsnetz speit, oder auch, wenn die Erregergeneratoren getrennt angetrieben werden oder der eine Erregerstromkreis durch einen Generator und der andere direkt VOM Hilfsnetz gespeist wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kraftanlage für Schiffe finit elektrischem Schraubenantrieb, mit einer Hauptstrom erzeugungsanlage für den Schraubenantrieb und einer Hilfsstronierzeugungsanlage für die Hilfsbetriebe, bei dein die Hilfsbetriebe während der oberen Fahrtstufen von der Hauptstromerzeugungsanlage und während der unteren Fahrtstufen oder Rückwärtsfahrt von der Hilfsstromerzeugungsanlage gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung der mit Gleichstrom arbeitenden Hilfsbetriebe durch die mit Hochspannung betriebene Hauptstronierzeiigungsanlage unter Benutzung der für die Erzeugung der Erregerleistung von Schraubenmotoren und Hauptgeneratoren vorhandenen TTmformer erfolgt.
  2. 2. Kraftanlage nach Anspruch i, da-!lurch gekennzeichnet, daß jeder Erregertiniforiner mit einem zusätzlichen Antriebsmotor versehen ist, der, in den Vahrtstufen auf das Netz für den Schraubenantrieb geschaltet, den Antrieb jedes Erregerumformers übernimmt, während der eigentliche Antriebsmotor jedes Umformers als Generator das Hilfsnetz speist.
  3. 3. Kraftanlage nach Anspruch a; dadurch gekennzeichnet, daß zum Konstanthalten der Spannung .des Hilfsnetzes der als Generator arbeitende Motor mit einem selbsttätig arbeitenden Regler versehen ist. q.. Kraftanlage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebszustand des Hilfsnetzes bei kurzzeitigen Fahrtstufenänderungendurch Abschalten eines Hauptgenerators vom Netz des Schraubenantriebs, wobei .dieser die Speisung des Umformers übernimmt, erhalten bleibt.' Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand .der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... Nr. 573 387A
DEL100876D 1940-05-22 1940-05-22 Kraftanlage fuer Schiffe mit elektrischem Schraubenantrieb Expired DE749818C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE573387C (de) * 1927-11-01 1933-03-31 Aeg Kraftanlage fuer Schiffe mit einer oder mehreren Hauptkraftmaschinen zum unmittelbaren oder elektrischen Antrieb der Schiffsschrauben

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE573387C (de) * 1927-11-01 1933-03-31 Aeg Kraftanlage fuer Schiffe mit einer oder mehreren Hauptkraftmaschinen zum unmittelbaren oder elektrischen Antrieb der Schiffsschrauben

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